Comic Con – Comic Land USA

USA - das Land der Comic Con´s

Amerika – das Land der Comic Con´s

Wer kennt sie nicht, die Superhelden aus den diversen Comic-Heftchen. Einst belächelt, ist die Comic-Industrie mittlerweile ein boomender Geschäftszweig mit Filmen, Merchandising, Tauschbörsen und Conventions. Letztere sind zu einer wahren Pilgerstätte geworden und ihrem Bann kann man sich nur schwer entziehen.

Die Convention schlechthin ist die San Diego Comic-Con. Im sonnigen Südkalifornien treffen sich seit 1970 Comic-Enthusiasten. Anfangs zählte man nur um die 300 Besucher, die sich zum Tausch und Austausch trafen. Doch Jahr für Jahr stieg das Interesse und heute tummeln sich über 150.000 Fans im und um das San Diego Convention Center, welches längst zu klein geworden ist. Mehrere Hotels und andere Gebäude in San Diego Downtown sind in die Convention integriert worden. Präsentationen, prominente Gäste aus Film und Fernsehen und natürlich die Fans machen einen Besuch der ComicCon zu einem unglaublichen Erlebnis – falls man sich rechtzeitig um ein Ticket bemüht hat.

Als „kleine Schwester“ der San Diego ComicCon gilt die WonderCon, die in San Francisco gegründet wurde, dann nach Anaheim umzog und ab 2016 in Los Angeles, Kalifornien stattfindet. Anfangs lag der Schwerpunkt auf dem Verkauf von Comics und Actionfiguren. Dann entdeckte die Filmindustrie diese für Werbezwecke einmalige Plattform und so werden die neuesten Trailer comicbasierter Filme hier erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Ein weiteres Highlight ist die Artists Alley, in der die Comic-Book-Zeichner ihre Werke verkaufen und Unterschriften geben oder so manche kleine Skizze anfertigen. Am Ende der Convention steht die sehenswerte „WonderCon-Mascerade“, eine spektakuläre Kostümprämierung.

In Seattle, Washington erfreut sich die Emerald City ComiCon einer jährlich wachsenden Beliebtheit. Neben einer Tauschbörse bietet die auf das Washington State Convention and Trade Center sowie Teile des benachbarten Sheraton Seattle Hotels aufgeteilte Messe diverse Podiumsdiskussionen, Autogrammstunden bekannter Film- und Fernsehstars aus den einschlägigen Filmen und Serien, Kostümwettbewerbe und eine eigene Abteilung mit Spielen.

Wo, wenn nicht im Big Apple, dem Vorbild von Metropolis und Gotham, trifft man sich seit 2006 im Jacob K. Javits Convention Center zur NY Comic Con. Comics, Graphic Novels, Anime, Manga, Videospiele, Filme und Serien erwarten die Fans. Die NYCC ist eine trubelige Veranstaltung für alle – vom Kinderschminken über Kostümwettbewerbe bis zum Zeichenwettbewerb ist alles dabei – abgerundet durch den Auftritt verschiedener Leinwandhelden.

Im Jahr 2016 findet in Las Vegas, Nevada zum 50ten Mal die wohl bekannteste SciFi-Convention der Welt statt: die Official Star Trek Convention. Das Rio Suites Hotel wird für fünf Tage von Mitgliedern der Enterprise, Voyager und Deep Space Nine, Vulkaniern, Klingonen etc übernommen. Die Hauptdarsteller der Serien feiern gerne mit ihren Fans, stellen sich Pressekonferenzen oder geben Autogramme. Sollten Sie im August in der Nähe sein, lassen Sie sich assimilieren – es wird ein galaktischer Spass!

 

San Francisco´s Nachbarn an der Bay

Fishermans Wharf an der San Francisco Bay - Kalifornien

Fishermans Wharf an der San Francisco Bay – Kalifornien

Verlässt man San Francisco Richtung Norden ist bei klarem Wetter ein Fotostop am Vista Point ein absolutes Muss. Von hier hat man einen tollen Blick auf die Skyline und die Gefängnisinsel Alcatraz. Nur ein kurzes Stück weiter liegt das beliebte Städtchen Sausalito, das mehrmals am Tag auch per Fähre vom Ferry Building in San Francisco erreicht werden kann. Ein Bummel über den Boardwalk, ein wenig in den Geschäften stöbern und einen leckeren Seafood-Imbiss zu sich nehmen – ein Ausflug hierher vergeht wie im Flug.

Direkt gegenüber von Sausalito liegt Tiburon, ein kleines schmuckes Küstenstädtchen. Weitaus weniger Touristen kommen auf diese Küstenseite der Richardson Bay. Man kann in Ruhe durch die Strassen mit den vielen pittoresken Häuschen schlendern oder einen ganz entspannten Spaziergang an einem der Parks am Meer unternehmen. Von Tiburon (wie auch von San Francisco) starten Fähren nach Angel Island, einem 300 Hektar großen Naturschutzgebiet, das zum Wandern, Whalewatching und Vögelbeobachten einlädt. Eine Rundfahrt führt zu den historisch wichtigen Punkten wie dem ehemaligen Fort McDowell oder der Einwanderungsstelle, aber auch zu den idyllischen Buchten wie Ayala Cove. Wer die Mühe auf sich nimmt und den Mt. Livermore besteigt, wird mit einer tollen Aussicht belohnt.

In der Universitätsstadt Berkeley lohnt ein Stop für die Besichtigung des Campus. Vom Sather Tower, von den Einheimischen liebevoll Campanile genannt, genießt man einen grandiosen Rundumblick. Gute zwei Stunden dauert ein gemütlicher Campusrundgang, bei dem ein Stop in einem der vielen gut besuchten Studentencafes nicht fehlen darf.

Die Grenzen zwischen Berkeley und dem multikulturellen Oakland sind fließend. Das Oakland Museum of California bietet einen einzigartigen Einblick in die Geschichte und Kunst des Bundesstaates – interaktiv, informativ und unterhaltsam. Nach dem Museum lockt direkt der Lake Merritt – zu einem ausgedehnten Spaziergang im Grünen oder einer Bootstour.

Der Lakeside Park ist eine einzigartige Oase der Ruhe inmitten der Stadt. Zu den schönsten Orten inmitten des Parks gehören der Bonsai- und der Japanische Garten. Kein Besuch in Oakland ist perfekt ohne einen Abstecher nach Old Oakland und (benachbart) die lebendige authentische Chinatown. Den Abend kann man am Jack London Square genießen, benannt nach dem berühmten Sohn der Stadt. Rundherum erwarten unzählige Restaurants auf hungrige Kundschaft. Mit der Schnellfähre kann man vom nahegelegenen Terminal wieder zurück nach San Francisco fahren. Begibt man sich mit dem Auto nach Oakland sollte man die Bay Bridge nutzen, die über Yerba Buena Island hinweg die beiden Städte an der wundervollen Bay verbindet.

Ein Abstecher in die Welt der einstigen Superreichen

National Historic Landmark Vanderbilt Mansion Hyde Park NY

National Historic Landmark Vanderbilt Mansion Hyde Park NY

Wer kennt sie nicht, die Namen der mächtigen Industriebosse Amerikas – Rockefeller, Vanderbilt, Ford oder auch des Kaufhauskönigs Woolworth. Wenn man aber denkt dass sich diese mehr als wohlhabenden Persönlichkeiten allesamt im sonnigen Süden der USA angesiedelt hätten – der hat die Rechnung ohne New York und sein Umland gemacht.

Winfield Woolworth, der Gründer der gleichnamigen Kette, erbaute sich einen prachtvollen Landsitz in Glen Cove, Long Island im Bundesstaat New York. Da es sich in Privatbesitz befindet, ist ein Besuch leider nicht möglich.

Das einstige Wohnhaus des Eisenbahnmagnaten Andrew Carnegie, in dem er Jahrzehnte bis zu seinem Tod lebte, steht jedem offen. Denn das Andrew Carnegie Mansion, direkt am Central Park in Manhattan gelegen, beherbergt heute das National Design Museum, eine Unterabteilung des Smithsonian Institut.

Der Familie Vanderbilt, die ihr Vermögen durch den Aufschwung der Eisenbahn machte, verdanken wir eine Reihe ganz unterschiedlicher Häuser, Landsitze und Residenzen. So das etwas außerhalb des Städtchen Hyde Park, New York gelegene Vanderbilt Mansion am Hudson River. Nicht nur das luxeriöse Interieur sondern auch die (für damalige Zeit – wir sprechen von den 1890er Jahren) technische Ausstattung beeindrucken. Dem Hausherrn standen fließend Warmwasser sowie elektrisches Licht zur Verfügung. In Newport, Rhode Island, errichteten sich mehrere Generationen Vanderbilts eine Bleibe. „The Breakers“, das auf einem Cliff über dem Atlantik thront, ist eine der meistbesuchten Attraktionen in dem kleinen Bundesstaat. Einen Rundgang durch die geschmachvoll eingerichteten Räume sollte man sich nicht entgehen lassen. Ebenso als Museum der Öffentlichkeit zugänglich ist „Marble House“, eine wunderschöne Sommerresidenz im Beaux-Arts-Stil. Das Anwesen „Rough Point“, das erst seit dem Tod seiner Besitzerin vor ca. 20 Jahren kleine Besuchergruppen einlässt, bietet eine charmante Mischung aus musealer Sammlung und gemütlichem Zuhause. Das wohl prachtvollste Gebäude aber ist in Asheville, North Carolina, zu bewundern. „Biltmore“ ist perfekt dem Stil französischer Renaissanceschlösser nachempfunden. Auf dem weitläufigen Areal befindet sich ein kleines Dorf, eine Kirche sowie landwirtschaftliche Einrichtungen.

Henry Ford wählte für seine Familie die Stadt Dearborn in Michigan als Wohnort, seine Heimatstadt und Sitz der Fort Motor Company. Das „Fair Lane“ benannte Anwesen war für Jahrzehnte das Wohnhaus der Fords. Neben dem rustikal-trutzigen Haupthaus finden sich Reitställe, Bootshäuser und ein mit viel Liebe zum Detail angelegter Garten.
Und im Süden? In Florida ließ sich zum Beispiel John D. Rockefeller nieder. In Ormond Beach fand er mit „The Casements“ die ideale Winterresidenz. Seine opulente Weihnachtsfeiern sorgten für einen Zustrom einflußreicher und wichtiger Persönlichkeiten.

Ein etwas größeres Hochzeitsgeschenk steht in Palm Beach, Florida. Der Eisenbahnbetreiber Henry Morrison Flagler schenkte das 55-Zimmer-Haus seiner Braut. Das auch unter dem Namen „Whitehall“ bekannte Gebäude war im Laufe der Zeit auch eine stilvolles Hotel. Heute ist es ein zeitgeschichtliches Museum und präsentiert Stücke aus den Pioniertagen der Eisenbahn.
William Randolph Hearst, Zeitungsverleger und Freund vieler Schauspieler der damaligen Zeit, baute sich sein ganz persönliches „Hearst Castle“ in San Simeon, Kalifornien. Dieses Schloß auf dem „Enchanted Hill“ muss man gesehen haben. 165 Räume bieten genügend Platz für eine umfangreiche Kunstsammlung, die man so eher in einem Museum erwartet hätte. Von der „normalen“ Ausstattung der Räume ganz zu schweigen. Das Anwesen verfügt über einen eigenen Landeplatz für die Privatflugzeuge der betuchten Freunde und Besucher. Mit nachlassender Gesundheit verbrachte Hearst mehr Zeit im Beverly House in Beverly Hills, einer prachtvollen Villa mit lauschigem Innenhof, großem Terrassengarten mit Pool und einer umwerfenden Inneneinrichtung. Um auch in New York den befreundeten Schauspielern und Prominenten eine Bleibe bieten zu können, erbaute Hearst das Warwick Hotel in Manhattan. Die Namen der Signiture Suiten erinnern noch heute an diese Zeiten: sie sind Jane Russell, Marion Davies (seiner langjährigen Geliebten) und den Follies, den Tänzerinnen der Revueshows, gewidmet.

Cajun Country – der französische Süden Louisianas

NEW ORLEANS - USA

NEW ORLEANS – USA

Westlich von New Orleans liegt Acadiana, das Cajun Country, das französische Louisiana. Die hierher aus Kanada geflüchteten französischen Siedler – Acadier – lebten für fast zwei Jahrhunderte abgeschieden in der sumpfigen, von Bayous durchzogenen Küstenlandschaft Süd-Loisianas. So hat sich ihre Kultur, Sprache, Musik und Küche bis heute erhalten.

Ein guter Ausgangspunkt für Touren durch Arcadian ist die Stadt Lafayette, die per Auto, Amtrak oder Interkontinentalflug erreichbar ist. Das reizende Museumsdorf Vermilionville eignet sich bestens für einen ersten Einblick in die Geschichte und Kultur der Cajun. An den Wochenenden stehen oft Musikevents an – teils auch zum Mitjammen. Nicht minder interessant ist auch das idyllische Acadian Village. Ein ganzes Dorf eingebettet in eine traumhafte Anlage wartet darauf erkundet zu werden. Und weil zur Kultur auch das Essen gehört sollte man sich eine Cajun Food Tour gönnen – ein erstes Rendez-Vous mit der berühmten Cajunküche, angereichert mit allerlei Anekdoten.

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In New Iberia lohnt ein Zwischenstopp für die prachtvolle Residenz Shadows-on-the-Teche, das einst dem Zuckerrohr-Baron David Weeks gehörte. Das stilvolle Originalinterieur und der weitläufige Garten zeugen vom einstigen Reichtum des Besitzers. Nahe der Stadt befindet sich Avery Island, eine kleine Salzinsel. Mit Jungle Gardens erwartet den Besucher auf dem kleinen Eiland ein wunderschöner botanischer Garten mit integriertem Vogelschutzgebiet – alles finanziert durch die Herstellung der weltbekannten Tabasco-Sauce. Apropos Tabasco – über das Jahr verteilt finden in New Iberia verschiedene Festivals statt, bei denen das köstliche Essen natürlich eine gewichtige Rolle spielt, so z.B. beim Gumbo Cook-Off oder dem Cajun Hot Sauce Festival.

Reist man von New Iberia ein Stück Richtung Norden kommt man in das reizende Städtchen St. Martinville, auch bekannt als „Petit Paris“, da viele französischstämmige Siedler hier ihr Heil nach erfolgter Flucht suchten. Schmucke historische Häuser haben die Zeit überdauert. St. Martinville war der Schauplatz der traurig-schönen Liebesgeschichte von Evangeline und Gabriel. Das junge Paar wurde getrennt als die Acadier aus Nova Scotia (Kanada) vertrieben wurden. In St. Martinville führte das Schickasl die beiden wieder zusammen – Romantiker besuchen gerne Evangeline Oak aber auch die Statue der jungen Frau.

Und natürlich darf man Cajun Country nicht verlassen ohne eine Swamp Tour mitgemacht zu haben. Durch die verwunschene Landschaft der Bayous, unter moosbehangenen Bäumen und vorbei an lauernden Alligatoren gleitet man sanft dahin und lauscht den Geschichten des Bootsführers. In der Stadt Houma finden sich zahlreiche Anbieter, darunter die legendäre Annie Milles Son´s Swamp Tour. Noch näher an die Natur kommt man im Mandalay Wildlife Refuge. Und wer nach der Aufregung und der vielen Natur hungrig ist, findet sicher in einem der zahlreichen Seafood-Lokale genau das Richtige.

Mississippi – unterschätztes Südstaatenjuwel

Rad-Dampfer im Mississippi vor New Orleans

Raddampfer im Mississippi vor New Orleans

Der Bundesstaat Mississippi im Südosten der USA mag auf den ersten Blick nicht das Reiseziel schlechthin sein. Weitreichende Wälder und große Anbauflächen für Mais, Reis, Soja und Baumwolle bestimmen die Landschaft des Magnolia State.

Doch wer die Klischees des „Alten Süden“ einmal hautnah erleben möchte, der ist in Mississippi genau richtig. Das schwülwarme Klima verlangsamt das Leben, man trifft sich auf den Front Porches zu einem kleinen Tratsch mit Nachbarn und Freunden oder in den lauschigen Gärten auf ein herzhaftes BBQ.

Auf einer Fahrt entlang des mächtigen Mississippi auf der Great River Road kommt man an wunderbaren Orten vorbei. Clarksdale ist zum Beispiel einen Stop wert, ein Mekka für Freunde der Blues-Musik. Informationen zu dieser emotionalen Musik gibt es im Delta Blues Museum im Historic Blues District, besser bekannt als Blues Alley. Und um die Musik live zu erleben kann man einen Besuch im Ground Zero Blues Club anschließen, der u.a. von dem bekannten Schauspieler Morgan Freeman betrieben wird. Clarksdale ist nicht nur der Geburtsort des Blues, sondern auch von Musikgrößen wie John Lee Hooker und Muddy Waters. Nicht zu vergessen ein Fotostop an der berühmten Kreuzung „Crossroads“, an der Gitarrist Robert Johnson seine Seele dem Teufel verkauft haben soll.

Weiter im Süden liegt Vicksburg, das für zwei Dinge bekannt ist. Zum einen war es der Austragungsort einer der wichtigsten Schlachten des amerikanischen Bürgerkriegs. Das weitläufige Schlachtfeld (Besichtigung erfolgt mit dem Auto), das Museum der U.S.S. Cairo und der Vicksburg National Cemetery bieten einen umfassenden Einblick in diese – für den Süden lange Zeit – traumatische Zeit. Zum anderen hat aus der kleinen Stadt am Mississippi ein Kultgetränk seinen weltweiten Siegeszug angetreten. Joseph Biedenharn füllte hier im Jahr 1894 die ersten Flaschen Coca-Cola ab. Ein kleines Museum voller Memorabilia erinnert an diesen Umstand.

Weiter geht es Richtung Süden nach Natchez, das mit über 500 Antebellum-Häusern die einstige Schönheit und den Reichtum des „Alten Südens“ bewahrt hat. Besucht man den Ort zur Natchez Pilgrimage (jeweils vier Wochen im Frühjahr und im Herbst), hat man die Möglichkeit auch im Privatbesitz befindliche Häuser zu besichtigen. Highlights sind sicher das heute als B&B genutzte Dunleiht mit seiner umlaufenden Süulenveranda, Magnolia Hall mit der an die Antike angelehnten Fassade, das achteckige Longwood House und das über dem Mississippi thronende Rosalie Mansion. In der Grand Village of the Natchez Indians bekommt man einen lehrreichen Einblick in das Leben und die Kultur der indianischen Ureinwohner dieser Region.

Wahre Elvis-Fans machen sich auf den Weg von Memphis nach Tupelo, dem Geburtsort des King of Rock´n´Roll, Elvis Presley. Das bescheidene Haus ist zu besichtigen, ein Museum ist angegliedert. Und wenn man schon mal vor Ort ist, kann man auch das Tupelo Automobile Museum besuchen.

Auch die Hauptstadt Jackson hat einiges zu bieten. Neben historischen Gebäuden wie dem State Capitol oder dem Governor´s Mansion bietet die Stadt auch einige interessante Museen. Für einen entspannten Spaziergang gibt es wohl keinen besseren Ort als die wunderschön angelegten Mynelle Gardens. Für ein noch intensiveres Naturerlebnis empfiehlt sich eine Fahrt zum Cypress Swamp Trail nahe Jackson. Auf erhöhten Pfählen führt ein Holzsteg durch das sumpfige Gelände – vorbei an Alligatoren, Schildkröten und allerlei Vogelarten. Besonders schön ist die Landschaft im Herbst, wenn die Bäume ihr farbenfrohes Blätterkleid tragen. Der Cypress Swamp lässt sich von Jackson aus über den Natchez Trace, einen ehemaligen Indianerpfad, erreichen. Dieser führt auf einer landschaftlich schön gelegenen Strecke bis nach Nashville, Tennesee – eine Route die sich lohnt, auch wenn man den Staat Mississippi nur zur Durchreise nutzt.

Key West – Florida

Typische Architektur von Key West

Typische Architektur von Key West

Die kleine Insel mit der südlichsten Stadt der USA war und ist ein Sehnsuchtsort für Künstler und Touristen aus aller Welt. Vieleicht ist es die warme Sonne Floridas, vielleicht die traumhaften Strände oder auch das entschleunigte Leben – hier kommt man gerne wieder her.

Das touristische Herz der Oldtown schlägt in der Duval Street. Die Strasse ist gesäumt von Läden, Restaurants und Bars, darunter dem bereits von Hemingway besuchten Sloppy Joe´s. Doch auch wunderschöne pastellfarbene Holzhäuser im Stil der „gingerbread architecture“ liegen an der Duval.

Am Abend strömen Hunderte zum Mallory Square, um die „Sunset Celebration“ nicht zu versäumen, den einzigartige Sonnenuntergang über dem Golf von Mexiko. Neben dem Naturschauspiel sorgen Strassenkünstler, Musiker, Händler und Essenstände für Unterhaltung.

Ganz in der Nähe des Mallory Aquare befindet sich das Shipwreck Treasure Museum, das an die Zeit erinnert, in der sich die Bewohner von Key West ihren Lebensunterhalt als Strandräuber sicherten. Vom Aussichtsturm hat man einen wunderbaren Blick über die Altstadt. Echte Schätze kann man im Mel Fisher Maritim Heritage Museum bewundern. Der Tauchpionier hob kostbarste Funde aus der bereits 1622 vor Key West gesunkenen spanischen Galeone „Senora Nuestra de Atocha“. Im liebevoll restaurierten Audubon House kann man zahlreiche Zeichnungen und Stiche des Künstlers John James Audubon zu seinem populären Werk „Birds of America“ sehen. Der Garten hinter dem Haus beherbergt zahlreiche tropische Pflanzen.

Zum Atlantik hin finden sich die militärischen Bollwerke, die dem Schutz Floridas in Zeiten des Bürgerkriegs dienten. Fort Zachary Taylor ist heute ein Historic State Park und lädt mit Picknickplätzen, Stränden und Spazierwegen zum Erholen ein. Der weiter östlich gelegene West Martello Tower hat seinen trutzigen Charakter gegen den Charme eines verzauberten Gartenparadieses eingetauscht. Direkt davor kann man an Higgs Beach einen perfekten Strandtag einlegen.

Kein Besuch auf Key West ist perfekt ohne einen Fotostop am „Southernmost Point“, der durch eine rot, schwarz und gelb gestrichene Boje markiert wird. Oder auch einen Besuch im Anwesen des Schriftstellers Ernest Hemingway. 9 Jahre lebte er hier in seinem Haus im spanischen Kolonialstil. Welterfolge wie „Wem die Stunde schlägt“ entstanden in der inspirierenden Umgebung seines wunderbaren tropischen Gartens.

 

Navigation vor Ort

Reisenden mit Mietwagen sei ein Auto mit Navi empfohlen. Günstiger als teure eingebaute Navigation durch die USA nutzen immer mehr Touristen die mitgeführten Smartphones, iPhones und iPads zur Navigation inklusive Telefonie nach Europa und WhatsApp-Verbindung zu Freunden und Familie. Da Roaming unverändert sehr teuer ist, gibt es USA SIM-Prepaid-Karten mit Prepaid-Tarifen auch für Urlauber.

 

Nach einer knapp dreistündigen Fahrt mit dem Katamaran erreicht man Fort Jefferson auf Garden Key, einer der sieben Koralleninseln des Dry Tortuga National Park. Nach einem Besuch der sechseckigen Festung kann man den Rest des Tages bei Baden, Tauchen oder Schnorcheln im krisallklaren Wasser rund um das kleine Eiland verbringen.

 

Nationalparks in den USA

Grand Prismatic Spring, Yellowstone National Park, Wyoming

Grand Prismatic Spring, Yellowstone National Park, Wyoming

Jeder der mit dem Auto durch die USA fährt hat zumindest einen von ihnen schon besucht: die zahlreichen und vielfältigen Nationalparks der USA. Man kann sich mehrere Tage in den Parks aufhalten, denn überall gibt es Camping- bzw. Zeltplätze. Die Parkverwaltungen halten Kartenmaterial bereit, führen aber auch lehrreiche Exkursionen mit interessierten Besuchern durch.

Der bekannteste und meistbesuchte National Park dürfte der Grand Canyon im Bundesstaat Arizona sein. Bereits bei einem Tagesausflug, der zu Land oder fliegend erfolgen kann, erschließt sich die beeindruckend imposante Größe des Canyons. Abenteuerlustige können sich auf den steilen Weg hinunter zum Colorado River begeben oder auch eine Wildwasserfahrt auf dem Fluß unternehmen – zwei Möglichkeiten eine völlig neue Perspektive dieses Naturwunders zu erleben.

Nicht minder schöne Landschaften, aber weitaus weniger Touristen lassen auch Parks wie Canyonlands oder Bryce Canyon, beide in Utah gelegen, zu einem lohnenden Ziel werden. Die Landschaft ist abwechslungsreicher mit Canyons, Hochplateaus, bizarren Felsformationen wie den „Needles“ und „Arches“ . Sonne und Wolken zaubern im Laufe des Tages immer wieder neue Farben auf die Felsen– besonders beeindruckend im Bryce Canyon zur Dämmerung (morgens und abends). Eine Vielfalt an kleineren und größeren Steinbögen findet man im Arches Nationalpark.
Jeder kann einen dieser Bögen aus der Nähe sehen, denn zahlreiche kürzere und längere Wanderwege wurden hier angelegt. Wer gerne wandert und trittsicher ist, dem sei der Zion Nationalpark, ebenfalls in Utah, ans Herz gelegt. Die Schönheit der rötlich schimmernden Canyons erschließt sich am Besten von Angels Landing. Der Weg dorthin ist leider nicht ganz einfach, der Ausblick belohnt aber für alle Mühen.

Einzigartige Landschaften, wie man sie nur in den USA findet, bietet auch das Death Valley in Kalifornien. Ausgestattet mit genügend Wasser ist der Besuch dieses Hitzepols der Welt ein eindrückliches Erlebnis. Vom Badwater Basin über die Hänge der Mesquite Dunes bis zu der spektakulären Aussicht von Zabriskie Point – auch die Hitze schafft eine sehenswerte Vielfalt an Landschaften. Wie aus einer anderen Welt wirkt auch das in Arizona gelegene Monument Valley, das durch zahlreiche Western weltberühmt ist. Auf staubigen Pisten geht es zu den berühmtesten Felsformationen, die sich in der Abendsonne rotglühend präsentieren.

Im Gegensatz zu all diesen Parks bietet der Yosemite Nationalpark in Kalifornien ein traumhaft schönes Tal mit blühenden Almwiesen, tiefgrünen Wäldern, imposanten Bergen und riesigen Wasserfällen. Diese Idylle muss man sich zur Hauptsaison allerdings mit vielen anderen teilen. Ruhiger geht es im benachbarten Sequoia Nationalpark zu, der für seine uralten Riesen-Mammutbäume berühmt ist. Und um Bisons, Grizzlies und Wölfe in freier Wildbahn zu erleben, führt kein Weg an dem berühmten Yellowstone Nationalpark vorbei. An den bewaldeten Hängen der Rocky Mountains im Bundesstaat Wyoming gelegen, bietet der bereits 1872 gegründete Park nicht nur ein Refugium für unzählige Tier-und Pflanzenarten, sondern bietet wegen des unter der Oberfläche schlummernden Yellowstone-Vulkans auch eine faszinierned Fülle an Geysiren und Schlammtöpfen.

Der Park ist ganzjährig geöffnet, wobei außerhalb der Hauptsaison die Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants etc. sehr eingeschränkt ist.
Nicht minder grün, aber sehr sumpfig präsentieren sich die Everglades an der Südspitze Floridas. Endlos erscheinende Wasserflächen mit hohem Sägeggras, aber auch tropisch dichte Wälder auf kleinen Inseln sind der Lebensraum des Alligators, aber auch zahlloser Vogelarten. Wer im Gebiet um Fort Lauderdale und Miami Urlaub macht darf sich eine Bootstour nicht entgehen lassen – man kann sich auch mit dem Hausboot alleine auf große Fahrt begeben.

Floridas Historic Coast

Strände Floridas - the Historic Coast

Strände Floridas – the Historic Coast

Was die Keys für den Süden Floridas sind, das ist die Historic Coast für den Nordosten des Sunshine-State. Auf dem A1A Scenic Coastal Byway kann man ganz entspannt durch schöne Küstenlandschaft und die Geschichte Floridas cruisen.
Ausgangspunkt im Norden ist Ponte Vedra, berühmt für seine noblen Sportanlagen. Unter der warmen Sonne des Südens finden sich hier exklusive Golfplätze und Tenniscourts. Die Stadt ist beliebter Altersruhesitz für betuchtere Senioren, die Geschäfte und Restaurants sind alle ein wenig exkusiver.

Eine knappe Autostunde weiter südlich liegt St. Augustine, der älteste, durchgehend besiedelte Ort der USA. Die Idylle dieses malerischen Küstenstädtchens, das bereits im Jahr 1565 gegründet wurde, lädt länger zum Verweilen ein. Geschichte wird lebendig bei einer Führung durch das Castillo de San Marcos, das aus coquina, einem weiche Muschelsandstein erbaut wurde. Oder wie wäre ein Spaziergang zur jahrhundertealten Mission Nombre de Dios? Oder ein Abstecher zum Old Wooden School House? Und überwindet man sich die 219 Stufen des St. Augustine Lighthouse zu erklimmen, wird man mit einer fantastischen Aussicht belohnt. Wer sich nach einem Bummel stärken möchte, der hat die Qual der Wahl, denn die hiesige Küche vereint Einflüsse aus Europa, Spanien, Mexiko und der Südstaaten. Frische Fische und Meeresfrüchte, Clam Chowder, Ceviche, daneben aber auch deftiges BBQ oder die nur in Florida erhältlichen Gator Tails – der Gaumen darf sich auf tolle Genüsse freuen. Zum Entspannen, Sonnenbaden und Schlendern lädt der St.Augustine Beach und der benachbarte Vilano Beach ein.

Weiter geht es vorbei an unberührter Küste mit hohen Dünen, auf denen sich Wildblumen und Seegras unter der Brise des Atlantiks beugen. Der nächste Stop ist Washington Oaks Gardens State Park, einer der schönsten Parks Floridas, eingebettet zwischen Matanzas River und dem Atlantik. Hier kann man auf gepflegten Wander- und Fahrradwegen eine Fülle der Natur durchstreichen – angefangen bei urwaldähnlichem Baumbestand vorbei an exotischer Blumenvielfalt bis hin zu den einzigartigen coquina-Felsen der Küste.

Fährt man weiter bis nach Daytona kann man noch einige Zwischenstopps einlegen. So z.B. mit Kindern im Marineland Dolphine Adventure in Palm Coast, wo man den freundlichen Tieren ganz nahe kommen darf. Oder am Flagler Beach Pier, der auf krummen Holzbeinen weit ins Meer hinausragt. Ein Ort den Angler, Surfer und immer wieder auch Delfine gerne aufsuchen. Aber auch in Ormond Beach, das sich der steinreiche John D. Rockefeller als Winterdomizil auserkoren hatte.
Sein Wohnhaus, „The Casements“ hat die Zeit überdauert und kann heute mit den angrenzenden Gärten besichtigt werden.

Daytona Beach

Daytona Beach Florida

Daytona Beach Florida

Das rund 80 km nordöstlich von Orlando gelegene Daytona Beach ist für zwei Dinge weltberühmt – seinen Strand und Motorsport. Es verwundert daher nicht, das man auf dem 37 km langen Sandstrand in gemässigtem Tempo mit dem Auto oder Motorrad „cruisen“ darf. Die 5 $ Gebühr sind gut investiert, denn dieses Erlebnis sucht seinesgleichen. Bei gutem Wetter tummeln sich am Strand natürlich auch Surfer, Kite-Surfer und Sonnenhungrige. Am Daytona Pier and Boardwalk sorgen Verkaufsstände, eine Achterbahn und andere Fahrgeschäfte für Unterhaltung.

Das legendäre Autorennen Daytona 500 fand in seinen Anfängen auf einem Oval am Strand statt. Anfang der 60er Jahre zog die Veranstaltung um in den neugebauten Daytona International Speedway, mittlerweile Austragungsort nicht nur des berühmten NASCAR-Sprintrennens, sondern auch der 24-Stunden von Daytona und des Daytona 200, einer Rennveranstaltung für Superbikes. Und wer statt nur zuzusehen selbst auf den Racetrack möchte – kein Problem: als Beifahrer eines erfahrenen NASCAR-Piloten geht es raus auf den Asphalt.

Daneben ist die Stadt mehrmals im Jahr beliebter Treffpunkt für Biker. Anfang März findet mit der Bike Week eines der bedeutensten Harley Davidson Treffen statt. Shows, Rennen, Konzerte und viele andere Events – die Woche lässt sich mit allem füllen, was das Bikerherz begehrt. Im Oktober trifft man sich beim 4-tägigen Biketoberfest, einen Gelegenheit die sich Jahr für Jahr mehr als 100.000 Biker nicht entgehen lassen. Autofans kommen im März und am Thanksgiving-Wochenende beim Daytona Turkey Run auf ihre Kosten – die größte Autoshow und Tauschbörse der USA. Wer auf amerikanische Oldtimer steht, ist hier genau richtig. Und wer statt nur zuzusehen selbst auf den Racetrack möchte – kein Problem: als Beifahrer eines erfahrenen NASCAR-Piloten geht es raus auf den Asphalt. Sightseeing und Liebe zum Auto kann man bei einem gemütlichen Ausflug über den Ormond Scenic Loop and Trail vereinen.

Die nur knappe 30 Meilen lange Route führt einen durch die unterschiedlichsten Landschaften: Alleen mit der typischen Virgina-Eiche, Creeks und Wasserläufe, aber auch Strand und Dünen am Atlantik. Mit einem gut gefüllten Picknickkorb der ideale Tagesausflug! Keine Autostunde von Daytona entfernt liegt ein kleines Naturjuwel Floridas, der Blue Spring State Park. Gerade in den kühleren Monaten tummeln sich im kristallklaren Wasser der Quelle gerne Seekühe. Daneben kann hier man Kanufahren, Schnorcheln oder Höhlentauchen. Auch der DeLeon Springs State Park ist einen Besuch wert. Man kann schwimmen, angeln, spazierengehen, mit dem Kanu fahren oder sich einer interessanten Bootstour anschließen. Auf jeden Fall sollte man die Zeit finden eine Pause bei den berühmten Pancakes des Old Spanish Sugar Mill Griddle House einzulegen.

Reisenden mit Mietwagen sei ein MIetwagen mit Navi empfohlen. Günstiger als teure eingebaute Navigation durch die USA nutzen immer mehr Touristen die mitgeführten Smartphones, iPhones und iPads zur Navigation inklusive Telefonie nach Europa und WhatsApp-Verbindung zu Freunden und Familie. Da Roaming unverändert sehr teuer ist, gibt es amerikanische SIM-Karten mit Prepaid-Tarifen auch für Urlauber.

Die Vielfalt Kaliforniens

Willkommen im Napa Valley

Willkommen im Napa Valley

Der drittgrößte Staat der USA ist nicht nur ein lohnendes, sondern auch ein abwechslungreiches Urlaubsziel – in Kalifornien findet sich für jeden das passende Fleckchen.

Badeurlauber, Familien und Surfer zieht es meist nach Southern California. In Los Angeles hat man nahezu alles was das Herz begehrt in einer Stadt vereint – Sightseeing, Entertainment und Traumstrände. Kein Besuch der berühmten Metropole ist komplett ohne einen Besuch des Walk of Fame oder der Universal Studios. Für Kinder ist ein Besuch im Disneyland Resort Anaheim oder den Six-Flags-Adventure-Parcs ganz sicher ein unvergessliches Vergnügen. Entspannen kann man an den wunderbaren Stränden L.A.´s aber auch an den unzähligen Stränden die sich am Highway No.1 bis nach San Diego aneinanderreihen. Einen Abstecher wert ist das bezaubernde Santa Barbara mit seinem spanisch-mexikanisch geprägten Stadtbild.

Das Wetter lädt in San Francisco nicht unbedingt zum Baden ein, doch das pulsierende Leben lockt zahllose Touristen Jahr für Jahr in die Bay Area. Eine Fahrt mit der Cable Car, die berühmten Kurven der Lombard Street, Fisherman´s Wharf, die Golden Gate Bridge, Alcatraz oder Chinatown… die Stadt ist reich gesegnet mit Highlights die es zu entdecken gilt. Für Alt und Jung ein Vergnügen ist ein Besuch des Santa Cruz Boardwalk mit seiner aus dem Jahr 1924 stammenden Attraktion „Giant Dipper“, die trotz ihres Alters immer noch für vergnügtes Kreischen bei den Fahrgästen sorgt..Harmlose Familienunterhaltung und zahlreiche Fahrgeschäfte für die Kleinsten findet man in Gilroy Gardens aber auch in Children´s Fairyland im rasch erreichbaren Oakland.

Doch wenden wir uns nun ab von den Ballungsräumen. Der Golden State ist auch reich gesegnet mit Naturparks – von der Wüste bis zum Mammutbaum ist alles vetreten. Dem Joshua Tree NP verleihen knorzige Yuccagewächse und karge, kantige Felsformationen eine einzigartige herbe Schönheit. Zu einem der faszinierendsten Erlebnisse gehört sicher ein Besuch des Death Valley mit seinen bizarren, von der Hitze und Dürre geformten Landschaften oder auch der Mojavewüste. Nur wenige Autostunden weiter westlich kann man in der gebirgigen Landschaft mit blühenden Wiesen und dichten Wäldern des Sequoia National Forest die Größe und Schönheit der Riesenmammutbäume bewundern. Der bekannteste davon ist der „General Sherman Tree“ dessen Alter sich auf fast 2500 Jahre beläuft! Die Landschaft des Sequoia Forest geht in die des Yosemite NP über, einem der bekanntesten und daher (leider) auch von Besuchern nahezu überrannten Nationalparks der USA. Doch die traumhafte Schönheit des Yosemite Valley, eingebettet zwischen den Gipfeln des El Capitan und des Half Dome, sowie die imposanten Wasserfälle muss man einfach gesehen haben. Echte Naturliebhaber kommen besonders im nördlichen Shasta Cascade auf ihre Kosten – kaum Menschen aber unberührte Natur, die alles beinhaltet: Vulkane, Wälder, Schluchten, weite Täler und stille Seen.

Und wer den Zauber der Natur mit Genuss verbinden möchte, der kommt in den beiden weltbekannten Weintälern Kaliforniens voll auf seine Kosten. Im Sonoma und Napa Valley bewegt man sich zwischen riesigen Anbauflächen, die sich über die sanften Hügel erstrecken. Dazwischen liegen die pttoresken Städtchen und die teils mediterran anmutenden Weingüter, die mit fachkundigen Führungen und dem einen oder anderen hervorragenden Tröpfchen ihre Besucher verwöhnen.