USA bereisen durch Alaska

Alaska Berge and Buchten, Homer Spit, Kenai Halbinsel

Alaska Berge and Buchten, Homer Spit, Kenai Halbinsel

Hoch im Norden überhalb der USA liegt der Alaska – ein Paradies für Naturliebhaber. Im größten Bundesstaat der Vereinigten Staaten gibt es wenig Menschen, aber umso mehr wilde, unberührte Natur und eine faszinierende Fülle an Flora und Fauna.

Eine angenehme Art Alaska zu entdecken bieten die Fahrten mit der Panorama Bahn – große Fensterflächen bieten einen nahezu ungestörten Blick auf die langsam vorbeigleitende Landschaft.

Ein guter Ausgangspunkt ist Anchorage. Von dort starten Züge z.B. zum Denali National Park im Landesinneren. Der Park ist ideal für Tierbeobachtungen, u.a. sind hier Grizzlies, Elche und Wölfe zu Hause. Ein weiteres lohnendes Ziel ist der Kenai Fjords National Park mit seinem berühmten Exit-Gletscher. Hier kann man mit etwas Glück auch den Weisskopfseeadler, das Wappentier der USA sichten. Die schönste Jahreszeit für eine Fahrt mit dem Panoramazug ist sicher im Herbst, wenn sich die Bäume zu kräftigem Rot und sattem Gelb verfärben, die Berggipfel bereits schneebedeckt sind und sich in der Gegend um das Chena Hot Springs Resort die faszinierenden Nordlicher beobachten lassen. Fahrten werden von Mitte Mai bis Mitte September angeboten.

Im gleichen Zeitraum kann man sich auch mit einem Luxus-Autobus auf Entdeckungstour gehen. Natürlich zählen auch hier die Naturparks Denali und Kenai Fjords zu den Highlights. Daneben gibt es einen Abstecher in das Yukongebiet im benachbarten Kanada. Die Goldgräberstädte Dawson City und Whitehorse entführen in die aufregende, aber auch entbehrungsreiche Zeit des Klondike-Goldrausches.

Wem es nichts ausmacht Stunden hinter dem Steuer zu sitzen, der sollte sich seine Route durch die wechselvolle Landschaft selbst zusammenstellen. Aber Vorsicht! Was auf der Karte wie ein kleines Stück aussieht, entpuppt sich bei der Größe Alaskas schnell als riesige Etappe. Für eine Rundfahrt durch die Kenai Halbinsel (ausgehend von Anchorage) über Seward und Homer sollte man eine gute Woche einplanen. Wer mehr Zeit investieren möchte sollte seine Rundreise um den Katmai National Park (Braunbären und Lachse!) und den Prinz-William-Sund (Robben, Wale etc.) erweitern. Wer auf historischen Wegen wandeln will, der sollte seine Reise eher in den Osten, in das Grenzgebiet zu Kanada verlagern. Ehemalige Goldgräberstädte wie Skaway, die verlassene Siedlung Kennicott oder das idyllisch gelegene Valdez sind sehenswerte Destinationen.

 

Sonoma County

Napa Valley California

Napa Valley California

Verlässt man San Francisco über die Golden-Gate-Bridge Richtung Norden, gelangt man rasch in das Sonoma County. Im Landesinneren ist Sonoma seit jeher stark landwirtschaftlich geprägt. Obwohl es (zu Unrecht) immer ein wenig im Schatten des Nachbar-Counties Napa steht, ist es mit gut 200 Weingütern ein namenhafter Produzent hervorragender Weine. Die sanften Hügel erinnern ein wenig an Italien – ebenso wie die Bauweise der Weingüter und einige ihrer Namen. So liegt z.B. südlich von Cloverdale das Weingut Asti, das nach der Stadt in Norditalien benannt wurde. Und wo guter Wein zu Hause ist, da dürfen auch exquisite Restaurants nicht fehlen. In den letzten Jahren haben etliche Restaurants im Sonoma County Auszeichnungen erhalten – eine der Spitzenlocations ist das Madrona Manor in der Kleinstadt Healdsburg.

Im östlich von Santa Rosa gelegenen Glen Ellen sind 7 Spitzenrestaurants gelistet – bei nicht einmal 1000 Einwohnern! Sollten Sie eine Fahrt durch die Weingegend planen, holen Sie sich auf jeden Fall Tips zu den besten Küchen ein – eine der zahlreichen Genuß-Oasen lässt sich sicher in Ihre Route integrieren.

Das Sonoma County hält aber noch eine weitere Besonderheit für Ihr Wohlbefinden bereit: Hot Springs. Einen Badetag de Luxe kann man im Fairmont Sonoma Mission Inn & Spa in Boyes Hot Springs verbringen. Die Anlage ist im Stil der Missionen angelegt, mit einem traumhaften Garten und Pools bzw. Yacuzzis in verschiedenen Temperaturstufen. Für Familien empfiehlt sich Morton´s Warm Springs nahe Glen Ellen, das mit zwei von warmen Quellen gespeisten Pools, einer großen Grünfläche und mehreren BBQ-Grills ausgestattet ist. Ein weiteres Highlight für Kids ist Train Town im nahegelegenen Sonoma. Die Fahrt mit den kleinen Damfloks führt durch Tunnels, über Brücken und durch einen schön angelegten Park – Streichelzoo inklusive!

Die Küste des Sonoma County steht im Gegensatz zu seinen lieblichen Weinanbaugebieten im Landesinneren – wild und zerklüftet präsentiert sich der Westen des Counties auf einer Fahrt über den Highway No.1. Die schönste Art die Küste zu erleben, ist sich einfach treiben zu lassen und an schönen Stellen mit weiten Ausblicken einen Stopp einzulegen. Immer wieder kommt man an geschützten, aber der Öffentlichkeit zugänglichen Stränden vorbei – außerhalb der Sommersaison ist man hier mit Möwen, Robben und dem Rauschen des Meeres nahezu allein. Doch auch in einige Orte entlang der Coastal Road lohnt sich ein Halt. So im Fischerdörfchen Bodega Bay. Von der Landzunge Bodega Head hat man einen überwältigenden Blick auf den Pazifik und sieht – mit etwas Glück – den einen oder anderen Wal vorbeiziehen. Im einige Kilometer weiter landeinwärts liegenden Bodega drehte übrigens Alfred Hitchcock seinen weltberühmten Film „Die Vögel“. Goat Rock Beach in Jenner erfreut sich bei einer Vielzahl an Robben großer Beliebtheit und eignet sich besonders gut für Strandspaziergänge. In Fort Ross wird russische Kolonialgeschichte wieder lebendig, im Salt Point State Park haben die Gezeiten kleine wabenförmige Vertiefungen in die weichen Felsen gegraben. Freunde ausgefallener Architektur sollten Sea Ranch einen Besuch abstatten.

San Francisco Bay Area

Famous Lombard Street in San Francisco at sunrise

Famous Lombard Street in San Francisco at sunrise

Rund um die San Francisco Bay wechseln sich pulsierende Metropolen und landschaftlich reizvolle Landschaften ab – hier kann man bei einer Rundtour eine faszinierende Vielfalt entdecken. Die „Hauptattraktion“ San Francisco, the City by the Bay, soll der Start und das Ziel bei einer Fahrt rund um die langgestreckte San Francisco Bay sein.

Der nördliche Teil der Bay Area hat sich erst in den 1930er Jahren gewandelt, als die Golden Gate Bridge für einen bequemen Zugang sorgte. Direkt nach der berühmten Brücke beginnt das Marin County. Es bietet eine Vielzahl an Aktivitäten für Naturliebhaber – z. B. raue Küste an der Point Reyes Halbinsel oder beeindruckende Redwood-Bäume im Muir Woods National Monument. Sonoma Valley und Napa Valley sind die Genuß-Counties – sie sind als Top-Weinanbaugebiete bekannt und haben ihr landwirtschaftlich geprägtes Landschaftsbild bewahrt. Für eine Weinprobe auf einem der traumhaft gelegenen Güter sollte man sich Zeit nehmen.

Der östliche Teil der Bay Area hat seit jeher eine industriell geprägte Vergangenheit und ist recht dicht besiedelt. Oakland, das mit einigen exquisiten Art-Deco-Gebäuden aus seinen Gründungstagen glänzt, ist und war die wichtigte Stadt in diesem Bereich. Das benachbarte Berkeley ist besondern durch seine Universität bekannt – eine Campustour und ein Besuch des zur Hochschule gehörenden Museums lohnen sich. In der nahe gelegenen Kleinstadt Emeryville befinden sich übrigens die Pixar Animation Studios – leider sind sie nicht zu besichtigen. Im „Hinterland“ liegen nette Kleinstädte wie Piedmont oder Moraga. Einen Schritt in die Vergangenheit kann man im Black Diamond Mines Regional Preserve nahe Antioch unternehmen. Unweit von Brentwood bietet das Vasco Caves Regional Preserve mit seinen aberwitzigen Felsformationen zu Füßen des Mt. Diablo eine sicher willkommene Abwechslung zum Asphalt der Strasse.

Der südliche Teil der Bay Area umfasst das Santa Clara Valley – besser bekannt unter dem gerne verwendeten Namen Silicon Valley. Nahezu jeder Ortsname scheint vertraut: Palo Alto mit dem markanten Hoover Tower der Stanford University, Cupertino als Sitz des Computergiganten Apple etc. Doch in einigen Orten existieren Moderne und Vergangenheit einträchtig nebeneinander. So in der Metropole San Jose, der Heimat von Konzernen wie Ebay oder Cisco aber auch des exzentrischen Winchester Mystery House. Oder im beschaulichen Los Gatos , wo sich eine sehenswerte Altstadt im viktorianischen Stil erhalten hat– benachbart zur Zentrale von Netflix. Um die Stadt Gilroy zu finden braucht man keine HighTech, sondern nur seine Nase. Die Stadt ist berühmt als Knoblauchhauptstadt der Welt und feiert dies jedes Jahr im Sommer mit einem großen Festival.

 

Romantische Ziele in den USA

Bali Hai - Kauai / Hawaii

Bali Hai – Kauai / Hawaii

In einem so großen Land wie den USA finden sich romantische Orte zuhauf. Egal ob Schnee oder Sonne, Relaxen oder Nervenkitzel – es gibt für jeden Geschmack den richtigen Ort.

Beginnen wir hoch oben im Gebirge und dem „Winter Wonderland“ der USA, in Aspen, Colorado. Wer sich und seiner/seinem Liebsten ein unvergessliches Skierlebnis spendieren möchte, der ist hier genau richtig. Traumhafte Pisten und luxeriöse Unterkünfte lassen kaum Wünsche offen. Wer das Abenteuer sucht sollte sich eine Schneemobiltour ab der T-Lazy-7 Ranch buchen, die malerisch am Fuß der Maroon Bells liegt.

Für einen ruhigen und entschleunigten Urlaub empfiehlt sich Cape Cod, Massachussets. Wunderschöne Strände laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein, bunte Imbissbuden mit leckerem Seafood locken zu der einen oder anderen Pause. In einigen der malerischen Schindelhäuser der kleinen Ortschaften wie Sandwich, Chatham oder Provincetown befinden sich liebevoll betriebene Pensionen.

Wärmere romantische Strände finden sich in Kalifornien und Florida. An der Westküste kann man sich im noblen Santa Barbara in exklusiven Spas rundum verwöhnen lassen. Die Stadt nördlich von Los Angeles liegt nicht nur traumhaft am Meer, sie hat sich bei aller Noblesse ihren charmanten spanischen Stil bewahrt und lädt mit vielen Boutiquen, Geschäften und Restaurants zu ausgedehnten Bummeln ein. Wildromantisch präsentiert sich auch Carmel, eine zauberhafte Kleinstadt südlich von San Francisco. Morgens mit dem Blick auf die dramatische Brandung aufzuwachen, einen entspannten Strandtag genießen und Abends einen Bummel entlang der windgeduckten Häuschen mit einem Dinner zu Zweit beenden – eine perfekter Tag für Verliebte.
Auch die Ostküste lockt mit romantischen und sonnigen Plätzchen. Im Westen Floridas, nahe Fort Myers, liegt z. B. Sanibel Island mit sechs Bilderbuchstränden. Resorts und Pensionen warten auf die sonnenhungrigen Gäste, die auf dieser süßen Insel nicht nur unglaubliche Sonnenuntergänge sondern auch Unmengen an Muscheln vorfinden. Weiter im Süden Floridas locken die Keys. Schon eine Fahrt über die wie Perlen aneinandergereihten Inseln, immer umgeben von dem türkisen Wasser des Golfs von Mexiko, ist ein unvergessliches Erlebnis. Ein Aufenthalt in Key Largo oder in Key West sind sicher das i-Tüpfelchen auf einer Reise durch den Süden Floridas.

Wie sich das noch Toppen lässt? Mit den Stränden des Aloha State! Egal welche Insel man aufsucht – romantisch-paradiesische Strände, einzigartige Unterkünfte in tropischen Anlagen und leckerste Küche machen einen Urlaub zu etwas Besonderem. Jede der Inseln hat ihren eigene Charme. Für Zeit zu Zweit ist vielleicht Kauai die beste Wahl, denn die Insel ist nicht vollständig erschlossen und einige Bereiche sind nur zu Fuß erreichbar. Eine kleinere Pension inmitten farbenfroher Blüten mit Blick aufs Meer – Herz, was willst du mehr!!

 

Sweet Home Alabama

Historic Southern house with Greek revival architectureDer liebevoll Sweet Home genannte Bundesstaat Alabama steckt voller Geschichte, Lebenfreude und reizenden Städt(ch)en. Gerade der kleine Küstenabschnitt am Golf von Mexiko hat einiges zu bieten. Die Hafenstadt Mobile am gleichnamigen Bay ist ein lohnenedes Ziel – nicht nur für Architekturfreunde. Viel alte Bausubstanz in einer Fülle von Baustilen ist erhalten geblieben – eine Seltenheit im einstigen Gebiet des Bürgerkriegs. Das vielleicht schönste Haus der Stadt ist Bragg Mitchell Mansion, das würdevoll inmitten eines parkähnlichen Gartens voller knorziger Eichen steht. Eine Unterkunft die auch einer Südstaatenschönheit wie Scarlett O’ Hara gefallen hätte, ist das Kate Shepard House, dessen Zimmer einen altmodischen Charme verbreiten. Auch wenn das schwülwarme Wetter das Leben in Mobile normalerweise verlangsamt – am Mardi Gras ist davon nichts zu spüren! Allen die nicht live dabei sein können empfiehlt sich ein Museum im Mobile Carnival Museum.

Auf der anderen Seite der Mobile Bay liegt das quirlige Fairhope. Das bezaubernde French Quarter, die Point Clear Promenade oder der Gator Alley Boardwalk wollen gemütlich erkundet werden. Genießen Sie einen traumhaften Sonnenuntergang am Pier bevor es in eines der Restaurants geht, die für ihre Meeresfrüchte berühmt sind. Für Badeurlaub mit ganz viel Unterhaltung steht Orange Beach. Schneeweiße Strände, Bootstouren, Vergnügungseinrichtungen jeglicher Art, diverse Konzerte im Amphitheater in einer warmen Südstaatennacht und ausgezeichnetes Essen – hier lässt sich perfekt „chillen“.

Die Hauptstadt Montgomery entführt in ein dunkles Kapitel der neueren amerikanischen Geschichte. Im Jahr 1955 weigerte sich die Afroamerikanerin Rosa Parks ihren Sitzplatz im Büs für einen Weißen zu räumen – der Anfang der Bürgerrechtsbewegung. Bewegende Dokumente im Rosa Parks Museum beleuchten die Verhältnisse der damaligen Zeit. Auch Martin Luther King hat seine Spuren in Montgomery hinterlassen. In der Dexter Avenue King Baptist Church predigte er, bevor er zum charismatischen Führer avancierte. Während des Bürgerkriegs war Montgomery kurzzeitig die Hauptstadt der Konföderierten. Das Alabama State Capitol und Old Alabama Town, ein liebevoll aufgebautes Museumsdorf, erinnern an diese Epoche. Zerstreuung vom Sightseeing findet man in den Bars und Restaurants des Alley Entertainment District.

Im Norden Alabamas liegt Huntsville, the Rocket City. Die beschauliche Stadt mit den wunderschönen Antebellum-Häusern im Twickenham Historic District war der Ort, an dem die Amerikaner ihre Raketenforschung vorantrieben. Im US Space and Rocket Center kann man diverse Raketen, einen Nachbau des Space Shuttle, die Apollo 16 Kapsel, Rover, Raumanzüge uv.m. bestaunen.

North Carolina – Great Smoky Mountains National Park

Great Smoky Mountains National Park

Great Smoky Mountains National Park

Mildes Klima, riesige Wälder und eine wunderschöne Küste – das alles hat der Staat North Carolina zu bieten.

Der Great Smoky Mountains National Park, der teilweise auch auf dem Gebiet des Nachbarstaates Tennessee liegt, ist eines der größten zusammenhängenden Urwaldgebiete. Hier findet man eine unglaubliche Fülle an Pflanzen und Tieren. Zwei große Strassen führen durch den Park – doch wer es wagt von der Hauptroute abzuzweigen wird mit Abgeschiedenheit und beeindruckender Natur belohnt.

In ganz North Carolina findet man immer wieder reizende kleine Städte mit teils beeindruckender Architektur. In Asheville muss man nur dem Asheville Urban Trail folgen, einer Art steinerner Leitfaden zu den schönsten Gebäuden der Stadt wie der Basilica of St. Lawrence oder dem S&W Building. Etwas außerhalb befindet sich Biltmore Estate, der einstige Sommersitz von George W. Vanderbilt II. DasHerrenhaus erinnert an ein französisches Rennaissance-Schloß (das luxeriöse Interieur besteht aus feinsten Antiquitäten) , angegliedert finden sich Biltmore Village, eine Kirche und ein weitreichender Garten.

Auf dem Weg nach Winston Salem sollte man in der reizenden Kleinstadt eine Pause einlegen und sich mit Proviant auf dem Hickory Farmers Market eindecken. Old Salem, das im Jahr 1766 gegründet wurde, hat die stürmische Periode des Bürgerkrieges nahezu unbeschadet überstanden. Der zahlreichen historischen Häuser und Werkstätten nahm sich in den 60er Jahren eine Interessengemeinschaft an und so kann man hier ein einzigartiges lebendiges historisches Museumsdorf besuchen, das einem Einblicke in die Geschichte und das Leben der ersten Siedler gibt.

Wilmington übt den besonderen Reiz einer Stadt am Meer aus. Der bezaubernde Riverwalk, der verzauberte Arlie Gardens oder die schönen Antebellum-Häuser im Historic District sind genauso einen Besuch wert wie das Battleship North Carolina. Von Wilmington nach Norden erstrecken sich an der Küste die Outer Banks, bei Seefahrern früherer Zeiten gefürchtete Sandbänke – Namen wie Cape Fear stammen aus dieser Epoche. Ein zum Thema passendes Museum ist das Graveyard of the Atlantic Museum in Hatteras. Heute wird die einst gefürchtete Küste im Sommer von Touristen überrollt. Im Winter ist man hier unter sich – und ein Strandspaziergang zum mit Rauten bemalten Leuchtturm von Cape Lookout macht an einem leeren Strand noch mehr Spass.

Grand Canyon – ein Abenteuer, das lohnt für jede USA Reise

The View Campground, Monument Valley

The View Campground

Der Grand Canyon sollte bei keiner Süd Westen Tour fehlen. Zwar ist das South Rim, der südliche Rand, touristisch sehr stark überlaufen und man muss sich die Aussicht mit vielen anderen teilen, so erhält man trotzdem wundervolle Einblicke.

Im Südwesten bietet sich für eine Tour der “Grand Circle” an, eine Region in Arizona, New Mexico, Colorado, Utah und Nevada, in der viele Nationalparks zu finden sind u.a. Arches, Grand Canyon und Mesa Verde.

Wer die Schönheit von Umgebung und Landschaft hautnah erleben will, sollte sie im Wohnmobil erkunden.

Die Fahrt entpuppt sich als landschaftlich wenig reizvoll. Man fährt durch Ödland und vielen heruntergekommenen Indianersiedlungen, kein Scenic By Way oder ähnlich abwechslungsrecihe Strecken, erst am Tor zum Grand Canyon National Park wird es wieder interessanter. Dreißig Meilen vor dem Visitor Center passieren wir den Eingang des Parks.

Lohnenswert ist eine Wanderung von bis nach Hermits Rest entlang der Rim Kante. Die Aussichtspunkte, ins besonderen der Hopi Point, sind im östlichen Teil wesentlich schöner.

Hier ist der richtige Ort für einen Helikopter-Flug oder eine Rafting Tour. Rundflüge ab 150 US-$ werden angeboten.

Desert View, kurz hinter der ersten Ranger Station gelegen. Hier wird man mit dem ersten beeindruckenden Blick in den Canyon und den Colorado konfrontiert. Auch bei unserem zweiten Besuch blicken wir wieder andächtig in die Tiefe auf dieses Wunder der Natur. Den Grand Canyon kann man nicht beschreiben, man muss ihn mit allen Sinnen erfassen und erleben.

 

Navigation, Mobilfunk und Mobiles Internet in den USA

Auf Ihrer Reise zum Grand Canyon wollen viele Reisende nicht auf liebgewonnene Technik wie Smartphone und iPad verzichten. Auch wenn die Netzabdeckung in Page und dem Nationalpark an Ihre Grenzen kommt, ist es mehr als angenehm im Wohnmobil oder Hotel eine gute Internetverbindung ohne teure Roamingkosten zu haben. Hierfür bietet Prepaid-Discount.de die passende Prepaid USA Daten und Telefonie SIM bereits in Deutschland an, mit der Sie eine Telefonie-Flatrate innerhalb der USA zur Verfügung habe, sowie bis zu 4000 MB Daten, 100 internationale SMS und eine Telefon-Flatrate nach Deutschland und Österreich (Übersicht USA SIM-Karten).

Bleibt nur noch am Abend ein Bild vom Sonnenuntergang am Grand Canyone auf Facebook zu posten, Urlaubsgrüße per WhatsApp zu versenden und den Tag Revue passieren lassen

Der Red Mountain ist ein 740’000 Jahre alter Vulkankrater, der auf der einen Seite offen ist, so dass man von der offenen Seite in den Krater hineinwandern kann. Im Vulkankegel gibt es schöne Gesteinsformationen, schwarze Lavasteine wechseln mit roten Felsen, einige Hoodoos und Lava-Schutthalden.

South Dakota

Mount RushmoreIm Mittleren Westen der USA liegt South Dakota, einer der am wenigsten besiedelten Bundesstaaten. Pulsierende Metropolen findet man hier nicht, dafür aber beeindruckende Landschaften, faszinierende Höhlen und das amerikanischste aller Monumente – den Mount Rushmore.

Ein Gipfel der für die Lakota-Indianer heiligen Black Hills wurde Anfang des 20.Jhd. zum Denkmal für die vier Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln umgestaltet. Der auch als „Shrine of Democracy“ bekannte Berg lockt jährlich Millionen Touristen nach South Dakota, die sich vom Städtchen Keystone aus zu den Aussichtspunkten aufmachen.

Einige Kilometer entfernt wurde dem berühmten Führer und Häuptling Crazy Horse ebenfalls ein Denkmal in den Black Hills gesetzt.

Lohnenswert ist ein Besuch in einem der Höhlensysteme. In den Black Hills liegen die gleichnamigen Höhlen nahe der Stadt Rapid City. Ausgestattet mit Lampe und Karte kann man die Höhlen auf eigene Faust erkunden. Nahe dem Städtchen Custer befindet sich der Eingang in die Jewel Cave. Die Ranger bieten drei verschiedene Führungen durch die kühle Unterwelt an – genügend Zeit zum Staunen und Fotografieren inbegriffen. Das längste Höhlensystem der Welt ist die Wind Cave nahe Hot Springs. In den Höhlen findet man die einzigartigen Boxworks, an Bienenwaben erinnernde Gebilde aus Kalzium. Wer sich nicht ins Dunkel wagen möchte kann im Wind Cave National Park Bisons, Hirsche, Gabelböcke und Präriehunde beobachten.

Für die Siedler von einst waren die Badlands unfruchtbares Gebiet, dem Naturliebhaber von heute erschliesst sich hier eine faszinierende Landschaft aus Hügeln, Canyons und farbigen Sedimentschichten, die ihr Aussehen je nach Tageslicht verändern. Zur schnellen Erkundung empfiehlt sich eine Fahrt über den Badland Loop. Wer mehr Zeit hat und gut zu Fuß ist sollte einen der Wanderwege ausprobieren.
Historic Deadwood – der Name sagt es schon, man macht hier einen Zeitsprung in den Wilden Westen. Ihre Blütezeit erlebte die kleine Stadt während des Goldrausches in den 1870er Jahren. Heute kann man hier Revolverhelden in Aktion sehen, ein Kartenspiel wagen oder ein Bierchen im Saloon trinken.

Für einen Abstecher zum spätviktorianische Mount Moriah Cemetery mit den Gräbern der berühmten Einwohner wie Revolverheld Wild Bill Hickok oder Calamity Jane sollte man sich Zeit nehmen – ein idyllisches Plätzchen, das auch von vielen Hirschen geschätzt wird.

 

Auf dem Camino Real durch Kalifornien

El Camino Real Bell along the El Camino Real in California

El Camino Real Bell along the El Camino Real in California

Beginnend in San Diego reihen sich 21 Missionen im Abstand von jeweils 50 km wie eine Perlenkette längs durch das heutige Kalifornien – bis in das sanfte Sonoma Valley. Heute folgen verschiedene State Routes und Interstates diesem historische Weg – auch in einzelnen Etappen eine reizvolle Reise durch den sonnigen Westküstenstaat.

Jede Mission ist einzigartig und keine gleicht der anderen. Ob man nun einen Städteurlaub macht oder einen Roadtrip plant – eine Mission kreuzt sicher Ihre Reiseroute.
In San Diego befindet sich die älteste Mission, gegründet im Juli 1769. Strahlend weiß leuchten die Kirchenfassade und der Glockenturm unter dem tiefblauen Himmel Südkaliforniens. Tauchen Sie ein in das Halbdunkel der noch heute genutzten Kirche und erfreuen Sie sich an dem kleinen aber feinen Garten mit jahrhundertealten Bäumen.

Trutzig und wehrhaft präsentiert sich in Los Angeles die Mission San Gabriel Arcangel und unterscheidet sich so von allen anderen Missionen. Die Kirche überrascht mit maurisch anmutendem Interieur. Die einstmals weitreichende Anlage war ein wichtiger wirtschaftlicher Standpunkt. Ein interessantes Museum sowie die Weinkeller, der Küchengarten und der Friedhof bringen einem das Leben der früheren Bewohner näher.

Mit einem großartigen Ausblick wird der Besucher der Santa Barbara Mission belohnt – auf einem Hügel über der Stadt gelegen kann man bis zum Ozean schauen. Mit viel Liebe zum Detail wurden die Fassade und das Innere der Kirche nach dem Erdbeben 1925 restauriert. Die strenge dorische Fassade ist nach dem Vorbild einer vorchristlichen Kirche in Rom gestaltet.
In San Francisco befindet sich die gleichnamige Mission San Francisco de Asis– klein und stabil hat sie das Erdbeben von 1906 nahezu unbeschadet überstanden und ist somit eines der ältesten Gebäude in der City by the Bay.

In ihrem Baustil herausragend ist die Mission San Luis de Francia in Oceanside – der König unter den Missionen. Hier wurden Stilelemente der spanischen Renaissance, des Mudejar und der spanischen Kolonialarchitektur verwendet und kombiniert. Das Museum beleuchtet die Anfänge der von Franziskanern geleiteten Mission und der Innenhof lädt zum verweilen ein.

Sehr authentisch präsentiert sich die Mission La Purisima Concepcion nahe Lompoc – auf den ersten Blick erinnert die Anlage eher ein Landgut. Man erhält einen Einblick in das Klosterleben mit Viehzucht und Werkstätten. Auch sehr interessant ist die Rekonstruktion eines kleinen indianischen Dorfes.

Es muss nicht immer Vegas sein

Atlantic City, New Jersey Cityscape

Atlantic City, New Jersey Cityscape

Wer sich gerne beim Pokern, Roulette, Black Jack oder an einer der Slotmachines vergnügt, für den ist Amerika DAS Reiseziel schlechthin. Ein Besuch in der glitzernden Spielermetropole Las Vegas mit seinen weltberühmten Casinos ist sicher ein unvergessliches Erlebnis. Doch es gibt noch einige andere Orte an denen sich Highroller und Gelegenheitsspieler sicher wohlfühlen werden.

Im kleinen malerischen Staat Connecticut betreiben die Angehörigen des Mohegan Tribe in Uncasville das Mohegan Sun. Die Ausstattung der drei Casinos – Earth, Sky und Wind – ist einzigartig und geprägt vom indianischen Erbe. Neben den klassischen Kasinoangeboten stehen dem Besucher zwei Theater, ein Spa und ein 18-Loch-Golfplatz zur Verfügung. Auch für Kinderunterhaltung ist gesorgt.

Von New York aus recht gut erreichbar ist Atlantic City im US-Bundesstaat New Jersey. Am Boardwalk reihen sich die Casinos mit ihren dazugehörigen Restaurants und Bars. Man begegnet berühmten Namen: das Golden Nugget AC muss sich keinesfalls hinter seinem Stammhaus in Las Vegas verstecken und der berühmte Eigner des Trump Taj Mahal ist sicher ein Begriff. Schon lange kein Geheimtipp mehr ist das Borgata. Wer nicht spielt sollte sich in dem traumhaften Spa- und Poolbereich verwöhnen lassen. In den hotelinternen Restaurants kochen einige namenhafte Spitzenköche – Leib und Seele werden im Borgata aufs Beste versorgt. Vergessen Sie bei einem Besuch in Atlantic City nicht einen abendlichen Bummel über den berühmten Boardwalk einzuplanen.

Am atemberaubenden Lake Tahoe steht das Harrah´s. Der ursprüngliche Harrah´s Lake Club aus dem Jahr 1955 (heute Harveys Lake Tahoe genannt) ist über einen unterirdischen Gang mit dem neuen Casinobau verbunden. Man hat die Qual der Wahl: Spielen, Schlemmen oder eine der zahlreichen Freizeitaktivitäten im und auf dem Wasser wahrnehmen.

In Reno Nevada steht das feine im toskanischen Stil ausgestattete Peppermill Casino. Zur Entspannung erwarten den müden Spieler ein Sonnendeck, Pools, Gärten und ein tolles Spa (mit dem einzigen Caldarium der vereinigten Staaten) – ganz zu schweigen von dem umwerfenden Angebot an Restaurants und Bars, Shows und Konzerten.

Auf nach Amerika – and let´s play!