Oklahoma City

Oklahoma State Capitol Building

Oklahoma State Capitol Building

Mitten in US-Bundesstaat Oklahoma, dem „Staat des Roten Mannes“ liegt dessen pulsierende Metropole Oklahoma City. Historische Bausubstanz, der größte Viehmarkt der Welt sowie ein bewegendes Memorial für die Opfer des Terroranschlags im Jahr 1995 sind die Highlights der liebevoll OKC genannten Stadt.

Auch in Oklahoma City kommt man am Thema Wild West nicht vorbei – doch das National Cowboy and Western Museum ist vielleicht das Beste seiner Art. Die eindrucksvollen Exponate zu den Ureinwohnern, den ersten weißen Siedlern und sowie Besonderheiten wie Rodeo lassen die Zeit wie im Flug vergehen. Und nicht nur die kleinen Besucher werden von der Westernstadt Prosperty Junction begeistert sein.

Beeindruckend ist ein Besuch in Stockyard City, dem weltgrößten Viehmarkt, der seit 1910 in Betrieb ist. Tausende Stück Vieh werden hier täglich gehandelt – die Auktionen stehen Besuchern offen. Auf Laufstegen kann man über die Rinder hinwegspazieren, wenn einen der strenge Geruch nicht stört. Rund um Stockyard hat man gute Möglichkeiten Westernbekleidung zu kaufen.

Eine sanfte Brise kann man sich bei einer romantischen Fahrt mit dem Water-Taxi auf dem Bricktown Canal um die Nase wehen lassen. Die knapp einstündige Fahrt führt durch das historische Bricktown Viertel, benannt nach seinen nur wenige Stockwerke hohen, dunkelroten Backsteinhäusern. Hat man wieder festen Boden unter den Füßen geht es auf zu einem gemütlichen Bummel, bei dem man sich schon mal ein Restaurant für den Abend aussuchen kann. Eine kleine Pause sollte man in der tollen Atmosphäre des Tapwerks Ale House einlegen – eine unglaubliche Auswahl an gezapften Bieren erwartet den durstigen Touristen. Ganz in der Nähe von Bricktown befindet sich übrigens das einzigartige Banjo-Museum.

Viel Action und für Familien ein beliebtes Anlaufziel ist der Frontier City Theme Park mit Fahrgeschäften aller Art, Konzerten und Shows. Für ein paar ruhige Stunden mit Spaziergängen oder einer kleinen Bootsfahrt empfiehlt sich der Hefner Lake & Park. Man kann auch Bootstouren auf dem Oklahoma River unternehmen – am Tag just for fun und zum Fotografieren der Skyline, am Abend eingebettet in ein Motto.

Man darf Oklahoma aber nicht verlassen ohne vorher ein Foto der imposanten Sky Dance Bridge geknipst zu haben. Die gewaltige Konstruktion ist das abstrakte Abbild des Staatsvogels, des Scherenschwanz-Königstyrann. Und man MUSS eine Gedenkminute am Oklahoma City National Memorial einlegen, diesem stillen Ort des Erinnerns an die 168 Opfer des bis dato schwersten Terroranschlags in der amerikanischen Geschichte.

Omaha – entspannte Tage am Missouri-River

Omaha downtown

Omaha downtown

Im Osten des von Landwirtschaft geprägten US-Bundesstaates Nebraska liegt Omaha. Die größte Stadt im „Cornhusker State“ erlangte im 19. Jhd. Berühmtheit durch die Wild West Shows des legendären Buffalo Bill …. und Besucher werden auch heute in der Stadt bestens unterhalten.

Old Market ist ein schönes altes und bei Touristen äußerst beliebtes Viertel. Bei einem gemütlichen Bummel über die mit Kopfsteinen gepflasterten Strassen gibt es Boutiquen, nette Geschäfte, Cafes und Restaurants zu entdecken.

In der ehemaligen Union Station befindet sich das sehenswerte Durham Museum. Schon allein das Gebäude und riesige Schalterhalle im Art-Deco-Stil begeistern. Es gibt unzählige architektonische Details zu entdecken. Doch auch die Ausstellungen zum Thema Reise und zur Geschichte der Region sind einen Besuch wert.

Wer sich für Architektur interessiert muss einen Abstecher zum Christian Specht Building machen. Es ist eines der letzten Gebäude mit einer gegossenen Eisenfassade – ein sehr eindrucksvolles Fotomotiv. Im Gold Coast District befindet sich Joslyn Castel, eine zu Stein gewordene Demonstration der wohlhabenden Bauherren (der Name Gold Coast kommt nicht von ungefähr!).
Am Missouri hat man mehr als eine Möglichkeit sich mit der Natur zu befassen. Mit Kindern kann man den Henry Doorly Zoo besuchen, der einen äußerst guten Ruf hat. Pflanzenfreunden wird der weiter nördlich liegende Lauritzen Gardens gefallen. Eine Anlage mit bezaubernden Wasserspielen und beeindruckenden Monumenten ist der Heartland of America Park. Zudem hat man einen schönen Blick auf die Skyline von Omaha. Auf der nahen Bob Kerrey Pedestrian Bridge geht es hinüber nach Iowa. Auf dieser Brücke kann man mit einem Bein in Nebraska und mit einem in Iowa zu stehen – ein gern genommenes Fotomotiv! Weiter stadteinwärts muss man die bewegenden Bronzen der Siedler, Planwagen und Rinder im First National´s Spirit of Nebraska´s Wilderness und Pioneer Courage Park knipsen.

Ein bewegender Ort ist Boys Town. Der aus Irland stammende Father Edward Flannigan gründete diese Zuflucht für Strassenjungs und hatte enormen Zulauf. Was er mit seinen – für die damalige Zeit – bahnbrechenden Ideen und seinem unerschütterlichen Glauben aufgebaut hat ist bemerkenswert. Sogar Holywood widmete dem Beschützer der Kinder einen oscarprämierten Film.

Kansas – ein zauberhafter amerikanischer Bundesstaat

welcome to dodge city - kansas

welcome to dodge city – kansas

Mitten in Amerika liegt der Sunflower State Kansas, benannt nach dem Stamm der Kansa, der „Menschen des Südwinds“. Eine Fahrt durch Kansas ist ein Erlebnis – flaches Land mit Prärie und Weizenfeldern bis zum Horizont.

Die berühmteste Stadt in Kansas ist vermutlich Dodge City, die sich vom Militärposten zum Umschlagplatz für Rinder mauserte. Das Leben und Wirken berühmter Revolverhelden wie Wyatt Earp und Doc Holliday ist eng mit Dodge City verbunden, kein Wunder also dass man ihnen im Gunfighter`s Wax Museum begegnet. Mehr Geschichte aus dem Wilden Westen gibt es im Boot Hill Museum, in der Innenstadt kann man den Dodge City Trail of Fame ablaufen. Verewigt ist hier auch Matt Dillon, Marshal der beliebten Westernserie „Rauchende Colts“, die der Bekanntheit der Stadt einen erheblichen Schub gab.

Nahe Hutchinson befindet sich Nordamericas einziges Salzmuseum tief unterhalb der Erdoberfläche – eine beeindruckende Tour durch Kälte und Dunkelheit.
Auch in Topeka kommt man an der Geschichte nicht vorbei. Das Kansas Museum of History befasst sich liebevoll mit der Vergangenheit. Ebenso ist die Gouverneursvilla Cedar Crest einen Besuch wert. Das Haus ist wunderschön möbliert und bietet die Möglichkeit zu einem angenehmen Spaziergang.

Witchita erweist sich als ausgesprochen herzliche Stadt durch die noch der Geist des Wilden Westens weht. Im Cowtown Museum wird Geschichte lebendig – Büffeljäger, Cowboys, Schmiede und Farmer gehen ihren Tätigkeiten nach und lassen uns an ihrem Leben teilhaben. Ein Museum der etwas anderen Art, in dem sich Dinosaurierskelette neben asiatischen Göttern finden, ist das Museum of World Treasures. Ein großartiges Photomotiv ist die beeindruckende Statue „The Keeper of the Plains“, besonders wenn bei einbrechender Dunkelheit die Feuertöpfe zu ihren Füßen entzündet werden. Zur Stärkung kann man sich eine Pizza im allerersten Pizza Hut holen – oder im Nu Way Cafe einen leckeren „loose-meat“ Burger und ein hausgemachtes Rootbeer genießen.

Streichen Sie Kansas nicht aus Ihrer Reiseroute und entdecken Sie die Heimat von Dorothy aus dem Zauberer von Oz!

Wyoming – unendliche Weiten und raue Berge

Scenic view of Grand Teton with old wooden farm and treeWyoming ist einer der größten Bundesstaaten Amerikas, doch er hat gerade einmal knapp 500.000 Einwohner. Der Staat ist geprägt von der Natur – im Westen die Rocky Mountains und im Osten die Prärie der Great Plains. Naturliebhaber und Wild-West-Fans sollten Wyoming auf ihrer Reiseroute einplanen.

Ein Muss ist ein Besuch des Yellowstone Nationalparks. Er wurde 1872 gegründet und ist der älteste Nationalpark der Welt. Weltberühmt sind seine Geysire, doch er ist auch Heimat für Grizzlies, Wölfe, Elche und Bisons. Im weiter südlich gelegenen Grand Teton Nationalpark kommen Wanderer und Bergsteiger auf ihre Kosten. Die großartige Berglandschaft mit 3000 m hohen Gipfeln und 300 km Wanderwege erwarten den Besucher.
Östlich des Yellowstone Nationalparks liegt die kleine Stadt Cody, die von dem legendären Buffalo Bill gegründet wurde. Im Sommer finden vor dem Hotel Irma (unbedingt die Saloon-Bar ansehen!) Gunfight-Shows statt.

Der Big Horn Canyon ist ein gebührenpflichtiges Erholungsgebiet an der Grenze zu Montana. Eine Wanderung durch den Canyon bietet reizvolle Fotomotive. Historische Ranches und alte Siedlerfriedhöfe erinnern an das entbehrungsreiche Leben der ersten Siedler. Daneben gibt es Siedlungsspuren und heilige Plätze der Crow-Indianer zu entdecken.

Das Devil´s Tower National Monument in der Nähe von Sundance war und ist ein heiliger Ort vieler Prärie-Indianer, die den Berg als Wohnsitz des Grizzlybären ansehen. Die Freikletterer sind daher nicht sehr willkommen, geduldet sind Wanderungen auf dem Rundweg um den Devil´s Tower.

Durch das Thunder Basin Natural Grassland geht es zu den Black Hills, einer Gegend die sich seit der Zeit der großen Namen des Wilden Westens nicht verändert hat. Der Black Hill Scenic Byway führt durch diese wunderschöne Gegend, durch die schon General Custer, Calamity Jane, Butch Cassidy und Sundance Kid ihre Wege nahmen. In Sundance lohnt sich ein kurzer Stop für das Crook County Museum. Upton, das sich selbst als „Best Town on Earth“ bezeichnet ist stolz auf seine Old Town.

Cheyenne, die Hauptstadt Wyomings, bietet im Southeast Wyoming Welcome Center ein Minimuseum und ganz viel Information. Ein großer Spass ist ein Besuch des Frontier Days Rodeo im Juli – im Cheyenne Frontier Days Old West Museum erfährt man viel zur Entstehung dieser Veranstaltung, daneben beherbergt das Museum eine der umfangreichsten Planwagensammlungen. Auf der Terry Bison Ranch kommt man diesen wuchtigen Tieren ganz nah – über 2000 Exemplare leben auf der Ranch. Ein Ausritt auf dem Outlaw Trail wie einst Butch Cassidy & Sundance Kid – welcher Westernfan träumt nicht davon. Auf dem Weg nach Vedauwoo kommt man am Ames Monument vorbei, einer Granitpyramide zum Gedenken an die Pioniere des Eisenbahnbaus. Vedauwoo selbst sind uralte Felsformationen in einer herrlichen Landschaft, die viele Wildtiere wie Koyoten, Pumas, Truthähne und Erdhörnchen bewohnen.
Also, Wanderschuhe, Fernglas und Kamera eingepackt und auf nach Wyoming – der „Cowboy State“ wartet.

Ohio

Ohio's Great Falls of Tinker's Creek

Ohio’s Great Falls of Tinker’s Creek

Am Südufer des Eriesees liegt der US-Bundesstaat Ohio – bezaubernde Landschaften, viel Historie und die interessante Kultur der Amish kennzeichnen den „Buckeye State“.

Eines der Hauptreiseziele ist die Küste zwischen Toledo und Cleveland mit zahlreichen schönen Strandabschnitten. Autofans sollten einen Abstecher nach Bowling Green, südlich von Toledo, einplanen. Bei Snook`s Dream Cars gibt es mehrere tolle Oldtimer zu sehen. Außerdem gibt es hier zwei historische Viertel mit wunderschönen alten Häusern. Auf halber Strecke nach Cleveland liegt Sandusky, ein Eldorado für Freunde des Nervenkitzels. Auf der vorgelagerten Halbinsel Cedar Point befindet sich einer von Amerikas ältesten Vergnügungsparks. Von Klassikern wie Riesenrad und Karussell bis zu den modernsten Fahrgeschäften reicht das Angebot. Die Stadt ist auch Ausgangspunkt für die Fähren auf die beliebten Bass-Inseln, sowie nach Kelleys Island.

Cleveland lockt den Besucher mit der Rock and Roll Hall of Fame. Musikfans sollten viel Zeit einplanen, denn es gibt sehr viel zu sehen! Weinfreunde kommen östlich von Cleveland auf ihre Kosten – zwei Dutzend Weingüter laden zum entdecken und verkosten ein. Ashtabula County, das schon an Pennsylvania grenzt, ist berühmt für seine überdachten Brücken entlang dem Ashtabula River. Südlich der Stadt liegt der Cuyahoga Valley Nationalpark, der sich zu beiden Seiten des Cuyahoga River erstreckt. Das satte Grün der Flußauen, die herrlichen Wasserfälle und die duftenden Wälder locken Naturfreunde an – dennoch ist der Park nicht überlaufen. Wem Wandern zu mühsam ist darf sich ein Ticket für einen Zug der Cuyahoga Valley Scenic Railroad lösen.
Wer mehr über das Leben, die Traditionen und den Glauben der Amish erfahren möchte sollte Yoder´s Amish Home nahe Millerburg besuchen.

Im Süden Ohios liegt die Stadt Dayton, die den stolzen Beinamen „Birthplace of Aviation“ trägt. Die Gebrüder Orville, weltberühmte Luftfahrtpioniere, wurden in Dayton geboren und konstruierten im heimischen Fahrradgeschäft ihr erstes Flugzeug. Die Werkstatt blieb erhalten und ist zu besichtigen. An der Grenze zu Kentucky liegt an den Ufern des Ohio River Cincinnati. Die gastfreundliche Stadt verfügt über ein einzigartiges Museum, das National Underground Railroad Freedom Center, eine Erinnerungsstätte für die Helden der Freiheit – einst und jetzt. Im östlich gelegenen Adams County befindet sich der Great Serpent Mound. Vermutlich in vorchristlicher Zeit entstand dieser Erdhügel, der eine Schlange nachbildet. Ein angenehmer Weg führt einmal um diese Attraktion herum.

 

 

Albuquerque – der „Breaking Bad“-Drehort in New Mexico

New Mexico BorderObwohl die größte Stadt New Mexicos eine über 1000jährige Geschichte aufweist, verirren sich nur wenige europäische Touristen in die aufstrebende Metropole am Rio Grande. Doch man muß kein Fan der Serie Breaking Bad sein, um „Burque“ einen Besuch abzustatten.

Das Herz der Stadt schlägt in Old Town. Über Kopfsteinpflaster flaniert man durch die Strassen – vorbei an jahrhundertealten gemütlichen Häusern im Pueblo-Stil. Die zahlreichen Geschäfte laden zum Stöbern ein. Die im Jahr 1793 erbaute Kirche St. Felipe de Neri ist das älteste Gebäude Albuquerques. Das American International Rattlesnake Museum ist zwar nicht besonders groß, aber man erfährt allerhand über Schlangen und Reptilien.

Nob Hill an der Central Avenue entstand in den 1920er Jahren. Bunte Fassaden verlocken zu einer Shoppingtour bei Tag– Nachts wird die Strasse zur Partymeile!
Möchte man mehr über die Geschichte der Stadt erfahren, hat man mehrere Anlaufmöglichkeiten. Im Indian Pueblo Cultural Center

kann man sich mit dem Geist der indianischen Kultur vertraut machen. Legen Sie unbedingt eine Pause im dortigen Cafe / Restaurant ein! Im westlich gelegenen Petroglyph National Monument haben die ersten Siedler in New Mexico über 24.000 Steinzeichnungen hinterlassen. Viele davon liegen fast am Wegesrand und können prima aus der Nähe betrachtet werden. Im New Mexico Museum of Natural History geht es Millionen Jahre zurück in der Zeit.
Natur erleben mitten in der Stadt – der Paseo del Bosque macht es möglich. Auf einer Länge von 16 Meilen zieht er sich entlang dem Rio Grande durch die Stadt. Auf dem Paseo kommt man auch am Zoo, Aquarium und Botanischen Garten vorbei – ideale Orte für einen heißen Nachmittag. Oder man gönnt sich ein paar ruhige Stunden am Tingley Beach, füttert die Enten und fährt eine Runde mit dem Boot.

Ein Muss in Albuquerque ist die Fahrt mit der Sandia Peak Tramway auf über 3000 m Höhe. Schon während der Fahrt hat man einen tollen Ausblick, an der Endstation erwartet einen ein überwältigendes Panorama. Mit festen Schuhen lohnt sich eine Wanderung, sonst kann man es sich auch im Restaurant bei einem Drink gut gehen lassen.

Noch ein ausgefallener Souvenirtipp zum Schluß: eine Packung blaue „Breaking Bad“ Candies von der Candy Lady in Old Town.

Anchorage – ausgerechnet Alaska…

A brown grizzly bear hunting salmon at the river, Alaska, KatmaiAn der Bucht des Cook Inlet im US-Bundesstaat Alaska liegt der „Ankerplatz“ Anchorage. Die Stadt wurde erst 1915 als Hauptquartier der Alaska Railroad gegründet, daher findet man nur wenig historische Gebäude. Doch die City of Lights and Flowers und ihre Umgebung haben für Naturfreunde einiges zu bieten – die Wildnis fängt unmittelbar vor den Stadttoren an.

Einen kleinen Einblick in das Leben der ersten Siedler bietet das liebevoll ausgestattete Oscar Anderson House. Wer sich mehr für das Leben der Ureinwohner interessiert, muss das Alaska Native Heritage Center besuchen. Es wurde ein Museumsdorf geschaffen, das allen indigenen Gruppen gerecht wird. Man kann Handwerkern über die Schulter blicken oder eine der diversen Musik- und Tanzdarbietungen besuchen. Das freundliche Personal ist für alle Fragen offen.

Wer sich im Freien bewegen möchte hat die Qual der Wahl. In der Stadt kann man auf dem Tony Knowles Coastal Trail eine Fahrradtour unternehmen, im Winter ist der Trail eine passable Skilanglaufstrecke. Leider in der Nähe des Flughafens liegt der Aussichtspunkt Point Woronzof. Wer sich an Mücken und den Flugzeugen nicht stört hat einen tollen Ausblick auf Fire Island, Mount Susitna und Anchorage.

Potter Marsh Bird Sanctuary erlaubt dem Besucher einen Spaziergang auf einem hölzernen Weg. Unbedingt ein Fernglas mitnehmen! Mit viel Glück kann man auch Biber und Elche sehen.
Auf dem Weg zum Mount Alyeska sollte man in Girdwood einen Stopp einlegen. Machen Sie einen Abstecher in die Zeiten des Goldrausches in der Crow Creek Mine, die 1896 in Betrieb genommen wurde. Die herrliche Lage in einem Tal der Chugach Mountains lädt zum spazieren ein – man kann sich aber auch als Goldwäscher versuchen. An einem schönen Tag sollte man sich unbedingt die Fahrt mit der Alyeska Aerial Tram gönnen. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten und schon hat man vom Gipfel der Mt Alyeska eine Sicht bis zum Turnagain Arm und zu den imposanten Gipfeln der Chugach Mountains. Im Sommer unbedingt nach unter sehen, sonst entgehen Ihnen Bären und Elche!

Das Alaska Wildlife Conservation Center präsentiert die Tierwelt Alaskas aus unmittelbarer Nähe. Zahlreichte Arten wie Koyoten, Adler und Bisons werden hier versorgt – das Center ist eine Auffangstation für verwaiste, verletzte und kranke Tiere.

Am Lake Portage gibt es den Portage Glacier zu bestaunen – unbedingt die Schiffstour buchen, den erst vom Wasser aus offenbart sich die gigantische Größe und Schönheit dieses Reliktes aus der Eiszeit!

Cincinnati

Cincinnati Ohio

Cincinnati – Ohio

Fällt der Name Cincinnati denken viele an den berühmten Film Cincinnati Kid. Die im Südwesten Ohios liegende Stadt weist seit ihrer Gründung einen großen Prozentsatz an deutschstämmigen Einwohnern auf – der Name des Viertels Over-The-Rhine und das Cincinnati Oktoberfest seien als Beispiele genannt.
Mittendrin im freundlichen Trubel der Stadt ist man am Fountain Square mit der imposanten Tyler Davidson Fountain. Rund um den Platz hat man prima Shoppingmöglichkeiten – man kann aber auch einfach mit einem Eis von Graeter´s den Passanten und Straßenkünstlern zusehen.

 

Union Terminal ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen Cincinnatis. Heute beherbergt der imposante Art Deco Bahnhof das Cincinnati Museum Center. Im Museum of Natural History kann man den eiszeitlichen Bewohnern des Ohio Valley einen Besuch abstatten, oder man taucht mit kostümierten Führern im History Museum in die Stadtgeschichte ein. Familien sei das Children´s Museum ans Herz gelegt – kindgerecht und spielerisch lernt man allerhand über die Welt.
Einzigartig ist das National Underground Railroad Freedom Center. Die Ausstellung über Helden der Freiheit einst und jetzt ist ein berührendes Erlebnis. Underground Railroad war ein informelles Netzwerk der Gegner der Sklaverei, mit dessen Hilfe ca 100000 Sklaven der Weg in die Freiheit gelang. Im Stadtteil Walnut Hills liegt übrigens das Harriet Beecher Stowe House, in dem der berühmte Roman Onkel Toms Hütte entstand.
Im Viertel Mount Adams kommt man vor allem Nachts auf seine Kosten. Zahlreiche Bars und Restaurants haben sich hier angesiedelt und dem schönen alten Stadtteil neues Leben eingehaucht. Wer tagsüber in der Gegend ist, darf einen Spaziergang im schönsten Park der Stadt, dem Eden Park, nicht versäumen. Im Park selbst befindet sich das Krohn Conservatory, ein im Art Deco Stil erbauter, riesiger Glaspalast. Orchideen, Bonsais, ein Palmenhaus und ein Wüstengarten sind nur einige der sehenswerten Sammlungen.
Hat man genug von Sightseeing und Shoppen, dann nichts wie auf nach Kings Island, einem gigantischen und mehrfach ausgezeichneten Vergnügungspark nordöstlich von Cincinnati. Mehr als 80 Fahrgeschäfte, darunter 14 Rollercoaster, stehen dem Besucher zur Verfügung – da hat man die Qual der Wahl!

Cleveland – einen Stadt verjüngt sich

Panorama of Cleveland

Panorama of Cleveland

Im Nordosten Ohios, am Eriesee, liegt Cleveland. In den letzten Jahrzehnten hat man sich mit großem Eifer daran gemacht, die einst blühende Arbeiterstadt wieder zu einer lebens- und liebenswerten Stadt zu machen.
Ein MUSS in Cleveland ist die Rock and Roll Hall of Fame. Das exzentrische Gebäude am Ufer des Eriesees ist kein Museum im eigentlichen Sinn, es ist ein Erlebnis. Instrumente, Bühnenoutfits und Accessoires berühmter Musiker wie Elvis, B.B. King, Beatles und Jimi Hendrix werden hier ausgestellt. Echte Rock´n Roll Fans können hier vermutlich Tage verbringen!
Ganz in der Nähe liegt das historische U-Boot USS Cod vor Anker. Es war während des zweiten Weltkriegs im Einsatz und präsentiert sich dem neugierigen Besucher im Originalzustand. Man sollte sich bei einer Besichtigung immer vor Augen halten, dass 80 Mann Besatzung in dieser Enge unter Wasser ausharren mussten!
Zur Stärkung kann man entweder in Little Italy haltmachen. Oder den West Side Market im schönen alten Viertel Ohio City aufsuchen. Wie viele der benachbarten Gebäude ist auch die riesige Markthalle ein Backsteinbau. Lssen Sie sich von den Auslagen und Düften verführen – oder bummeln Sie durch die angrenzenden Strassen und entdecken Sie eine der kleinen Brauereien für sich.
Ein Museumsbesuch eignet sich immer hervorragend um einen verregneten Nachmittag zu überbrücken. Das Cleveland Museum of Art bietet eine bedeutende Sammlung amerikanischer Kunst, aber auch europäische Kunst des Mittelalters. Spannend – nicht nur für Kinder – sind die Exponate im Cleveland Museum of Natural History, das seit den 1830er Jahren kontinuierlich an Größe gewinnt. Verschiedenste Dinosaurier, Mammuts und Säbelzahntiger sowie die über 3 Millionen Jahre alte Lucy (unsere älteste Vorfahrin!) gibt es hier zu bestaunen.
Einige geruhsame Stunden kann man im Cleveland Botanical Garden verbringen. Mehrere Themengärten, darunter der Japanese Garden, und das riesige Glashaus bieten die Gelegenheit die Seele baumeln zu lassen.
Ein Schmuckstück ist der Lake View Cemetery, mehr Park als Friedhof. Wunderschöne alte Mausoleen und berührende Grabsteine erzählen die Geschichten zahlreicher Bürger Clevelands. Nur im Sommer zugänglich ist das Garfield Memorial (Garfield war der 20te Präsident der USA) und die Wade Chapel, für deren Innenausstattung Louis Comfort Tiffany zuständig war. Nicht zu übersehen ist der Obelisk zu Ehren des einst reichsten Mannes Amerikas, des Ölmagnaten John D. Rockefeller.

Seattle

Seattle downtown skyline - Mt. Rainier bei Sonnenuntergang

Seattle downtown skyline – Mt. Rainier bei Sonnenuntergang

Im Nordwesten der USA, im Bundesstaat Washington, liegt die charmante Stadt Seattle – Handelsmetropole, Kulturzentrum und herzlicher Gastgeber. Die teils sehr hügelige Stadt wird vom Wasser dominiert – über den Puget Sound hat Seattle einen Zugang zum Pazifik, innnerhalb des Stadtgebietes befinden sich einige Seen.
Sein herausragendstes Wahrzeichen verdankt die Stadt der Weltausstellung 1962 – Space Needle. Von diesem futuristischen Bauwerk hat man einen fantastische Aussicht. Gut zu erreichen ist der Aussichtsturm mit einer anderen Überlassenschaft der Weltausstellung, der Seattle Center Monorail. Einen Besuch lohnt auch der benachbarte Chihuly Garden and Glass – es erwarten den staunenden Besucher unglaublich fantastische Glasgebilde.
In Downtown ist der quirlige Pike Place Market DIE Attraktion. Seit 1907 werden hier Lebensmittel und allerlei Krimskrams zum Kauf angeboten. Der Fischmarkt mit seinen launigen Verkäufern sollte man unbedingt besuchen! Und für eine entspannende Tasse Kaffee steht einem das erste Cafe der heute weltweit agierenden Kette Starbucks offen. In Downtown darf auch ein Spaziergang über den Pioneer Square, die Wiege Seattles, nicht fehlen. Charmante historische Backsteinfassaden mit schönen architektonischen Details und ein an die indianischen Ursprünge diese Siedlungsplatzes erinnernder Totempfahl sowie die Büste des Häuptlings Chief Seattle gilt es zu entdecken.
Für Europäer ist ein Besuch der Chinatowns immer wieder eine tolle Erfahrung. Seattle hat mit dem International District eine „Asia-Town“ zu bieten, leben hier doch Einwanderer aus China, Japan, Korea und den Philippinen. Am Besten man lässt sich durch die geschäftigen Strassen treiben und genießt die eine oder andere Köstlichkeit. Sehr informativ und schön aufgearbeitet präsentiert das Wing Luke Museum Wissenswertes zur Geschichte der asiatischen Bevölkerung in Seattle.
Downtown Waterfront bietet einen wunderbaren Boardwalk zum Flanieren (zur Stärkung Fish and Chips!) und hölzerne Piers. Möchte man mehr über das Leben unter Wasser erfahren lohnt sich ein Besuch im Seattle Aquarium. Hoch hinauf in die Lüfte geht es bei einer Fahrt mit dem Great Wheel – zum Fahrvergnügen kommt noch die tolle Aussicht hinzu.
Bei klarer Sicht besonders schön ist ein Ausflug auf einer der Washington State Ferries – man kann beim Hinausfahren den von einheimischen nur „The Mountain“ genannten Mount Rainier bestaunen… und auf dem Rückweg die Skyline von Seattle. Wer der Großstadt für ein paar Stunden entfliehen möchte, dem empfiehlt sich die Fähre nach Bainbridge. Nach einer ca. halbstündigen Fahrt und einem kleinen Fußmarsch hat man sein Ziel erreicht – die entzückende Kleinstadt Winslow mit netten Cafes, Läden und viel friedlicher Natur.