Die Great Lakes Region – ideal für entspannte Ferien

Soaring white pelicans in Lake Nakuru National Park - Kenya, Eastern AfricaDas Gebiet der Großen Seen in Nordamerika liegt (bis auf einen See) sowohl auf US-amerikanischem als auch auf kanadischem Territorium. Die Region ist im Sommer beliebt bei Wassersportfreunden, Wanderern und Freunden ausgedehnter Radtouren. Im Winter sorgen die mit den Seen verbundenen besonderen klimatischen Bedingungen für Schnee in Hülle und Fülle – Skilanglauf und Schneemobilfahren stehen dann hoch im Kurs.

Der Obere See („Lake Superior“) erstreckt sich über die Bundesstaaten Minnesota, Wisconsin und Michigan. Er ist eines der größten Binnengewässer der Erde und der größte der Fünf Seen. Seine gute Wasserqualität macht ihn zu einem beliebten Ziel für Taucher – auch wenn die Wassertemperatur die 15°C selten erreicht. Die Stadt Duluth in Minnesota ist der umsatzstärkste Binnenhafen der USA und ein bedeutender Umschlagplatz für Eisenerz, Holz, Kohle und Getreide. Der per Fähre erreichbare Isle Royale National Park bietet unberührte Natur und lässt sich zu Fuß oder per Kanu erkunden.

Im Staat Michigan liegt der amerikanische Teil des Huronsee, dem die ersten französischen Siedler der klangvollen Namen „La Mer Douce“, also Süßwassermeer. Auf dem Grund des Sees liegen über 1000 historische Wracks. In der Kleinstadt Alpena starten Glasbodenboote zu einer Tour durch die Thunder Bay, in der alleine 116 gesunkene Schiffe liegen.

Lake Michigan ist der einzige der Fünf Seen der komplett auf amerikanischem Grund und Boden liegt und dem Staat Michigan seinen Namen gab. Weitere Anrainerstaaten sind Indiana, Illinois und Wisconsin. Das Stadtbild von Chicago, Illinois wird entscheidend durch den See geprägt – ein breiter Grünstreifen mit Parks, Zoo, Museen, Open-Air-Bühnen und einer charmanten Amüsiermeile, dem Navy Pier macht diese Stadt sehens-und erlebenswert. Wer sich am Michigansee aufhält sollte auch einen Abstecher in die für Bier und Baseball bekannte Stadt Milwaukee in Wisconsin einplanen – viele alte Prachtbauten aus der Zeit der Bierbarone führen einen zurück in die Geschichte dieser bemerkenswerten Stadt. Am Ostufer des Lake Michigan lockt das Sleeping Bear Dunes National Lakeshore mit seinen imposanten, 140 m hohen Sanddünen.

An den Ufern des Eriesee liegen die Staaten Michigan, Ohio, Pennsylvania und New York. Dem funkelnden Wasser des Sees hat Erie in Pennsylvania den Spitznamen „Juwelstadt“ zu verdanken. Zwar verzeichnet die Stadt steigende Touristenzahlen, die Hauptattraktion ist aber Presque Isle mit seinen zahlreichen Freizeitmöglichkeiten und 11 großen Stränden. Das facettenreiche Cleveland, Ohio am Südufer des Eriesees ist allerdings durchaus einen Besuch wert. Man kann der leichten Popkultur in der Rock´n Roll Hall of Fame huldigen oder sich ehrfürchtig großen Malern wie Monet und Picasso im Cleveland Museum of Art nähren. Zur Entspannung dann vielleicht ein Bier am Strand oder ein abendliches Konzert im Edgewater Park – für ein entspanntes Wochende ist Cleveland genau der richtige Ort. Im Bundesstaat New York wird am Eriesee übrigens Wein angebaut!

Der Ontariosee ist der kleinste der Seen und liegt im Gebiet des Bundesstaates New York. Die Universitätsstadt Rochester wusste die Nähe zum Ontariosee aber auch zum Fluß Genesee zu nutzen und präsentiert sich heute als moderne Stadt mit viel historischem Charme. In kleineren Orte wie Oswego oder Olcott haben sich Wehranlagen aus Bürgerkriegstagen erhalten.

 

Wetterextreme in den USA

Tornado in Kansas

Tornado in Kansas

Bedingt durch seine topographische Gliederung treten in den USA Jahr für Jahr „climatic hazards“, also extreme Wetterereignisse auf. Diese reichen von den Blizzards im Nordosten bis zu den Sandstürmen im Süden und sind meist saisonal begrenzt – nicht jedoch in ihrer flächenmäßigen Ausdehnung. Ein blick auf die Unwetterkarte ist vor einer Reise in die USA durchaus ratsam.

Im Winter sind die nördlichen Staaten der an die Rocky Mountains grenzenden Great Plains (u.a. die Staaten Montana, Kansas, Colorado etc.), die Great Lakes Region nahe Chicago sowie der nördliche Teil der Ostküste häufig von Blizzards betroffen. Diese Winterstürme fordern nicht nur immer wieder zahlreiche Todesopfer, sondern zerstören Infrastruktur, Gebäude und die Natur. Vor diesen Naturgewalten müssen auch durchorganisierte Großstädte wie New York kapitulieren. Weitere kalte Wetterphänome sind gefrierender Regen, dem häufig Überlandleitungen zum Opfer fallen sowie eiskalte Nordwinde (Northers), die binnen weniger Minuten zu schweren Erfrierungen führen. Bis nach Florida und Kalifornien reichen die Auswirkungen des Killing Frost, der immer wieder zu großen Ernteausfällen führt.

Die Rocky Mountains auf der westlichen Seite, die weiten Ebenen der Great Plains und der Golf von Mexiko im Osten bieten ideale Voraussetzungen für die Bildung von Tornados. Der Landstreifen von Nebraska bis Texas wird deshalb auch Tornado Alley genannt. Jahr für Jahr zählt man mehr als 500 dieser schwer vorhersagbaren Wetterkatastrophen in diesem Bereich. Die schwerste Katastrophe ereignete sich im Mai 1999, als innerhalb eines Tages 70 Tornados über die Bundesstaaten Texas, Oklahoma und Kansas hinwegfegten.

Das schlimmste Gefahrenpotiental lauert aber bei einem Hurrikan. Von Juni bis November ist an der südlichen Ostküste Saison für diese Naturgewalt und die Bilder der zerstörten Stadt New Orleans durch Hurrikan Katrina bleiben wohl auf immer unvergessen. Die extremen Windgeschwindigkeiten in Verbindung mit extremen Regenfällen und hohem Wellengang sorgen für Fluten, Überschwemmungen, Erdrutsche und Windbruch.

Die meisten Todesopfer und den größten finanziellen Schaden richten allerdings Überschwemmungen an, die zum einen durch die Schneeschmelze aber auch durch tagelangen Extremregen entstehen. Die fruchtbaren Uferbereiche der großen Ströme wie des Mississippi ließen große Siedlungen entstehen, die vor Hochwasser nur in geringem Maße geschützt werden können. So brachen bei der großen Flut am Mississippi im Sommer 1993 1000 der knapp 1300 Deiche und es entstand ein Schaden von mehreren Milliarden Dollar.

Sollte man in seinem Urlaub in eines dieser Wetterextreme geraten – hören Sie auf die Warnungen und die Ratschläge der Einheimischen und unterschätzen Sie nicht die Gewalt und das rasche Vorankommen dieser Naturphänomene.

Die Greencard – das Ticket in die USA

GreenCard

GreenCard

Immer noch ist es für viele Menschen ein Traum in den USA zu leben – und zu arbeiten. Hierfür braucht man eine „Green Card“, wie die United States Permanent Resident Card umgangssprachlich genannt wird. Diese heißbegehrte Dokument gewährt einem nicht nur eine unbefristete Aufenthaltsdauer in den USA sondern auch die Möglichkeit zu arbeiten.

Der normale Weg zur Greencard ist lang, aufwändig und kostspielig. Besitzt man ein befristetes Einwanderungsvisum kann mit mit seinem Arbeitgeber eine Greencard beantragen. Das Kontingent dieser auf einer Beschäftigung basierenden Greencard ist auf 140.000 pro Jahr beschränkt. Die Auswahlkriterien sind streng. Zum einen braucht man eine gute Ausbildung und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung.

Der Arbeitgeber muß die Antragsstellung beim Department of Labor und der Einwanderungsbehörde USCIS als Bürge unterstützen. Zudem muß die berufliche Fähigkeit nachgefragt werden und es darf kein geeigneter amerikanischer Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Dazu stellen staatlich überwachte Anwaltskanzleien notwendigen und kostspieligen Überprüfungen an, den Foreign Labor Certification Process. Erst wenn diese Hürde gemeistert ist können das Heimatschutz- und Außenministerium den Antrag weiter bearbeiten. Es folgt nun noch der Antrag auf Adjustment of Status bei der Einwanderungsbehörde USCIS sowie die Erfassung aller Daten und der Fingerabdrücke. Und schließlich hält man am Ende die begehrte Greencard in den Händen.

Grundsätzlich gilt: je besser die Ausbildung desto besser sind die Chancen auf eine Greencard – und je schneller kann das Verfahren abgeschlossen sein. Eine Wartezeit von mindestens 1-3 Jahren ist dennoch durchaus zu erwarten.

Es gibt auch die Möglichkeit eine Greencard über das Diversity-Immigrant-Visa Program zu erlangen, besser bekannt als Greencard-Lotterie. Man muß auch hier die erste Hürde der Qualifizierung überspringen, danach entscheidet das Los. Ist man angenommen kann man ohne Arbeitsplatzangebot per Einwanderungsvisum in die USA einreisen. Dort wird das Visum in die Greencard getauscht.

Mit dem Erwerb der Greencard und der Umsiedlung in die USA geht man auch einige Pflichten ein. Wie der Name Permanent Resident Card schon vermuten lässt, ist ein längerer Aufenthalt außerhalb der USA nicht erwünscht. Wer sich länger als 6 Monate aus seiner neuen Heimat entfernt, muß mit einer eindringlichen Befragung bei der Wiedereinreise rechnen. Derartige Befragungen können bei einem späteren Einbürgerungsversuch zum Nachteil gereichen. Durch einen Antrag auf Rückkehrerlaubnis kann man dies umgehen. Desweiteren ist man verpflichtet einen Wohnsitzwechsel binnen weniger Tage der Einwanderungsbehörde mitzuteilen. Und man sollte rechtzeitig die Verlängerung der Greencard beantragen.

Ballonfahrten: Mit dem Hot Air Ballon über den USA

Ballonfahrten in den USA

Ballonfahrten in den USA

Ein Blick aus der Vogelperspektive ist immer ein Highlight – egal ob man seinen Blick über eine Landschaft oder eine Stadt schweifen lässt. Eine romantische und auch ein wenig abenteuerliche Art die Welt von oben zu erkunden ist ein Flug mit einem Heißluftballon.

Am Schönsten lässt es sich über den Weinbaugebieten der USA schweben.

In der Morgendämmerung starten die Ballonfahrten in Kalifornien über dem Napa-Valley und dem benachbarten Sonoma-Valley. Sanft gleitet man über die grünen Täler, die weitreichenden Anbaugebiete, hat einen schönen Blick auf die sanften grünen Hügel die das Tal einfassen und die kleinen Bilderbuchstädtchen. Im Indian Summer ist die Landschaft durch die leuchtenden Herbstfarben noch beeindruckender. Natürlich gehört zu den Ausflügen auch eine tolle Verpflegung und das eine oder andere leckere Tröpfchen hiesiger Winzer. Noch als kleiner Geheimtipp gilt das weiter nördlich gelegene Willamette Valley in Oregon – ein sanftes grünes Tal, das vom gleichnamigen Fluß durchzogen wird.

Über eher karge Landschaft gleitet der Ballon bei einer Fahrt über die Spielerstadt Las Vegas dahin. Dennoch ein lohnender Trip, denn auch der benachbarte Red Rock Canyon sowie die majestätischen Red Rock Mountains hat man so noch nicht gesehen. Ein Flug in der Abenddämmerung bietet zudem den unvergesslichen Blick auf die beleuchtete Stadt, den Strip sowie die umliegenden Wohngebiete.

Das auch Wüste ihren Reiz hat offenbart ein Flug in den Sonnenaufgang ab Phoenix, Arizona über das umliegende Tal der Sonne in der Sonora-Wüste. Sanft schwebt man über imposanten Kakteen und zerklüfteten Felsen in der warmen Luft dahin und beobachtet wie die Wüste unter einem den neuen Tag begrüßt. Oder man begibt sich im Nachbarstaat New Mexico in den abendlichen Himmel über Albuquerque. Im Licht der untergehenden Sonne verfärben sich die das Rio Grande Valley und die Sandia Mountains in eine Traumlandschaft in Orange und Rot.

Begibt man sich an weiter an die Ostküste sollte ein Blick auf das satte Grün im Hinterland von Miami oder Orlando nicht fehlen. Wer in Florida nur die Strände kennt, der hat etwas verpasst. Denn zum Landesinneren hin eröffnet sich eine wilde, einzigartige Landschaft. Natürlich gibt es auch den einen oder anderen Blick auf die zahllosen Freizeitparks wie Universal, Epcot etc.

Preislich ist eine Ballonfahrt erschwinglicher als ein Rundflug mit dem Helicopter oder einer Cessna. Und wo auch immer man sich das Vergnügen gönnt, für das leibliche Wohl ist (meist) gesorgt und den erfahrenen und charmanten Piloten kann man sich anvertrauen. Einige Anbieter binden die Fluggäste in die Vorbereitungen des Fluges mit ein und sorgen somit für ein besonderes Urlaubserlebnis! „Glück ab und Gut Land“!

Feiertage in Amerika

Celebrating America - EventsDer Jahreswechsel ist in den USA (wie auch im Rest der Welt) ein besonderes Ereignis und wird landauf, landab mit Parties und Feuerwerk gefeiert. Sei es der Ball Drop am Times Square in New York, das mit den Nordlichtern wetteifernde Feuerwerk über den eisigen Weiten Alaskas oder die Beachparty im warmen Sand der Strände Miamis – das Neue Jahr wird gebührend empfangen. Am ersten Tag des neuen Jahres ist man schnell wieder wach, wenn man sich in einer der nördlichen Küstenstädte einem Polar Bear Plunge anschließt – im Badeanzug oder kostümiert geht es in die kalten Fluten! Und als kleine Erinnerung wird jedem mutigen Teilnehmer im Anschluß eine „Tapferkeitsmedaille“ überrreicht.

Im Februar wird Washington´s Birthday gefeiert, ein Feiertag der auch unter dem Namen Presidents´Birthday bekannt ist. Es ist ein Tag an dem man aller US-Präsidenten gedenkt. In Washington´s Heimatort Alexandria aber auch in seinem einstigen Wohnsitz Mount Vernon Estate in Washington finden entsprechende Veranstaltungen statt. Der Handel lockt an diesem arbeitsfreien Tag mit Rabattaktionen.

Während in Deutschland im Februar die Narren los sind, findet sich der Karneval nur in einigen Südstaaten der USA. Französischstämmige Katholiken haben diese Tradition mitgebracht und weltbekannt ist der Mardi Gras (Faschingsdienstag) in New Orleans. Aber auch in den angrenzenden Staaten Mississippi, Florida (im grenznahen Pensacola) und Texas wird am Mardi Gras ausgelassen gefeiert.

Ostern ist in den USA kein offizieller Feiertag, dennoch gibt es einige Veranstaltungen. Die berühmteste ist wohl die Easter Parade in New York, eigentlich ein groß angelegter Spaziergang, bei dem sich die Teilnehmer in schicker und eleganter Kleidung präsentieren. Daneben bieten Museen, Zoos und Freizeitparks Ostereiersuche oder Ostereierwettrollen für Kinder an.

Der Memorial Day Ende Mai wie auch der Veterans Day am 11. November bieten eine Fülle von Veranstaltungen. In den Städten werden feierliche Paraden abgehalten und auf den berühmten Schlachtfeldern wie Fredericksburg oder Gettysburg erwacht die Geschichte wieder zum Leben.
Ausgelassener wird am 4. Juli der Independence Day begangen. Das ganze Land schmückt sich in den Landesfarben. Man veranstaltet mit Familie und Freunden ein BBQ oder Picnic, erfreut sich an Paraden, Konzerten und Feuerwerk. Besonders schön kann man in den altehrwürdigen Städten Neuenglands feiern. Ein Highlight ist sicherlich Boston, das seine Historie rund um den schönen Hafen aufleben lässt.

Schließlich folgt im November der für viele Amerikaner wichtigste Feiertag: Thanksgiving. Bei traditionellen Gerichten wie Truthahn und Süßkartoffeln kommt die ganze Familie zusammen. Doch auch wer ohne Familienanschluß in den USA unterwegs ist, muß auf ein typisches Mahl nicht verzichten, denn zahlreiche Restaurants bieten an diesem Tag spezielle Menüs an. In New York sollte man auf keinen Fall die große Macy´s Parade verpassen. Beeindruckend ist auch das am Vorabend stattfindende Aufpumpen der Figuren. Viele kleine aber unterhaltsame Veranstaltungen findet man in den Neuengland Staaten. Vom Dinner in historischem Ambiente über einen Turkey Trot bis zu Kunsthandwerkermärkten recht das Angebot. Oder man besucht den Ort des ersten Thanksgiving, die Plimoth Plantation in Plymouth Massachusetts.

Helicopter-Flüge in den USA – Highlights aus der Luft gesehen

Hubschrauber Flüge über den Grand Canyon National Park

Hubschrauber Flüge über den Grand Canyon National Park

Lieben Sie es auch die Welt von oben zu betrachten? In den USA gibt es einige Bereiche, die sich in ihrer vollen Größe und Schönheit erst aus der Vogelperspektive erfassen lassen.

Ganz oben auf der Liste steht dabei der Grand Canyon. Ob man von Las Vegas (Nevada) oder Page (Arizona) aus startet – das Erlebnis ist unvergesslich. Viele Anbieter koppeln an den reinen Flug mit dem Helikopter auch noch ein Picknick, einen BBQ Stop oder einer Bootstour in ruhigerem Gewässer des ansonsten reißenden Colorado River.

Bei der Größe steht der Grand Canyon an der Spitze. In seiner Schönheit ist aber der Bryce-Canyon in Utah die Nummer 1. Die farbigen Felspyramiden, die sich je nach Bewölkung und Sonnenstand in einer anderen Farbschattierung präsentieren, faszinieren jeden Betrachter. Bei einem Rundflug lassen sich nicht nur davon, sondern auch von den bizarren Felsformationen im Arches Nationalpark unvergleichliche Erinnerungsfotos machen. Die Piloten sind dabei mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Erfahrung gute Guides.

Nur eine handvoll Anbieter bietet Rundflüge über das Monument Valley an, das sich die Staaten Utah und Arizona teilen und das unter Verwaltung der Navajo-Indianer steht. Kleine Sportflugzeuge überfliegen bei diesem spektakulären Trip auch Lake Powell und Rainbow Bridge, die größte natürliche Steinbrücke der Welt.

Nicht nur die Canyons, auch die Gebirge der USA haben ihren Reiz. Die Rocky Mountains und Teile des Yellowstone National Parks zu überfliegen ist spektakulär und schont die Füße. Aus der Luft kommt man verschwiegene Tälern aber wild zerklüfteten Bergwänden ganz nahe. Und die kraftvollen Farben der warmen Quellen und Geysiren wie der Grand Prismatic Spring faszinieren und erstaunen.

In Alaska werden verschiedene Rundflüge zu und über den imposanten Gletschern angeboten. Bis zu einem mehrtägigen Erlebnis mit Übernachtungen in einem Blockhouse kann man eine Besichtigung des Knik-Gletschers nahe Anchorage ausbauen. Ein Highlight ist sicherlich die Landung mitten auf dem Gletscher – man steht hier auf über 300 m Eis!
Oder ein Rundflug über den riesigen Denali Nationalpark und seine beeindruckende Flora und Fauna. Oder ein Flug rund um den höchsten Berg Nordamerikas, den Mount McKinley. Oder wollten Sie schon einmal die einzigartige Landschaft rund um den Polarkreis von oben erkunden.

Zwar sind die Rundflüge kein günstiges Vergnügen, aber die Möglichkeit einen weitreichenden Blick über eine der Naturschönheiten zu erlangen ist jeden Dollar wert.

Happy New Year in the USA

Christmas outdoor Christmas decorations - Snowman lights up house in Brooklyn, New York

Christmas outdoor Christmas decorations – Snowman lights up house in Brooklyn, New York

Die ganze Welt fiebert am letzten Tag des Jahres Mitternacht entgegen und feiert ausgelassen. Die USA machen da keine Ausnahme.

Die berühmteste Jahreswechsel-Sause steigt natürlich im Herzen von New York, am Times Square. Tausende ausgelassener Menschen warten auf den berühmten New Years Eve Ball und den Countdown der letzten Sekunden des verstreichenden Jahres. Die Party geht danach auf den Strassen oder (besser bei den teils eisigen Temperaturen) in einem der zahllosen Clubs weiter.

Die Spielermetropole Las Vegas übertrifft sich an Silvester selbst. Strip und Freemont Street werden für den Verkehr gesperrt und verwandeln sich in eine Partymeile. Und das Feuerwerk um Mitternacht sucht seinesgleichen, denn die Casinos lassen im Verbund den Himmel über der Stadt erstrahlen. Wer es etwas ruhiger angehen lassen möchte, der wird in Downtown fündig. Doch auch für Las Vegas gilt: warm einpacken, denn die Nächte werden um diese Jahreszeit empfindlich kalt.

An der Westküste lockt San Francisco gleich mit zwei Neujahrsfesten. Traditionell wie wir es kennen am 31. Dezember mit einem tollen Feuerwerk über der Bay und unzähligen Parties. Die zweite Gelegenheit bietet sich im Februar, wenn in Chinatown auf spektakuläre Weise das chinesische Neujahrsfest zelebriert wird. Scharen von Besuchern bestaunen jedes Jahr die aufwendigen Festwägen und die faszinierenden, wie lebendig wirkenden Drachen.
Weiter im Süden lässt es sich bei wohliger Wärme auch prima Feiern. Warum das Neue Jahr nicht bei einer Beachparty begrüßen? Florida bietet dabei für jeden Geschmack den richtigen Ort. Jüngere Menschen (und Junggebliebene) werden in Miami voll auf ihre Kosten kommen. Beachparties mit angesagten Djs lassen die Zeit bis Mitternacht wie im Flug vergehen – und die Stunden bis zur Morgendämmerung auch!

Wer mit Kindern reist wird in Orlando vor die Wahl gestellt, denn nahezu jeder Park bietet ein kinderfreundliches Silvesterprogramm an. Im Legoland gibt es neben viel Spass auch ein Feuerwerk am frühen Abend. Das Magic Kingdom lässt das Cinderella Castle gleich an zwei Tagen unter einem zauberhaften Feuerwerk erstrahlen. Und Universal Orlando öffnet seine Pforten und bietet einen Tag beste Unterhaltung mit verschiedenen Partyzonen, Djs, kleinen Zwischenshows und natürlich einem Brilliantfeuerwerk um Mitternacht.

Und ganz egal ob man das neue Jahr im Daunenanorak oder im Bikini begrüßt – Hauptsache man hat Spass und es wird ein Happy New Year!

Winter in Washington

Washington DC - Capitol building and Christmas tree

Washington DC – Capitol building and Christmas tree

Die Hauptstadt der Vereinigten Staaten verwandelt sich in der Vorweihnachtszeit jedes Jahr in ein kleines Weihnachtsparadies. Ein Highlight ist sicher wenn der Präsident den National Christmas Tree auf der White House Ellipse zum ersten Mal in seiner wundervollen Pracht erstrahlen lässt.

Ein Spaziergang über den benachbarten Christmas Pathway of Peace sollte nicht fehlen, vorbei an den 56 festlich geschmückten Christbäumen aus den verschiedenen Staaten. Dabei kommt man auch an der National Menorah, einer Hanukkha Menorah von beträchtlicher Größe vorbei, die seit 1979 die vorweihnachtlichen Nächte erhellt.

Lichter und Lichtinstallationen findet man zu dieser Jahreszeit über ganz Washington verstreut. So im Smithsonian`s National Zoo, wo man mit Einbruch der Dämmerung durch die fantasievolle Welt der Zoolights bummeln kann. Oder in der Palmer Alley, die tagsüber das Shopper-Herz erfreut und sich bei Nacht in ein funkelndes Weihnachtsmärchen verwandelt. Ein Muss ist auch der Georgetown Glow. Im gleichnamigen malerischen Satdtviertel präsentieren aufstrebende wie etablierte Lichtkünstler ihre Werke – quasi eine Outdoor-Gallerie, die sich aber perfekt in die betagte Architektur dieses Viertels einfügt. Den Tag kann man wunderbar im Winterwonderland am Washington Harbour genießen und sich auf der großen Schlittschuhbahn die Zeit vertreiben.

Romantische Seelen werden an einem verschneiten Tag auch entlang der National Mall glücklich. Die Memorials sind bei jedem Wetter einen Besuch wert – mit Schnee jedoch wirkt z. B. Das Korean War Veterans Memorial noch realer und auch die anderen Gedenkstätten verändern ihr Gesicht. Wer sich einfach nur amüsieren möchte – der National Gallery of Art Sculpture Garden Ice Rink ist ideal für ein paar Runden auf dem Eis, und das vor der beeindruckenden Kulisse des Museums. Oder man schlendert zum Downtown Holiday Market im Penn Quarter. Hier findet man nahezu alles, von den warmen Filzpantoffeln über Weihnachtsdekoration bis zu Kunst und kunstvollen Delikatessen aus heimischer Produktion. In festlichem Dekor präsentieren sich auch die Union Station und die umliegenden Geschäfte. Hier sollte man nicht die große Modellbahnausstellung in der Haupthalle verpassen.

Und wer noch einen Abend zur freien Verfügung hat, sollte sich eine der zahlreichen Weihnachtsaufführungen ansehen. Der Nussknacker (für Kinder als Puppenspiel aufgeführt), der berühmte Weihnachtsmuffel Grinch, Charles Dickens unsterbliche Weihnachtsgeschichte oder eine beschwingt – weihnachtliche Musicalshow – man hat die Qual der Wahl.
Das sind noch nicht genug Ideen? Nun, dann gibt es noch die Candlelight-Tour durch Mount Vernon Estat, dem eindrucksvollen Wohnsitz von George Washington oder das „Miracle on 7th Street“, das zu winterlich inspirierten Cocktailvariationen einlädt, oder die auf die umliegenden Staaten verteilten Skigebiete, oder….

Happy Holidays in D.C.

Zum Skifahren in die USA

Skifahren in die USA

Skifahren in die USA: Colorado,  Utah , Montana, Nevada und Mammoth Mountain (Kalifornien)

Mammoth Mountain

Beim Thema Ski und Amerika fällt so manchem wohl zunächst der Ort Aspen in Colorado ein. Die Kleinstadt (nur knapp 7000 Einwohner zählt das ehemalige Zentrum der Silberbergbaus) ist die reichste Stadt der USA und einer der populärsten Skiorte der Welt. Berg-Namen wie Snowmass sprechen für sich. Für Freestyle Rider hat das Resort Buttermilk viel zu bieten. Der Ort ist Gastgeber der Winter X-Games und bietet nahe zu unendlichen Fahrspass in den verschiedenen Parks.

In Colorado liegen auch die legendären Skiorte Vail und Beaver Creek, beide schon oft als Austragungsort internationaler Skiwettbewerbe genutzt. Vail ist bekannt für seine riesigen Tiefschneekessel, die „Back-Bowls“, während in Beaver Creek mit der „Birds of Prey“ eine der schwierigsten Rennstrecken ihre Heimat hat.

Für viele US-Skifans ist das im Südwesten Colorados gelegene Telluride das schönste Skigebiet. Die frühere Minenstadt mit ihrem charmanten Ortskern liegt zu Füßen einer beeindruckenden Bergkulisse. Über eine Seilbahn ist der Ort mit dem alpenländisch wirkenden Hoteldorf Mountain Village verbunden. Telluride lässt keinen Skiwunsch offen – vom Anfängerhügel über Tiefschnee-Erlebnis bis zum Nervenkitzel auf einer der Pisten der Kategorie „Doppel-Schwarz“ oder dem Adrenalin-Kick beim Heliskiing.

Im weiter westlich gelegenen Utah befindet sich eines der bedeutensten Skigebiete nahe Salt Lake City. Die Orte Alta und Snowbird sind mit dem „Greatest Snow on Earth“ gesegnet und (noch) ist Alta eines der wenigen Wintersportgebiete in denen nur Skifahren erlaubt ist.
Mit der Winterolympiade 2002 ist auch Park City in den Fokus der Skifans gerückt. Zwar gibt es hier auf der Ostseite der Wasatchkette nicht so viel Schnee wie in Salt Lake City, aber die Winterresorts Park City, Deer Valley und The Canyons sind leichter erreichbar. Das noble Deer Valley zählt zu den besten Skigebieten Nordamerikas und ist ausschließlich Skifahrern zugänglich. In The Canyons dagegen ist jeder Wintersportler willkommen. Snowboardern stehen hier u.a. mehrere Halfpipes und drei Parks zur Verfügung. Ein besonderes Erlebnis ist das Backcountry Skiing durch die dunklen Wälder des umgebenden National Forest.

Das größte Skigebiet der USA liegt am Rand des Yellowstone Nationalparks in Montana: Big Sky. Hier schlägt das Wintersportherz höher: Skifahrer haben die Qual der Wahl bei einem riesigen Angebot an Pisten, Skilangläufer finden rund um die Lone Mountain Ranch fast 100 km Loipen und Snowboarder können sich in einem der 7 Parks austoben.

Abschließend noch ein Abstecher in den „Golden State“ Kalifornien. Wie nicht anders zu erwarten beim „Surf-State“ finden Snowboarder hier großartige Spielwiesen (oder besser gesagt: Spielparks“). Im Osten Kaliforniens liegt Mammoth Mountain nahe dem Städtchen Mammoth Lakes. Viel Schnee aber auch viel Sonne in Kombination mit schönen Abfahrten und offenen Buckelpisten laden zu ein paar perfekten Schneetagen. Für Snowboarder gibt es bestens präparierte Parks, die auch gerne von den Profis als Trainingsgelände genutzt werden.

Am Südufer des Lake Tahoe, nahe der Grenze zu Nevada, liegt das Heavenly Mountain Resort. Kilometerlange Genußabfahrten aber auch buckelige Steilhänge und immer wieder der atemberaubende Blick über den tiefblauen Lake Tahoe machen einen Skiurlaub an diesem himmlischen Ort zu etwas Besonderem. Im Tal erwartet einen in South Lake Tahoe eine Besonderheit, denn der Ort liegt genau auf der Staatsgrenze. Und so klingeln im zu Nevada gehörenden Stateline die Spielautomaten während das kalifornische South Lake Tahoe ruhigen Provinzcharme versprüht.

 

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New York City Weihnachtsmärkte (und mehr)

Christmas decorations at Rockefeller Center

Christmas decorations at Rockefeller Center

Jedes Jahr zieht es Scharen von Touristen in der Vorweihnachtszeit in den Big Apple zum Christmas-Shopping. Und ohne Frage ist es ein unvergleichliches Erlebnis durch die prachtvoll dekorierten und illuminierten Geschäfte an der 5th Avenue zu bummeln . Jedes Jahr sind die Schaufenster von Macy´s, Saks Fifth Avenue oder Tiffany ein Anziehungsmagnet für Touristen wie Einheimische. Macy´s verwandelt zudem eine ganze Etage in „Santaland“. Neben der aufwendigen, märchenhaften Dekoration erwartet den Besucher auch Santa persönlich – für Fotos muß man allerdings ein wenig Geduld mitbringen.

Ihre besondere Magie entfalten die teils gigantisch großen Dekorationen ab Einbruch der Dunkelheit. Dann lohnt sich ein Bummel durch die 6th Avenue oder ein Besuch am Rockefeller Center mit seiner von einem strahlenden Weihnachtsbaum gekrönten Schlittschuhbahn.

Wem das noch nicht genug Glitzern und Leuchten ist, der sollte sich (warm eingepackt) nach Dyker Heights in Brooklyn begeben. Was man sonst nur aus Hollywoodfilmen kennt, kann man hier in bestaunen: mehr Rentierschlitten, Krippen, Weihnachtsmänner und Lichterketten findet man sonst nirgendwo (Kamera nicht vergessen!).

Wer einfach nur den Zauber des weihnachtlichen New Yorks erleben möchte oder ein etwas ausgefalleneres Weihnachtsgeschenk sucht, der wird vielleicht auf einem der wunderschönen Weihnachtsmärkte fündig. In der beeindruckenden Vanderbilt Hall der Grand Central Station findet schon seit Jahren die „Holiday Fair“ statt. Zahlreiche Verkaufsstände locken mit Schmuck, Bekleidung, Accessoires, Spielzeug und sonstigen Geschenkideen – bei den teilweise eisigen Temperaturen ein idealer Ort zum Aufwärmen und Stöbern.

Längst eine feste Größe ist das Winter Village im Bryant Park. Dort locken Anbieter aus aller Welt mit Dekorationsartikeln, Bekleidung, Accessoires für Haustiere aber auch kulinarischen Köstlichkeiten. Für diesen Markt wurden kleine Läden aus Glas und Stahl angefertigt, die sich um einen riesigen Weihnachtsbaum scharen und den Markt so auch bei schlechtem Wetter attraktiv machen. Angegliedert ist auch eine großzügige Eislaufbahn, die im Gegensatz zum Rockefeller Ice Rink moderatere Preise hat. Dieser Markt geht übrigens über die Weihnachtstage hinaus und endet erst Anfang Januar, Schlittschuhlaufen ist bis März möglich.

Am Columbus Circle an der Südwestecke des Central Park werden in der rot-weißen Budenstadt handgearbeitet Holzwaren, Schmuck und Bekleidung aber auch kunstvolle Pralinen und Schokoladenspezialitäten angeboten.

Ein etwas „alternativeres“ Angebot findet man auf dem Holiday Market am Union Square. Kunst, Schmuck, handgearbeitet Schals und Mützen sowie Alltagsgegenstände aus ungewöhnlichen Materialien warten auf neugierige Käufer. Daneben ist bestens für das leibliche Wohl gesorgt – mit Köstlichkeiten aus der ganzen Welt.

Daneben gibt es noch viele kleine Märkte wie die Renegade Craft Fair in Brooklyn mit Verkaufsständen ausgesuchter Kunsthandwerker und Livemusik oder den Brooklyn Flea & Smorgasburg Winter Market mit seinem erstaunlichen Angebot an Vintagedingen (von Möbeln bis Schmuck ist alles dabei!).