Florida Reise – Eascoast or Westcoast ?

ST. PETERSBURG, FLORIDA , USA

ST. PETERSBURG, FLORIDA , USA

Fällt der Name Florida denkt man wohl zuerst an die berühmten Städte der Ostküste. Zum einen natürlich Orlando, das nicht zuletzt durch diverse Themenparks zu einer der meistbesuchtesten Städte des Sunshine States avancierte. Zumindest einen der berühmten Parks – sei es Magic Kingdom, Universal Resort oder Sea World – sollte man bei einem Trip nach Orlando einplanen. Etwas ruhiger, aber reich an Nervenkitzel ist ein Besuch im bereits 1949 eröffneten Gatorland. Hier bekommt man einen Eindruck von den berühmten Sümpfen und trifft auf deren natürliche Bewohner – Alligatoren. Neben diversen Shows können die ganz Wagemutigen Trainer für einen Tag werden oder gut gesichert bei einem Zip-Line-Ride über die Raubtierbecken hinwegschweben.
Neben Orlando ist der zweite Hotspot an der Ostküste Miami, Ausgangspunkt für Kreuzfahrten aber auch Startpunkt für eine unvergessliche Fahrt über die Keys. Über türkis-schimmerndes Wasser führt die atemberaubende Route nach Key West, vorbei an grünen Inseln mit Traumstränden. Diesen Roadtrip müssen Sie sich gönnen!! Bei einem Besuch Miamis lohnt sich ein Abstecher nach Little Havanna. Und zum Relaxen laden Miami Beach oder die Strände des benachbarten Hollywood ein.
Auch Floridas Westküste ist eine Reise wert. Benachbart am Golf von Mexiko liegen Clearwater, Tampa und St. Petersburg. Sonnenanbeter werden Clearwater lieben. Die Stadt hält nicht nur den Rekord für die meisten Sonnentage im Jahr, hier befinden sich auch wunderschöne Strände an denen man diese Tage genießen kann.
Im nahegelegenen Tampa kommen die Freunde des Nachtlebens auf ihre Kosten – die Stadt wird als eine der besten Partystädte der USA gelistet. Natürlich ist auch für Unterhaltung am Tage gesorgt… neben dem bekannten Wasserpark Adventure Island ist der Freizeitpark Busch Gardens einen Besuch wert. Der Park steht unter dem Motto Afrika und bietet in aufwendig angelegten Arealen 300 Tierarten ein Refugium. Daneben gibt es diverse Fahrgeschäfte wie Achterbahnen und Wasserrrutschen. Von Tampa aus lässt sich einer der ältesten Freizeitparks der USA gut erreichen: seit 1946 ziehen die Meerjungfrauen von Weeki Wachee die kleinen und großen Besucher in ihren Bann.
Und schließlich St.Petersburg, die mit ihrem Dali-Museum ein Ziel für zahlreiche Kunstbegeisterte ist. In einem spektakulären Gebäude wird die größte Sammlung an Werken dieses genialen Künstlers außerhalb Europas präsentiert. Auch die Westküste hat ihre Keys, die im Fort de Soto Park zusammengefasst sind. Die fünf vorgelagerten Inseln bieten einige Traumstrände für entspannte Stunden am Strand.

South Dakota

Mount RushmoreIm Mittleren Westen der USA liegt South Dakota, einer der am wenigsten besiedelten Bundesstaaten. Pulsierende Metropolen findet man hier nicht, dafür aber beeindruckende Landschaften, faszinierende Höhlen und das amerikanischste aller Monumente – den Mount Rushmore.

Ein Gipfel der für die Lakota-Indianer heiligen Black Hills wurde Anfang des 20.Jhd. zum Denkmal für die vier Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln umgestaltet. Der auch als „Shrine of Democracy“ bekannte Berg lockt jährlich Millionen Touristen nach South Dakota, die sich vom Städtchen Keystone aus zu den Aussichtspunkten aufmachen.

Einige Kilometer entfernt wurde dem berühmten Führer und Häuptling Crazy Horse ebenfalls ein Denkmal in den Black Hills gesetzt.

Lohnenswert ist ein Besuch in einem der Höhlensysteme. In den Black Hills liegen die gleichnamigen Höhlen nahe der Stadt Rapid City. Ausgestattet mit Lampe und Karte kann man die Höhlen auf eigene Faust erkunden. Nahe dem Städtchen Custer befindet sich der Eingang in die Jewel Cave. Die Ranger bieten drei verschiedene Führungen durch die kühle Unterwelt an – genügend Zeit zum Staunen und Fotografieren inbegriffen. Das längste Höhlensystem der Welt ist die Wind Cave nahe Hot Springs. In den Höhlen findet man die einzigartigen Boxworks, an Bienenwaben erinnernde Gebilde aus Kalzium. Wer sich nicht ins Dunkel wagen möchte kann im Wind Cave National Park Bisons, Hirsche, Gabelböcke und Präriehunde beobachten.

Für die Siedler von einst waren die Badlands unfruchtbares Gebiet, dem Naturliebhaber von heute erschliesst sich hier eine faszinierende Landschaft aus Hügeln, Canyons und farbigen Sedimentschichten, die ihr Aussehen je nach Tageslicht verändern. Zur schnellen Erkundung empfiehlt sich eine Fahrt über den Badland Loop. Wer mehr Zeit hat und gut zu Fuß ist sollte einen der Wanderwege ausprobieren.
Historic Deadwood – der Name sagt es schon, man macht hier einen Zeitsprung in den Wilden Westen. Ihre Blütezeit erlebte die kleine Stadt während des Goldrausches in den 1870er Jahren. Heute kann man hier Revolverhelden in Aktion sehen, ein Kartenspiel wagen oder ein Bierchen im Saloon trinken.

Für einen Abstecher zum spätviktorianische Mount Moriah Cemetery mit den Gräbern der berühmten Einwohner wie Revolverheld Wild Bill Hickok oder Calamity Jane sollte man sich Zeit nehmen – ein idyllisches Plätzchen, das auch von vielen Hirschen geschätzt wird.

 

Auf dem Camino Real durch Kalifornien

El Camino Real Bell along the El Camino Real in California

El Camino Real Bell along the El Camino Real in California

Beginnend in San Diego reihen sich 21 Missionen im Abstand von jeweils 50 km wie eine Perlenkette längs durch das heutige Kalifornien – bis in das sanfte Sonoma Valley. Heute folgen verschiedene State Routes und Interstates diesem historische Weg – auch in einzelnen Etappen eine reizvolle Reise durch den sonnigen Westküstenstaat.

Jede Mission ist einzigartig und keine gleicht der anderen. Ob man nun einen Städteurlaub macht oder einen Roadtrip plant – eine Mission kreuzt sicher Ihre Reiseroute.
In San Diego befindet sich die älteste Mission, gegründet im Juli 1769. Strahlend weiß leuchten die Kirchenfassade und der Glockenturm unter dem tiefblauen Himmel Südkaliforniens. Tauchen Sie ein in das Halbdunkel der noch heute genutzten Kirche und erfreuen Sie sich an dem kleinen aber feinen Garten mit jahrhundertealten Bäumen.

Trutzig und wehrhaft präsentiert sich in Los Angeles die Mission San Gabriel Arcangel und unterscheidet sich so von allen anderen Missionen. Die Kirche überrascht mit maurisch anmutendem Interieur. Die einstmals weitreichende Anlage war ein wichtiger wirtschaftlicher Standpunkt. Ein interessantes Museum sowie die Weinkeller, der Küchengarten und der Friedhof bringen einem das Leben der früheren Bewohner näher.

Mit einem großartigen Ausblick wird der Besucher der Santa Barbara Mission belohnt – auf einem Hügel über der Stadt gelegen kann man bis zum Ozean schauen. Mit viel Liebe zum Detail wurden die Fassade und das Innere der Kirche nach dem Erdbeben 1925 restauriert. Die strenge dorische Fassade ist nach dem Vorbild einer vorchristlichen Kirche in Rom gestaltet.
In San Francisco befindet sich die gleichnamige Mission San Francisco de Asis– klein und stabil hat sie das Erdbeben von 1906 nahezu unbeschadet überstanden und ist somit eines der ältesten Gebäude in der City by the Bay.

In ihrem Baustil herausragend ist die Mission San Luis de Francia in Oceanside – der König unter den Missionen. Hier wurden Stilelemente der spanischen Renaissance, des Mudejar und der spanischen Kolonialarchitektur verwendet und kombiniert. Das Museum beleuchtet die Anfänge der von Franziskanern geleiteten Mission und der Innenhof lädt zum verweilen ein.

Sehr authentisch präsentiert sich die Mission La Purisima Concepcion nahe Lompoc – auf den ersten Blick erinnert die Anlage eher ein Landgut. Man erhält einen Einblick in das Klosterleben mit Viehzucht und Werkstätten. Auch sehr interessant ist die Rekonstruktion eines kleinen indianischen Dorfes.

Es muss nicht immer Vegas sein

Atlantic City, New Jersey Cityscape

Atlantic City, New Jersey Cityscape

Wer sich gerne beim Pokern, Roulette, Black Jack oder an einer der Slotmachines vergnügt, für den ist Amerika DAS Reiseziel schlechthin. Ein Besuch in der glitzernden Spielermetropole Las Vegas mit seinen weltberühmten Casinos ist sicher ein unvergessliches Erlebnis. Doch es gibt noch einige andere Orte an denen sich Highroller und Gelegenheitsspieler sicher wohlfühlen werden.

Im kleinen malerischen Staat Connecticut betreiben die Angehörigen des Mohegan Tribe in Uncasville das Mohegan Sun. Die Ausstattung der drei Casinos – Earth, Sky und Wind – ist einzigartig und geprägt vom indianischen Erbe. Neben den klassischen Kasinoangeboten stehen dem Besucher zwei Theater, ein Spa und ein 18-Loch-Golfplatz zur Verfügung. Auch für Kinderunterhaltung ist gesorgt.

Von New York aus recht gut erreichbar ist Atlantic City im US-Bundesstaat New Jersey. Am Boardwalk reihen sich die Casinos mit ihren dazugehörigen Restaurants und Bars. Man begegnet berühmten Namen: das Golden Nugget AC muss sich keinesfalls hinter seinem Stammhaus in Las Vegas verstecken und der berühmte Eigner des Trump Taj Mahal ist sicher ein Begriff. Schon lange kein Geheimtipp mehr ist das Borgata. Wer nicht spielt sollte sich in dem traumhaften Spa- und Poolbereich verwöhnen lassen. In den hotelinternen Restaurants kochen einige namenhafte Spitzenköche – Leib und Seele werden im Borgata aufs Beste versorgt. Vergessen Sie bei einem Besuch in Atlantic City nicht einen abendlichen Bummel über den berühmten Boardwalk einzuplanen.

Am atemberaubenden Lake Tahoe steht das Harrah´s. Der ursprüngliche Harrah´s Lake Club aus dem Jahr 1955 (heute Harveys Lake Tahoe genannt) ist über einen unterirdischen Gang mit dem neuen Casinobau verbunden. Man hat die Qual der Wahl: Spielen, Schlemmen oder eine der zahlreichen Freizeitaktivitäten im und auf dem Wasser wahrnehmen.

In Reno Nevada steht das feine im toskanischen Stil ausgestattete Peppermill Casino. Zur Entspannung erwarten den müden Spieler ein Sonnendeck, Pools, Gärten und ein tolles Spa (mit dem einzigen Caldarium der vereinigten Staaten) – ganz zu schweigen von dem umwerfenden Angebot an Restaurants und Bars, Shows und Konzerten.

Auf nach Amerika – and let´s play!

Im Evergreen State Washington – Natur pur

Im Evergreen State Washington

Im Evergreen State Washington

Der „Evergreen State“ schmiegt sich an der Westküste der Vereinigten Staaten an das benachbarte, kanadische British-Columbia. Imposante Berge und Gebirgsketten, weitreichende Nadelwälder, eine artenreiche Küste und das pulsierende Leben in Seattle bieten viel für einen abwechslungsreichen Urlaub.

Wie eine Trennlinie läuft die Kaskadenkette durch Washington. Klima, Natur und sogar der Lebenstil unterscheiden sich an der Ost-und Westseite dieser Kette immer noch aktiver Vulkane. Auch von Seattle aus gut sichtbar ist der markante Mount Rainier. Am bekanntesten dürfte der Mount St. Helens sein, nicht zuletzt wegen seines Ausbruchs im Jahr 1980. Auf einer Wanderung kann man die Zerstörung immer noch sehen, aber auch die Kraft der Natur derartige Katastrophen zu überwinden. Bei all der Gefahr die unter der Erde schlummert ist eine Fahrt über den North Cascade Scenic Highway entlang der schimmernden Seen und vor der Kulisse der schneebedeckten Gipfel eine unvergessliche Erfahrung. Zahlreiche Haltepunkte mit schöner Aussicht bieten die Möglichkeit eine Picknickpause einzulegen.

Eine Bootsfahrt auf dem türkis schimmernden Lake Diablo darf man sich nicht entgehen lassen – wer lieber an Land bleiben möchte kann den Diablo Lake Trail am Nordufer nutzen. Westernfans sollten sich einen kleinen Abstecher in die kleine aber feine Stadt Winthrop gönnen. Alle Häuser im knapp 400 Einwohner zählenden Städtchen sind im Wildwest-Stil gebaut.

Vor Seattle liegt der Olympic National Parc, ein Eldorado für Naturliebhaber. Der Park eignet sich mit mehreren Campingplätzen gut für einen mehrtägigen Aufenthalt – denn nur so lassen sich die drei Abschnitte Küste, Berge und Regenwald in Ruhe erkunden. Jeder Abschnitt verfügt über ein Besucherzentrum, von wo aus Lehrpfade und Wanderwege in die atemberaubende Natur führen.

Wem auch ein wenig weniger Natur reicht, kann auf einer ganztägigen Bootstour von Seattle aus den Artenreichtum rund um San Juan Island bewundern – verschiedenste Reiher, Austernfischer und der majestätische Weißkopfseeadler sind hier zu Hause. Das Highlight der Fahrt sind die Wale, die sich in der Strasse von Juan de Fuca tummeln.
Schließlich sollte auch ein Besuch der charmanten Metropole Seattle auf dem Programm stehen. Ein erster Rundumblick über die vom Puget Sound geprägte Stadt von der Space Needle ist ein Muss. Pike Place Market lädt zum Stöbern ein, das erste Starbucks lockt mit herrlich duftendem Kaffee und in Asia Town muß man einfach die verführerischen Köstlichkeiten probieren. Beim Bummel durch Downtown sollte man auch dem Pioneer Square, der Wiege Seattles, einen Besuch abstatten. Lassen Sie sich durch die „Emerald City“ treiben und entdecken Sie die tausend Gründe, warum Seattle eine der lebenswertesten Städte der USA ist.

Whalewatching – ein Rendevouz mit den Giganten des Meeres

Whalewatching

Whalewatching

Wenn man durch die USA reist, steht sicher auch ein Ziel an einer der Küsten auf dem Programm. Nutzen Sie die Gelegenheit sich einer Whalewatching-Tour anzuschließen – ein atemberaubendes Erlebnis.

Nach New York zieht es nicht nur tausende von Touristen sondern auch verschiedenste Walarten. Von April bis Ende Oktober begeistern im Norden der Ostküste Buckelwale, Zwergwale, Finnwale und gelegentlich die riesigen Blau- und Pottwale die Besucher. Aber auch Delphine, Robben, Seelöwen und die eine oder andere Schildkröte lassen sich für ein Erinnerungsfoto der besonderen Art blicken. Man sollte einen halben Tag für die Tour einplanen. Los geht es in New York und New Jersey. Ein Bonus auf der Fahrt in die offenen Gewässer sind die wunderbaren Ausblicke auf die Skyline, Coney Island u.s.w.

Im Sommer ist der Südosten Alaskas die richtige Anlaufstelle für Naturliebhaber. Im Golf von Alaska tummeln sich Buckelwale (mit Glück kann man beobachten wie sie in einem Blasennetz einen Fischschwarm „fangen“), die hier beheimateten Zwergwale und durchziehende Grauwale. Zu den Dauerbewohnern des Golfs gehören Killerwale ebenso wie Delphine, Schweinswale, Seehunde und die verspielten Seeotter. Auch die Vogelwelt ist hier eindrucksvoll vertreten, so mit der größten Population an Weißkopfseeadlern, dem Wappenvogel der USA.

Im Bundesstaat Washington ist die Region vor Seattle, rund um die San Juan Island, das Anlaufziel der Walbeobachter. Auf der ganztägigen Fahrt von Seattle aus gibt es auf dem weg allerhand zu sehen: Fisch- und Weißkopfseeadler gehen vor Ihren Augen auf Beutefang, Blaureiher, Austernfischer sowie die allgegenwärtigen Möwen lassen sich im vorbeigleiten beobachten. Das i-Tüpfelchen in diesem faszinierenden Ökosystem sind die Wale, die sich in der Strasse von Juan de Fuca tummeln.
Vor der Küste Kaliforniens kann man im März und April Blau- , Grau- und Buckelwale auf ihrer Reise sehen. Ganzjährig fühlen sich Finn- und Zwergwale in den Gewässern der südlichen Westküste wohl. Pelikane und Kormorane lassen sich schön an ruhigen Küstenabschnitten beobachten.

Von November bis April ist Hawaii das Traumziel aller Walfreunde – hier legen die Buckelwale eine Pause auf ihrer Reise ein um sich dem Nachwuchs zu widmen. Lauschen Sie den unergründlichen Walgesängen und halten Sie die Kamera bereit wenn die Schwanzflosse sich aus dem Wasser hebt. Spektakulär sind auch die vorbeigleitenden Mantas und Adlerrochen.

 

Die schönsten Freizeitparks der USA

Santa Monica Pier

Santa Monica Pier

Ein Tag Spaß für die ganze Familie – die schönsten Freizeitparks der USA

Walt Disney World´s Magic Kingdom ist für viele Reisende DER Freizeitpark schlechthin, bietet er doch Unterhaltung für die ganze Familie. Unter der warmen Sonne Orlandos kann man hier rund um das Cinderella Castle die vielen Attraktionen genießen. Ein Riesenspaß – aber auch ein teures Vergnügen, denn mit knapp $100 pro Person wird man am Ticketschalter zur Kasse gebeten.

Ähnliche Ticketpreise gelten auch in Universal´s Island of Adventures, ebenfalls Orlando, Florida. Die mit der Welt des Kinos in Verbindung stehenden Fahrgeschäfte bieten für alle Altersklassen viel Vergnügen – die „Cat in the Hat“ unterhält die Kleinen kindgerecht, Teenager werden sich in der Wizarding World of Harry Potter wohlfühlen und wagemutige Erwachsene finden Nervenkitzel im Doctor Doom´s Fearfall oder dem Incredible Hulk Coaster.

Berühmt für ihre Rollercoaster sind die Six Flags – Freizeitparks. Auch hier ist das Spektrum der Attraktionen weit gestreut und bestens für Familien geeignet. Im Six Flags Great America, bei Chicago Illinois, steht die schnellste und höchste Holzachterbahn der Welt. Rollercoaster-Fans sollten den Great Adventure Park in Jackson, New Jersey in ihre Reiseroute aufnehmen. Eine Fahrt im Kingda Ka ist spektakulär und einzigartig. Fast 20 Parks betreibt die Six Flags – Gruppe – sicher auch einen in der Nähe Ihres Urlaubsortes.

In Ohio liegt der Freizeitpark mit der wohl längsten Historie – Cedar Point. 1870 als Badestrand am Eriesee gegründet, entstand hier bereits 1892 die erste Holzachterbahn. Heute stehen dem Besucher 16 Achterbahnen zur Verfügung – stolz bezeichnet sich der Park als „Rollercoaster Capital of the World“. Spaß bieten aber auch der nahegelegne Wasserpark Soak City und (mit dem Eiffelturm als Wahrzeichen) Kings Island. Auch hier dominieren die Achterbahnen, zudem wurde der Park mehrmals in Folge für seinen Kinderbereich ausgezeichnet. Es besteht die Möglichkeit Combitickets zu erwerben.

Wasserratten werden in Texas und Kansas auf ihre Kosten kommen. Im Lone Star State Texas bieten drei Schlitterbahn Waterparks Unterhaltung vom Feinsten. Großzügige, kindgerechte Bereiche, Wasserrutschen, aber auch Sonnenplätze und Poolbars lassen die Zeit im Nu verstreichen. Im Schlitterbahn Kansas City Waterpark wartet die längste und schnellste Wasserrutsche der Welt – nomen est omen: Verrückt! In einem Drei-Mann-Schlaucboot startet man aus über 50 m Höhe – und erreicht auf dem Weg nach unter fast 100 km/h. Wer nicht ganz so viel Action braucht kann sich auf der Boogie Bahn beim Surfen probieren oder einer der anderen Wasserrutschen antesten.

 

Charleston – South Carolina USA

Charleston -  South Carolina

Charleston – South Carolina

Bereits 1670 gründeten die Briten die nach ihrem König Charles II. benannte Stadt im Süden South Carolinas. Zu Beginn war die Stadt dank ihrem Hafen eine wichtiger Knotenpunkt für den Skalvenhandel. Drayton Hall ist ein Zeugnis dieser Zeit. Das Anwesen stammt aus dem Jahr 1738 und ist somit eine der ältesten Plantagen im Süden. Ein Besuch des aus roten Ziegeln gebauten Herrenhauses ist ein Schritt zurück in die Zeit, denn es gibt keinen Strom. Auf dem Grundstück kann man schön spazierengehen und den African-American Cemetery besuchen.

Das Aiken-Rhett House ist ein hervorragendes Beispiel eines Antebellum -Hauses. Das Interieur ist noch so wie es Gov. William Aiken in den 1850er Jahren eingerichtet hatte – von den Tapeten über die Möbel bis zu den Lampen. Zu dem Anwesen gehören auch die ehemaligen Sklavenunterkünfte, Ställe und die Küche – so gewinnt man einen allumfassenden Eindruck eines Südstaatenhauses.

Beeindruckendes Interieur in Form einer hölzernen Wendeltreppe findet man im liebevoll renovierten Nathaniel Russell House. Auch der Garten ist einen Abstecher wert.
Auf dem nicht weit entfernten Old City Market kauften einst die Sklaven die Lebensmittel für die Plantagen ein. Heute ist der Markt ein Touristenhotspot, aber einen Bummel ist er allemal wert. Statten Sie den Basket Ladies und ihren wunderbaren Produkten einen Besuch ab.
In der pittoresken Rainbow Row war einst der Handel zu Hause. In den kleinen Reihenhäusern waren im Erdgeschoß die Läden untergebracht und im Obergeschoß wohnte der Betreiber.
Auf der Landspitze am Zusammenfluß von Cooper River und Ashley River liegt Battery Park. Eine ansehnliche Anzahl an wunderschönen Antebellum-Südstaatenhäusern hat sich hier – mit Blick über den Charleston Harbor – erhalten. Bei einem Spaziergang vom Waterfront Park mit seinem als Fotomotiv beliebten und bekannten Ananas-Brunnen nach White Point Gardens kann man nicht nur die Schönheit der üppigen Pflanzenwelt genießen, im White Point Gardens befinden sich auch allerhand Relikte aus der Zeit des Bürgerkrieges.

Charleston spielte auch in Kriegszeiten eine wichtige Rolle. Wie ein Schutzschild liegt Sullivan´s Island vor dem Hafen von Charleston und kann auf eine lange militärische Geschichte zurückblicken – Fort Moultrie ist die steinerne Hinterlassenschaft aus den Zeiten des Unabhängigkeitskrieges. Hier war übrigens Edgar Allan Poe stationiert und fand die Inspiration zu seiner Erzählung „Der Goldkäfer“. Sullivan´s Island eignet sich auch für entspannte Stunden am Strand oder einen gemütlichen Bummel durch die netten kleinen Geschäfte.

Mir der Fähre erreichbar ist Fort Sumter, durch dessen Beschuß im Jahr 1861 die Kampfhandlungen des Amerikanischen Bürgerkriegs begannen. Das kleine, aber informative Museum rollt die Ereignisse nochmals auf. Die Kanonen und Befestigungsmauern sowie die Erklärungen der Ranger machen aus einem Besuch ein anschuliches Stück amerikanischer Geschichte.

Die schönsten „Boardwalks“ – Strandpromenaden an der Ostküste

ocean grove pier

ocean grove pier

Wo lässt sich im Sommer das Leben am schönsten genießen Natürlich am Meer. Amerikas Küsten bieten traumhafte Strände für Sonnenanbeter und Wasserratten – und unterhaltsame „Boardwalks“, die Unterhaltung für die ganze Familie bieten. Straßenkünstler, Imbissbuden und Freizeitparks mit Fahrgeschäften für jeden Geschmack säumen die Strandpromenaden.

Sicherlich zu den weltweit bekanntesten Strandpromenaden gehört Coney Island in Brooklyn, New York. Im Sommer bevölkern nicht nur Touristen, sondern auch die New Yorker selbst gerne den Strand. Bei einer Fahrt mit dem Riesenrad hat man einen wunderschönen Ausblick, wer mehr Nervenkitzel braucht sollte einen der Rollercoaster ausprobieren. Und zur Stärkung gibt es einen Hot Dog bei Nathan`s Famous.

Im benachbarten New Jersey liegt der beliebteste „Boardwalk“ Amerikas. Atlantic City ist stolz auf seinen Strandpromenade, die seit 1870 gehegt und gepflegt und beständig verbessert wird. Während man auf der einen Seite den wunderbaren Blick aufs Meer genießen kann, locken auf der anderen Seite die Casinos und Restaurants. Am Strand finden zahlreiche Events statt, man kann sich aber auch am frühen Morgen einfach einem Yogakurs in der frischen Seebrise anschließen. Eine Spezialität sind die Salt Water Taffy der James Candy Company.

Von Atlantic City geht es weiter nach Ocean City in den US-Bundesstaat Maryland. Auch hier locken zahlreiche Attraktionen auf dem Rummelplatz, ein Ripley´s Believe-It-or-Not, Restaurants, nette kleinen Läden und die zahlreichen Imbissbuden. Kein Besuch ist perfekt ohne nicht mindestens ein Krabbentörtchen oder die in Essig getunkten Pommes bei Trasher´s probiert zu haben.

Im Sommer ist Rehoboth Beach in Delaware ein beliebtes Wochenendausflugsziel für die Einwohner von Washington D.C. Die Promenade platzt dann fast aus allen Nähten, aber ihrem angenehmen Charme kann man sich nur schwer entziehen. Das I-Tüpfelchen auf einem perfekten Strandtag ist ein leckeres Eis von Kohr Bros – oder bei einem der Konzerte in den Sonnenuntergang zu träumen.

Im Sommer sind die Strände natürlich besonders verlockend und alle umliegenden Betriebe sind für die Besucherströme geöffnet. Doch auch zu den ruhigen Jahreszeiten und sogar im Winter ist ein Bummel über die Strandpromenaden eine wunderbare Abwechslung zur städtischen Hektik – und man muß den „Boardwalk“ nur mit einigen wenigen Gleichgesinnten teilen.

Montana

MT-Glacier National Park

MT-Glacier National Park

Der viertgrößte Bundesstaat der USA gehört zu den Mountain States, die von den Rocky Mountains durchzogen werden. Der Staat ist reich an Naturschönheiten und Bodenschätzen, zählt aber nur eine knappe Million Einwohner.

Im Norden Montanas befindet sich der Glacier National Park und seine überbordende Natur. Glasklare Seen und duftende Blumenwiesen liegen zu Füßen der gezackten Bergkämme der nördlichen Rocky Mountains. Man kann den Park zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Fahrrad erkunden – was man sich nicht entgehen lassen sollte ist eine Fahrt auf der „Going-to-the-Sun-Road“.

Ein kleiner Teil des Yellowstone National Park, den sich Montana mit den Staaten Wyoming und Idaho teilt, liegt ganz im Süden. Weltberühmt sind seine Geysire und die beachtliche Population an Wildtieren wie Bison, Grizzly und Wolf.

Die Hauptstadt Helena bietet neben historischen Gebäuden wie dem Original Governor´s Mansion und dem Montana State Capitol auch das äußerst informative Montana´s Museum. Ein unvergessliches Erlebnis ist sicher eine Bootstour zu den „Gates of the Mountains“ – sehen Sie was die Entdecker Lewis und Clark 1805 beeindruckte. Am Fuß der Rocky Mountains, in Deer Lodge, steht die Grant-Kohrs Ranch. Seit mehr als 150 Jahren wird hier „open range“ Rinderzucht betrieben. Ein Besuch bietet einen interessanten Einblick in das tägliche Geschäft einer Rinderfarm – die Geburt kleiner Kälbchen, das Einfangen der Tiere zum Weiterztansport oder das Branding der Jungtiere. Echte Cowboys erzählen von ihrer Arbeit aber auch vom Leben vergangener Tage.

In Great Falls informiert das Lewis & Clark Historic Trail Interpretive Center über diese beiden wagemutigen Entdecker. Vielleicht hat man nach dem Besuch des Museums ja Lust auf ihren Spuren zu wandeln. Nördlich der Stadt liegt das Upper Missouri River Breaks National Monument, ein Naturschutzgebiet mit einer ruhigen aber beeindruckenden Landschaft. Eine Kanuwanderung führt an der Landmarke Citadel Rock vorbei und ist eine angenehme Art das Gebiet zu erkunden.

Man darf Montana nicht verlassen ohne das Little Bighorn Battlefield besichtigt zu haben. Eine beeindruckende Gedenkstätte mit einer ehrlichen Aufarbeitung der Ereignisse – nicht zuletzt da die Parkranger meist indianische Wurzeln haben. Ein Abstecher lohnt in diesem Zusammenhang auch das Big Horn County Historical Museum in Hardin.