Ballonfahrten: Mit dem Hot Air Ballon über den USA

Ballonfahrten in den USA

Ballonfahrten in den USA

Ein Blick aus der Vogelperspektive ist immer ein Highlight – egal ob man seinen Blick über eine Landschaft oder eine Stadt schweifen lässt. Eine romantische und auch ein wenig abenteuerliche Art die Welt von oben zu erkunden ist ein Flug mit einem Heißluftballon.

Am Schönsten lässt es sich über den Weinbaugebieten der USA schweben.

In der Morgendämmerung starten die Ballonfahrten in Kalifornien über dem Napa-Valley und dem benachbarten Sonoma-Valley. Sanft gleitet man über die grünen Täler, die weitreichenden Anbaugebiete, hat einen schönen Blick auf die sanften grünen Hügel die das Tal einfassen und die kleinen Bilderbuchstädtchen. Im Indian Summer ist die Landschaft durch die leuchtenden Herbstfarben noch beeindruckender. Natürlich gehört zu den Ausflügen auch eine tolle Verpflegung und das eine oder andere leckere Tröpfchen hiesiger Winzer. Noch als kleiner Geheimtipp gilt das weiter nördlich gelegene Willamette Valley in Oregon – ein sanftes grünes Tal, das vom gleichnamigen Fluß durchzogen wird.

Über eher karge Landschaft gleitet der Ballon bei einer Fahrt über die Spielerstadt Las Vegas dahin. Dennoch ein lohnender Trip, denn auch der benachbarte Red Rock Canyon sowie die majestätischen Red Rock Mountains hat man so noch nicht gesehen. Ein Flug in der Abenddämmerung bietet zudem den unvergesslichen Blick auf die beleuchtete Stadt, den Strip sowie die umliegenden Wohngebiete.

Das auch Wüste ihren Reiz hat offenbart ein Flug in den Sonnenaufgang ab Phoenix, Arizona über das umliegende Tal der Sonne in der Sonora-Wüste. Sanft schwebt man über imposanten Kakteen und zerklüfteten Felsen in der warmen Luft dahin und beobachtet wie die Wüste unter einem den neuen Tag begrüßt. Oder man begibt sich im Nachbarstaat New Mexico in den abendlichen Himmel über Albuquerque. Im Licht der untergehenden Sonne verfärben sich die das Rio Grande Valley und die Sandia Mountains in eine Traumlandschaft in Orange und Rot.

Begibt man sich an weiter an die Ostküste sollte ein Blick auf das satte Grün im Hinterland von Miami oder Orlando nicht fehlen. Wer in Florida nur die Strände kennt, der hat etwas verpasst. Denn zum Landesinneren hin eröffnet sich eine wilde, einzigartige Landschaft. Natürlich gibt es auch den einen oder anderen Blick auf die zahllosen Freizeitparks wie Universal, Epcot etc.

Preislich ist eine Ballonfahrt erschwinglicher als ein Rundflug mit dem Helicopter oder einer Cessna. Und wo auch immer man sich das Vergnügen gönnt, für das leibliche Wohl ist (meist) gesorgt und den erfahrenen und charmanten Piloten kann man sich anvertrauen. Einige Anbieter binden die Fluggäste in die Vorbereitungen des Fluges mit ein und sorgen somit für ein besonderes Urlaubserlebnis! „Glück ab und Gut Land“!

Nationalparks in den USA

Grand Prismatic Spring, Yellowstone National Park, Wyoming

Grand Prismatic Spring, Yellowstone National Park, Wyoming

Jeder der mit dem Auto durch die USA fährt hat zumindest einen von ihnen schon besucht: die zahlreichen und vielfältigen Nationalparks der USA. Man kann sich mehrere Tage in den Parks aufhalten, denn überall gibt es Camping- bzw. Zeltplätze. Die Parkverwaltungen halten Kartenmaterial bereit, führen aber auch lehrreiche Exkursionen mit interessierten Besuchern durch.

Der bekannteste und meistbesuchte National Park dürfte der Grand Canyon im Bundesstaat Arizona sein. Bereits bei einem Tagesausflug, der zu Land oder fliegend erfolgen kann, erschließt sich die beeindruckend imposante Größe des Canyons. Abenteuerlustige können sich auf den steilen Weg hinunter zum Colorado River begeben oder auch eine Wildwasserfahrt auf dem Fluß unternehmen – zwei Möglichkeiten eine völlig neue Perspektive dieses Naturwunders zu erleben.

Nicht minder schöne Landschaften, aber weitaus weniger Touristen lassen auch Parks wie Canyonlands oder Bryce Canyon, beide in Utah gelegen, zu einem lohnenden Ziel werden. Die Landschaft ist abwechslungsreicher mit Canyons, Hochplateaus, bizarren Felsformationen wie den „Needles“ und „Arches“ . Sonne und Wolken zaubern im Laufe des Tages immer wieder neue Farben auf die Felsen– besonders beeindruckend im Bryce Canyon zur Dämmerung (morgens und abends). Eine Vielfalt an kleineren und größeren Steinbögen findet man im Arches Nationalpark.
Jeder kann einen dieser Bögen aus der Nähe sehen, denn zahlreiche kürzere und längere Wanderwege wurden hier angelegt. Wer gerne wandert und trittsicher ist, dem sei der Zion Nationalpark, ebenfalls in Utah, ans Herz gelegt. Die Schönheit der rötlich schimmernden Canyons erschließt sich am Besten von Angels Landing. Der Weg dorthin ist leider nicht ganz einfach, der Ausblick belohnt aber für alle Mühen.

Einzigartige Landschaften, wie man sie nur in den USA findet, bietet auch das Death Valley in Kalifornien. Ausgestattet mit genügend Wasser ist der Besuch dieses Hitzepols der Welt ein eindrückliches Erlebnis. Vom Badwater Basin über die Hänge der Mesquite Dunes bis zu der spektakulären Aussicht von Zabriskie Point – auch die Hitze schafft eine sehenswerte Vielfalt an Landschaften. Wie aus einer anderen Welt wirkt auch das in Arizona gelegene Monument Valley, das durch zahlreiche Western weltberühmt ist. Auf staubigen Pisten geht es zu den berühmtesten Felsformationen, die sich in der Abendsonne rotglühend präsentieren.

Im Gegensatz zu all diesen Parks bietet der Yosemite Nationalpark in Kalifornien ein traumhaft schönes Tal mit blühenden Almwiesen, tiefgrünen Wäldern, imposanten Bergen und riesigen Wasserfällen. Diese Idylle muss man sich zur Hauptsaison allerdings mit vielen anderen teilen. Ruhiger geht es im benachbarten Sequoia Nationalpark zu, der für seine uralten Riesen-Mammutbäume berühmt ist. Und um Bisons, Grizzlies und Wölfe in freier Wildbahn zu erleben, führt kein Weg an dem berühmten Yellowstone Nationalpark vorbei. An den bewaldeten Hängen der Rocky Mountains im Bundesstaat Wyoming gelegen, bietet der bereits 1872 gegründete Park nicht nur ein Refugium für unzählige Tier-und Pflanzenarten, sondern bietet wegen des unter der Oberfläche schlummernden Yellowstone-Vulkans auch eine faszinierned Fülle an Geysiren und Schlammtöpfen.

Der Park ist ganzjährig geöffnet, wobei außerhalb der Hauptsaison die Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants etc. sehr eingeschränkt ist.
Nicht minder grün, aber sehr sumpfig präsentieren sich die Everglades an der Südspitze Floridas. Endlos erscheinende Wasserflächen mit hohem Sägeggras, aber auch tropisch dichte Wälder auf kleinen Inseln sind der Lebensraum des Alligators, aber auch zahlloser Vogelarten. Wer im Gebiet um Fort Lauderdale und Miami Urlaub macht darf sich eine Bootstour nicht entgehen lassen – man kann sich auch mit dem Hausboot alleine auf große Fahrt begeben.