Key West – Florida

Typische Architektur von Key West

Typische Architektur von Key West

Die kleine Insel mit der südlichsten Stadt der USA war und ist ein Sehnsuchtsort für Künstler und Touristen aus aller Welt. Vieleicht ist es die warme Sonne Floridas, vielleicht die traumhaften Strände oder auch das entschleunigte Leben – hier kommt man gerne wieder her.

Das touristische Herz der Oldtown schlägt in der Duval Street. Die Strasse ist gesäumt von Läden, Restaurants und Bars, darunter dem bereits von Hemingway besuchten Sloppy Joe´s. Doch auch wunderschöne pastellfarbene Holzhäuser im Stil der „gingerbread architecture“ liegen an der Duval.

Am Abend strömen Hunderte zum Mallory Square, um die „Sunset Celebration“ nicht zu versäumen, den einzigartige Sonnenuntergang über dem Golf von Mexiko. Neben dem Naturschauspiel sorgen Strassenkünstler, Musiker, Händler und Essenstände für Unterhaltung.

Ganz in der Nähe des Mallory Aquare befindet sich das Shipwreck Treasure Museum, das an die Zeit erinnert, in der sich die Bewohner von Key West ihren Lebensunterhalt als Strandräuber sicherten. Vom Aussichtsturm hat man einen wunderbaren Blick über die Altstadt. Echte Schätze kann man im Mel Fisher Maritim Heritage Museum bewundern. Der Tauchpionier hob kostbarste Funde aus der bereits 1622 vor Key West gesunkenen spanischen Galeone „Senora Nuestra de Atocha“. Im liebevoll restaurierten Audubon House kann man zahlreiche Zeichnungen und Stiche des Künstlers John James Audubon zu seinem populären Werk „Birds of America“ sehen. Der Garten hinter dem Haus beherbergt zahlreiche tropische Pflanzen.

Zum Atlantik hin finden sich die militärischen Bollwerke, die dem Schutz Floridas in Zeiten des Bürgerkriegs dienten. Fort Zachary Taylor ist heute ein Historic State Park und lädt mit Picknickplätzen, Stränden und Spazierwegen zum Erholen ein. Der weiter östlich gelegene West Martello Tower hat seinen trutzigen Charakter gegen den Charme eines verzauberten Gartenparadieses eingetauscht. Direkt davor kann man an Higgs Beach einen perfekten Strandtag einlegen.

Kein Besuch auf Key West ist perfekt ohne einen Fotostop am „Southernmost Point“, der durch eine rot, schwarz und gelb gestrichene Boje markiert wird. Oder auch einen Besuch im Anwesen des Schriftstellers Ernest Hemingway. 9 Jahre lebte er hier in seinem Haus im spanischen Kolonialstil. Welterfolge wie „Wem die Stunde schlägt“ entstanden in der inspirierenden Umgebung seines wunderbaren tropischen Gartens.

 

Navigation vor Ort

Reisenden mit Mietwagen sei ein Auto mit Navi empfohlen. Günstiger als teure eingebaute Navigation durch die USA nutzen immer mehr Touristen die mitgeführten Smartphones, iPhones und iPads zur Navigation inklusive Telefonie nach Europa und WhatsApp-Verbindung zu Freunden und Familie. Da Roaming unverändert sehr teuer ist, gibt es USA SIM-Prepaid-Karten mit Prepaid-Tarifen auch für Urlauber.

 

Nach einer knapp dreistündigen Fahrt mit dem Katamaran erreicht man Fort Jefferson auf Garden Key, einer der sieben Koralleninseln des Dry Tortuga National Park. Nach einem Besuch der sechseckigen Festung kann man den Rest des Tages bei Baden, Tauchen oder Schnorcheln im krisallklaren Wasser rund um das kleine Eiland verbringen.

 

Floridas Historic Coast

Strände Floridas - the Historic Coast

Strände Floridas – the Historic Coast

Was die Keys für den Süden Floridas sind, das ist die Historic Coast für den Nordosten des Sunshine-State. Auf dem A1A Scenic Coastal Byway kann man ganz entspannt durch schöne Küstenlandschaft und die Geschichte Floridas cruisen.
Ausgangspunkt im Norden ist Ponte Vedra, berühmt für seine noblen Sportanlagen. Unter der warmen Sonne des Südens finden sich hier exklusive Golfplätze und Tenniscourts. Die Stadt ist beliebter Altersruhesitz für betuchtere Senioren, die Geschäfte und Restaurants sind alle ein wenig exkusiver.

Eine knappe Autostunde weiter südlich liegt St. Augustine, der älteste, durchgehend besiedelte Ort der USA. Die Idylle dieses malerischen Küstenstädtchens, das bereits im Jahr 1565 gegründet wurde, lädt länger zum Verweilen ein. Geschichte wird lebendig bei einer Führung durch das Castillo de San Marcos, das aus coquina, einem weiche Muschelsandstein erbaut wurde. Oder wie wäre ein Spaziergang zur jahrhundertealten Mission Nombre de Dios? Oder ein Abstecher zum Old Wooden School House? Und überwindet man sich die 219 Stufen des St. Augustine Lighthouse zu erklimmen, wird man mit einer fantastischen Aussicht belohnt. Wer sich nach einem Bummel stärken möchte, der hat die Qual der Wahl, denn die hiesige Küche vereint Einflüsse aus Europa, Spanien, Mexiko und der Südstaaten. Frische Fische und Meeresfrüchte, Clam Chowder, Ceviche, daneben aber auch deftiges BBQ oder die nur in Florida erhältlichen Gator Tails – der Gaumen darf sich auf tolle Genüsse freuen. Zum Entspannen, Sonnenbaden und Schlendern lädt der St.Augustine Beach und der benachbarte Vilano Beach ein.

Weiter geht es vorbei an unberührter Küste mit hohen Dünen, auf denen sich Wildblumen und Seegras unter der Brise des Atlantiks beugen. Der nächste Stop ist Washington Oaks Gardens State Park, einer der schönsten Parks Floridas, eingebettet zwischen Matanzas River und dem Atlantik. Hier kann man auf gepflegten Wander- und Fahrradwegen eine Fülle der Natur durchstreichen – angefangen bei urwaldähnlichem Baumbestand vorbei an exotischer Blumenvielfalt bis hin zu den einzigartigen coquina-Felsen der Küste.

Fährt man weiter bis nach Daytona kann man noch einige Zwischenstopps einlegen. So z.B. mit Kindern im Marineland Dolphine Adventure in Palm Coast, wo man den freundlichen Tieren ganz nahe kommen darf. Oder am Flagler Beach Pier, der auf krummen Holzbeinen weit ins Meer hinausragt. Ein Ort den Angler, Surfer und immer wieder auch Delfine gerne aufsuchen. Aber auch in Ormond Beach, das sich der steinreiche John D. Rockefeller als Winterdomizil auserkoren hatte.
Sein Wohnhaus, „The Casements“ hat die Zeit überdauert und kann heute mit den angrenzenden Gärten besichtigt werden.

Washington D.C. – eine amerikanische Stadt mit vielen Facetten

Lincoln Memorial statue of Abraham Lincoln

Lincoln Memorial statue of Abraham Lincoln

Beim Wort Washington D.C. denkt wohl jeder zuerst an Capitol, Weißes Haus und Pentagon. Doch Washington ist viel mehr als das politische Herz Amerikas – es ist eine charmante Stadt und ein mehr als lohnendes Reiseziel.

Herzstück der Stadt ist die National Mall zwischen Capitol und Washington Monument. Am Rand der weitläufigen Parkanlage liegen die berühmten Museen Smithonian, National Air and Space Museum und die National Gallery of Art mit ihren beeindruckenden Fassaden. Am Besten von der Spitze des Washington Monument öffnet sich der Blick auf die zwei wichtigsten politischen Gebäude der USA: das Capitol und das Weiße Haus. Im weiterführenden Park hinter dem 169 m hohen Denkmal für den ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten befinden sich zahlreiche Memorials.

Am bekanntesten ist sicher das gewaltige Lincoln Memorial, das über dem Reflecting Pool thront. Doch auch dem Gründervater George Mason, den Präsidenten Thomas Jefferson und Franklin D. Roosevelt sowie dem Bürgerrechtler Martin Luther King wurden an den Ufern des Tidal Basin Ehrendenkmäler errichtet. Eine Tretboottour auf dem Tidal Basin eröffnet einem wunderschöne Perspektiven, gerade wenn im Frühjahr hunderte von Kirschbäumen in prachtvoller Blüte stehen.

Rund um die Verbindungsstrasse zwischen Weißem Haus und Capitol – der Pennsylvania Avenue – befindet sich Old Downtown. Hier finden sich neben Geschäften, Bars und gehobenen Wohnhäusern auch sehens- und fotografierwerte Häuser älteren Datums. Mit seiner roten Fassade sticht zum Beispiel das Gebäude an der Ecke zur 7th heraus. Pompös auch die Old Post Office an der Pennsylvania Avenue mit dem markanten Uhrturm. Es ist das dritthöchste Gebäude in Washington und man hat einen tollen Ausblick über die Stadt, in der es dank einer Verordnung von 1910 keine Wolkenkratzer gibt. Historisch bedeutsam ist das Ford`s Theater, in der Abraham Lincoln erschossen wurde, aber auch das Haus gegenüber, in dem er letztendlich verstarb. Einfach nur zum Entspannen oder für eine Pause lohnt ein Abstecher nach China Town, das man am Besten durch den imposanten „Friendship Archway“ betritt.

Das älteste Stadtviertel Washingtons ist Georgetown, das sich am Ufer des Potomac befindet. Die das Bild des Viertels prägenden eleganten Stadthäuser sind zum größten Teil denkmalgeschützt.

Zu den Highlights zählt das 1765 errichtete Old Stone House sowie die liebevoll restaurierte Markthalle. Und bei schönem Wetter sollte man eine Fahrt auf dem Chesapeake and Ohio Canal unternehmen – während man an alten Schleusen und zauberhaften Landschaften vorbeischippert wird die Vergangenheit lebendig.

New York – eine Traumkulisse

New York City - Brooklyn Bridge

New York City – Brooklyn Bridge

Viele Plätze in New York scheinen einem bereits beim ersten Besuch dieser quirligen Ostküstenmetrople vetraut – aus großen und berühmten Hollywood-Filmen!
Der Spitzenreiter unter den Drehorten im Big Apple ist der Central Park. Fimfans sollten sich vielleicht einer geführten Walking-Tour durch den Park anschließen. Aber auch bei einem Spaziergang auf eigene Faust hat man so manches cineastische Deja-Vu, etwa bei Bethesda Terrace (Stuart Little, Hair, Tage wie dieser …), dem Boathouse Cafe, Naumburg Bandshell (Frühstück bei Tiffanys) oder auf der Bow Bridge (Highlander).
Auch einige Gebäude New Yorks dienen immer wieder als Hintergrund oder Drehort. Allen voran das Empire State Building, das Romantikern aus dem Klassiker „Schlaflos in Seattle“ bekannt sein dürfte. Und King Kong wählte das einstmals höchste Gebäude der Welt als Klettergerüst.
Im Flatiron Building – wohl jedem aufgrund seines ungewöhnlichen keilförmigen Grundrisses bekannt – befindet sich die Redaktion des Daily Bugle in den neueren Spidermanverfilmungen. Auf der Jagd nach „Godzilla“ wird das Gebäude im gleichnamigen Film zerstört.
Unter den Hotels rangiert das Waldorf Astoria als beliebter Drehort ganz weit oben. Die beeindruckende Art-Deco-Fassade kommt einem sicherlich bekannt vor. Es war die Residenz für den König aus „Der Prinz aus Zamunda“ und war der Schauplatz für die romantischen Wirrungen in den Komödien „Manhattan Love Story“ oder „Ein Chef zum Verlieben“. Es gaben sich aber auch der Hochstapler Frank Abagnale in „Catch me if you can“ und Michael Corleone in „Der Pate 3“ hier ein Stelldichein.
Nicht minder berühmt ist das Luxushotel The Plaza, von dessen feudalem Inneren wir durch den Hitchcock-Klassiker „Der unsichtbare Dritte“ und den Weihnachtshit „Kevin allein in New York“ einen Eindruck haben. Eine würdige Kulisse für den „Grossen Gatsby“, der schon im Roman von F. Scott Fitzgerald in dieser noblen Herberge logierte.
Auf einem Movie-Spaziergang durch New York sollte man aber auch die Brücken und Fähren nicht vergessen. Die Brooklyn Bridge taucht wohl am häufigsten auf Zelluloid auf – ob im Vorspann zu diversen Serien aber auch in zahlreichen Filmen Woody Allens, der romantischen Komödie „Kate and Leopold“ oder dem oscarprämierten Sreifen „Mondsüchtig“. Und on man nun ein Filmfan ist oder nicht – ein Blick von der „Sehnsuchtsbrücke“ auf Manhattan krönt jeden New York Besuch.

Wer den Überblick in den Strassenschluchten New Yorks nicht verlieren möchte, kann einfach mit dem Smartphone und Maps navigieren oder Veranstaltungs-Tipps per lokaler APP bemühen. Hierbei helfen USA SIM-Karten mit denen Reisende ohne Roamingkosten telefonieren und im Internet surfen wie zuhause.

South Dakota

Mount RushmoreIm Mittleren Westen der USA liegt South Dakota, einer der am wenigsten besiedelten Bundesstaaten. Pulsierende Metropolen findet man hier nicht, dafür aber beeindruckende Landschaften, faszinierende Höhlen und das amerikanischste aller Monumente – den Mount Rushmore.

Ein Gipfel der für die Lakota-Indianer heiligen Black Hills wurde Anfang des 20.Jhd. zum Denkmal für die vier Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln umgestaltet. Der auch als „Shrine of Democracy“ bekannte Berg lockt jährlich Millionen Touristen nach South Dakota, die sich vom Städtchen Keystone aus zu den Aussichtspunkten aufmachen.

Einige Kilometer entfernt wurde dem berühmten Führer und Häuptling Crazy Horse ebenfalls ein Denkmal in den Black Hills gesetzt.

Lohnenswert ist ein Besuch in einem der Höhlensysteme. In den Black Hills liegen die gleichnamigen Höhlen nahe der Stadt Rapid City. Ausgestattet mit Lampe und Karte kann man die Höhlen auf eigene Faust erkunden. Nahe dem Städtchen Custer befindet sich der Eingang in die Jewel Cave. Die Ranger bieten drei verschiedene Führungen durch die kühle Unterwelt an – genügend Zeit zum Staunen und Fotografieren inbegriffen. Das längste Höhlensystem der Welt ist die Wind Cave nahe Hot Springs. In den Höhlen findet man die einzigartigen Boxworks, an Bienenwaben erinnernde Gebilde aus Kalzium. Wer sich nicht ins Dunkel wagen möchte kann im Wind Cave National Park Bisons, Hirsche, Gabelböcke und Präriehunde beobachten.

Für die Siedler von einst waren die Badlands unfruchtbares Gebiet, dem Naturliebhaber von heute erschliesst sich hier eine faszinierende Landschaft aus Hügeln, Canyons und farbigen Sedimentschichten, die ihr Aussehen je nach Tageslicht verändern. Zur schnellen Erkundung empfiehlt sich eine Fahrt über den Badland Loop. Wer mehr Zeit hat und gut zu Fuß ist sollte einen der Wanderwege ausprobieren.
Historic Deadwood – der Name sagt es schon, man macht hier einen Zeitsprung in den Wilden Westen. Ihre Blütezeit erlebte die kleine Stadt während des Goldrausches in den 1870er Jahren. Heute kann man hier Revolverhelden in Aktion sehen, ein Kartenspiel wagen oder ein Bierchen im Saloon trinken.

Für einen Abstecher zum spätviktorianische Mount Moriah Cemetery mit den Gräbern der berühmten Einwohner wie Revolverheld Wild Bill Hickok oder Calamity Jane sollte man sich Zeit nehmen – ein idyllisches Plätzchen, das auch von vielen Hirschen geschätzt wird.

 

Es muss nicht immer Vegas sein

Atlantic City, New Jersey Cityscape

Atlantic City, New Jersey Cityscape

Wer sich gerne beim Pokern, Roulette, Black Jack oder an einer der Slotmachines vergnügt, für den ist Amerika DAS Reiseziel schlechthin. Ein Besuch in der glitzernden Spielermetropole Las Vegas mit seinen weltberühmten Casinos ist sicher ein unvergessliches Erlebnis. Doch es gibt noch einige andere Orte an denen sich Highroller und Gelegenheitsspieler sicher wohlfühlen werden.

Im kleinen malerischen Staat Connecticut betreiben die Angehörigen des Mohegan Tribe in Uncasville das Mohegan Sun. Die Ausstattung der drei Casinos – Earth, Sky und Wind – ist einzigartig und geprägt vom indianischen Erbe. Neben den klassischen Kasinoangeboten stehen dem Besucher zwei Theater, ein Spa und ein 18-Loch-Golfplatz zur Verfügung. Auch für Kinderunterhaltung ist gesorgt.

Von New York aus recht gut erreichbar ist Atlantic City im US-Bundesstaat New Jersey. Am Boardwalk reihen sich die Casinos mit ihren dazugehörigen Restaurants und Bars. Man begegnet berühmten Namen: das Golden Nugget AC muss sich keinesfalls hinter seinem Stammhaus in Las Vegas verstecken und der berühmte Eigner des Trump Taj Mahal ist sicher ein Begriff. Schon lange kein Geheimtipp mehr ist das Borgata. Wer nicht spielt sollte sich in dem traumhaften Spa- und Poolbereich verwöhnen lassen. In den hotelinternen Restaurants kochen einige namenhafte Spitzenköche – Leib und Seele werden im Borgata aufs Beste versorgt. Vergessen Sie bei einem Besuch in Atlantic City nicht einen abendlichen Bummel über den berühmten Boardwalk einzuplanen.

Am atemberaubenden Lake Tahoe steht das Harrah´s. Der ursprüngliche Harrah´s Lake Club aus dem Jahr 1955 (heute Harveys Lake Tahoe genannt) ist über einen unterirdischen Gang mit dem neuen Casinobau verbunden. Man hat die Qual der Wahl: Spielen, Schlemmen oder eine der zahlreichen Freizeitaktivitäten im und auf dem Wasser wahrnehmen.

In Reno Nevada steht das feine im toskanischen Stil ausgestattete Peppermill Casino. Zur Entspannung erwarten den müden Spieler ein Sonnendeck, Pools, Gärten und ein tolles Spa (mit dem einzigen Caldarium der vereinigten Staaten) – ganz zu schweigen von dem umwerfenden Angebot an Restaurants und Bars, Shows und Konzerten.

Auf nach Amerika – and let´s play!

Im Evergreen State Washington – Natur pur

Im Evergreen State Washington

Im Evergreen State Washington

Der „Evergreen State“ schmiegt sich an der Westküste der Vereinigten Staaten an das benachbarte, kanadische British-Columbia. Imposante Berge und Gebirgsketten, weitreichende Nadelwälder, eine artenreiche Küste und das pulsierende Leben in Seattle bieten viel für einen abwechslungsreichen Urlaub.

Wie eine Trennlinie läuft die Kaskadenkette durch Washington. Klima, Natur und sogar der Lebenstil unterscheiden sich an der Ost-und Westseite dieser Kette immer noch aktiver Vulkane. Auch von Seattle aus gut sichtbar ist der markante Mount Rainier. Am bekanntesten dürfte der Mount St. Helens sein, nicht zuletzt wegen seines Ausbruchs im Jahr 1980. Auf einer Wanderung kann man die Zerstörung immer noch sehen, aber auch die Kraft der Natur derartige Katastrophen zu überwinden. Bei all der Gefahr die unter der Erde schlummert ist eine Fahrt über den North Cascade Scenic Highway entlang der schimmernden Seen und vor der Kulisse der schneebedeckten Gipfel eine unvergessliche Erfahrung. Zahlreiche Haltepunkte mit schöner Aussicht bieten die Möglichkeit eine Picknickpause einzulegen.

Eine Bootsfahrt auf dem türkis schimmernden Lake Diablo darf man sich nicht entgehen lassen – wer lieber an Land bleiben möchte kann den Diablo Lake Trail am Nordufer nutzen. Westernfans sollten sich einen kleinen Abstecher in die kleine aber feine Stadt Winthrop gönnen. Alle Häuser im knapp 400 Einwohner zählenden Städtchen sind im Wildwest-Stil gebaut.

Vor Seattle liegt der Olympic National Parc, ein Eldorado für Naturliebhaber. Der Park eignet sich mit mehreren Campingplätzen gut für einen mehrtägigen Aufenthalt – denn nur so lassen sich die drei Abschnitte Küste, Berge und Regenwald in Ruhe erkunden. Jeder Abschnitt verfügt über ein Besucherzentrum, von wo aus Lehrpfade und Wanderwege in die atemberaubende Natur führen.

Wem auch ein wenig weniger Natur reicht, kann auf einer ganztägigen Bootstour von Seattle aus den Artenreichtum rund um San Juan Island bewundern – verschiedenste Reiher, Austernfischer und der majestätische Weißkopfseeadler sind hier zu Hause. Das Highlight der Fahrt sind die Wale, die sich in der Strasse von Juan de Fuca tummeln.
Schließlich sollte auch ein Besuch der charmanten Metropole Seattle auf dem Programm stehen. Ein erster Rundumblick über die vom Puget Sound geprägte Stadt von der Space Needle ist ein Muss. Pike Place Market lädt zum Stöbern ein, das erste Starbucks lockt mit herrlich duftendem Kaffee und in Asia Town muß man einfach die verführerischen Köstlichkeiten probieren. Beim Bummel durch Downtown sollte man auch dem Pioneer Square, der Wiege Seattles, einen Besuch abstatten. Lassen Sie sich durch die „Emerald City“ treiben und entdecken Sie die tausend Gründe, warum Seattle eine der lebenswertesten Städte der USA ist.

Die schönsten Freizeitparks der USA

Santa Monica Pier

Santa Monica Pier

Ein Tag Spaß für die ganze Familie – die schönsten Freizeitparks der USA

Walt Disney World´s Magic Kingdom ist für viele Reisende DER Freizeitpark schlechthin, bietet er doch Unterhaltung für die ganze Familie. Unter der warmen Sonne Orlandos kann man hier rund um das Cinderella Castle die vielen Attraktionen genießen. Ein Riesenspaß – aber auch ein teures Vergnügen, denn mit knapp $100 pro Person wird man am Ticketschalter zur Kasse gebeten.

Ähnliche Ticketpreise gelten auch in Universal´s Island of Adventures, ebenfalls Orlando, Florida. Die mit der Welt des Kinos in Verbindung stehenden Fahrgeschäfte bieten für alle Altersklassen viel Vergnügen – die „Cat in the Hat“ unterhält die Kleinen kindgerecht, Teenager werden sich in der Wizarding World of Harry Potter wohlfühlen und wagemutige Erwachsene finden Nervenkitzel im Doctor Doom´s Fearfall oder dem Incredible Hulk Coaster.

Berühmt für ihre Rollercoaster sind die Six Flags – Freizeitparks. Auch hier ist das Spektrum der Attraktionen weit gestreut und bestens für Familien geeignet. Im Six Flags Great America, bei Chicago Illinois, steht die schnellste und höchste Holzachterbahn der Welt. Rollercoaster-Fans sollten den Great Adventure Park in Jackson, New Jersey in ihre Reiseroute aufnehmen. Eine Fahrt im Kingda Ka ist spektakulär und einzigartig. Fast 20 Parks betreibt die Six Flags – Gruppe – sicher auch einen in der Nähe Ihres Urlaubsortes.

In Ohio liegt der Freizeitpark mit der wohl längsten Historie – Cedar Point. 1870 als Badestrand am Eriesee gegründet, entstand hier bereits 1892 die erste Holzachterbahn. Heute stehen dem Besucher 16 Achterbahnen zur Verfügung – stolz bezeichnet sich der Park als „Rollercoaster Capital of the World“. Spaß bieten aber auch der nahegelegne Wasserpark Soak City und (mit dem Eiffelturm als Wahrzeichen) Kings Island. Auch hier dominieren die Achterbahnen, zudem wurde der Park mehrmals in Folge für seinen Kinderbereich ausgezeichnet. Es besteht die Möglichkeit Combitickets zu erwerben.

Wasserratten werden in Texas und Kansas auf ihre Kosten kommen. Im Lone Star State Texas bieten drei Schlitterbahn Waterparks Unterhaltung vom Feinsten. Großzügige, kindgerechte Bereiche, Wasserrutschen, aber auch Sonnenplätze und Poolbars lassen die Zeit im Nu verstreichen. Im Schlitterbahn Kansas City Waterpark wartet die längste und schnellste Wasserrutsche der Welt – nomen est omen: Verrückt! In einem Drei-Mann-Schlaucboot startet man aus über 50 m Höhe – und erreicht auf dem Weg nach unter fast 100 km/h. Wer nicht ganz so viel Action braucht kann sich auf der Boogie Bahn beim Surfen probieren oder einer der anderen Wasserrutschen antesten.

 

Charleston – South Carolina USA

Charleston -  South Carolina

Charleston – South Carolina

Bereits 1670 gründeten die Briten die nach ihrem König Charles II. benannte Stadt im Süden South Carolinas. Zu Beginn war die Stadt dank ihrem Hafen eine wichtiger Knotenpunkt für den Skalvenhandel. Drayton Hall ist ein Zeugnis dieser Zeit. Das Anwesen stammt aus dem Jahr 1738 und ist somit eine der ältesten Plantagen im Süden. Ein Besuch des aus roten Ziegeln gebauten Herrenhauses ist ein Schritt zurück in die Zeit, denn es gibt keinen Strom. Auf dem Grundstück kann man schön spazierengehen und den African-American Cemetery besuchen.

Das Aiken-Rhett House ist ein hervorragendes Beispiel eines Antebellum -Hauses. Das Interieur ist noch so wie es Gov. William Aiken in den 1850er Jahren eingerichtet hatte – von den Tapeten über die Möbel bis zu den Lampen. Zu dem Anwesen gehören auch die ehemaligen Sklavenunterkünfte, Ställe und die Küche – so gewinnt man einen allumfassenden Eindruck eines Südstaatenhauses.

Beeindruckendes Interieur in Form einer hölzernen Wendeltreppe findet man im liebevoll renovierten Nathaniel Russell House. Auch der Garten ist einen Abstecher wert.
Auf dem nicht weit entfernten Old City Market kauften einst die Sklaven die Lebensmittel für die Plantagen ein. Heute ist der Markt ein Touristenhotspot, aber einen Bummel ist er allemal wert. Statten Sie den Basket Ladies und ihren wunderbaren Produkten einen Besuch ab.
In der pittoresken Rainbow Row war einst der Handel zu Hause. In den kleinen Reihenhäusern waren im Erdgeschoß die Läden untergebracht und im Obergeschoß wohnte der Betreiber.
Auf der Landspitze am Zusammenfluß von Cooper River und Ashley River liegt Battery Park. Eine ansehnliche Anzahl an wunderschönen Antebellum-Südstaatenhäusern hat sich hier – mit Blick über den Charleston Harbor – erhalten. Bei einem Spaziergang vom Waterfront Park mit seinem als Fotomotiv beliebten und bekannten Ananas-Brunnen nach White Point Gardens kann man nicht nur die Schönheit der üppigen Pflanzenwelt genießen, im White Point Gardens befinden sich auch allerhand Relikte aus der Zeit des Bürgerkrieges.

Charleston spielte auch in Kriegszeiten eine wichtige Rolle. Wie ein Schutzschild liegt Sullivan´s Island vor dem Hafen von Charleston und kann auf eine lange militärische Geschichte zurückblicken – Fort Moultrie ist die steinerne Hinterlassenschaft aus den Zeiten des Unabhängigkeitskrieges. Hier war übrigens Edgar Allan Poe stationiert und fand die Inspiration zu seiner Erzählung „Der Goldkäfer“. Sullivan´s Island eignet sich auch für entspannte Stunden am Strand oder einen gemütlichen Bummel durch die netten kleinen Geschäfte.

Mir der Fähre erreichbar ist Fort Sumter, durch dessen Beschuß im Jahr 1861 die Kampfhandlungen des Amerikanischen Bürgerkriegs begannen. Das kleine, aber informative Museum rollt die Ereignisse nochmals auf. Die Kanonen und Befestigungsmauern sowie die Erklärungen der Ranger machen aus einem Besuch ein anschuliches Stück amerikanischer Geschichte.

Die schönsten „Boardwalks“ – Strandpromenaden an der Ostküste

ocean grove pier

ocean grove pier

Wo lässt sich im Sommer das Leben am schönsten genießen Natürlich am Meer. Amerikas Küsten bieten traumhafte Strände für Sonnenanbeter und Wasserratten – und unterhaltsame „Boardwalks“, die Unterhaltung für die ganze Familie bieten. Straßenkünstler, Imbissbuden und Freizeitparks mit Fahrgeschäften für jeden Geschmack säumen die Strandpromenaden.

Sicherlich zu den weltweit bekanntesten Strandpromenaden gehört Coney Island in Brooklyn, New York. Im Sommer bevölkern nicht nur Touristen, sondern auch die New Yorker selbst gerne den Strand. Bei einer Fahrt mit dem Riesenrad hat man einen wunderschönen Ausblick, wer mehr Nervenkitzel braucht sollte einen der Rollercoaster ausprobieren. Und zur Stärkung gibt es einen Hot Dog bei Nathan`s Famous.

Im benachbarten New Jersey liegt der beliebteste „Boardwalk“ Amerikas. Atlantic City ist stolz auf seinen Strandpromenade, die seit 1870 gehegt und gepflegt und beständig verbessert wird. Während man auf der einen Seite den wunderbaren Blick aufs Meer genießen kann, locken auf der anderen Seite die Casinos und Restaurants. Am Strand finden zahlreiche Events statt, man kann sich aber auch am frühen Morgen einfach einem Yogakurs in der frischen Seebrise anschließen. Eine Spezialität sind die Salt Water Taffy der James Candy Company.

Von Atlantic City geht es weiter nach Ocean City in den US-Bundesstaat Maryland. Auch hier locken zahlreiche Attraktionen auf dem Rummelplatz, ein Ripley´s Believe-It-or-Not, Restaurants, nette kleinen Läden und die zahlreichen Imbissbuden. Kein Besuch ist perfekt ohne nicht mindestens ein Krabbentörtchen oder die in Essig getunkten Pommes bei Trasher´s probiert zu haben.

Im Sommer ist Rehoboth Beach in Delaware ein beliebtes Wochenendausflugsziel für die Einwohner von Washington D.C. Die Promenade platzt dann fast aus allen Nähten, aber ihrem angenehmen Charme kann man sich nur schwer entziehen. Das I-Tüpfelchen auf einem perfekten Strandtag ist ein leckeres Eis von Kohr Bros – oder bei einem der Konzerte in den Sonnenuntergang zu träumen.

Im Sommer sind die Strände natürlich besonders verlockend und alle umliegenden Betriebe sind für die Besucherströme geöffnet. Doch auch zu den ruhigen Jahreszeiten und sogar im Winter ist ein Bummel über die Strandpromenaden eine wunderbare Abwechslung zur städtischen Hektik – und man muß den „Boardwalk“ nur mit einigen wenigen Gleichgesinnten teilen.