New Yorks südlicher Nachbar – The Garden State New Jersey

Sonnenuntergang am Barnegat Lighthouse

Sonnenuntergang am Barnegat Lighthouse

Jersey City ist New Yorks unmittelbarer Nachbar, getrennt nur durch den Hudson River. In Downtown steht das sehenswerte Barrow Mansion sowie die ehrwürdige Historic City Hall von 1896. Ein interessanter Industriebau ist das Hudson&Manhattan RR Powerhouse von 1908 – sein Bau beschleunigte den Ausbau des U-Bahnnetzes.

Nahe dem Journal Square befindet sich das Loew´s Jersey Theater, ein prächtiges Filmtheater aus dem Jahr 1929. Dank einiger Enthusiasten kann man in den glanzvollen Räumlichkeiten heute wieder Filmklassiker, Theaterstücke und Konzerte genießen. Nehmen Sie sich im Liberty State Park die Zeit die Statue of Liberty und Ellis Island mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Bei einem Spaziergang entlang dem Hudson River hat man zudem noch einen Traumblick auf die Skyline von Manhattan.
Das nahegelegene Newark, New Yorks rauer Nachbar, kann man für einen Besuch des Newark Museums ansteuern. Der Eintritt lohnt sich schon wegen der überraschenden Vielfalt an Ausstellungsstücken aus aller Welt. Wer mag kann im angegliederten Planetarium noch in die Sterne sehen.
Die wahren Highlights von New Jersey, die im Sommer tausende Erholungsbedürftige aus den umliegenden Staaten und sogar aus Kanada anziehen, liegen im Süden. Ab Bay Head gehen Traumstrände ineinander über, teils auf dem Festland, teils auf den vorgelagerten Inseln. Eine von ihnen ist Long Beach Island. Der dünige Strand mit den windschiefen Holzzäunen lädt zu allem ein, was zu einem Tag am Meer gehört. Ein Spaziergang rund um das Barnegat Lighthouse an der Nordspitze ist eine prima Strandalternative.
Auf dem Weg in den Süden darf ein kurzer Zwischenstop in Atlantic City nicht fehlen. Bei einem Bummel über den Atlantic City Boardwalk kann man den einen oder anderen Abstecher in eines der Casinos wagen. Man darf allerdings nicht den Fehler machen Vergleiche mit Las Vegas anzustellen. Für schwindelfreie Neugierige bietet das Absecon Lighthouse anch dem Aufstieg über 228 Stufen einen herrlichen 360° Blick über die Stadt.
Weitaus reizvoller und bei Familien äußerst beliebt ist Ocean City. Die Insel ist über vier Brücken mit dem Festland verbunden und hat alles, was des Sommerfrischlers Herz begehrt. Man kann hier baden, surfen (einer der Surfspots an der nördlichen Ostküste!), angeln oder eine abenteuerliche Ausfahrt zum Hochseefischen unternehmen. Braucht man mal eine Pause vom Meer bieten die zahlreichen Attraktionen am kilometerlangen hölzernen Boardwalk Zerstreuung für alle Altersgruppen. Nachkatzen müssen unbedingt bei Shriver´s reinschauen: hier gibt es Salt Water Taffy, Cookies, Fudge und feine Pralinen.
In Wildwood Crest ist im Sommer immer etwas los – der Strand ist die Bühne und der Veranstaltungsort für Frisbeeturniere, ein Drachenfestival, Konzerte oder eine Monstertruckrally – und die Zuschauer können bequem von der Strandpromenade aus zusehen.In Wildwood stehen noch zwei schöne Beispiele für die leicht futuristisch anmutende „Doo Wop“-Architektur der 50 / 60er Jahre: das Caribbean Motel und Chateau Bleu Motel (mit herzförmigem Pool!).
Cape May, am Südzipfel der Coastal Plain, ist stolz darauf der älteste Badeort der Nation zu sein. Auch hier kann man sich an hervorragenden Stränden tummeln – lassen Sie sich nicht von Namen wie Poverty Beach täuschen! Doch man sollte sich auch die Zeit nehmen die aus Holz gebauten Villen im viktorianischen Stil zu besuchen. Genießen Sie auch die herrliche Aussicht vom Cape May Lighthouse – und bleiben Sie um im Sonnenuntergang zu schwelgen. Für einen kleinen Ausflug in die Geschichte lohnt sich die kurze Fahrt zum Museumsdorf Cold Spring Village. In den zahlreichen liebevoll ausgestatteten Läden und Werkstätten wird Handwerk wie zu Kolonialzeiten betrieben.

Baltimore – eine charmante Stadt mit viel Geschichte

Baltimore Harbor Skyline

Baltimore Harbor Skyline

Eine der bedeutendsten amerikanischen Städte an der Ostküste ist Baltimore. 1729 als ein Hafen für Tabakhandel gegründet, wurde die Stadt schnell ein international wichtiger Handelsknotenpunkt und ist bis heute einer der wichtigsten Seehäfen der USA. Leider hat Baltimore eine sehr hohe Kriminalitätsrate – das sollte einen jedoch nicht daran hindern der „Charm City“ einen Besuch abzustatten.
Der Hafen ist das Herzstück der Stadt. Von der Aussichtsetage des World Trade Center hat man einen fantastischen Rundumblick über die Stadt und den weitläufigen Hafen. Befindet man sich wieder auf sicherem Grund und Boden geht es los mit der Hafenerkundung. Dort liegen unter anderem die Fregatte USS Constellation, das Feuerschiff Chesapeake und das U-Boot Torsk vor Anker. Das Viertel Inner Harbor lädt mit zahlreichen Geschäften und Restaurants zum Bummeln und Shoppen ein. Wer mit Kindern reist sollte sich Zeit für einen Besuch im National Aquarium nehmen. Ein großes Haibecken und interessante Sonderschauen werden nicht nur die kleinen begeistern. Über Little Italy (der perfekte Ort für eine leckere Stärkung) geht es weiter nach Fell`s Point. Das historische Viertel mit schöner Waterfront eignet sich für einen Shopping-Streifzug ebenso wie für eine abwechslungsreiche Abendgestaltung, sei es Livemusik bei einem Cocktail oder ein fabelhaftes Dinner in einem der zahlreichen Restaurants.
Dem Stadtteil Mount Vernon sieht am seine lange und wohlhabende Geschichte an. Den Mittelpunkt bildet das Washington Monument und der Mount Vernon Place. In der Nähe befindet sich die George Peabody Library, deren Stack Room ein architektonisches Highlight darstellt. Sehenswert sind auch die erste Kathedrale Amerikas, die Basilika Mariä Himmelfahrt. Der Bau ist im schlichten neoklassizistischen Stil erbaut, was die Erhabenheit im Inneren noch steigert.
Nicht nur Eisenbahnfans werden im Baltimore and Ohio Railroad Museum auf Ihre Kosten kommen – es ist dank seiner umfangreichen Sammlung das bedeutendste Eisenbahnmuseum der USA. Das Museum befindet sich ganz stilecht im ehemaligen Bahnhof Mount Clare Station und beherbergt neben Lokomotiven und Wagons auch Modellanlagen.
Bevor man Baltimore mit einem letzten Ausblick über den Hafen vom Federal Hill Park Good-bye sagt, muss man noch einen wichtigen Ort besuchen. Im Fort McHenry wird die Geschichte der amerikanischen Nationalhymne erzählt, die für die Amerikaner bei keinem wichtigen Ereignis – sei es politischer, sportlicher oder privater Natur– fehlen darf. Die bewegenden Ereignisse die zur Entstehung des Textes des „Star Spangled Banner“ führten werden auch Nicht-Amerikanern lange im Gedächtnis bleiben. Nehmen Sie sich die Zeit für ein beeindruckendes Bauwerk mit einer ebensolchen Geschichte.

Portland – Historie und Meer

Maine - bekannt für seinen Steamed Lobster

Maine – bekannt für seinen Steamed Lobster

Hoch im Norden der amerikanischen Ostküste liegt der kleine Staat Maine. Die größte Stadt mit knapp 65.000 Einwohnern ist Portland, auch „The Forest City“ genannt. Was Portland so einzigartig macht, ist die Tatsache dass man sowohl einen Stadturlaub als auch einen Urlaub auf dem Wasser spielend miteinander verbinden kann.
Der beste erste Eindruck einer Stadt ist immer ein Blick von oben – und hierfür lohnt sich der Eintritt in das Portland Observatory, den letzten maritimen Signalturm der USA. Man bekommt eine äußerst informative Führung und bei schönem Wetter einen grandiosen Ausblick weit über Land und Meer geboten. Der Old Port District ist das historische Herz von Portland. Mächtige Backsteinhäuser, pittoreske Schaufensterfronten, unebenes Kopfsteinpflaster und die kleinen Nebenstrassen schaffen eine ganz eigene, charmante Atmosphäre. Lassen Sie sich bei einem Bummel einfach treiben und stärken Sie sich mit Meeresfrüchten – Maine ist berühmt für seine Hummer!
Im Bereich der Spring Street befinden sich drei äußerst sehenswerte Häuser. Das Sweat Mansion, das Charles Q. Clapp House und das Victoria Mansion. Letzteres besticht durch sein luxuriöses Interieur aus der Mitte des 19.Jhd. Auch das Haus des amerikanischen Dichters H. Wadsworth Longfellow lohnt einen Besuch. Das Tate House führt zurück in die maritimen Anfänge Portlands. Es ist eines der wenigen Gebäude aus vorrevolutionärer Zeit. Wer noch tiefer in die Geschichte eintaiuchen möchte kann sich die Tour zur letzten Ruhestätte der Tates buchen, dem Stroudwater Cemetery.
Hat man genug von der Stadt kann man zu einem Spaziergang auf der Eastern Promenade mit einem wunderbaren Blick über Casco Bay aufbrechen. Mit dem Mailboat Run, der fünf Inseln nicht nur zum Touristenvergnügen sondern auch für Post-und Warenlieferung anläuft, hat man einen wunderbaren Blick auf die Bay. Planen Sie einen Landgang auf Little und Great Diamond Island mit seinen zauberhaften viktorianischen Häuschen ein. Wer einige Stunden erübrigen kann sollte die große Runde durch die Casco Bay buchen – vorbei an Forts und Leuchttürmen.
Etwas südlich von Portland liegt Cape Elizabeth. Nehmen Sie sich Zeit für den herrlich angelegten Fort Williams Park und wandern Sie zum Portland Head Light. Von dort genießt man eine tolle Aussicht – und perfekt ist der Tag mit Sonne und einem leckeren Hummerbrötchen von Bite into Maine als Stärkung!

Amerikanischer Nationalsport: Drei Stadien für die Ewigkeit

Wrigley Field

Wrigley Field

Eines der ältesten Stadien in den USA ist das Wrigley Field in Chicago, Illinois, Heimat des Baseball Teams Chicago Cubs. Im Jahr 1914 erbaut ist das zweitälteste Stadion der MLB (Major League Baseball) und hieß ursprünglich Weeghman Park, dann Cubs Park. 1920 ging der Besitz an den Kaugummifabrikanten Wrigley über, 1926 erhielt es seinen bis heute bestehenden Namen. Das Stadion weist einige Besonderheiten auf, so die mit Efeu bewachsene Outfield-Wall und die Plätze außerhalb des Outfields und sogar außerhalb des Stadions (achten Sie auf die gegenüberliegenden Hausdächer!). Für Sportfans ist ein Spielbesuch fast ein Muss – lassen Sie sich mitreißen von der tollen Stimmung und der charmant-altmodischen Atmosphäre!
In Boston, Massachusetts steht „America´s Most Beloved Ballpark“, der Fenway Park von 1912. Zwar wurde im Laufe der Zeit vieles modernisiert, doch erinnern z.B. die Plätze mit eingeschränkter Sicht noch an alte Zeiten. Das Stadion diente nicht nur als Austragungsort unzähliger Baseballspiele der Boston Red Sox, sondern war auch Heimat für Footballvereine wie die Boston Yanks in den 40er Jahren oder die Boston Patriots in den 60er Jahren. Bei einem Besuch in Boston sollte man zumindest eine Führung durch den Fenway Park buchen – so kommt man auch an Orte, die einem während eines Spiels verwehrt bleiben.
Der Fenway Park war zu Beginn seiner Karriere die Spielstätte des legendären Baseballers George Herman Ruth, besser bekannt unter seinem Spitznamen Babe Ruth. Wegen finanzieller Schwierigkeiten verkauften die Boston Red Sox ihn 1920 an die New York Yankees und ab 1923 wurde das Old Yankee Stadium im Süden der Bronx sein neues zu Hause. Der Superstar trug maßgeblich zur Finanzierung des Baus bei – dank ihm war das Stadion immer ausverkauft. Nicht umsonst trägt es den Beinamen „The House That Ruth Built“. Leider wurde das Yankee Stadium vor einigen Jahren durch einen Neubau ersetzt – doch während eines Spieles hat man das schnell vergessen und wird von der packenden Atmosphäre mitgerissen .

In den Strassen der Bronx

Garten Dach

In den Strassen der Bronx

Man sagt das schönste Museum New Yorks läge in der Bronx – der Woodlawn Cemetery. Ein wunderbar angelegter Park beherbergt die Gräber und Mausoleen zahlreicher New Yorker Familien – darunter auch die letzten Ruhestätten der berühmten amerikanischen Kaufhauspioniere Rowland H. Macy und F.W. Woolworth oder des durch Moby Dick bekannt gewordenen Schriftstellers Herman Melville.
Eine ähnlich verwunschene Atmosphäre erwartete den Natur und Ruhe Suchenden in Wave Hill. Ein botanischer Garten, ein urwüchsiges Stück Wald, Gewächshäuser mit einer beeindruckenden Kakteen-und Exotenauswahl und ein schöner Ausblick über den Hudson River nach New Jersey gibt es hier auf den Hügeln der Hudson Hills.
Für eine kleine oder große Pause und eine leckere Stärkung sollte man Little Italy an der Arthur Avenue ansteuern. Pizza und Pasta in allen Variationen – hier muß man einfach schwach werden! Und erst das Eis… Tipp: man kann auch eine geführte Schlemmertour durch das Viertel buchen.
Wer sich in der Bronx einen Tag am Wasser vergnügen möchte, ist im Pelham Bay Park bestens aufgehoben. Der großzügig angelegte Park eignet sich für Spaziergänge, zum Fahrradfahren oder für ein gemütliches BBQ (die man vorher in Little Italy kaufen kann!). Im Sommer kann man wochentags wunderbar am Orchard Beach ausspannen, der einen Teil des Pelham Bay Park darstellt. Der auch „The Bronx Riviera“ genannte Strand bietet zwei Spielplätze und eine einladende Promenade. Einen Abstecher lohnt Pelham Manor, eine kleine 1654 gegründete Stadt (in der Stadt) mit 2000 Einwohnern. Viel historische Bausubstanz ist hier erhalten geblieben. Ein Blick zurück in die Vergangenheit eröffnet sich den Besuchern auch im Bartow-Pell Mansion mit seinem herrschaftlichen Garten.
City Island lockt mit Essen – es ist berühmt für seine Meeresfrüchte-Restaurants, von Fastfood bis edel. Viele kleine Läden laden zum Stöbern ein, daneben gibt es noch das Nautical Museum (nur am Wochenende geöffnet) sowie einige sehenswerte Häuser im viktorianischen Stil. An einem sonnigen Tag bei einem Lobster das New England Feeling genießen – eine wunderbare Art eine andere Seite von New York zu entdecken!

New York – ein Ausflug nach Brooklyn

New York – ein Ausflug nach Brooklyn

New York – ein Ausflug nach Brooklyn

Ein Tag ist fast zu knapp um die vielen charmanten Ecken von Brooklyn zu erkunden. Doch zumindest einen Kurztrip auf die andere Seite des East River sollte man sich bei einem New York Besuch gönnen.
Den Übergang zwischen den beiden Stadtteilen, die einstmals eigenständige Städte waren, bildet die Brooklyn Bridge aus dem Jahr 1883. Hat man diese zu Fuß überquert befindet man sich schon an einem der besten Fotostops, dem Brooklyn Bridge Park. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf die Brücke und die Skyline Manhattans. Ebenso schön ist die Aussicht auf Manhattan von der nahegelegenen Brooklyn Heights Promenade. Streifen Sie auch ein wenig durch die angrenzenden Strassen mit wunderschönen Townhouses. Quirliges Leben findet man im aufstrebenden Viertel DUMBO am Fuß der Brooklyn Bridge. Halten Sie die Kamera bereit für Aufnahmen der Queensborough Bridge und schlendern Sie dann durch die Strassen mit netten kleinen Läden und Cafes.
In Downtown Brooklyn liegt das New York Transit Museum. Schon der Eingang überrascht, da man das Museum in einer stillgelegten U-Bahn Station untergebracht hat. Zahlreiche alte Wagons erwarten die Besucher ebenso wie einige andere historische Gegenstände aus der bewegten Verkehrsgeschichte der Stadt.
Park Slope, so heißt der Bilderbuchstadtteil von Brooklyn – jung, angesagt und doch charmant altmodisch. Junge Familien, Künstler aber auch Prominente haben dieses Viertel für sich entdeckt. Spazieren Sie durch die schönen baumbestandenen Straßen vorbei an den erkerbesetzten Fassaden und den steilen Eingangstreppen mit den schönen schmiedeeisernen Geländern. Auch hier locken zahlreiche Cafes den hungrigen Touristen. An einem Regentag kann man einen Besuch des Brooklyn Museum in Erwägung ziehen. Sonst lockt der Prospect Park, das ruhige Gegenstück zu Manhattans Central Park.

Der Haupteingang liegt am Grand Army Plaza mit seinem beeindruckenden Soldiers and Sailors Arch. Hat man diesen passiert, öffnet sich eine grüne Oase. Der kleinen aber feine Zoo und das Karussell sind ein Anlaufpunkt für Familien mit Kindern. Desweiteren bietet der Park einen See, mehrere schöne alte Villen und ein Auditorium für Konzerte im Sommer. Blumenfreunde und Hobbygärtner sollten auch den angrenzenden Botanic Garden aufsuchen.

Connecticut – ein kleines Stück entlang der Küste

Hartford, Connecticut Skyline

Hartford, Connecticut Skyline

An der Ostküste der Vereinigten Staaten liegen die schönsten Häfen und Hafenstädtchen – und Connecticut hat davon einige zu bieten.
Beginnen wir im Norden mit New London ( man merkt schon an den Städtenamen das wir uns in Neuengland befinden!), einst Stützpunkt amerikanischer Freibeuter. Durch den Walfang kam New London im 19. Jhd. zu Wohlstand. Man investierte das Geld in den Bau das Zentrums, wovon wir als Touristen heute profitieren. Man sollte nicht versäumen die kleine viktorianische Kirche Pequot Chapel, das Nathan Hale Schoolhouse aus der Mitte des 18.Jhd., die Hempsted Houses oder das einstige Kapitänshaus Shaw Mansion zu besuchen. Wer sich gerne am oder auf dem Wasser aufhält sollte einen Besuch der Leuchttürme New London Harbor Light und New London Ledge Light einplanen.
Ein Tagesausflug nach Mystic Seaport ist ein Muss bei einem Besuch in Connecticut. Einst wurden hier Schiffe für den Walfang gebaut, heute befindet sich hier das größte und attraktivste maritime Museum der USA. Highlights sind der seetüchtige Walfänger Charles W. Morgan aus dem Jahr 1841, die Mayflower II und das Museumsdorf. Hierfür hat man Originalbauten aus ganz Neuengland zusammengetragen. Lebende Werkstätten wie Schmiede oder Seiler runden das historische Ambiente ab. Wer sich als Leichtmatrose versuchen möchte kann zwischen kurzen Segeltörns von 30 min Länge bis zu einem Tag auf dem Wasser wählen. Nach diesem Abstecher Richtung Norden geht es nun südwärts.
Im malerischen Old Lyme lohnt ein Bummel durch die Hauptstrasse mit seinen schönen alten Häusern. Das Florence Griswold Museum beherbergt Werke des amerikanischen Impressionismus, das angrenzende Wohnhaus bietet einen Einblick in das Leben der Künstler im letzten Jahrhundert und der angrenzende Garten lädt zu einem Spaziergang ein. Für ein stärkendes Picknick empfiehlt sich ein Stop im Ferry Landing Park, bevor es auf die andere Seite des Connecticut River nach Old Saybrook weitergeht. Stöbern Sie ein wenig in den Antiquitätengeschäften, die sich auch in den folgenden Ortschaften an den Hauptstrassen finden lassen.
Das nächste Ziel ist New Haven, Sitz der altehrwürdigen Yale Universität. Es empfiehlt sich eine Führung über den beeindruckenden Campus mitzumachen – alles sehr britisch. Der an sich schon sehenswerte Bau der Beinecke Library beherbergt Schätze aus der Welt der Bücher, u.a. eine Gutenbergbibel. Wenn die Zeit es erlaubt ist auch das Peabody Museum of Natural History einen Besuch wert. Für einen Ausflug in die Stadtgeschichte eignet sich die Krypta der Center Church, in der sich Grabsteine aus dem späten 17. Jhd. befinden. Genauso verhält es sich mit dem Grove Street Cemetery, der letzten Ruhestätte vieler großer Bürger von New Haven – viele Geschichten erfährt man wenn man ihn im Rahmen einer Ghost Tour besucht. Der Geist der Vergangenheit weht auch durch die altehrwürdige Chapel Street. Wer genug hat von Historie sollte im Lighthouse Point Park spazieren gehen und sich den Seewind am Leuchtturm um die Nase wehen lassen. Kinder werden sich für das schöne alte Karussell begeistern.

 

Santa Barbara – Kalifornien

Santa Barbara sunset from the pier

Santa Barbara – Sonnenuntergang am Pier

Nördlich von Los Angeles, direkt an der Pazifikküste liegt Santa Barbara. Die schöne Landschaft und die ruhige Lage haben die kalifornische Stadt zu einem beliebten Wohnort Prominenter und wohlhabender Pensionäre gemacht. Auch Touristen verzaubert die Hauptstadt der „American Riviera“ schnell mit ihrem Charme.
Hat man nur wenig Zeit empfiehlt sich eine Trolley Tour, die durch die Innenstadt, am Strand entlang bis nach Montecito führt. Wer mehr Zeit hat sollte das spanisch-mexikanisch geprägte Stadtbild auf sich wirken lassen. Den schöne Bau des County Courthouse muß man auch von Innen besichtigen – achten Sie auf die vielen liebevollen Details der Innenarchitektur! Vom 26 m hohen Glockenturm hat man einen wunderbaren Ausblick über die roten Ziegeldächer bis hin zu den Santa Ynez Mountains und der Kanalinsel Santa Cruz.

Ganz in der Nähe liegt das aus dem Jahr 1782 stammende königliche Fort „Presidio Real“, der Siedlungskern von Santa Barbara. Das liebevoll gestaltete Museum informiert über die Stadtgeschichte und in der kleinen Kirche sind die ersten Siedler bestattet. Bei einem Bummel über die State Street nähert man sich dem dritten historischen Highlight, der Old Mission Santa Barbara. Als zehnte von insgesamt 21 in Kalifornien gegründeten Franziskanermissionen, steht diese als einzige ununterbrochen unter der Verwaltung durch diesen Orden. Der Kirche mit ihrem deutlich spanisch geprägte Interieur und der schöne Garten sollte man einige Zeit widmen.
Viel Zeit kann man auf der State Street verbringen. Die Geschäfte und Lokale halten für jeden Geldbeutel etwas parat. Versäumen Sie nicht in die heimelige Mini-Outdoor-Mall La Arcada abzubiegen – Shoppen im Santa-Barbara-Style. Die State Street geht nahtlos in die Stearns Wharf über. Für den Ausblick vom Pier-Ende und die Gesellschaft von Robben, Möwen und Pelikanen lohnt sich der Spaziergang hinaus aufs Wasser.
Direkt an der Stearn`s Wharf beginnt der West Beach, der perfekte Ort für einen Strandtag. Die zentrale Lage, der feine Sand, hohe Palmen und breite Wege zum Skaten und Fahrradfahren locken die Sonnenanbeter in Scharen. Wer es etwas ruhiger mag sollte den Arroyo Burro Beach ausprobieren. Der Strand liegt an einem tollen Kliff, ist allerdings nicht sehr breit. Bei Einheimischen ist er allerdings sehr beliebt und er eignet sich perfekt um Sonnenuntergänge zu genießen. Und wenn man einfach nur die Schönheit der Natur sucht empfiehlt sich der Shoreline Park. Rad und Spazierwege führen an alten Zypressen entlang. Der schöne Ausblick auf die Kanalinseln ist einem sicher, wenn man Glück hat lassen sich von hier aus auch Wale sichten.
Einen Hauch von Luxus kann man im benachbarten Montecito erhaschen, einem der reichsten Bezirke Amerikas. Auf dem Weg dorthin kommt man beeindruckenden Moreton Bay Fig Tree vorbei, der mit Ästen von bis zu 50 m Länge nicht zu übersehen ist und ein wunderbares Fotomotiv bietet. Ein Highlight ist die Casa del Herrero mit beeindruckender Architektur und einem wundervollen Garten. Blumenfans können sich bemühen Eintrittskarten für das Ganna Walska Lotusland zu ergattern (schon im Vorfeld, da die Besucherzahlen sehr eingeschränkt sind) – es erwartete den staunenden Besucher ein mit unglaublicher Liebe zum Detail angelegter Gartentraum!

Halten Sie auch am Montecito Inn, dem von Charlie Chaplin und einigen Freunden in der 20er Jahren gegründeten Hotel. Und zum Ausklang noch ein paar gemütliche Stunden am Butterfly Beach und ein Eis von Rori’s Artisanal Creamery – Santa Barbara Feeling at its best!!

Washington D.C. – Willkommen in der Hauptstadt Amerikas

Capitol bei Nacht in Washington, DC

Capitol bei Nacht in Washington, DC

Washington D.C., das ist das politische Herz der USA – und eine Stadt ohne Wolkenkratzer!
Alle wichtigen und bekannten Stätten liegen im Bereich der National Mall, die sich auf einer Länge von fast 5 km zwischen Capitol und Lincoln Memorial erstreckt. Der westliche Teil beherbergt die Highlights.

Das Lincoln Memorial, dieser wuchtige und strahlende Bau mit 36 dorischen Säulen thront über dem Reflecting Pool. Das Bauwerk an sich, mehr noch die ehrfurchtgebietende Statue Abraham Lincolns muß man auf sich wirken lassen. Nehmen Sie sich die Zeit und verweilen Sie ein wenig auf den Stufen.

Der Ausblick Richtung Washington Monument (das sich vor Ihren Füßen im Reflecting Pool widerspiegelt) und Capitol ist einzigartig. In der Nähe befinden sich mehrere Memorials zu bedeutenden Kriegen, so das Vietnam Veterans Memorial oder das Korean War Veterans Memorial. Spazieren Sie zum schlichten, aber beeindruckenden Denkmal für den bekannten Bürgerrechtler Martin Luther King und nehmen Sie sich Zeit die Tafeln mit verschiedenen Zitaten zu lesen.

Ein Stück weiter entlang dem Tidal Basin liegt das Franklin Delano Roosevelt Memorial – nicht so gewaltig wie das Lincoln Memorial aber ein wunderbarer Tribut an die durch Krisen und Kriege bestimmte Amtszeit des 32. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Gönnen Sie sich eine Führung und erleben Sie ein spannende und ergreifende Stunde amerikanischer Geschichte. Ist man noch ausgeruht genug spaziert man zum eleganten Thomas Jefferson Memorial. Wer lieber abkürzen mag orientiert sich Richtung Washington Monument. Gerade für Europäer interessant ist das am Ende des Reflecting Pool liegende National World War II Memorial. Hier wird den Gefallenen der Atlantischen und der Pazifischen Front gedacht. Die „Wall of Freedom“ mit 4048 goldenen Sternen hält die Erinnerung an die über 400.000 im Zweiten Weltkrieg gefallenen oder vermissten Amerikaner wach. Um wieder auf andere Gedanken zu kommen geht es nun zum Washington Monument. Das 169 m hohe Denkmal für den ersten Präsidenten der USA bietet neben einem Ausstellung und der Statue George Washingtons auch einen grandiosen Ausblick aus der Besucherebene unterhalb der Spitze. Und zum Schluß das Highlight, das Weiße Haus. Seinen Standort hatte George Washington festgelegt, sein Nachfolger John Adams zog als erster Bewohner ein. Zumindest von außen kann man sich jederzeit einen Eindruck machen und das obligatorische Erinnerungsfoto schießen. Der Besuch der Räume ist nur mit einer Genehmigung möglich, die man weit im Vorfeld einreichen muß.
Eigentlich muß man die National Mall und ihre Monumente zweimal besuchen – einmal am Tag für Fotos, Führungen etc. und einmal bei Nacht. Illuminiert wirken besonders das Lincoln Memorial und das Jefferson Memorial noch eindrucksvoller.

 

 

Minnesota – ein Abstecher in die Twincities Minneapolis und St. Paul

Minneapolis

Minneapolis

Das Ziel ist der Norden der Vereinigten Staaten, dort wo einst Fellhändler ihr Glück suchten. Im Süden des North Star State Minnesota liegen am Mississippi die zu einer Metropolregion zusammengewachsenen Städte Minneapolis und St. Paul.
Das liebevoll „Mini-Apple“ genannte Minneapolis hat einerseits eine eindrucksvolle Skyline, andererseits unzählige grüne Oasen und wundervolle Seen. In der Stadt selbst sollte ein Besuch des Mill City Museum, das in den Gebäuden der einstmals weltgrößten Mehlfabrik untergebracht ist, auf der To-do-Liste stehen. Man erfährt hier einiges über die Stadtgeschichte und aus dem 9ten Stock hat man einen wunderbaren Blick auf den Mississippi und die St. Anthony Falls. Eine Besichtigung der Basilica of St. Mary lässt sich wunderbar mit einem Bummel durch den Minneapolis Sculpture Garden verbinden. Die Stone Arch Bridge lädt zu einem Spaziergang auf die andere Seite des Mississippi ein. Wer im Sommer in der Stadt ist sollte die Freizeitaktivitäten an den 5 Seen der Chain of Lakes ausprobieren – und am Abend eines der Konzerte im Lake Harriet Bandshell besuchen. Falls das Wetter mal nicht mitspielt, man eine kleine Stärkung beim Sightseeing braucht oder auf der Suche nach einem individuellen Souvenir ist muss man den Midtown Global Market besuchen – eine kulinarische Weltreise in einer Markthalle.
Der andere „Zwilling“, das mehr historisch geprägte St. Paul, ist die Hauptstadt des US-Bundesstaates Minnesota. Nahezu alle Attraktionen sind zu Fuß erreichbar. Versäumen Sie nicht das stattliche Anwesen James J. Hill House, das einst der Wohnsitz eines Eisenbahnpioneers war. Wer ein Faible für Züge und Lokomotiven hat sollte auch einen Besuch im Jackson Street Roundhouse einplanen.

Unweit des James J. Hill House liegt die eindrucksvolle Cathedral of St. Paul. Von hier ist es nicht weit zum Geburtshaus des berühmten Schriftstellers F. Scott Fitzgerald ( „Der große Gatsby“). Leider ist das Haus in Privatbesitz, eine Besichtigung der Innenräume ist daher nicht möglich.

Halten Sie die Kamera bereit wenn Sie die Summit Avenue entlang spazieren – zahlreiche viktorianische Villen säumen die Straße. Die parallel verlaufende Grand Avenue bietet die sich an um eine kleine Pause einzulegen und sich zu stärken. Nicht nur bei Regen oder im Winter lohnt sich ein Besuch Im Wintergarten des Como Park Zoo. Der Bau an sich ist schon faszinierend und die Pflanzenvielfalt lässt nicht nur so manches Gärtnerherz höher schlagen. Wer noch ein wenig Historie erkunden möchte ist im Historic Fort Snelling gut aufgehoben. Strategisch günstig und landschaftlich schön liegt es an der Mündung des Minnesota River in den Mississippi.
Unweit der Metropolen liegt Bloomington, das mit einem modernen Highlight aufwartet, der Mall of America. Entweder man shoppt bis zum Umfallen (über 500 Geschäfte stehen zur Auswahl) oder man deckt sich mit ein paar Souvenirs ein und stattet dann dem in der Mall befindlichen Nickelodeon Universe Freizeitpark oder dem Aquarium einen Besuch ab.