Es muss nicht immer Vegas sein

Atlantic City, New Jersey Cityscape

Atlantic City, New Jersey Cityscape

Wer sich gerne beim Pokern, Roulette, Black Jack oder an einer der Slotmachines vergnügt, für den ist Amerika DAS Reiseziel schlechthin. Ein Besuch in der glitzernden Spielermetropole Las Vegas mit seinen weltberühmten Casinos ist sicher ein unvergessliches Erlebnis. Doch es gibt noch einige andere Orte an denen sich Highroller und Gelegenheitsspieler sicher wohlfühlen werden.

Im kleinen malerischen Staat Connecticut betreiben die Angehörigen des Mohegan Tribe in Uncasville das Mohegan Sun. Die Ausstattung der drei Casinos – Earth, Sky und Wind – ist einzigartig und geprägt vom indianischen Erbe. Neben den klassischen Kasinoangeboten stehen dem Besucher zwei Theater, ein Spa und ein 18-Loch-Golfplatz zur Verfügung. Auch für Kinderunterhaltung ist gesorgt.

Von New York aus recht gut erreichbar ist Atlantic City im US-Bundesstaat New Jersey. Am Boardwalk reihen sich die Casinos mit ihren dazugehörigen Restaurants und Bars. Man begegnet berühmten Namen: das Golden Nugget AC muss sich keinesfalls hinter seinem Stammhaus in Las Vegas verstecken und der berühmte Eigner des Trump Taj Mahal ist sicher ein Begriff. Schon lange kein Geheimtipp mehr ist das Borgata. Wer nicht spielt sollte sich in dem traumhaften Spa- und Poolbereich verwöhnen lassen. In den hotelinternen Restaurants kochen einige namenhafte Spitzenköche – Leib und Seele werden im Borgata aufs Beste versorgt. Vergessen Sie bei einem Besuch in Atlantic City nicht einen abendlichen Bummel über den berühmten Boardwalk einzuplanen.

Am atemberaubenden Lake Tahoe steht das Harrah´s. Der ursprüngliche Harrah´s Lake Club aus dem Jahr 1955 (heute Harveys Lake Tahoe genannt) ist über einen unterirdischen Gang mit dem neuen Casinobau verbunden. Man hat die Qual der Wahl: Spielen, Schlemmen oder eine der zahlreichen Freizeitaktivitäten im und auf dem Wasser wahrnehmen.

In Reno Nevada steht das feine im toskanischen Stil ausgestattete Peppermill Casino. Zur Entspannung erwarten den müden Spieler ein Sonnendeck, Pools, Gärten und ein tolles Spa (mit dem einzigen Caldarium der vereinigten Staaten) – ganz zu schweigen von dem umwerfenden Angebot an Restaurants und Bars, Shows und Konzerten.

Auf nach Amerika – and let´s play!

Die schönsten „Boardwalks“ – Strandpromenaden an der Ostküste

ocean grove pier

ocean grove pier

Wo lässt sich im Sommer das Leben am schönsten genießen Natürlich am Meer. Amerikas Küsten bieten traumhafte Strände für Sonnenanbeter und Wasserratten – und unterhaltsame „Boardwalks“, die Unterhaltung für die ganze Familie bieten. Straßenkünstler, Imbissbuden und Freizeitparks mit Fahrgeschäften für jeden Geschmack säumen die Strandpromenaden.

Sicherlich zu den weltweit bekanntesten Strandpromenaden gehört Coney Island in Brooklyn, New York. Im Sommer bevölkern nicht nur Touristen, sondern auch die New Yorker selbst gerne den Strand. Bei einer Fahrt mit dem Riesenrad hat man einen wunderschönen Ausblick, wer mehr Nervenkitzel braucht sollte einen der Rollercoaster ausprobieren. Und zur Stärkung gibt es einen Hot Dog bei Nathan`s Famous.

Im benachbarten New Jersey liegt der beliebteste „Boardwalk“ Amerikas. Atlantic City ist stolz auf seinen Strandpromenade, die seit 1870 gehegt und gepflegt und beständig verbessert wird. Während man auf der einen Seite den wunderbaren Blick aufs Meer genießen kann, locken auf der anderen Seite die Casinos und Restaurants. Am Strand finden zahlreiche Events statt, man kann sich aber auch am frühen Morgen einfach einem Yogakurs in der frischen Seebrise anschließen. Eine Spezialität sind die Salt Water Taffy der James Candy Company.

Von Atlantic City geht es weiter nach Ocean City in den US-Bundesstaat Maryland. Auch hier locken zahlreiche Attraktionen auf dem Rummelplatz, ein Ripley´s Believe-It-or-Not, Restaurants, nette kleinen Läden und die zahlreichen Imbissbuden. Kein Besuch ist perfekt ohne nicht mindestens ein Krabbentörtchen oder die in Essig getunkten Pommes bei Trasher´s probiert zu haben.

Im Sommer ist Rehoboth Beach in Delaware ein beliebtes Wochenendausflugsziel für die Einwohner von Washington D.C. Die Promenade platzt dann fast aus allen Nähten, aber ihrem angenehmen Charme kann man sich nur schwer entziehen. Das I-Tüpfelchen auf einem perfekten Strandtag ist ein leckeres Eis von Kohr Bros – oder bei einem der Konzerte in den Sonnenuntergang zu träumen.

Im Sommer sind die Strände natürlich besonders verlockend und alle umliegenden Betriebe sind für die Besucherströme geöffnet. Doch auch zu den ruhigen Jahreszeiten und sogar im Winter ist ein Bummel über die Strandpromenaden eine wunderbare Abwechslung zur städtischen Hektik – und man muß den „Boardwalk“ nur mit einigen wenigen Gleichgesinnten teilen.