Omaha – entspannte Tage am Missouri-River

Omaha downtown

Omaha downtown

Im Osten des von Landwirtschaft geprägten US-Bundesstaates Nebraska liegt Omaha. Die größte Stadt im „Cornhusker State“ erlangte im 19. Jhd. Berühmtheit durch die Wild West Shows des legendären Buffalo Bill …. und Besucher werden auch heute in der Stadt bestens unterhalten.

Old Market ist ein schönes altes und bei Touristen äußerst beliebtes Viertel. Bei einem gemütlichen Bummel über die mit Kopfsteinen gepflasterten Strassen gibt es Boutiquen, nette Geschäfte, Cafes und Restaurants zu entdecken.

In der ehemaligen Union Station befindet sich das sehenswerte Durham Museum. Schon allein das Gebäude und riesige Schalterhalle im Art-Deco-Stil begeistern. Es gibt unzählige architektonische Details zu entdecken. Doch auch die Ausstellungen zum Thema Reise und zur Geschichte der Region sind einen Besuch wert.

Wer sich für Architektur interessiert muss einen Abstecher zum Christian Specht Building machen. Es ist eines der letzten Gebäude mit einer gegossenen Eisenfassade – ein sehr eindrucksvolles Fotomotiv. Im Gold Coast District befindet sich Joslyn Castel, eine zu Stein gewordene Demonstration der wohlhabenden Bauherren (der Name Gold Coast kommt nicht von ungefähr!).
Am Missouri hat man mehr als eine Möglichkeit sich mit der Natur zu befassen. Mit Kindern kann man den Henry Doorly Zoo besuchen, der einen äußerst guten Ruf hat. Pflanzenfreunden wird der weiter nördlich liegende Lauritzen Gardens gefallen. Eine Anlage mit bezaubernden Wasserspielen und beeindruckenden Monumenten ist der Heartland of America Park. Zudem hat man einen schönen Blick auf die Skyline von Omaha. Auf der nahen Bob Kerrey Pedestrian Bridge geht es hinüber nach Iowa. Auf dieser Brücke kann man mit einem Bein in Nebraska und mit einem in Iowa zu stehen – ein gern genommenes Fotomotiv! Weiter stadteinwärts muss man die bewegenden Bronzen der Siedler, Planwagen und Rinder im First National´s Spirit of Nebraska´s Wilderness und Pioneer Courage Park knipsen.

Ein bewegender Ort ist Boys Town. Der aus Irland stammende Father Edward Flannigan gründete diese Zuflucht für Strassenjungs und hatte enormen Zulauf. Was er mit seinen – für die damalige Zeit – bahnbrechenden Ideen und seinem unerschütterlichen Glauben aufgebaut hat ist bemerkenswert. Sogar Holywood widmete dem Beschützer der Kinder einen oscarprämierten Film.

Wyoming – unendliche Weiten und raue Berge

Scenic view of Grand Teton with old wooden farm and treeWyoming ist einer der größten Bundesstaaten Amerikas, doch er hat gerade einmal knapp 500.000 Einwohner. Der Staat ist geprägt von der Natur – im Westen die Rocky Mountains und im Osten die Prärie der Great Plains. Naturliebhaber und Wild-West-Fans sollten Wyoming auf ihrer Reiseroute einplanen.

Ein Muss ist ein Besuch des Yellowstone Nationalparks. Er wurde 1872 gegründet und ist der älteste Nationalpark der Welt. Weltberühmt sind seine Geysire, doch er ist auch Heimat für Grizzlies, Wölfe, Elche und Bisons. Im weiter südlich gelegenen Grand Teton Nationalpark kommen Wanderer und Bergsteiger auf ihre Kosten. Die großartige Berglandschaft mit 3000 m hohen Gipfeln und 300 km Wanderwege erwarten den Besucher.
Östlich des Yellowstone Nationalparks liegt die kleine Stadt Cody, die von dem legendären Buffalo Bill gegründet wurde. Im Sommer finden vor dem Hotel Irma (unbedingt die Saloon-Bar ansehen!) Gunfight-Shows statt.

Der Big Horn Canyon ist ein gebührenpflichtiges Erholungsgebiet an der Grenze zu Montana. Eine Wanderung durch den Canyon bietet reizvolle Fotomotive. Historische Ranches und alte Siedlerfriedhöfe erinnern an das entbehrungsreiche Leben der ersten Siedler. Daneben gibt es Siedlungsspuren und heilige Plätze der Crow-Indianer zu entdecken.

Das Devil´s Tower National Monument in der Nähe von Sundance war und ist ein heiliger Ort vieler Prärie-Indianer, die den Berg als Wohnsitz des Grizzlybären ansehen. Die Freikletterer sind daher nicht sehr willkommen, geduldet sind Wanderungen auf dem Rundweg um den Devil´s Tower.

Durch das Thunder Basin Natural Grassland geht es zu den Black Hills, einer Gegend die sich seit der Zeit der großen Namen des Wilden Westens nicht verändert hat. Der Black Hill Scenic Byway führt durch diese wunderschöne Gegend, durch die schon General Custer, Calamity Jane, Butch Cassidy und Sundance Kid ihre Wege nahmen. In Sundance lohnt sich ein kurzer Stop für das Crook County Museum. Upton, das sich selbst als „Best Town on Earth“ bezeichnet ist stolz auf seine Old Town.

Cheyenne, die Hauptstadt Wyomings, bietet im Southeast Wyoming Welcome Center ein Minimuseum und ganz viel Information. Ein großer Spass ist ein Besuch des Frontier Days Rodeo im Juli – im Cheyenne Frontier Days Old West Museum erfährt man viel zur Entstehung dieser Veranstaltung, daneben beherbergt das Museum eine der umfangreichsten Planwagensammlungen. Auf der Terry Bison Ranch kommt man diesen wuchtigen Tieren ganz nah – über 2000 Exemplare leben auf der Ranch. Ein Ausritt auf dem Outlaw Trail wie einst Butch Cassidy & Sundance Kid – welcher Westernfan träumt nicht davon. Auf dem Weg nach Vedauwoo kommt man am Ames Monument vorbei, einer Granitpyramide zum Gedenken an die Pioniere des Eisenbahnbaus. Vedauwoo selbst sind uralte Felsformationen in einer herrlichen Landschaft, die viele Wildtiere wie Koyoten, Pumas, Truthähne und Erdhörnchen bewohnen.
Also, Wanderschuhe, Fernglas und Kamera eingepackt und auf nach Wyoming – der „Cowboy State“ wartet.