Whalewatching – ein Rendevouz mit den Giganten des Meeres

Whalewatching

Whalewatching

Wenn man durch die USA reist, steht sicher auch ein Ziel an einer der Küsten auf dem Programm. Nutzen Sie die Gelegenheit sich einer Whalewatching-Tour anzuschließen – ein atemberaubendes Erlebnis.

Nach New York zieht es nicht nur tausende von Touristen sondern auch verschiedenste Walarten. Von April bis Ende Oktober begeistern im Norden der Ostküste Buckelwale, Zwergwale, Finnwale und gelegentlich die riesigen Blau- und Pottwale die Besucher. Aber auch Delphine, Robben, Seelöwen und die eine oder andere Schildkröte lassen sich für ein Erinnerungsfoto der besonderen Art blicken. Man sollte einen halben Tag für die Tour einplanen. Los geht es in New York und New Jersey. Ein Bonus auf der Fahrt in die offenen Gewässer sind die wunderbaren Ausblicke auf die Skyline, Coney Island u.s.w.

Im Sommer ist der Südosten Alaskas die richtige Anlaufstelle für Naturliebhaber. Im Golf von Alaska tummeln sich Buckelwale (mit Glück kann man beobachten wie sie in einem Blasennetz einen Fischschwarm „fangen“), die hier beheimateten Zwergwale und durchziehende Grauwale. Zu den Dauerbewohnern des Golfs gehören Killerwale ebenso wie Delphine, Schweinswale, Seehunde und die verspielten Seeotter. Auch die Vogelwelt ist hier eindrucksvoll vertreten, so mit der größten Population an Weißkopfseeadlern, dem Wappenvogel der USA.

Im Bundesstaat Washington ist die Region vor Seattle, rund um die San Juan Island, das Anlaufziel der Walbeobachter. Auf der ganztägigen Fahrt von Seattle aus gibt es auf dem weg allerhand zu sehen: Fisch- und Weißkopfseeadler gehen vor Ihren Augen auf Beutefang, Blaureiher, Austernfischer sowie die allgegenwärtigen Möwen lassen sich im vorbeigleiten beobachten. Das i-Tüpfelchen in diesem faszinierenden Ökosystem sind die Wale, die sich in der Strasse von Juan de Fuca tummeln.
Vor der Küste Kaliforniens kann man im März und April Blau- , Grau- und Buckelwale auf ihrer Reise sehen. Ganzjährig fühlen sich Finn- und Zwergwale in den Gewässern der südlichen Westküste wohl. Pelikane und Kormorane lassen sich schön an ruhigen Küstenabschnitten beobachten.

Von November bis April ist Hawaii das Traumziel aller Walfreunde – hier legen die Buckelwale eine Pause auf ihrer Reise ein um sich dem Nachwuchs zu widmen. Lauschen Sie den unergründlichen Walgesängen und halten Sie die Kamera bereit wenn die Schwanzflosse sich aus dem Wasser hebt. Spektakulär sind auch die vorbeigleitenden Mantas und Adlerrochen.

 

Die schönsten „Boardwalks“ – Strandpromenaden an der Ostküste

ocean grove pier

ocean grove pier

Wo lässt sich im Sommer das Leben am schönsten genießen Natürlich am Meer. Amerikas Küsten bieten traumhafte Strände für Sonnenanbeter und Wasserratten – und unterhaltsame „Boardwalks“, die Unterhaltung für die ganze Familie bieten. Straßenkünstler, Imbissbuden und Freizeitparks mit Fahrgeschäften für jeden Geschmack säumen die Strandpromenaden.

Sicherlich zu den weltweit bekanntesten Strandpromenaden gehört Coney Island in Brooklyn, New York. Im Sommer bevölkern nicht nur Touristen, sondern auch die New Yorker selbst gerne den Strand. Bei einer Fahrt mit dem Riesenrad hat man einen wunderschönen Ausblick, wer mehr Nervenkitzel braucht sollte einen der Rollercoaster ausprobieren. Und zur Stärkung gibt es einen Hot Dog bei Nathan`s Famous.

Im benachbarten New Jersey liegt der beliebteste „Boardwalk“ Amerikas. Atlantic City ist stolz auf seinen Strandpromenade, die seit 1870 gehegt und gepflegt und beständig verbessert wird. Während man auf der einen Seite den wunderbaren Blick aufs Meer genießen kann, locken auf der anderen Seite die Casinos und Restaurants. Am Strand finden zahlreiche Events statt, man kann sich aber auch am frühen Morgen einfach einem Yogakurs in der frischen Seebrise anschließen. Eine Spezialität sind die Salt Water Taffy der James Candy Company.

Von Atlantic City geht es weiter nach Ocean City in den US-Bundesstaat Maryland. Auch hier locken zahlreiche Attraktionen auf dem Rummelplatz, ein Ripley´s Believe-It-or-Not, Restaurants, nette kleinen Läden und die zahlreichen Imbissbuden. Kein Besuch ist perfekt ohne nicht mindestens ein Krabbentörtchen oder die in Essig getunkten Pommes bei Trasher´s probiert zu haben.

Im Sommer ist Rehoboth Beach in Delaware ein beliebtes Wochenendausflugsziel für die Einwohner von Washington D.C. Die Promenade platzt dann fast aus allen Nähten, aber ihrem angenehmen Charme kann man sich nur schwer entziehen. Das I-Tüpfelchen auf einem perfekten Strandtag ist ein leckeres Eis von Kohr Bros – oder bei einem der Konzerte in den Sonnenuntergang zu träumen.

Im Sommer sind die Strände natürlich besonders verlockend und alle umliegenden Betriebe sind für die Besucherströme geöffnet. Doch auch zu den ruhigen Jahreszeiten und sogar im Winter ist ein Bummel über die Strandpromenaden eine wunderbare Abwechslung zur städtischen Hektik – und man muß den „Boardwalk“ nur mit einigen wenigen Gleichgesinnten teilen.