Floridas Historic Coast

Strände Floridas - the Historic Coast

Strände Floridas – the Historic Coast

Was die Keys für den Süden Floridas sind, das ist die Historic Coast für den Nordosten des Sunshine-State. Auf dem A1A Scenic Coastal Byway kann man ganz entspannt durch schöne Küstenlandschaft und die Geschichte Floridas cruisen.
Ausgangspunkt im Norden ist Ponte Vedra, berühmt für seine noblen Sportanlagen. Unter der warmen Sonne des Südens finden sich hier exklusive Golfplätze und Tenniscourts. Die Stadt ist beliebter Altersruhesitz für betuchtere Senioren, die Geschäfte und Restaurants sind alle ein wenig exkusiver.

Eine knappe Autostunde weiter südlich liegt St. Augustine, der älteste, durchgehend besiedelte Ort der USA. Die Idylle dieses malerischen Küstenstädtchens, das bereits im Jahr 1565 gegründet wurde, lädt länger zum Verweilen ein. Geschichte wird lebendig bei einer Führung durch das Castillo de San Marcos, das aus coquina, einem weiche Muschelsandstein erbaut wurde. Oder wie wäre ein Spaziergang zur jahrhundertealten Mission Nombre de Dios? Oder ein Abstecher zum Old Wooden School House? Und überwindet man sich die 219 Stufen des St. Augustine Lighthouse zu erklimmen, wird man mit einer fantastischen Aussicht belohnt. Wer sich nach einem Bummel stärken möchte, der hat die Qual der Wahl, denn die hiesige Küche vereint Einflüsse aus Europa, Spanien, Mexiko und der Südstaaten. Frische Fische und Meeresfrüchte, Clam Chowder, Ceviche, daneben aber auch deftiges BBQ oder die nur in Florida erhältlichen Gator Tails – der Gaumen darf sich auf tolle Genüsse freuen. Zum Entspannen, Sonnenbaden und Schlendern lädt der St.Augustine Beach und der benachbarte Vilano Beach ein.

Weiter geht es vorbei an unberührter Küste mit hohen Dünen, auf denen sich Wildblumen und Seegras unter der Brise des Atlantiks beugen. Der nächste Stop ist Washington Oaks Gardens State Park, einer der schönsten Parks Floridas, eingebettet zwischen Matanzas River und dem Atlantik. Hier kann man auf gepflegten Wander- und Fahrradwegen eine Fülle der Natur durchstreichen – angefangen bei urwaldähnlichem Baumbestand vorbei an exotischer Blumenvielfalt bis hin zu den einzigartigen coquina-Felsen der Küste.

Fährt man weiter bis nach Daytona kann man noch einige Zwischenstopps einlegen. So z.B. mit Kindern im Marineland Dolphine Adventure in Palm Coast, wo man den freundlichen Tieren ganz nahe kommen darf. Oder am Flagler Beach Pier, der auf krummen Holzbeinen weit ins Meer hinausragt. Ein Ort den Angler, Surfer und immer wieder auch Delfine gerne aufsuchen. Aber auch in Ormond Beach, das sich der steinreiche John D. Rockefeller als Winterdomizil auserkoren hatte.
Sein Wohnhaus, „The Casements“ hat die Zeit überdauert und kann heute mit den angrenzenden Gärten besichtigt werden.

Tulsa – die „alte Stadt“ am Arkansas River

Keeper Of The Plains Statue and Bridge In Wichita KansasDie zweitgrößte Stadt in Oklahoma hat ihren Namen aus der Sprache der Muskogee-Indianer /Tulsy bedeutet „alte Stadt“), doch so alt ist Tulsa eigentlich nicht. In den 1890er Jahren kam der erste Aufschwung mit dem Viehhandel, der große Boom kam aber mit der Entdeckung von Ölvorkommen im Jahr 1901. In den 20er Jahren war aus Tulsey Town die Ölhauptstadt der Welt geworden – eine nicht unerhebliche Anzahl beeindruckender Bauwerke im Art Deco-Stil legen noch heute davon Zeugnis ab. Zu den Highlights gehören sicher die Eingangshalle des Philcade Building und die Fassade des heute als Theater genutzten Riverside Studio, aber auch die Eleventh Street Arkansas River Bridge.

Die Oral Roberts University lohnt einen Besuch. Der Campus ist interessant dank der futuristischen Architektur der einzelnen Gebäude – ganz abgesehen von der riesigen Bronzeskulptur der betenden Hände am Eingang.

Tulsa hat auch einige der besten Museen der Vereinigten Staaten zu bieten. Das Philbrook Museum beherbergt nicht nur eine äußerst faszinierende Kunstsammlung, auch der wildromantisch angelegte Park ist einen Besuch wert.

Einem der größten Singer/Songwriter hat man hier ein ganzes Museum gewidmet: Woody Guthrie. Sein stark politisch geprägter Einfluß auf die Entwicklung der Folkmusik und damit auch auf bei uns weitaus bekanntere Künstler wie Bob Dylan wird anhand hunderter Briefe, Noten, Fotografien etc. dokumentiert.

Tulsa bietet einige wunderschöne grüne Oasen, so den Woodward Park. Hier ist das Tulsa Garden Center angegliedert, ein wahres Paradies für Gartenfreunde. Eine ganz tolle Einrichtung ist der Linnaeus Teaching Garden, in dem nicht nur Kinder und Jugendliche viel über die Natur erfahren – die essbaren Landschaften und der duftende Kräutergarten sind einfach etwas besonderes!
Natur und Architektur verbinden sich im Historic District Swan Lake. Die rührige Bevölkerung startet immer wieder Events, so z. B. an Halloween oder im November „Lights on Swan Lake“. Apropos Feste – die Festivals der verschiedenen ethnischen Gruppen im Spätsommer / Herbst sind einen Abstecher wert. Sei des das drittgrößte Oktoberfest der USA , das Intertribal Indian Club PowWow oder das Festival Viva Mexico.

Nur sieben Meilen von Downtown entfernt liegt ein Fleckchen Natur, das einem das Gefühl gibt weit weg von jeder Zivilisation zu sein: die Turkey Mountain Urban Wilderness, bestens geeignet zum Biken, Reiten oder einfach nur zum Spazierengehen. Zum Fahrradfahren oder Joggen laden auch die River Banks entlang dem
Arkansas River ein. Die Stadt hat sich für den Ausbau der kilometerlangen Wege mächtig ins Zeug gelegt – mit Erfolg.