Route 66 – unterwegs auf der Mutter aller Strassen von Illinois nach Kansas

Route 66 – unterwegs auf der Mutter aller Strassen

Route 66 – unterwegs auf der Mutter aller Strassen

Route 66, das ist ein Synonym für Freiheit – und ein Traumziel vieler Amerika-Touristen. Beginnend in Chicago, Illinois schlängelt sie sich durch sieben US-Bundesstaaten bis nach Kalifornien. Entlang der Route findet man immer wieder Relikte aus der Blütezeit dieser Strasse – allesamt sind sie einen Fotostopp und teilweise auch einen kleinen Umweg wert, denn den ursprünglichen Verlauf kann man nicht mehr ohne Unterbrechungen abfahren.

In Illinois gibt es zahlreiche liebevoll restaurierte Tankstellen zu sehen, so in Dwight, Odell, aber auch in Williamsville und Mt. Olive. Von der Vic Suhling´s Gas for Less ist leider nur das Schild an der Strasse übrig. Zahlreiche kleinere und größere Museen und Austellungen finden sich vielen Orten. So das Route 66 Hall of Fame Museum in Pontiac oder Henry´s Rabbit Ranch, eine Institution in Staunton. Kinder sind immer wieder von den riesigen Werbefiguren begeistert, den sogenannten Muffler Men. In Willmington warb der Gemini Giant für Drive-In Restaurant, am Ortseingang von Atlanta grüßt ein fast 6 m hoher Bunyon Man mit Hotdog in der Hand. Die dritte Figur steht in der Hauptstadt Springfield, der Lauterbach Tire Man. Übrigens lohnt es sich auf der Fahrt in Funks Grove nahe Bloomington einen Stopp für den weltbesten Ahornsirup einzulegen.

Über die Chain of Rocks Bridge und den Mississippi geht es weiter nach Missouri. In nahezu jedem Ort findet man (verlassene) Motels und Restaurants, die einst die Reisenden beherbergten. Ein interessantes Stück der Route 66 befindet sich bei dem Ort Hooker. Hier am Devils Elbow wurde die Strasse durch den Fels gesprengt – ein prima Fotomotiv. Für eine Stärkung sollte man im Elbow Inn Bar and BBQ Pit einkehren. In Lebanon verkauft eine Sodafabrik Route 66 Soda und Bier – einen nette Idee für ein Souvenir. Im Örtchen Paris Springs befindet sich eine Institution, die Gay Parita Sinclair Station. Keiner weiss soviel über die Route 66 wie Betreiber Gary Turner. Sicher kann er auch etwas über die älteste, bereits 1915 eingerichtet Tankstelle in Carthage erzählen.<pY
Kansas wird von der Route 66 nur auf einem kurzen Stück beehrt, doch es gibt Einiges zu sehen. In Galena müssen alle Fans des Animationsfilms Cars einen Stop einlegen. Vor der restaurierten Tankstelle Four Women on the Route steht ein schon in die Jahre gekommener Harvester L-170 Truck – das Vorbild für den knuffigen Abschleppwagen Hook! In Riverton kann man sich mit Souvenirs im kleinen aber feinen Eisler Brothers Old Riverton Store eindecken – und mit Reiseproviant. Hier soll es prima Sandwiches geben. Über die unscheinbare, aber wichtige Rainbow Curve Bridge geht es weiter nach Baxter Springs, wo sich eine verlassene DX Tankstelle sowie eine heute als Tourist Center fungierende Philipps 66 Tankstelle befinden. Noch einen Pause im Cafe on the Route und weiter geht es nach Oklahoma.

Amerikanischer Nationalsport: Drei Stadien für die Ewigkeit

Wrigley Field

Wrigley Field

Eines der ältesten Stadien in den USA ist das Wrigley Field in Chicago, Illinois, Heimat des Baseball Teams Chicago Cubs. Im Jahr 1914 erbaut ist das zweitälteste Stadion der MLB (Major League Baseball) und hieß ursprünglich Weeghman Park, dann Cubs Park. 1920 ging der Besitz an den Kaugummifabrikanten Wrigley über, 1926 erhielt es seinen bis heute bestehenden Namen. Das Stadion weist einige Besonderheiten auf, so die mit Efeu bewachsene Outfield-Wall und die Plätze außerhalb des Outfields und sogar außerhalb des Stadions (achten Sie auf die gegenüberliegenden Hausdächer!). Für Sportfans ist ein Spielbesuch fast ein Muss – lassen Sie sich mitreißen von der tollen Stimmung und der charmant-altmodischen Atmosphäre!
In Boston, Massachusetts steht „America´s Most Beloved Ballpark“, der Fenway Park von 1912. Zwar wurde im Laufe der Zeit vieles modernisiert, doch erinnern z.B. die Plätze mit eingeschränkter Sicht noch an alte Zeiten. Das Stadion diente nicht nur als Austragungsort unzähliger Baseballspiele der Boston Red Sox, sondern war auch Heimat für Footballvereine wie die Boston Yanks in den 40er Jahren oder die Boston Patriots in den 60er Jahren. Bei einem Besuch in Boston sollte man zumindest eine Führung durch den Fenway Park buchen – so kommt man auch an Orte, die einem während eines Spiels verwehrt bleiben.
Der Fenway Park war zu Beginn seiner Karriere die Spielstätte des legendären Baseballers George Herman Ruth, besser bekannt unter seinem Spitznamen Babe Ruth. Wegen finanzieller Schwierigkeiten verkauften die Boston Red Sox ihn 1920 an die New York Yankees und ab 1923 wurde das Old Yankee Stadium im Süden der Bronx sein neues zu Hause. Der Superstar trug maßgeblich zur Finanzierung des Baus bei – dank ihm war das Stadion immer ausverkauft. Nicht umsonst trägt es den Beinamen „The House That Ruth Built“. Leider wurde das Yankee Stadium vor einigen Jahren durch einen Neubau ersetzt – doch während eines Spieles hat man das schnell vergessen und wird von der packenden Atmosphäre mitgerissen .