Die Vielfalt Kaliforniens

Willkommen im Napa Valley

Willkommen im Napa Valley

Der drittgrößte Staat der USA ist nicht nur ein lohnendes, sondern auch ein abwechslungreiches Urlaubsziel – in Kalifornien findet sich für jeden das passende Fleckchen.

Badeurlauber, Familien und Surfer zieht es meist nach Southern California. In Los Angeles hat man nahezu alles was das Herz begehrt in einer Stadt vereint – Sightseeing, Entertainment und Traumstrände. Kein Besuch der berühmten Metropole ist komplett ohne einen Besuch des Walk of Fame oder der Universal Studios. Für Kinder ist ein Besuch im Disneyland Resort Anaheim oder den Six-Flags-Adventure-Parcs ganz sicher ein unvergessliches Vergnügen. Entspannen kann man an den wunderbaren Stränden L.A.´s aber auch an den unzähligen Stränden die sich am Highway No.1 bis nach San Diego aneinanderreihen. Einen Abstecher wert ist das bezaubernde Santa Barbara mit seinem spanisch-mexikanisch geprägten Stadtbild.

Das Wetter lädt in San Francisco nicht unbedingt zum Baden ein, doch das pulsierende Leben lockt zahllose Touristen Jahr für Jahr in die Bay Area. Eine Fahrt mit der Cable Car, die berühmten Kurven der Lombard Street, Fisherman´s Wharf, die Golden Gate Bridge, Alcatraz oder Chinatown… die Stadt ist reich gesegnet mit Highlights die es zu entdecken gilt. Für Alt und Jung ein Vergnügen ist ein Besuch des Santa Cruz Boardwalk mit seiner aus dem Jahr 1924 stammenden Attraktion „Giant Dipper“, die trotz ihres Alters immer noch für vergnügtes Kreischen bei den Fahrgästen sorgt..Harmlose Familienunterhaltung und zahlreiche Fahrgeschäfte für die Kleinsten findet man in Gilroy Gardens aber auch in Children´s Fairyland im rasch erreichbaren Oakland.

Doch wenden wir uns nun ab von den Ballungsräumen. Der Golden State ist auch reich gesegnet mit Naturparks – von der Wüste bis zum Mammutbaum ist alles vetreten. Dem Joshua Tree NP verleihen knorzige Yuccagewächse und karge, kantige Felsformationen eine einzigartige herbe Schönheit. Zu einem der faszinierendsten Erlebnisse gehört sicher ein Besuch des Death Valley mit seinen bizarren, von der Hitze und Dürre geformten Landschaften oder auch der Mojavewüste. Nur wenige Autostunden weiter westlich kann man in der gebirgigen Landschaft mit blühenden Wiesen und dichten Wäldern des Sequoia National Forest die Größe und Schönheit der Riesenmammutbäume bewundern. Der bekannteste davon ist der „General Sherman Tree“ dessen Alter sich auf fast 2500 Jahre beläuft! Die Landschaft des Sequoia Forest geht in die des Yosemite NP über, einem der bekanntesten und daher (leider) auch von Besuchern nahezu überrannten Nationalparks der USA. Doch die traumhafte Schönheit des Yosemite Valley, eingebettet zwischen den Gipfeln des El Capitan und des Half Dome, sowie die imposanten Wasserfälle muss man einfach gesehen haben. Echte Naturliebhaber kommen besonders im nördlichen Shasta Cascade auf ihre Kosten – kaum Menschen aber unberührte Natur, die alles beinhaltet: Vulkane, Wälder, Schluchten, weite Täler und stille Seen.

Und wer den Zauber der Natur mit Genuss verbinden möchte, der kommt in den beiden weltbekannten Weintälern Kaliforniens voll auf seine Kosten. Im Sonoma und Napa Valley bewegt man sich zwischen riesigen Anbauflächen, die sich über die sanften Hügel erstrecken. Dazwischen liegen die pttoresken Städtchen und die teils mediterran anmutenden Weingüter, die mit fachkundigen Führungen und dem einen oder anderen hervorragenden Tröpfchen ihre Besucher verwöhnen.

Auf dem Camino Real durch Kalifornien

El Camino Real Bell along the El Camino Real in California

El Camino Real Bell along the El Camino Real in California

Beginnend in San Diego reihen sich 21 Missionen im Abstand von jeweils 50 km wie eine Perlenkette längs durch das heutige Kalifornien – bis in das sanfte Sonoma Valley. Heute folgen verschiedene State Routes und Interstates diesem historische Weg – auch in einzelnen Etappen eine reizvolle Reise durch den sonnigen Westküstenstaat.

Jede Mission ist einzigartig und keine gleicht der anderen. Ob man nun einen Städteurlaub macht oder einen Roadtrip plant – eine Mission kreuzt sicher Ihre Reiseroute.
In San Diego befindet sich die älteste Mission, gegründet im Juli 1769. Strahlend weiß leuchten die Kirchenfassade und der Glockenturm unter dem tiefblauen Himmel Südkaliforniens. Tauchen Sie ein in das Halbdunkel der noch heute genutzten Kirche und erfreuen Sie sich an dem kleinen aber feinen Garten mit jahrhundertealten Bäumen.

Trutzig und wehrhaft präsentiert sich in Los Angeles die Mission San Gabriel Arcangel und unterscheidet sich so von allen anderen Missionen. Die Kirche überrascht mit maurisch anmutendem Interieur. Die einstmals weitreichende Anlage war ein wichtiger wirtschaftlicher Standpunkt. Ein interessantes Museum sowie die Weinkeller, der Küchengarten und der Friedhof bringen einem das Leben der früheren Bewohner näher.

Mit einem großartigen Ausblick wird der Besucher der Santa Barbara Mission belohnt – auf einem Hügel über der Stadt gelegen kann man bis zum Ozean schauen. Mit viel Liebe zum Detail wurden die Fassade und das Innere der Kirche nach dem Erdbeben 1925 restauriert. Die strenge dorische Fassade ist nach dem Vorbild einer vorchristlichen Kirche in Rom gestaltet.
In San Francisco befindet sich die gleichnamige Mission San Francisco de Asis– klein und stabil hat sie das Erdbeben von 1906 nahezu unbeschadet überstanden und ist somit eines der ältesten Gebäude in der City by the Bay.

In ihrem Baustil herausragend ist die Mission San Luis de Francia in Oceanside – der König unter den Missionen. Hier wurden Stilelemente der spanischen Renaissance, des Mudejar und der spanischen Kolonialarchitektur verwendet und kombiniert. Das Museum beleuchtet die Anfänge der von Franziskanern geleiteten Mission und der Innenhof lädt zum verweilen ein.

Sehr authentisch präsentiert sich die Mission La Purisima Concepcion nahe Lompoc – auf den ersten Blick erinnert die Anlage eher ein Landgut. Man erhält einen Einblick in das Klosterleben mit Viehzucht und Werkstätten. Auch sehr interessant ist die Rekonstruktion eines kleinen indianischen Dorfes.

Santa Barbara – Kalifornien

Santa Barbara sunset from the pier

Santa Barbara – Sonnenuntergang am Pier

Nördlich von Los Angeles, direkt an der Pazifikküste liegt Santa Barbara. Die schöne Landschaft und die ruhige Lage haben die kalifornische Stadt zu einem beliebten Wohnort Prominenter und wohlhabender Pensionäre gemacht. Auch Touristen verzaubert die Hauptstadt der „American Riviera“ schnell mit ihrem Charme.
Hat man nur wenig Zeit empfiehlt sich eine Trolley Tour, die durch die Innenstadt, am Strand entlang bis nach Montecito führt. Wer mehr Zeit hat sollte das spanisch-mexikanisch geprägte Stadtbild auf sich wirken lassen. Den schöne Bau des County Courthouse muß man auch von Innen besichtigen – achten Sie auf die vielen liebevollen Details der Innenarchitektur! Vom 26 m hohen Glockenturm hat man einen wunderbaren Ausblick über die roten Ziegeldächer bis hin zu den Santa Ynez Mountains und der Kanalinsel Santa Cruz.

Ganz in der Nähe liegt das aus dem Jahr 1782 stammende königliche Fort „Presidio Real“, der Siedlungskern von Santa Barbara. Das liebevoll gestaltete Museum informiert über die Stadtgeschichte und in der kleinen Kirche sind die ersten Siedler bestattet. Bei einem Bummel über die State Street nähert man sich dem dritten historischen Highlight, der Old Mission Santa Barbara. Als zehnte von insgesamt 21 in Kalifornien gegründeten Franziskanermissionen, steht diese als einzige ununterbrochen unter der Verwaltung durch diesen Orden. Der Kirche mit ihrem deutlich spanisch geprägte Interieur und der schöne Garten sollte man einige Zeit widmen.
Viel Zeit kann man auf der State Street verbringen. Die Geschäfte und Lokale halten für jeden Geldbeutel etwas parat. Versäumen Sie nicht in die heimelige Mini-Outdoor-Mall La Arcada abzubiegen – Shoppen im Santa-Barbara-Style. Die State Street geht nahtlos in die Stearns Wharf über. Für den Ausblick vom Pier-Ende und die Gesellschaft von Robben, Möwen und Pelikanen lohnt sich der Spaziergang hinaus aufs Wasser.
Direkt an der Stearn`s Wharf beginnt der West Beach, der perfekte Ort für einen Strandtag. Die zentrale Lage, der feine Sand, hohe Palmen und breite Wege zum Skaten und Fahrradfahren locken die Sonnenanbeter in Scharen. Wer es etwas ruhiger mag sollte den Arroyo Burro Beach ausprobieren. Der Strand liegt an einem tollen Kliff, ist allerdings nicht sehr breit. Bei Einheimischen ist er allerdings sehr beliebt und er eignet sich perfekt um Sonnenuntergänge zu genießen. Und wenn man einfach nur die Schönheit der Natur sucht empfiehlt sich der Shoreline Park. Rad und Spazierwege führen an alten Zypressen entlang. Der schöne Ausblick auf die Kanalinseln ist einem sicher, wenn man Glück hat lassen sich von hier aus auch Wale sichten.
Einen Hauch von Luxus kann man im benachbarten Montecito erhaschen, einem der reichsten Bezirke Amerikas. Auf dem Weg dorthin kommt man beeindruckenden Moreton Bay Fig Tree vorbei, der mit Ästen von bis zu 50 m Länge nicht zu übersehen ist und ein wunderbares Fotomotiv bietet. Ein Highlight ist die Casa del Herrero mit beeindruckender Architektur und einem wundervollen Garten. Blumenfans können sich bemühen Eintrittskarten für das Ganna Walska Lotusland zu ergattern (schon im Vorfeld, da die Besucherzahlen sehr eingeschränkt sind) – es erwartete den staunenden Besucher ein mit unglaublicher Liebe zum Detail angelegter Gartentraum!

Halten Sie auch am Montecito Inn, dem von Charlie Chaplin und einigen Freunden in der 20er Jahren gegründeten Hotel. Und zum Ausklang noch ein paar gemütliche Stunden am Butterfly Beach und ein Eis von Rori’s Artisanal Creamery – Santa Barbara Feeling at its best!!

Beverly Hills – Garden Spot und Place to Be

Beverly Hills Einkaufsstrasse

Beverly Hills Einkaufsstrasse

Ein Besuch in Los Angeles ist nicht komplett ohne einen Abstecher nach Beverly Hills (im Übrigen kein Stadtteil, sondern eine eigenständige Stadt innerhalb der Stadt der Engel!).
Also die Kamera bereit halten und los geht es. Für den Anfang empfiehlt sich die kurzweilige und günstige Trolley Tour, die einen an vielen wichtigen Punkten vorbeiführt. Zu Fuß führt einen die beliebte „Seen on Screen“ Tour zu Orten wie Edelweiss Chocolates, Beverly Gardens Parks, Rodeo Drive und den Hotels Beverly Wilshire und Avalon.
Oder man erkundet die kalifornische Traumstadt auf eigene Faust. Natürlich muss ein Bummel über den Rodeo Drive dabei sein. Über 3 Blocks erstreckt sich die Luxus-Shopping-Strasse und wenn man Glück hat begegnet einem der eine oder andere Star. Hier befindet sich auch der Anderton Court, ein Bauwerk des berühmten amerikanischen Architekten Frank Lloyd Wright. Ein nicht ganz so teures Pflaster ist der auch Department Store Row genannte Wilshire Boulevard mit bekannten Namen wie Saks Fifth Avenue. Wem das Grün, das die Strassen in großer Vielfalt säumt, nicht reicht , kann von einem traumhaften Park zum nächsten wandern.
Am Loma Vista Drive liegt das beeindruckende Anwesen Greystone Mansion, das in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts vom Ölbaron Edward Doheny erbaut wurde. Das im neugotischen Stil erbaute Haus bleibt der Öffentlichkeit verschlossen, doch der fantastisch angelegte Garten mit Teichen und Brunnen lädt zu einem Spaziergang ein.
Direkt am Santa Monica Boulevard liegt der Beverly Gardens Park. Ein Erinnerungsfoto vor dem berühmten Schriftzug am Lily Pond darf ebenso wenig fehlen wie ein Besuch des Rose Garden. Beim Flanieren kommt man einigen bemerkenswerten Kunstwerken wie dem bunten und skurrilen „Hymn of Life“ oder dem Electric Fountain (unbedingt bei Dämmerung bzw. Dunkelheit einplanen) vorbei. Unweit des Parks liegt das im Stil der spanischen Renaissance erbaute Rathaus der Stadt.
Weiter geht es zu einem der zauberhaftesten Häuser, dem Spadena House, auch Witch House genannt. Versäumen Sie nicht dieses einzigartige Gebäude mit der Kamera festzuhalten!
Der nächste Stop ist der Will Rogers Memorial Park, gewidmet dem ersten Bürgermeister der Stadt Beverly Hills. Benachbart am Sunset Boulevard liegt das aus zahlreichen Filmen bekannte Beverly Hills Hotel mit seiner einprägsamen pastellfarbenen Fassade.
Schließlich kommen wir an Virginia Robinson Gardens an. Leider ist der Garten nur in einer geführten Tour zu betreten, aber es ist bei Weitem die schönste Anlage. Der 1911 angelegte Garten teilt sich in fünf Bereiche, wobei der Terrassengarten im Stil der italienischen Renaissance nicht nur passionierte Gärtner begeistern wird.

Los Angeles – say hello to Hollywood

Hollywood Walk of Fame

Hollywood – Walk of Fame

Was wäre ein Besuch in der Stadt der Engel ohne einen Besuch Hollywoods! Allein schon auf dem Hollywood Boulevard gibt es allerhand zu entdecken..

Wir beginnen mit einem Bummel über die altrosa Sterne des Walk of Fame. Über 2000 dieser Ehrungen gibt es auf einer Länge von über 2 km zu entdecken. Aber Achtung: nicht alle Sterne sind im Boden eingelassen: Weltklasseboxer Muhammed Ali ließ seinen Stern in der Wand des Dolby Theatre verankern. Da der Walk of Fame um durchschnittlich 25 Sterne pro Jahr wächst, lohnt sich ein Besuch immer wieder.

Mr. Sid Grauman verdankt Hollywood seine zwei bekanntesten Kinos. Zum einen das Grauman´s Egyptian Theatre, ein Baujuwel aus der Anfangsphase des Films. 1922 eingeweiht war es das erste Uraufführungskino Hollywoods. Der beeindruckende Innenhof mit Palmen und Brunnen war als perfekte Kulisse für die Präsentation der Stars auf dem Roten Teppich konzipiert. Das Kino ist nur mit einer geführten Tour zu besichtigen.

Weitaus bekannter ist Grauman´s Chinese Theatre, das jahrelang die Heimat der Oscarverleihungen war. Im Eingangsbereich und im Innenhof befindet sich die Galerie der Hand-und Fußabdrücke zahlloser Filmstars. Von den Marx Brothers bis zum Cast der Harry-Potter-Filme reicht die Bandbreite der verewigten Schauspieler.
Ein Abstecher zum nahegelegenen Dolby Theatre (einstmals Kodak Theatre), dem Veranstaltungsort der Oscar-Verleihungen darf nicht fehlen.

Nur unweit dieser Highlights liegt Madame Tussauds Hollywood. Hollywoodstars, berühmte Regisseure, Sportasse aber auch Außerirdische und Superhelden geben sich hier ein unterhaltsames Stelldichein.

Kurzweilig und informativ ist die „Walk behind the Scenes“-Tour. Eine wunderbare Art die Architektur und Geschichte Hollywoods zu entdecken. Diese Tour ermöglicht auch den Eintritt zu einigen Bauwerken, die der Öffentlichkeit sonst verschlossen bleiben.

Tipp:
Zur Orientierung und Navigation ist ein Smartphone oder iPad mit amerikanischer Prepaidkarte vor Ort sehr hilfreich.