New York – eine Traumkulisse

New York City - Brooklyn Bridge

New York City – Brooklyn Bridge

Viele Plätze in New York scheinen einem bereits beim ersten Besuch dieser quirligen Ostküstenmetrople vetraut – aus großen und berühmten Hollywood-Filmen!
Der Spitzenreiter unter den Drehorten im Big Apple ist der Central Park. Fimfans sollten sich vielleicht einer geführten Walking-Tour durch den Park anschließen. Aber auch bei einem Spaziergang auf eigene Faust hat man so manches cineastische Deja-Vu, etwa bei Bethesda Terrace (Stuart Little, Hair, Tage wie dieser …), dem Boathouse Cafe, Naumburg Bandshell (Frühstück bei Tiffanys) oder auf der Bow Bridge (Highlander).
Auch einige Gebäude New Yorks dienen immer wieder als Hintergrund oder Drehort. Allen voran das Empire State Building, das Romantikern aus dem Klassiker „Schlaflos in Seattle“ bekannt sein dürfte. Und King Kong wählte das einstmals höchste Gebäude der Welt als Klettergerüst.
Im Flatiron Building – wohl jedem aufgrund seines ungewöhnlichen keilförmigen Grundrisses bekannt – befindet sich die Redaktion des Daily Bugle in den neueren Spidermanverfilmungen. Auf der Jagd nach „Godzilla“ wird das Gebäude im gleichnamigen Film zerstört.
Unter den Hotels rangiert das Waldorf Astoria als beliebter Drehort ganz weit oben. Die beeindruckende Art-Deco-Fassade kommt einem sicherlich bekannt vor. Es war die Residenz für den König aus „Der Prinz aus Zamunda“ und war der Schauplatz für die romantischen Wirrungen in den Komödien „Manhattan Love Story“ oder „Ein Chef zum Verlieben“. Es gaben sich aber auch der Hochstapler Frank Abagnale in „Catch me if you can“ und Michael Corleone in „Der Pate 3“ hier ein Stelldichein.
Nicht minder berühmt ist das Luxushotel The Plaza, von dessen feudalem Inneren wir durch den Hitchcock-Klassiker „Der unsichtbare Dritte“ und den Weihnachtshit „Kevin allein in New York“ einen Eindruck haben. Eine würdige Kulisse für den „Grossen Gatsby“, der schon im Roman von F. Scott Fitzgerald in dieser noblen Herberge logierte.
Auf einem Movie-Spaziergang durch New York sollte man aber auch die Brücken und Fähren nicht vergessen. Die Brooklyn Bridge taucht wohl am häufigsten auf Zelluloid auf – ob im Vorspann zu diversen Serien aber auch in zahlreichen Filmen Woody Allens, der romantischen Komödie „Kate and Leopold“ oder dem oscarprämierten Sreifen „Mondsüchtig“. Und on man nun ein Filmfan ist oder nicht – ein Blick von der „Sehnsuchtsbrücke“ auf Manhattan krönt jeden New York Besuch.

Wer den Überblick in den Strassenschluchten New Yorks nicht verlieren möchte, kann einfach mit dem Smartphone und Maps navigieren oder Veranstaltungs-Tipps per lokaler APP bemühen. Hierbei helfen USA SIM-Karten mit denen Reisende ohne Roamingkosten telefonieren und im Internet surfen wie zuhause.

New Yorks südlicher Nachbar – The Garden State New Jersey

Sonnenuntergang am Barnegat Lighthouse

Sonnenuntergang am Barnegat Lighthouse

Jersey City ist New Yorks unmittelbarer Nachbar, getrennt nur durch den Hudson River. In Downtown steht das sehenswerte Barrow Mansion sowie die ehrwürdige Historic City Hall von 1896. Ein interessanter Industriebau ist das Hudson&Manhattan RR Powerhouse von 1908 – sein Bau beschleunigte den Ausbau des U-Bahnnetzes.

Nahe dem Journal Square befindet sich das Loew´s Jersey Theater, ein prächtiges Filmtheater aus dem Jahr 1929. Dank einiger Enthusiasten kann man in den glanzvollen Räumlichkeiten heute wieder Filmklassiker, Theaterstücke und Konzerte genießen. Nehmen Sie sich im Liberty State Park die Zeit die Statue of Liberty und Ellis Island mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Bei einem Spaziergang entlang dem Hudson River hat man zudem noch einen Traumblick auf die Skyline von Manhattan.
Das nahegelegene Newark, New Yorks rauer Nachbar, kann man für einen Besuch des Newark Museums ansteuern. Der Eintritt lohnt sich schon wegen der überraschenden Vielfalt an Ausstellungsstücken aus aller Welt. Wer mag kann im angegliederten Planetarium noch in die Sterne sehen.
Die wahren Highlights von New Jersey, die im Sommer tausende Erholungsbedürftige aus den umliegenden Staaten und sogar aus Kanada anziehen, liegen im Süden. Ab Bay Head gehen Traumstrände ineinander über, teils auf dem Festland, teils auf den vorgelagerten Inseln. Eine von ihnen ist Long Beach Island. Der dünige Strand mit den windschiefen Holzzäunen lädt zu allem ein, was zu einem Tag am Meer gehört. Ein Spaziergang rund um das Barnegat Lighthouse an der Nordspitze ist eine prima Strandalternative.
Auf dem Weg in den Süden darf ein kurzer Zwischenstop in Atlantic City nicht fehlen. Bei einem Bummel über den Atlantic City Boardwalk kann man den einen oder anderen Abstecher in eines der Casinos wagen. Man darf allerdings nicht den Fehler machen Vergleiche mit Las Vegas anzustellen. Für schwindelfreie Neugierige bietet das Absecon Lighthouse anch dem Aufstieg über 228 Stufen einen herrlichen 360° Blick über die Stadt.
Weitaus reizvoller und bei Familien äußerst beliebt ist Ocean City. Die Insel ist über vier Brücken mit dem Festland verbunden und hat alles, was des Sommerfrischlers Herz begehrt. Man kann hier baden, surfen (einer der Surfspots an der nördlichen Ostküste!), angeln oder eine abenteuerliche Ausfahrt zum Hochseefischen unternehmen. Braucht man mal eine Pause vom Meer bieten die zahlreichen Attraktionen am kilometerlangen hölzernen Boardwalk Zerstreuung für alle Altersgruppen. Nachkatzen müssen unbedingt bei Shriver´s reinschauen: hier gibt es Salt Water Taffy, Cookies, Fudge und feine Pralinen.
In Wildwood Crest ist im Sommer immer etwas los – der Strand ist die Bühne und der Veranstaltungsort für Frisbeeturniere, ein Drachenfestival, Konzerte oder eine Monstertruckrally – und die Zuschauer können bequem von der Strandpromenade aus zusehen.In Wildwood stehen noch zwei schöne Beispiele für die leicht futuristisch anmutende „Doo Wop“-Architektur der 50 / 60er Jahre: das Caribbean Motel und Chateau Bleu Motel (mit herzförmigem Pool!).
Cape May, am Südzipfel der Coastal Plain, ist stolz darauf der älteste Badeort der Nation zu sein. Auch hier kann man sich an hervorragenden Stränden tummeln – lassen Sie sich nicht von Namen wie Poverty Beach täuschen! Doch man sollte sich auch die Zeit nehmen die aus Holz gebauten Villen im viktorianischen Stil zu besuchen. Genießen Sie auch die herrliche Aussicht vom Cape May Lighthouse – und bleiben Sie um im Sonnenuntergang zu schwelgen. Für einen kleinen Ausflug in die Geschichte lohnt sich die kurze Fahrt zum Museumsdorf Cold Spring Village. In den zahlreichen liebevoll ausgestatteten Läden und Werkstätten wird Handwerk wie zu Kolonialzeiten betrieben.

Staten Island – die andere Seite New Yorks

Staten Island – die andere Seite New Yorks

Staten Island – die andere Seite New Yorks

Nur knapp einen halbe Stunde braucht die Fähre vom Battery Park nach Staten Island – und schon hat man die typisch amerikanischen Häuserschluchten und den Strassenlärm der US Metropole eingetauscht gegen Strand, Ruhe und ganz viele grüne Oasen.
Ein Muss ist Historic Richmond Town, New Yorks einzigartiges Freilichtmuseum. Das älteste der 30 historischen Bauten ist das Voorlezer`s House aus dem Jahr 1695, gleichzeitig auch die älteste Grundschule der Vereinigten Staaten. Eine Führung durch die Häuser und ihre liebevoll hergerichteten Interieurs entführen in die Vergangenheit. Daneben betreiben Handwerker interessante Schauwerkstätten, in denen gearbeitet wird wie vor 300 Jahren.
Ein weiteres sehr schönes Haus aus alter Zeit ist das Alice Austen House, einst das Wohnhaus der herausragenden Fotografin Alice Austen, die Anfang des 20. Jhd. das Leben in New Yorks Straßen in schönen Momentaufnahmen festhielt.
Ein dritter Ausflug in die Geschichte ist in Fort Wadsworth möglich, das sich am Fuß der Verrazano Brücke befindet. Über 200 Jahre wurde von hieraus über die Sicherheit New Yorks gewacht. Schließen Sie sich einer der geführten Touren an und erfahren Sie mehr über die Funktion und Bedeutung dieser Wehranlage. Zudem hat man von hier einen grandiosen Blick hinüber nach Manhattan.
Eine wundervolle Kombination aus Kunst und Natur bietet Snug Harbor Cultural Center, gebaut 1883 als Altersruhesitz für Seeleute. Heute beherbergen die Gebäude Museen, Bühnen und Kunstgalerien. Rundum liegen mehrere Parks, die nach unterschiedlichen Themen gestaltet wurden: so z.B. der verwunschen wirkende Secret Garden, der liebliche Tuscan Garden oder der ruhige Chinese Scholar´s Garden.
Mit Kindern lockt gerade im Sommer der Franklin D. Roosevelt Boardwalk & Beach. Man kann entweder einen entspannten Tag am Strand verbringen (Lifeguards sind vor Ort!) oder einen entspannten Spaziergang am Wasser unternehmen oder auf dem Ocean Breeze Fishing Pier den fleißigen Anglern zusehen.
Was man nicht versäumen darf bei einem Besuch auf Staten Island, ist ein Besuch und ein kurzes Innehalten am Postcards 9/11 Memorial auf der St. George Waterfront, dem schlichten aber ergreifenden Mahnmal für die bei den Anschlägen getöteten Einwohner von Staten Island.