Romantische Ziele in den USA

Bali Hai - Kauai / Hawaii

Bali Hai – Kauai / Hawaii

In einem so großen Land wie den USA finden sich romantische Orte zuhauf. Egal ob Schnee oder Sonne, Relaxen oder Nervenkitzel – es gibt für jeden Geschmack den richtigen Ort.

Beginnen wir hoch oben im Gebirge und dem „Winter Wonderland“ der USA, in Aspen, Colorado. Wer sich und seiner/seinem Liebsten ein unvergessliches Skierlebnis spendieren möchte, der ist hier genau richtig. Traumhafte Pisten und luxeriöse Unterkünfte lassen kaum Wünsche offen. Wer das Abenteuer sucht sollte sich eine Schneemobiltour ab der T-Lazy-7 Ranch buchen, die malerisch am Fuß der Maroon Bells liegt.

Für einen ruhigen und entschleunigten Urlaub empfiehlt sich Cape Cod, Massachussets. Wunderschöne Strände laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein, bunte Imbissbuden mit leckerem Seafood locken zu der einen oder anderen Pause. In einigen der malerischen Schindelhäuser der kleinen Ortschaften wie Sandwich, Chatham oder Provincetown befinden sich liebevoll betriebene Pensionen.

Wärmere romantische Strände finden sich in Kalifornien und Florida. An der Westküste kann man sich im noblen Santa Barbara in exklusiven Spas rundum verwöhnen lassen. Die Stadt nördlich von Los Angeles liegt nicht nur traumhaft am Meer, sie hat sich bei aller Noblesse ihren charmanten spanischen Stil bewahrt und lädt mit vielen Boutiquen, Geschäften und Restaurants zu ausgedehnten Bummeln ein. Wildromantisch präsentiert sich auch Carmel, eine zauberhafte Kleinstadt südlich von San Francisco. Morgens mit dem Blick auf die dramatische Brandung aufzuwachen, einen entspannten Strandtag genießen und Abends einen Bummel entlang der windgeduckten Häuschen mit einem Dinner zu Zweit beenden – eine perfekter Tag für Verliebte.
Auch die Ostküste lockt mit romantischen und sonnigen Plätzchen. Im Westen Floridas, nahe Fort Myers, liegt z. B. Sanibel Island mit sechs Bilderbuchstränden. Resorts und Pensionen warten auf die sonnenhungrigen Gäste, die auf dieser süßen Insel nicht nur unglaubliche Sonnenuntergänge sondern auch Unmengen an Muscheln vorfinden. Weiter im Süden Floridas locken die Keys. Schon eine Fahrt über die wie Perlen aneinandergereihten Inseln, immer umgeben von dem türkisen Wasser des Golfs von Mexiko, ist ein unvergessliches Erlebnis. Ein Aufenthalt in Key Largo oder in Key West sind sicher das i-Tüpfelchen auf einer Reise durch den Süden Floridas.

Wie sich das noch Toppen lässt? Mit den Stränden des Aloha State! Egal welche Insel man aufsucht – romantisch-paradiesische Strände, einzigartige Unterkünfte in tropischen Anlagen und leckerste Küche machen einen Urlaub zu etwas Besonderem. Jede der Inseln hat ihren eigene Charme. Für Zeit zu Zweit ist vielleicht Kauai die beste Wahl, denn die Insel ist nicht vollständig erschlossen und einige Bereiche sind nur zu Fuß erreichbar. Eine kleinere Pension inmitten farbenfroher Blüten mit Blick aufs Meer – Herz, was willst du mehr!!

 

Boston – zu Fuß durch die amerikanische Geschichte

Harvard University in Cambridge

Harvard University in Cambridge

Boston, die Hauptstadt von Massachussets (USA), hat viele Spitznamen, so „The Cradle of History“, „The Olde Town“, aber auch „America´s Walking City“. Und alle drei Spitznamen finden ihre Begründung im bekanntesten Sightseeing-Programmpunkt der Stadt, dem Freedom Trail. Auf einer Länge von knapp 3 Kilometern führt die durch eine rote Ziegellinie im Trottoir gekennzeichnete Tour zu den wichtigen Stätten der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung.

Ob mit kostümiertem Führer oder auf eigene Faust – das ist eine beeindruckende Geschichtsstunde! Falls man die Tour, die gute drei Stunden dauern wird, abkürzen möchte, sollte man sich auf das North End konzentrieren. Das Wohnhaus des Revolutionshelden Paul Revere, die Old North Church (Laternen im Kirchturm warnten das nahegelegene Charlestown vor den sich nähernden britischen Truppen) und das Old State House. Letzteres ist ein prima Fotomotiv, steht es doch klein und altehrwürdig vor den modernen Fassaden der es umgebneden Hochhäuser. Ganz in der Nähe liegt der Friedhof Old Granary mit den Gräbern u.a. von Paul Revere und drei Unterzeichnern der Unabhängigkeitserklärung. Am Faneuil House oder dem Quincy Market darf man in einem der Restaurants erst einmal wieder bei einem leckeren Imbiss zu Kräften kommen.
Weiter geht es zum Bunker Hill Monument, das an die erste wichtige Schlacht des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges erinnert. Von hier lohnt sich ein Abstecher zum Charlestown Navy Yard und der USS Constitution, einem Kriegsschiff aus der Zeit George Washingtons. Ganz nebenbei hat man von hier einen wirklich schönen Blick auf Boston.
Der Stadtteil Beacon Hill lädt zum Entspannen ein. Statten Sie der ersten U-Bahn-Station der Vereinigten Staaten, der Park Street Station, einen Besuch ab, bevor es zu einem ruhigen Nachmittag in den Boston Common Park oder den Public Garden geht. Im Sommer ist einen Fahrt mit einem der Schwanenboote im Public Garden eine nette Abwechslung zum Sightseeing. Oder man spaziert auf der Charles River Esplanade von Beacon Hill nach Back Bay und genießt den Ausblick über den Charles River nach Cambridge. In Back Bay ist die Commonwealth Avenue und einige ihrer Parallelstrassen unser Ziel. Dort steht ein großes Ensemble viktorianischer Sandsteinhäuser mit den typischen rötlichbraunen Fassaden, einladenden Treppen und kleinen Gärten – ein Stück englisches Architekturerbe. In der Newbury Street sollte man einen Einkaufsbummel einlegen.
Cambridge, auf das wir schon von der Charles River Esplanade einen ersten Blick geworfen haben, lebt von seiner studentischen Atmosphäre. Nette Cafes und Restaurants sind hier zu Hause und verwöhnen nach einem Besuch des Campus der berühmten Harvard-University mit leckerem Essen aus aller Welt.
Bevor man Boston Good-Bye sagt, sollte man den die Stadt von oben überblicken, aus dem Skywalk Observatory im Prudential Center.