Sonoma County

Napa Valley California

Napa Valley California

Verlässt man San Francisco über die Golden-Gate-Bridge Richtung Norden, gelangt man rasch in das Sonoma County. Im Landesinneren ist Sonoma seit jeher stark landwirtschaftlich geprägt. Obwohl es (zu Unrecht) immer ein wenig im Schatten des Nachbar-Counties Napa steht, ist es mit gut 200 Weingütern ein namenhafter Produzent hervorragender Weine. Die sanften Hügel erinnern ein wenig an Italien – ebenso wie die Bauweise der Weingüter und einige ihrer Namen. So liegt z.B. südlich von Cloverdale das Weingut Asti, das nach der Stadt in Norditalien benannt wurde. Und wo guter Wein zu Hause ist, da dürfen auch exquisite Restaurants nicht fehlen. In den letzten Jahren haben etliche Restaurants im Sonoma County Auszeichnungen erhalten – eine der Spitzenlocations ist das Madrona Manor in der Kleinstadt Healdsburg.

Im östlich von Santa Rosa gelegenen Glen Ellen sind 7 Spitzenrestaurants gelistet – bei nicht einmal 1000 Einwohnern! Sollten Sie eine Fahrt durch die Weingegend planen, holen Sie sich auf jeden Fall Tips zu den besten Küchen ein – eine der zahlreichen Genuß-Oasen lässt sich sicher in Ihre Route integrieren.

Das Sonoma County hält aber noch eine weitere Besonderheit für Ihr Wohlbefinden bereit: Hot Springs. Einen Badetag de Luxe kann man im Fairmont Sonoma Mission Inn & Spa in Boyes Hot Springs verbringen. Die Anlage ist im Stil der Missionen angelegt, mit einem traumhaften Garten und Pools bzw. Yacuzzis in verschiedenen Temperaturstufen. Für Familien empfiehlt sich Morton´s Warm Springs nahe Glen Ellen, das mit zwei von warmen Quellen gespeisten Pools, einer großen Grünfläche und mehreren BBQ-Grills ausgestattet ist. Ein weiteres Highlight für Kids ist Train Town im nahegelegenen Sonoma. Die Fahrt mit den kleinen Damfloks führt durch Tunnels, über Brücken und durch einen schön angelegten Park – Streichelzoo inklusive!

Die Küste des Sonoma County steht im Gegensatz zu seinen lieblichen Weinanbaugebieten im Landesinneren – wild und zerklüftet präsentiert sich der Westen des Counties auf einer Fahrt über den Highway No.1. Die schönste Art die Küste zu erleben, ist sich einfach treiben zu lassen und an schönen Stellen mit weiten Ausblicken einen Stopp einzulegen. Immer wieder kommt man an geschützten, aber der Öffentlichkeit zugänglichen Stränden vorbei – außerhalb der Sommersaison ist man hier mit Möwen, Robben und dem Rauschen des Meeres nahezu allein. Doch auch in einige Orte entlang der Coastal Road lohnt sich ein Halt. So im Fischerdörfchen Bodega Bay. Von der Landzunge Bodega Head hat man einen überwältigenden Blick auf den Pazifik und sieht – mit etwas Glück – den einen oder anderen Wal vorbeiziehen. Im einige Kilometer weiter landeinwärts liegenden Bodega drehte übrigens Alfred Hitchcock seinen weltberühmten Film „Die Vögel“. Goat Rock Beach in Jenner erfreut sich bei einer Vielzahl an Robben großer Beliebtheit und eignet sich besonders gut für Strandspaziergänge. In Fort Ross wird russische Kolonialgeschichte wieder lebendig, im Salt Point State Park haben die Gezeiten kleine wabenförmige Vertiefungen in die weichen Felsen gegraben. Freunde ausgefallener Architektur sollten Sea Ranch einen Besuch abstatten.

Die Vielfalt Kaliforniens

Willkommen im Napa Valley

Willkommen im Napa Valley

Der drittgrößte Staat der USA ist nicht nur ein lohnendes, sondern auch ein abwechslungreiches Urlaubsziel – in Kalifornien findet sich für jeden das passende Fleckchen.

Badeurlauber, Familien und Surfer zieht es meist nach Southern California. In Los Angeles hat man nahezu alles was das Herz begehrt in einer Stadt vereint – Sightseeing, Entertainment und Traumstrände. Kein Besuch der berühmten Metropole ist komplett ohne einen Besuch des Walk of Fame oder der Universal Studios. Für Kinder ist ein Besuch im Disneyland Resort Anaheim oder den Six-Flags-Adventure-Parcs ganz sicher ein unvergessliches Vergnügen. Entspannen kann man an den wunderbaren Stränden L.A.´s aber auch an den unzähligen Stränden die sich am Highway No.1 bis nach San Diego aneinanderreihen. Einen Abstecher wert ist das bezaubernde Santa Barbara mit seinem spanisch-mexikanisch geprägten Stadtbild.

Das Wetter lädt in San Francisco nicht unbedingt zum Baden ein, doch das pulsierende Leben lockt zahllose Touristen Jahr für Jahr in die Bay Area. Eine Fahrt mit der Cable Car, die berühmten Kurven der Lombard Street, Fisherman´s Wharf, die Golden Gate Bridge, Alcatraz oder Chinatown… die Stadt ist reich gesegnet mit Highlights die es zu entdecken gilt. Für Alt und Jung ein Vergnügen ist ein Besuch des Santa Cruz Boardwalk mit seiner aus dem Jahr 1924 stammenden Attraktion „Giant Dipper“, die trotz ihres Alters immer noch für vergnügtes Kreischen bei den Fahrgästen sorgt..Harmlose Familienunterhaltung und zahlreiche Fahrgeschäfte für die Kleinsten findet man in Gilroy Gardens aber auch in Children´s Fairyland im rasch erreichbaren Oakland.

Doch wenden wir uns nun ab von den Ballungsräumen. Der Golden State ist auch reich gesegnet mit Naturparks – von der Wüste bis zum Mammutbaum ist alles vetreten. Dem Joshua Tree NP verleihen knorzige Yuccagewächse und karge, kantige Felsformationen eine einzigartige herbe Schönheit. Zu einem der faszinierendsten Erlebnisse gehört sicher ein Besuch des Death Valley mit seinen bizarren, von der Hitze und Dürre geformten Landschaften oder auch der Mojavewüste. Nur wenige Autostunden weiter westlich kann man in der gebirgigen Landschaft mit blühenden Wiesen und dichten Wäldern des Sequoia National Forest die Größe und Schönheit der Riesenmammutbäume bewundern. Der bekannteste davon ist der „General Sherman Tree“ dessen Alter sich auf fast 2500 Jahre beläuft! Die Landschaft des Sequoia Forest geht in die des Yosemite NP über, einem der bekanntesten und daher (leider) auch von Besuchern nahezu überrannten Nationalparks der USA. Doch die traumhafte Schönheit des Yosemite Valley, eingebettet zwischen den Gipfeln des El Capitan und des Half Dome, sowie die imposanten Wasserfälle muss man einfach gesehen haben. Echte Naturliebhaber kommen besonders im nördlichen Shasta Cascade auf ihre Kosten – kaum Menschen aber unberührte Natur, die alles beinhaltet: Vulkane, Wälder, Schluchten, weite Täler und stille Seen.

Und wer den Zauber der Natur mit Genuss verbinden möchte, der kommt in den beiden weltbekannten Weintälern Kaliforniens voll auf seine Kosten. Im Sonoma und Napa Valley bewegt man sich zwischen riesigen Anbauflächen, die sich über die sanften Hügel erstrecken. Dazwischen liegen die pttoresken Städtchen und die teils mediterran anmutenden Weingüter, die mit fachkundigen Führungen und dem einen oder anderen hervorragenden Tröpfchen ihre Besucher verwöhnen.

Wein-Route Amerika

Sonnenuntergang im kalifornischen Wine County Sonoma

Sonnenuntergang im kalifornischen Wine County Sonoma

Denkt man an Schmackhaftes aus Amerika kommen einem unweigerlich Burger, Doughnuts und Limonaden in den Sinn. Doch die Vereinigten Staaten sind die Heimat von zahlreichen Weingütern – fast jeder Bundesstaat (sogar Alaska!) nennt ein Weinanbaugebiet sein eigen.
Die bekannteste Region für leckeren Rebensaft liegt an der Westküste, im sonnenverwöhnten Kalifornien, nahe San Francisco – das Napa Valley. Eine Tour mit dem Mietwagen durch diese liebliche Landschaft ist ein Traum, die hier zur Verkostung angebotenen Weine auch. Malerische Weingüter wie Castello di Amorosa nahe Calistoga lassen einen vergessen das man sich in den USA befindet. Duckhorn Vineyards bei St. Helena liegt traumhaft und das geschulte Personal macht eine Weinprobe zu einem lehrreichen Erlebnis.
Ein wenig im Schatten des berühmten Nachbartales liegt Sonoma Valley. Auch hier lebt man mit und für den Wein. Neben dem obligatorischen Vinetasting auf einem der malerischen Güter sollte man aber auch die regionalen Produkte näher betrachten, so z.B. die Vella Cheese Company oder die Olive Press im malerischen Sonoma. Peanuts-Fans müssen einen Stop in Santa Rosa einlegen und das Charles M. Schulz Museum besuchen.
Zu einem zweiten Zentrum für exquisite Weine hat sich das beschauliche Oregon gemausert. Über 300 kleine Weingüter warten auf Ihren Besuch. Das langgestreckte Willamette Valley mit seinen saftigen, grünen Hügeln ist in mehrere Dominationen unterteilt. Von Portland im Norden über Salem bis Eugene im Süden kann man in kleinen Abstechern von der Hauptstrasse großartige Weinen verkosten. Zwischen den Weinbergen finden sich eingestreut Anbauflächen für Obst und Beeren – der allerbeste Reiseproviant!
Weiter im Süden liegt Umpaque Valley. Über Elkton, Umpaqua und Roseburg bis Willard reicht die Wine Tour in diesem mit mildem Klima gesegneten Abschnitt Oregons, der nebenbei auch einige fantastische Naturschönheiten zu bieten hat. Schließlich schließt sich ganz im Süden das Rogue Valley an. Eigentlich als Gebiet für Landwirtschaft und Holzproduktion bekannt, hat sich hier in den letzten Jahren eine namenhafte Weinanbauregion entwickelt. In den Tälern der Nebenflüsse des Rogue River gedeihen viele Reben, die wir aus Frankreich kennen.