Helicopter-Flüge in den USA – Highlights aus der Luft gesehen

Hubschrauber Flüge über den Grand Canyon National Park

Hubschrauber Flüge über den Grand Canyon National Park

Lieben Sie es auch die Welt von oben zu betrachten? In den USA gibt es einige Bereiche, die sich in ihrer vollen Größe und Schönheit erst aus der Vogelperspektive erfassen lassen.

Ganz oben auf der Liste steht dabei der Grand Canyon. Ob man von Las Vegas (Nevada) oder Page (Arizona) aus startet – das Erlebnis ist unvergesslich. Viele Anbieter koppeln an den reinen Flug mit dem Helikopter auch noch ein Picknick, einen BBQ Stop oder einer Bootstour in ruhigerem Gewässer des ansonsten reißenden Colorado River.

Bei der Größe steht der Grand Canyon an der Spitze. In seiner Schönheit ist aber der Bryce-Canyon in Utah die Nummer 1. Die farbigen Felspyramiden, die sich je nach Bewölkung und Sonnenstand in einer anderen Farbschattierung präsentieren, faszinieren jeden Betrachter. Bei einem Rundflug lassen sich nicht nur davon, sondern auch von den bizarren Felsformationen im Arches Nationalpark unvergleichliche Erinnerungsfotos machen. Die Piloten sind dabei mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Erfahrung gute Guides.

Nur eine handvoll Anbieter bietet Rundflüge über das Monument Valley an, das sich die Staaten Utah und Arizona teilen und das unter Verwaltung der Navajo-Indianer steht. Kleine Sportflugzeuge überfliegen bei diesem spektakulären Trip auch Lake Powell und Rainbow Bridge, die größte natürliche Steinbrücke der Welt.

Nicht nur die Canyons, auch die Gebirge der USA haben ihren Reiz. Die Rocky Mountains und Teile des Yellowstone National Parks zu überfliegen ist spektakulär und schont die Füße. Aus der Luft kommt man verschwiegene Tälern aber wild zerklüfteten Bergwänden ganz nahe. Und die kraftvollen Farben der warmen Quellen und Geysiren wie der Grand Prismatic Spring faszinieren und erstaunen.

In Alaska werden verschiedene Rundflüge zu und über den imposanten Gletschern angeboten. Bis zu einem mehrtägigen Erlebnis mit Übernachtungen in einem Blockhouse kann man eine Besichtigung des Knik-Gletschers nahe Anchorage ausbauen. Ein Highlight ist sicherlich die Landung mitten auf dem Gletscher – man steht hier auf über 300 m Eis!
Oder ein Rundflug über den riesigen Denali Nationalpark und seine beeindruckende Flora und Fauna. Oder ein Flug rund um den höchsten Berg Nordamerikas, den Mount McKinley. Oder wollten Sie schon einmal die einzigartige Landschaft rund um den Polarkreis von oben erkunden.

Zwar sind die Rundflüge kein günstiges Vergnügen, aber die Möglichkeit einen weitreichenden Blick über eine der Naturschönheiten zu erlangen ist jeden Dollar wert.

Zum Skifahren in die USA

Skifahren in die USA

Skifahren in die USA: Colorado,  Utah , Montana, Nevada und Mammoth Mountain (Kalifornien)

Mammoth Mountain

Beim Thema Ski und Amerika fällt so manchem wohl zunächst der Ort Aspen in Colorado ein. Die Kleinstadt (nur knapp 7000 Einwohner zählt das ehemalige Zentrum der Silberbergbaus) ist die reichste Stadt der USA und einer der populärsten Skiorte der Welt. Berg-Namen wie Snowmass sprechen für sich. Für Freestyle Rider hat das Resort Buttermilk viel zu bieten. Der Ort ist Gastgeber der Winter X-Games und bietet nahe zu unendlichen Fahrspass in den verschiedenen Parks.

In Colorado liegen auch die legendären Skiorte Vail und Beaver Creek, beide schon oft als Austragungsort internationaler Skiwettbewerbe genutzt. Vail ist bekannt für seine riesigen Tiefschneekessel, die „Back-Bowls“, während in Beaver Creek mit der „Birds of Prey“ eine der schwierigsten Rennstrecken ihre Heimat hat.

Für viele US-Skifans ist das im Südwesten Colorados gelegene Telluride das schönste Skigebiet. Die frühere Minenstadt mit ihrem charmanten Ortskern liegt zu Füßen einer beeindruckenden Bergkulisse. Über eine Seilbahn ist der Ort mit dem alpenländisch wirkenden Hoteldorf Mountain Village verbunden. Telluride lässt keinen Skiwunsch offen – vom Anfängerhügel über Tiefschnee-Erlebnis bis zum Nervenkitzel auf einer der Pisten der Kategorie „Doppel-Schwarz“ oder dem Adrenalin-Kick beim Heliskiing.

Im weiter westlich gelegenen Utah befindet sich eines der bedeutensten Skigebiete nahe Salt Lake City. Die Orte Alta und Snowbird sind mit dem „Greatest Snow on Earth“ gesegnet und (noch) ist Alta eines der wenigen Wintersportgebiete in denen nur Skifahren erlaubt ist.
Mit der Winterolympiade 2002 ist auch Park City in den Fokus der Skifans gerückt. Zwar gibt es hier auf der Ostseite der Wasatchkette nicht so viel Schnee wie in Salt Lake City, aber die Winterresorts Park City, Deer Valley und The Canyons sind leichter erreichbar. Das noble Deer Valley zählt zu den besten Skigebieten Nordamerikas und ist ausschließlich Skifahrern zugänglich. In The Canyons dagegen ist jeder Wintersportler willkommen. Snowboardern stehen hier u.a. mehrere Halfpipes und drei Parks zur Verfügung. Ein besonderes Erlebnis ist das Backcountry Skiing durch die dunklen Wälder des umgebenden National Forest.

Das größte Skigebiet der USA liegt am Rand des Yellowstone Nationalparks in Montana: Big Sky. Hier schlägt das Wintersportherz höher: Skifahrer haben die Qual der Wahl bei einem riesigen Angebot an Pisten, Skilangläufer finden rund um die Lone Mountain Ranch fast 100 km Loipen und Snowboarder können sich in einem der 7 Parks austoben.

Abschließend noch ein Abstecher in den „Golden State“ Kalifornien. Wie nicht anders zu erwarten beim „Surf-State“ finden Snowboarder hier großartige Spielwiesen (oder besser gesagt: Spielparks“). Im Osten Kaliforniens liegt Mammoth Mountain nahe dem Städtchen Mammoth Lakes. Viel Schnee aber auch viel Sonne in Kombination mit schönen Abfahrten und offenen Buckelpisten laden zu ein paar perfekten Schneetagen. Für Snowboarder gibt es bestens präparierte Parks, die auch gerne von den Profis als Trainingsgelände genutzt werden.

Am Südufer des Lake Tahoe, nahe der Grenze zu Nevada, liegt das Heavenly Mountain Resort. Kilometerlange Genußabfahrten aber auch buckelige Steilhänge und immer wieder der atemberaubende Blick über den tiefblauen Lake Tahoe machen einen Skiurlaub an diesem himmlischen Ort zu etwas Besonderem. Im Tal erwartet einen in South Lake Tahoe eine Besonderheit, denn der Ort liegt genau auf der Staatsgrenze. Und so klingeln im zu Nevada gehörenden Stateline die Spielautomaten während das kalifornische South Lake Tahoe ruhigen Provinzcharme versprüht.

 

trusted 10.02.15 80x80

Las Vegas USA – sehenswerte Umgebung und Umland

Rhyolite Ghost Town

Rhyolite Ghost Town

Von Las Vegas aus lassen sich in nahezu alle Himmelrichtungen in den Vereinigten Staaten Landschaften entdecken, die ihren ganz eigenen und teils sehr beeindruckenden Reiz haben.
Der Grand Canyon ist natürlich das Ausflugsziel No.1 in Amerika. Egal ob man mit dem Auto die diversen Aussichtspunkte ansteuert oder mit dem Helikopter einen Blick von oben hat, seine enorme Größe und landschaftliche Schönheit überwältigt jeden.
Doch auch „kleinere“ attraktive Ziele finden sich in der kargen Landschaft um Las Vegas. Ein beliebtes Nahausflugsziel ist der Red Rock Canyon im Westen der Spielermetropole. Man kann die roten Felsen bequem auf der Panoramastrasse an sich vorbeiziehen lassen, die mit diversen Rastplätzen für ein gemütliches Picknick und Aussichtspunkten aufwartet. Wer etwas Bewegung braucht, auf den warten Spazierwege unterschiedlichster Länge.
Richtung Südosten befindet sich die Hoover-Talsperre, ein imposantes technisches Bauwerk. Die Talsperre staut den Colorado River zum Lake Mead, den sich die Staaten Nevada und Arizona teilen. Erst durch dieses Baugroßprojekt begann der Aufstieg des kleinen Wüstenstädtchen Las Vegas. Da tausende von Arbeitern in der für sie errichteten Stadt Boulder City nicht spielen und trinken durften, besuchten sie das nahe Las Vegas – der Startschuß für Bars und Casinos.
Auf dem Weg ins im Westen der USA gelegene Death Valley lohnt sich ein Stop in der Geisterstadt Rhyolite. Heute stehen nur noch eine paar Ruinen der einst wichtigen und daher aus Stein gebauten Gebäude wie Banken, Hotels und dem Gefängnis. Doch Anfang des 20. Jhd. befand sich hier im Zug der Goldgewinnung eine blühende Stadt mit 10000 Einwohnern. Doch nachdem die fast 50 Minen nach etwas mehr als einem Jahrzehnt ausgebeutet waren, wurde die Stadt binnen kurzer Zeit komplett verlassen. Ein kurioser Blickfang ist das „Bottle House“, das aus 50.000 Bierflaschen, Altglas des nahegelegenen Saloons, errichtet wurde.
Noch weiter im Westen, zum großen Teil bereits in Kalifornien, liegt das Death Valley, der trockenste Nationalpark der USA. In der Furnace Creek Area befinden sich einige der beeindruckenden Naturdenkmäler, die man auf teils ein wenig unsicheren Strassen von Furnace Creek Visitor Center aus ansteuern kann.
Ein Highlight ist The Artist´s Palette an den Hängen der Black Mountains. Die faszinierende Vielfarbigkeit der Gesteinsformationen ist der Oxidation von im Sediment enthaltenen Metallen geschuldet. Die kräftigen Rottöne gehen auf Eisen, das gerade in der späten Nachmittagssonne fast unwirkliche Türkis auf Kupfer zurück.
Beim tiefgelegensten Punkt in Nordamerika, dem Badwater Basin, handelt es sich um eine Salzpfanne mit eigentümlich sechseckig geformten Schollen.
Vom Dante´s View hat man einen unvergesslichen Blick über das Death Valley. Doch von hier einen Sonnenaufgang über dem Tal des Todes zu beobachten – dieses Erlebnis lässt sich nicht wirklich in Worte fassen.
Einen weiteren Traumausblick hat man vom Zabriskie Point. Die Erosion hat hier bizarre Sedimentlandschaften geschaffen, die im Licht der auf- oder untergehenden Sonne besonders sehenswert sind.
Traumhaft ist hier auch der Sternenhimmel. Das Death Valley ist das zweitgröße Lichtschutzgebiet der Welt – kaum vorstellbar bei der Nähe zur glitzernden Lichterwelt von Las Vegas.

Nevadas Osten – Reno, Las Vegas und Carson City

 

Reno NevadaNevada – das ist auf der einen Seite das glitzernde, pulsierende Las Vegas und auf der anderen Seite das charmante Carson City, die zweite große Spielerstadt Reno und der in atemberaubender Bergkulisse liegende Lake Tahoe.
Ein Familienurlaub und trotzdem sein Glück beim Blackjack oder Roulette herausfordern? Dafür ist Reno genau der richtige Ort.

Die Stadt hat einige erstklassige Casinos zu bieten. Und braucht man nach einer durchspielten Nacht ein wenig Ruhe und Entspannung kann man eines der komfortablen Spa´s aufsuchen. Mit Kindern sollte man unbedingt einen Ausflug in die Animal Ark oder in den Wild Island Familiy Park einplanen.
Wem Reno für einen längeren Aufenthalt zu umtriebig ist sollte sich eine Unterkunft in Sparks suchen. im ruhigen Nachbarn der Spielerstadt gibt es nur ein Casino! Von Sparks aus werden Touren zu den Mustangs angeboten. Die letzten Wildpferde in freier Natur zu erleben ist ein unvergessliches Erlebnis. Auch ein Besuch am Pyramid Lake ist sehr empfehlenswert – nicht nur für Angler. Der See liegt komplett im Reservat des Paiute Tribe, dessen Geschichte im Pyramid Lake Paiute Tribe Museum and Visitors Center dank anschaulicher Exponate lebendig wird.

 

Navigation und Internet in den USA
Wer nach der Einreise zum Beispiel einen Mietwagen oder Wohnmobil mietet, dem sei zusätzlich eine amerikanische SIM-Karte empfohlen. Sparen Sie sich die überteuerten Navigationsgeräte für Ihren Mietwagen von 10 $ pro Tag und nutzen Sie Ihr mitgebrachtes Smartphone oder iPad zur Navigation und Kommunikation. Bleiben Sie mit Freunden und Verwandten in Kontakt dank zahlreicher Varianten von USA Prepaid Karten inklusive 500 – 3500 MB Daten und internationaler Telefonie.
Sie haben somit bereits vor Abreise Ihre US-Rufnummer und sind wie gewohnt erreichbar über Facebook, WhatsApp, Email oder klassisch per Anruf ohne teure Roamingkosten.

 

Umgebung

Ungefähr eine Stunde von Reno entfernt liegt der Lake Tahoe. Das kristallklare Wasser des Sees, die dunklen Tannenwälder und die eindrucksvollen Berge der Sierra Nevada lassen nicht nur Sportlerherzen höher schlagen. Wasserski, Wakeboarding, Fahrradfahren, Mountainbiken auf anspruchsvollsten Trails oder Klettern sind nur einige der sommerlichen Beschäftigungsmöglichkeiten. Im Winter verwandeln sich die Hänge in ein Schneeparadies und werden zum Mekka der Skifahrer und Snowboarder. Und wer weiß – vielleicht zeigt sich ja Tessie, das Ungeheuer aus dem Lake Tahoe!