New York City Weihnachtsmärkte (und mehr)

Christmas decorations at Rockefeller Center

Christmas decorations at Rockefeller Center

Jedes Jahr zieht es Scharen von Touristen in der Vorweihnachtszeit in den Big Apple zum Christmas-Shopping. Und ohne Frage ist es ein unvergleichliches Erlebnis durch die prachtvoll dekorierten und illuminierten Geschäfte an der 5th Avenue zu bummeln . Jedes Jahr sind die Schaufenster von Macy´s, Saks Fifth Avenue oder Tiffany ein Anziehungsmagnet für Touristen wie Einheimische. Macy´s verwandelt zudem eine ganze Etage in „Santaland“. Neben der aufwendigen, märchenhaften Dekoration erwartet den Besucher auch Santa persönlich – für Fotos muß man allerdings ein wenig Geduld mitbringen.

Ihre besondere Magie entfalten die teils gigantisch großen Dekorationen ab Einbruch der Dunkelheit. Dann lohnt sich ein Bummel durch die 6th Avenue oder ein Besuch am Rockefeller Center mit seiner von einem strahlenden Weihnachtsbaum gekrönten Schlittschuhbahn.

Wem das noch nicht genug Glitzern und Leuchten ist, der sollte sich (warm eingepackt) nach Dyker Heights in Brooklyn begeben. Was man sonst nur aus Hollywoodfilmen kennt, kann man hier in bestaunen: mehr Rentierschlitten, Krippen, Weihnachtsmänner und Lichterketten findet man sonst nirgendwo (Kamera nicht vergessen!).

Wer einfach nur den Zauber des weihnachtlichen New Yorks erleben möchte oder ein etwas ausgefalleneres Weihnachtsgeschenk sucht, der wird vielleicht auf einem der wunderschönen Weihnachtsmärkte fündig. In der beeindruckenden Vanderbilt Hall der Grand Central Station findet schon seit Jahren die „Holiday Fair“ statt. Zahlreiche Verkaufsstände locken mit Schmuck, Bekleidung, Accessoires, Spielzeug und sonstigen Geschenkideen – bei den teilweise eisigen Temperaturen ein idealer Ort zum Aufwärmen und Stöbern.

Längst eine feste Größe ist das Winter Village im Bryant Park. Dort locken Anbieter aus aller Welt mit Dekorationsartikeln, Bekleidung, Accessoires für Haustiere aber auch kulinarischen Köstlichkeiten. Für diesen Markt wurden kleine Läden aus Glas und Stahl angefertigt, die sich um einen riesigen Weihnachtsbaum scharen und den Markt so auch bei schlechtem Wetter attraktiv machen. Angegliedert ist auch eine großzügige Eislaufbahn, die im Gegensatz zum Rockefeller Ice Rink moderatere Preise hat. Dieser Markt geht übrigens über die Weihnachtstage hinaus und endet erst Anfang Januar, Schlittschuhlaufen ist bis März möglich.

Am Columbus Circle an der Südwestecke des Central Park werden in der rot-weißen Budenstadt handgearbeitet Holzwaren, Schmuck und Bekleidung aber auch kunstvolle Pralinen und Schokoladenspezialitäten angeboten.

Ein etwas „alternativeres“ Angebot findet man auf dem Holiday Market am Union Square. Kunst, Schmuck, handgearbeitet Schals und Mützen sowie Alltagsgegenstände aus ungewöhnlichen Materialien warten auf neugierige Käufer. Daneben ist bestens für das leibliche Wohl gesorgt – mit Köstlichkeiten aus der ganzen Welt.

Daneben gibt es noch viele kleine Märkte wie die Renegade Craft Fair in Brooklyn mit Verkaufsständen ausgesuchter Kunsthandwerker und Livemusik oder den Brooklyn Flea & Smorgasburg Winter Market mit seinem erstaunlichen Angebot an Vintagedingen (von Möbeln bis Schmuck ist alles dabei!).

Ein Abstecher in die Welt der einstigen Superreichen

National Historic Landmark Vanderbilt Mansion Hyde Park NY

National Historic Landmark Vanderbilt Mansion Hyde Park NY

Wer kennt sie nicht, die Namen der mächtigen Industriebosse Amerikas – Rockefeller, Vanderbilt, Ford oder auch des Kaufhauskönigs Woolworth. Wenn man aber denkt dass sich diese mehr als wohlhabenden Persönlichkeiten allesamt im sonnigen Süden der USA angesiedelt hätten – der hat die Rechnung ohne New York und sein Umland gemacht.

Winfield Woolworth, der Gründer der gleichnamigen Kette, erbaute sich einen prachtvollen Landsitz in Glen Cove, Long Island im Bundesstaat New York. Da es sich in Privatbesitz befindet, ist ein Besuch leider nicht möglich.

Das einstige Wohnhaus des Eisenbahnmagnaten Andrew Carnegie, in dem er Jahrzehnte bis zu seinem Tod lebte, steht jedem offen. Denn das Andrew Carnegie Mansion, direkt am Central Park in Manhattan gelegen, beherbergt heute das National Design Museum, eine Unterabteilung des Smithsonian Institut.

Der Familie Vanderbilt, die ihr Vermögen durch den Aufschwung der Eisenbahn machte, verdanken wir eine Reihe ganz unterschiedlicher Häuser, Landsitze und Residenzen. So das etwas außerhalb des Städtchen Hyde Park, New York gelegene Vanderbilt Mansion am Hudson River. Nicht nur das luxeriöse Interieur sondern auch die (für damalige Zeit – wir sprechen von den 1890er Jahren) technische Ausstattung beeindrucken. Dem Hausherrn standen fließend Warmwasser sowie elektrisches Licht zur Verfügung. In Newport, Rhode Island, errichteten sich mehrere Generationen Vanderbilts eine Bleibe. „The Breakers“, das auf einem Cliff über dem Atlantik thront, ist eine der meistbesuchten Attraktionen in dem kleinen Bundesstaat. Einen Rundgang durch die geschmachvoll eingerichteten Räume sollte man sich nicht entgehen lassen. Ebenso als Museum der Öffentlichkeit zugänglich ist „Marble House“, eine wunderschöne Sommerresidenz im Beaux-Arts-Stil. Das Anwesen „Rough Point“, das erst seit dem Tod seiner Besitzerin vor ca. 20 Jahren kleine Besuchergruppen einlässt, bietet eine charmante Mischung aus musealer Sammlung und gemütlichem Zuhause. Das wohl prachtvollste Gebäude aber ist in Asheville, North Carolina, zu bewundern. „Biltmore“ ist perfekt dem Stil französischer Renaissanceschlösser nachempfunden. Auf dem weitläufigen Areal befindet sich ein kleines Dorf, eine Kirche sowie landwirtschaftliche Einrichtungen.

Henry Ford wählte für seine Familie die Stadt Dearborn in Michigan als Wohnort, seine Heimatstadt und Sitz der Fort Motor Company. Das „Fair Lane“ benannte Anwesen war für Jahrzehnte das Wohnhaus der Fords. Neben dem rustikal-trutzigen Haupthaus finden sich Reitställe, Bootshäuser und ein mit viel Liebe zum Detail angelegter Garten.
Und im Süden? In Florida ließ sich zum Beispiel John D. Rockefeller nieder. In Ormond Beach fand er mit „The Casements“ die ideale Winterresidenz. Seine opulente Weihnachtsfeiern sorgten für einen Zustrom einflußreicher und wichtiger Persönlichkeiten.

Ein etwas größeres Hochzeitsgeschenk steht in Palm Beach, Florida. Der Eisenbahnbetreiber Henry Morrison Flagler schenkte das 55-Zimmer-Haus seiner Braut. Das auch unter dem Namen „Whitehall“ bekannte Gebäude war im Laufe der Zeit auch eine stilvolles Hotel. Heute ist es ein zeitgeschichtliches Museum und präsentiert Stücke aus den Pioniertagen der Eisenbahn.
William Randolph Hearst, Zeitungsverleger und Freund vieler Schauspieler der damaligen Zeit, baute sich sein ganz persönliches „Hearst Castle“ in San Simeon, Kalifornien. Dieses Schloß auf dem „Enchanted Hill“ muss man gesehen haben. 165 Räume bieten genügend Platz für eine umfangreiche Kunstsammlung, die man so eher in einem Museum erwartet hätte. Von der „normalen“ Ausstattung der Räume ganz zu schweigen. Das Anwesen verfügt über einen eigenen Landeplatz für die Privatflugzeuge der betuchten Freunde und Besucher. Mit nachlassender Gesundheit verbrachte Hearst mehr Zeit im Beverly House in Beverly Hills, einer prachtvollen Villa mit lauschigem Innenhof, großem Terrassengarten mit Pool und einer umwerfenden Inneneinrichtung. Um auch in New York den befreundeten Schauspielern und Prominenten eine Bleibe bieten zu können, erbaute Hearst das Warwick Hotel in Manhattan. Die Namen der Signiture Suiten erinnern noch heute an diese Zeiten: sie sind Jane Russell, Marion Davies (seiner langjährigen Geliebten) und den Follies, den Tänzerinnen der Revueshows, gewidmet.

New York – eine Traumkulisse

New York City - Brooklyn Bridge

New York City – Brooklyn Bridge

Viele Plätze in New York scheinen einem bereits beim ersten Besuch dieser quirligen Ostküstenmetrople vetraut – aus großen und berühmten Hollywood-Filmen!
Der Spitzenreiter unter den Drehorten im Big Apple ist der Central Park. Fimfans sollten sich vielleicht einer geführten Walking-Tour durch den Park anschließen. Aber auch bei einem Spaziergang auf eigene Faust hat man so manches cineastische Deja-Vu, etwa bei Bethesda Terrace (Stuart Little, Hair, Tage wie dieser …), dem Boathouse Cafe, Naumburg Bandshell (Frühstück bei Tiffanys) oder auf der Bow Bridge (Highlander).
Auch einige Gebäude New Yorks dienen immer wieder als Hintergrund oder Drehort. Allen voran das Empire State Building, das Romantikern aus dem Klassiker „Schlaflos in Seattle“ bekannt sein dürfte. Und King Kong wählte das einstmals höchste Gebäude der Welt als Klettergerüst.
Im Flatiron Building – wohl jedem aufgrund seines ungewöhnlichen keilförmigen Grundrisses bekannt – befindet sich die Redaktion des Daily Bugle in den neueren Spidermanverfilmungen. Auf der Jagd nach „Godzilla“ wird das Gebäude im gleichnamigen Film zerstört.
Unter den Hotels rangiert das Waldorf Astoria als beliebter Drehort ganz weit oben. Die beeindruckende Art-Deco-Fassade kommt einem sicherlich bekannt vor. Es war die Residenz für den König aus „Der Prinz aus Zamunda“ und war der Schauplatz für die romantischen Wirrungen in den Komödien „Manhattan Love Story“ oder „Ein Chef zum Verlieben“. Es gaben sich aber auch der Hochstapler Frank Abagnale in „Catch me if you can“ und Michael Corleone in „Der Pate 3“ hier ein Stelldichein.
Nicht minder berühmt ist das Luxushotel The Plaza, von dessen feudalem Inneren wir durch den Hitchcock-Klassiker „Der unsichtbare Dritte“ und den Weihnachtshit „Kevin allein in New York“ einen Eindruck haben. Eine würdige Kulisse für den „Grossen Gatsby“, der schon im Roman von F. Scott Fitzgerald in dieser noblen Herberge logierte.
Auf einem Movie-Spaziergang durch New York sollte man aber auch die Brücken und Fähren nicht vergessen. Die Brooklyn Bridge taucht wohl am häufigsten auf Zelluloid auf – ob im Vorspann zu diversen Serien aber auch in zahlreichen Filmen Woody Allens, der romantischen Komödie „Kate and Leopold“ oder dem oscarprämierten Sreifen „Mondsüchtig“. Und on man nun ein Filmfan ist oder nicht – ein Blick von der „Sehnsuchtsbrücke“ auf Manhattan krönt jeden New York Besuch.

Wer den Überblick in den Strassenschluchten New Yorks nicht verlieren möchte, kann einfach mit dem Smartphone und Maps navigieren oder Veranstaltungs-Tipps per lokaler APP bemühen. Hierbei helfen USA SIM-Karten mit denen Reisende ohne Roamingkosten telefonieren und im Internet surfen wie zuhause.

Whalewatching – ein Rendevouz mit den Giganten des Meeres

Whalewatching

Whalewatching

Wenn man durch die USA reist, steht sicher auch ein Ziel an einer der Küsten auf dem Programm. Nutzen Sie die Gelegenheit sich einer Whalewatching-Tour anzuschließen – ein atemberaubendes Erlebnis.

Nach New York zieht es nicht nur tausende von Touristen sondern auch verschiedenste Walarten. Von April bis Ende Oktober begeistern im Norden der Ostküste Buckelwale, Zwergwale, Finnwale und gelegentlich die riesigen Blau- und Pottwale die Besucher. Aber auch Delphine, Robben, Seelöwen und die eine oder andere Schildkröte lassen sich für ein Erinnerungsfoto der besonderen Art blicken. Man sollte einen halben Tag für die Tour einplanen. Los geht es in New York und New Jersey. Ein Bonus auf der Fahrt in die offenen Gewässer sind die wunderbaren Ausblicke auf die Skyline, Coney Island u.s.w.

Im Sommer ist der Südosten Alaskas die richtige Anlaufstelle für Naturliebhaber. Im Golf von Alaska tummeln sich Buckelwale (mit Glück kann man beobachten wie sie in einem Blasennetz einen Fischschwarm „fangen“), die hier beheimateten Zwergwale und durchziehende Grauwale. Zu den Dauerbewohnern des Golfs gehören Killerwale ebenso wie Delphine, Schweinswale, Seehunde und die verspielten Seeotter. Auch die Vogelwelt ist hier eindrucksvoll vertreten, so mit der größten Population an Weißkopfseeadlern, dem Wappenvogel der USA.

Im Bundesstaat Washington ist die Region vor Seattle, rund um die San Juan Island, das Anlaufziel der Walbeobachter. Auf der ganztägigen Fahrt von Seattle aus gibt es auf dem weg allerhand zu sehen: Fisch- und Weißkopfseeadler gehen vor Ihren Augen auf Beutefang, Blaureiher, Austernfischer sowie die allgegenwärtigen Möwen lassen sich im vorbeigleiten beobachten. Das i-Tüpfelchen in diesem faszinierenden Ökosystem sind die Wale, die sich in der Strasse von Juan de Fuca tummeln.
Vor der Küste Kaliforniens kann man im März und April Blau- , Grau- und Buckelwale auf ihrer Reise sehen. Ganzjährig fühlen sich Finn- und Zwergwale in den Gewässern der südlichen Westküste wohl. Pelikane und Kormorane lassen sich schön an ruhigen Küstenabschnitten beobachten.

Von November bis April ist Hawaii das Traumziel aller Walfreunde – hier legen die Buckelwale eine Pause auf ihrer Reise ein um sich dem Nachwuchs zu widmen. Lauschen Sie den unergründlichen Walgesängen und halten Sie die Kamera bereit wenn die Schwanzflosse sich aus dem Wasser hebt. Spektakulär sind auch die vorbeigleitenden Mantas und Adlerrochen.

 

Die schönsten „Boardwalks“ – Strandpromenaden an der Ostküste

ocean grove pier

ocean grove pier

Wo lässt sich im Sommer das Leben am schönsten genießen Natürlich am Meer. Amerikas Küsten bieten traumhafte Strände für Sonnenanbeter und Wasserratten – und unterhaltsame „Boardwalks“, die Unterhaltung für die ganze Familie bieten. Straßenkünstler, Imbissbuden und Freizeitparks mit Fahrgeschäften für jeden Geschmack säumen die Strandpromenaden.

Sicherlich zu den weltweit bekanntesten Strandpromenaden gehört Coney Island in Brooklyn, New York. Im Sommer bevölkern nicht nur Touristen, sondern auch die New Yorker selbst gerne den Strand. Bei einer Fahrt mit dem Riesenrad hat man einen wunderschönen Ausblick, wer mehr Nervenkitzel braucht sollte einen der Rollercoaster ausprobieren. Und zur Stärkung gibt es einen Hot Dog bei Nathan`s Famous.

Im benachbarten New Jersey liegt der beliebteste „Boardwalk“ Amerikas. Atlantic City ist stolz auf seinen Strandpromenade, die seit 1870 gehegt und gepflegt und beständig verbessert wird. Während man auf der einen Seite den wunderbaren Blick aufs Meer genießen kann, locken auf der anderen Seite die Casinos und Restaurants. Am Strand finden zahlreiche Events statt, man kann sich aber auch am frühen Morgen einfach einem Yogakurs in der frischen Seebrise anschließen. Eine Spezialität sind die Salt Water Taffy der James Candy Company.

Von Atlantic City geht es weiter nach Ocean City in den US-Bundesstaat Maryland. Auch hier locken zahlreiche Attraktionen auf dem Rummelplatz, ein Ripley´s Believe-It-or-Not, Restaurants, nette kleinen Läden und die zahlreichen Imbissbuden. Kein Besuch ist perfekt ohne nicht mindestens ein Krabbentörtchen oder die in Essig getunkten Pommes bei Trasher´s probiert zu haben.

Im Sommer ist Rehoboth Beach in Delaware ein beliebtes Wochenendausflugsziel für die Einwohner von Washington D.C. Die Promenade platzt dann fast aus allen Nähten, aber ihrem angenehmen Charme kann man sich nur schwer entziehen. Das I-Tüpfelchen auf einem perfekten Strandtag ist ein leckeres Eis von Kohr Bros – oder bei einem der Konzerte in den Sonnenuntergang zu träumen.

Im Sommer sind die Strände natürlich besonders verlockend und alle umliegenden Betriebe sind für die Besucherströme geöffnet. Doch auch zu den ruhigen Jahreszeiten und sogar im Winter ist ein Bummel über die Strandpromenaden eine wunderbare Abwechslung zur städtischen Hektik – und man muß den „Boardwalk“ nur mit einigen wenigen Gleichgesinnten teilen.

New Yorks südlicher Nachbar – The Garden State New Jersey

Sonnenuntergang am Barnegat Lighthouse

Sonnenuntergang am Barnegat Lighthouse

Jersey City ist New Yorks unmittelbarer Nachbar, getrennt nur durch den Hudson River. In Downtown steht das sehenswerte Barrow Mansion sowie die ehrwürdige Historic City Hall von 1896. Ein interessanter Industriebau ist das Hudson&Manhattan RR Powerhouse von 1908 – sein Bau beschleunigte den Ausbau des U-Bahnnetzes.

Nahe dem Journal Square befindet sich das Loew´s Jersey Theater, ein prächtiges Filmtheater aus dem Jahr 1929. Dank einiger Enthusiasten kann man in den glanzvollen Räumlichkeiten heute wieder Filmklassiker, Theaterstücke und Konzerte genießen. Nehmen Sie sich im Liberty State Park die Zeit die Statue of Liberty und Ellis Island mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Bei einem Spaziergang entlang dem Hudson River hat man zudem noch einen Traumblick auf die Skyline von Manhattan.
Das nahegelegene Newark, New Yorks rauer Nachbar, kann man für einen Besuch des Newark Museums ansteuern. Der Eintritt lohnt sich schon wegen der überraschenden Vielfalt an Ausstellungsstücken aus aller Welt. Wer mag kann im angegliederten Planetarium noch in die Sterne sehen.
Die wahren Highlights von New Jersey, die im Sommer tausende Erholungsbedürftige aus den umliegenden Staaten und sogar aus Kanada anziehen, liegen im Süden. Ab Bay Head gehen Traumstrände ineinander über, teils auf dem Festland, teils auf den vorgelagerten Inseln. Eine von ihnen ist Long Beach Island. Der dünige Strand mit den windschiefen Holzzäunen lädt zu allem ein, was zu einem Tag am Meer gehört. Ein Spaziergang rund um das Barnegat Lighthouse an der Nordspitze ist eine prima Strandalternative.
Auf dem Weg in den Süden darf ein kurzer Zwischenstop in Atlantic City nicht fehlen. Bei einem Bummel über den Atlantic City Boardwalk kann man den einen oder anderen Abstecher in eines der Casinos wagen. Man darf allerdings nicht den Fehler machen Vergleiche mit Las Vegas anzustellen. Für schwindelfreie Neugierige bietet das Absecon Lighthouse anch dem Aufstieg über 228 Stufen einen herrlichen 360° Blick über die Stadt.
Weitaus reizvoller und bei Familien äußerst beliebt ist Ocean City. Die Insel ist über vier Brücken mit dem Festland verbunden und hat alles, was des Sommerfrischlers Herz begehrt. Man kann hier baden, surfen (einer der Surfspots an der nördlichen Ostküste!), angeln oder eine abenteuerliche Ausfahrt zum Hochseefischen unternehmen. Braucht man mal eine Pause vom Meer bieten die zahlreichen Attraktionen am kilometerlangen hölzernen Boardwalk Zerstreuung für alle Altersgruppen. Nachkatzen müssen unbedingt bei Shriver´s reinschauen: hier gibt es Salt Water Taffy, Cookies, Fudge und feine Pralinen.
In Wildwood Crest ist im Sommer immer etwas los – der Strand ist die Bühne und der Veranstaltungsort für Frisbeeturniere, ein Drachenfestival, Konzerte oder eine Monstertruckrally – und die Zuschauer können bequem von der Strandpromenade aus zusehen.In Wildwood stehen noch zwei schöne Beispiele für die leicht futuristisch anmutende „Doo Wop“-Architektur der 50 / 60er Jahre: das Caribbean Motel und Chateau Bleu Motel (mit herzförmigem Pool!).
Cape May, am Südzipfel der Coastal Plain, ist stolz darauf der älteste Badeort der Nation zu sein. Auch hier kann man sich an hervorragenden Stränden tummeln – lassen Sie sich nicht von Namen wie Poverty Beach täuschen! Doch man sollte sich auch die Zeit nehmen die aus Holz gebauten Villen im viktorianischen Stil zu besuchen. Genießen Sie auch die herrliche Aussicht vom Cape May Lighthouse – und bleiben Sie um im Sonnenuntergang zu schwelgen. Für einen kleinen Ausflug in die Geschichte lohnt sich die kurze Fahrt zum Museumsdorf Cold Spring Village. In den zahlreichen liebevoll ausgestatteten Läden und Werkstätten wird Handwerk wie zu Kolonialzeiten betrieben.

In den Strassen der Bronx

Garten Dach

In den Strassen der Bronx

Man sagt das schönste Museum New Yorks läge in der Bronx – der Woodlawn Cemetery. Ein wunderbar angelegter Park beherbergt die Gräber und Mausoleen zahlreicher New Yorker Familien – darunter auch die letzten Ruhestätten der berühmten amerikanischen Kaufhauspioniere Rowland H. Macy und F.W. Woolworth oder des durch Moby Dick bekannt gewordenen Schriftstellers Herman Melville.
Eine ähnlich verwunschene Atmosphäre erwartete den Natur und Ruhe Suchenden in Wave Hill. Ein botanischer Garten, ein urwüchsiges Stück Wald, Gewächshäuser mit einer beeindruckenden Kakteen-und Exotenauswahl und ein schöner Ausblick über den Hudson River nach New Jersey gibt es hier auf den Hügeln der Hudson Hills.
Für eine kleine oder große Pause und eine leckere Stärkung sollte man Little Italy an der Arthur Avenue ansteuern. Pizza und Pasta in allen Variationen – hier muß man einfach schwach werden! Und erst das Eis… Tipp: man kann auch eine geführte Schlemmertour durch das Viertel buchen.
Wer sich in der Bronx einen Tag am Wasser vergnügen möchte, ist im Pelham Bay Park bestens aufgehoben. Der großzügig angelegte Park eignet sich für Spaziergänge, zum Fahrradfahren oder für ein gemütliches BBQ (die man vorher in Little Italy kaufen kann!). Im Sommer kann man wochentags wunderbar am Orchard Beach ausspannen, der einen Teil des Pelham Bay Park darstellt. Der auch „The Bronx Riviera“ genannte Strand bietet zwei Spielplätze und eine einladende Promenade. Einen Abstecher lohnt Pelham Manor, eine kleine 1654 gegründete Stadt (in der Stadt) mit 2000 Einwohnern. Viel historische Bausubstanz ist hier erhalten geblieben. Ein Blick zurück in die Vergangenheit eröffnet sich den Besuchern auch im Bartow-Pell Mansion mit seinem herrschaftlichen Garten.
City Island lockt mit Essen – es ist berühmt für seine Meeresfrüchte-Restaurants, von Fastfood bis edel. Viele kleine Läden laden zum Stöbern ein, daneben gibt es noch das Nautical Museum (nur am Wochenende geöffnet) sowie einige sehenswerte Häuser im viktorianischen Stil. An einem sonnigen Tag bei einem Lobster das New England Feeling genießen – eine wunderbare Art eine andere Seite von New York zu entdecken!

New York – ein Ausflug nach Brooklyn

New York – ein Ausflug nach Brooklyn

New York – ein Ausflug nach Brooklyn

Ein Tag ist fast zu knapp um die vielen charmanten Ecken von Brooklyn zu erkunden. Doch zumindest einen Kurztrip auf die andere Seite des East River sollte man sich bei einem New York Besuch gönnen.
Den Übergang zwischen den beiden Stadtteilen, die einstmals eigenständige Städte waren, bildet die Brooklyn Bridge aus dem Jahr 1883. Hat man diese zu Fuß überquert befindet man sich schon an einem der besten Fotostops, dem Brooklyn Bridge Park. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf die Brücke und die Skyline Manhattans. Ebenso schön ist die Aussicht auf Manhattan von der nahegelegenen Brooklyn Heights Promenade. Streifen Sie auch ein wenig durch die angrenzenden Strassen mit wunderschönen Townhouses. Quirliges Leben findet man im aufstrebenden Viertel DUMBO am Fuß der Brooklyn Bridge. Halten Sie die Kamera bereit für Aufnahmen der Queensborough Bridge und schlendern Sie dann durch die Strassen mit netten kleinen Läden und Cafes.
In Downtown Brooklyn liegt das New York Transit Museum. Schon der Eingang überrascht, da man das Museum in einer stillgelegten U-Bahn Station untergebracht hat. Zahlreiche alte Wagons erwarten die Besucher ebenso wie einige andere historische Gegenstände aus der bewegten Verkehrsgeschichte der Stadt.
Park Slope, so heißt der Bilderbuchstadtteil von Brooklyn – jung, angesagt und doch charmant altmodisch. Junge Familien, Künstler aber auch Prominente haben dieses Viertel für sich entdeckt. Spazieren Sie durch die schönen baumbestandenen Straßen vorbei an den erkerbesetzten Fassaden und den steilen Eingangstreppen mit den schönen schmiedeeisernen Geländern. Auch hier locken zahlreiche Cafes den hungrigen Touristen. An einem Regentag kann man einen Besuch des Brooklyn Museum in Erwägung ziehen. Sonst lockt der Prospect Park, das ruhige Gegenstück zu Manhattans Central Park.

Der Haupteingang liegt am Grand Army Plaza mit seinem beeindruckenden Soldiers and Sailors Arch. Hat man diesen passiert, öffnet sich eine grüne Oase. Der kleinen aber feine Zoo und das Karussell sind ein Anlaufpunkt für Familien mit Kindern. Desweiteren bietet der Park einen See, mehrere schöne alte Villen und ein Auditorium für Konzerte im Sommer. Blumenfreunde und Hobbygärtner sollten auch den angrenzenden Botanic Garden aufsuchen.

Staten Island – die andere Seite New Yorks

Staten Island – die andere Seite New Yorks

Staten Island – die andere Seite New Yorks

Nur knapp einen halbe Stunde braucht die Fähre vom Battery Park nach Staten Island – und schon hat man die typisch amerikanischen Häuserschluchten und den Strassenlärm der US Metropole eingetauscht gegen Strand, Ruhe und ganz viele grüne Oasen.
Ein Muss ist Historic Richmond Town, New Yorks einzigartiges Freilichtmuseum. Das älteste der 30 historischen Bauten ist das Voorlezer`s House aus dem Jahr 1695, gleichzeitig auch die älteste Grundschule der Vereinigten Staaten. Eine Führung durch die Häuser und ihre liebevoll hergerichteten Interieurs entführen in die Vergangenheit. Daneben betreiben Handwerker interessante Schauwerkstätten, in denen gearbeitet wird wie vor 300 Jahren.
Ein weiteres sehr schönes Haus aus alter Zeit ist das Alice Austen House, einst das Wohnhaus der herausragenden Fotografin Alice Austen, die Anfang des 20. Jhd. das Leben in New Yorks Straßen in schönen Momentaufnahmen festhielt.
Ein dritter Ausflug in die Geschichte ist in Fort Wadsworth möglich, das sich am Fuß der Verrazano Brücke befindet. Über 200 Jahre wurde von hieraus über die Sicherheit New Yorks gewacht. Schließen Sie sich einer der geführten Touren an und erfahren Sie mehr über die Funktion und Bedeutung dieser Wehranlage. Zudem hat man von hier einen grandiosen Blick hinüber nach Manhattan.
Eine wundervolle Kombination aus Kunst und Natur bietet Snug Harbor Cultural Center, gebaut 1883 als Altersruhesitz für Seeleute. Heute beherbergen die Gebäude Museen, Bühnen und Kunstgalerien. Rundum liegen mehrere Parks, die nach unterschiedlichen Themen gestaltet wurden: so z.B. der verwunschen wirkende Secret Garden, der liebliche Tuscan Garden oder der ruhige Chinese Scholar´s Garden.
Mit Kindern lockt gerade im Sommer der Franklin D. Roosevelt Boardwalk & Beach. Man kann entweder einen entspannten Tag am Strand verbringen (Lifeguards sind vor Ort!) oder einen entspannten Spaziergang am Wasser unternehmen oder auf dem Ocean Breeze Fishing Pier den fleißigen Anglern zusehen.
Was man nicht versäumen darf bei einem Besuch auf Staten Island, ist ein Besuch und ein kurzes Innehalten am Postcards 9/11 Memorial auf der St. George Waterfront, dem schlichten aber ergreifenden Mahnmal für die bei den Anschlägen getöteten Einwohner von Staten Island.

New York – Ein Ausflug nach Ellis Island und zur Statue of Liberty

Ellis Island and New York City, USA

Ellis Island und New York City, USA

USA-Urlaubern sei während Ihrer Amerika-Reise in New York auch unbekanntere Ecken und Highlights der Stadt empfohlen.
Ob man zum ersten Mal in New York zu Gast ist oder die Stadt schon mehrmals besucht hat – eine Hafenrundfahrt und/oder eine Überfahrt zur Freiheitsstatue und nach Ellis Island sind immer wieder ein wunderbares Erlebnis. Früher hießen die Inseln Oyster Island, benannt nach den reichen Austernbänken.
Ausgehend vom Battery Park nimmt man zunächst die Fähre zu Liberty Island. Schon vom Pier hat man nicht einen tollen Blick auf die Statue of Liberty. Bei der Überfahrt kommt dann noch die beeindruckende Ansicht auf Lower Manhattan und dessen weltberühmte Skyline hinzu.
Auf Liberty Island angelangt kann man sich entweder von einem Ranger durch den Park führen lassen oder man spaziert einfach gemütlich um Lady Liberty herum und genießt das schöne Ambiente der gepflegten Anlage und den Ausblick. Im Sommer lässt sich dieser Ausflug übrigens wunderbar mit einem Picknick verbinden.
Weiter geht es nach Ellis Island, einst das Tor zu einem neuen Leben für fast 12 Millionen Immigranten. Das 1990 eröffnete Museum führt einem das entbehrungsreiche Leben der Einwanderer anschaulich vor Augen. Unbedingt sollte man der „American Immigrant Wall of Honour“ einen Besuch abstatten.
Viel frische Luft und Laufen machen hungrig. Am Battery Park selbst stehen einem zahlreiche Snackbars oder Restaurants zur Auswahl. Wer seine Sightseeingtour auch beim Essen weiterführen möchte, dem sei das Fraunces Tavern ans Herz gelegt. Seit 1762 werden hier Gäste umsorgt – George Washington feierte hier mit seinen Offizieren seine Pensionierung.