Die schönsten „Boardwalks“ – Strandpromenaden an der Ostküste

ocean grove pier

ocean grove pier

Wo lässt sich im Sommer das Leben am schönsten genießen Natürlich am Meer. Amerikas Küsten bieten traumhafte Strände für Sonnenanbeter und Wasserratten – und unterhaltsame „Boardwalks“, die Unterhaltung für die ganze Familie bieten. Straßenkünstler, Imbissbuden und Freizeitparks mit Fahrgeschäften für jeden Geschmack säumen die Strandpromenaden.

Sicherlich zu den weltweit bekanntesten Strandpromenaden gehört Coney Island in Brooklyn, New York. Im Sommer bevölkern nicht nur Touristen, sondern auch die New Yorker selbst gerne den Strand. Bei einer Fahrt mit dem Riesenrad hat man einen wunderschönen Ausblick, wer mehr Nervenkitzel braucht sollte einen der Rollercoaster ausprobieren. Und zur Stärkung gibt es einen Hot Dog bei Nathan`s Famous.

Im benachbarten New Jersey liegt der beliebteste „Boardwalk“ Amerikas. Atlantic City ist stolz auf seinen Strandpromenade, die seit 1870 gehegt und gepflegt und beständig verbessert wird. Während man auf der einen Seite den wunderbaren Blick aufs Meer genießen kann, locken auf der anderen Seite die Casinos und Restaurants. Am Strand finden zahlreiche Events statt, man kann sich aber auch am frühen Morgen einfach einem Yogakurs in der frischen Seebrise anschließen. Eine Spezialität sind die Salt Water Taffy der James Candy Company.

Von Atlantic City geht es weiter nach Ocean City in den US-Bundesstaat Maryland. Auch hier locken zahlreiche Attraktionen auf dem Rummelplatz, ein Ripley´s Believe-It-or-Not, Restaurants, nette kleinen Läden und die zahlreichen Imbissbuden. Kein Besuch ist perfekt ohne nicht mindestens ein Krabbentörtchen oder die in Essig getunkten Pommes bei Trasher´s probiert zu haben.

Im Sommer ist Rehoboth Beach in Delaware ein beliebtes Wochenendausflugsziel für die Einwohner von Washington D.C. Die Promenade platzt dann fast aus allen Nähten, aber ihrem angenehmen Charme kann man sich nur schwer entziehen. Das I-Tüpfelchen auf einem perfekten Strandtag ist ein leckeres Eis von Kohr Bros – oder bei einem der Konzerte in den Sonnenuntergang zu träumen.

Im Sommer sind die Strände natürlich besonders verlockend und alle umliegenden Betriebe sind für die Besucherströme geöffnet. Doch auch zu den ruhigen Jahreszeiten und sogar im Winter ist ein Bummel über die Strandpromenaden eine wunderbare Abwechslung zur städtischen Hektik – und man muß den „Boardwalk“ nur mit einigen wenigen Gleichgesinnten teilen.

New Yorks südlicher Nachbar – The Garden State New Jersey

Sonnenuntergang am Barnegat Lighthouse

Sonnenuntergang am Barnegat Lighthouse

Jersey City ist New Yorks unmittelbarer Nachbar, getrennt nur durch den Hudson River. In Downtown steht das sehenswerte Barrow Mansion sowie die ehrwürdige Historic City Hall von 1896. Ein interessanter Industriebau ist das Hudson&Manhattan RR Powerhouse von 1908 – sein Bau beschleunigte den Ausbau des U-Bahnnetzes.

Nahe dem Journal Square befindet sich das Loew´s Jersey Theater, ein prächtiges Filmtheater aus dem Jahr 1929. Dank einiger Enthusiasten kann man in den glanzvollen Räumlichkeiten heute wieder Filmklassiker, Theaterstücke und Konzerte genießen. Nehmen Sie sich im Liberty State Park die Zeit die Statue of Liberty und Ellis Island mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Bei einem Spaziergang entlang dem Hudson River hat man zudem noch einen Traumblick auf die Skyline von Manhattan.
Das nahegelegene Newark, New Yorks rauer Nachbar, kann man für einen Besuch des Newark Museums ansteuern. Der Eintritt lohnt sich schon wegen der überraschenden Vielfalt an Ausstellungsstücken aus aller Welt. Wer mag kann im angegliederten Planetarium noch in die Sterne sehen.
Die wahren Highlights von New Jersey, die im Sommer tausende Erholungsbedürftige aus den umliegenden Staaten und sogar aus Kanada anziehen, liegen im Süden. Ab Bay Head gehen Traumstrände ineinander über, teils auf dem Festland, teils auf den vorgelagerten Inseln. Eine von ihnen ist Long Beach Island. Der dünige Strand mit den windschiefen Holzzäunen lädt zu allem ein, was zu einem Tag am Meer gehört. Ein Spaziergang rund um das Barnegat Lighthouse an der Nordspitze ist eine prima Strandalternative.
Auf dem Weg in den Süden darf ein kurzer Zwischenstop in Atlantic City nicht fehlen. Bei einem Bummel über den Atlantic City Boardwalk kann man den einen oder anderen Abstecher in eines der Casinos wagen. Man darf allerdings nicht den Fehler machen Vergleiche mit Las Vegas anzustellen. Für schwindelfreie Neugierige bietet das Absecon Lighthouse anch dem Aufstieg über 228 Stufen einen herrlichen 360° Blick über die Stadt.
Weitaus reizvoller und bei Familien äußerst beliebt ist Ocean City. Die Insel ist über vier Brücken mit dem Festland verbunden und hat alles, was des Sommerfrischlers Herz begehrt. Man kann hier baden, surfen (einer der Surfspots an der nördlichen Ostküste!), angeln oder eine abenteuerliche Ausfahrt zum Hochseefischen unternehmen. Braucht man mal eine Pause vom Meer bieten die zahlreichen Attraktionen am kilometerlangen hölzernen Boardwalk Zerstreuung für alle Altersgruppen. Nachkatzen müssen unbedingt bei Shriver´s reinschauen: hier gibt es Salt Water Taffy, Cookies, Fudge und feine Pralinen.
In Wildwood Crest ist im Sommer immer etwas los – der Strand ist die Bühne und der Veranstaltungsort für Frisbeeturniere, ein Drachenfestival, Konzerte oder eine Monstertruckrally – und die Zuschauer können bequem von der Strandpromenade aus zusehen.In Wildwood stehen noch zwei schöne Beispiele für die leicht futuristisch anmutende „Doo Wop“-Architektur der 50 / 60er Jahre: das Caribbean Motel und Chateau Bleu Motel (mit herzförmigem Pool!).
Cape May, am Südzipfel der Coastal Plain, ist stolz darauf der älteste Badeort der Nation zu sein. Auch hier kann man sich an hervorragenden Stränden tummeln – lassen Sie sich nicht von Namen wie Poverty Beach täuschen! Doch man sollte sich auch die Zeit nehmen die aus Holz gebauten Villen im viktorianischen Stil zu besuchen. Genießen Sie auch die herrliche Aussicht vom Cape May Lighthouse – und bleiben Sie um im Sonnenuntergang zu schwelgen. Für einen kleinen Ausflug in die Geschichte lohnt sich die kurze Fahrt zum Museumsdorf Cold Spring Village. In den zahlreichen liebevoll ausgestatteten Läden und Werkstätten wird Handwerk wie zu Kolonialzeiten betrieben.