Winter in Washington

Washington DC - Capitol building and Christmas tree

Washington DC – Capitol building and Christmas tree

Die Hauptstadt der Vereinigten Staaten verwandelt sich in der Vorweihnachtszeit jedes Jahr in ein kleines Weihnachtsparadies. Ein Highlight ist sicher wenn der Präsident den National Christmas Tree auf der White House Ellipse zum ersten Mal in seiner wundervollen Pracht erstrahlen lässt.

Ein Spaziergang über den benachbarten Christmas Pathway of Peace sollte nicht fehlen, vorbei an den 56 festlich geschmückten Christbäumen aus den verschiedenen Staaten. Dabei kommt man auch an der National Menorah, einer Hanukkha Menorah von beträchtlicher Größe vorbei, die seit 1979 die vorweihnachtlichen Nächte erhellt.

Lichter und Lichtinstallationen findet man zu dieser Jahreszeit über ganz Washington verstreut. So im Smithsonian`s National Zoo, wo man mit Einbruch der Dämmerung durch die fantasievolle Welt der Zoolights bummeln kann. Oder in der Palmer Alley, die tagsüber das Shopper-Herz erfreut und sich bei Nacht in ein funkelndes Weihnachtsmärchen verwandelt. Ein Muss ist auch der Georgetown Glow. Im gleichnamigen malerischen Satdtviertel präsentieren aufstrebende wie etablierte Lichtkünstler ihre Werke – quasi eine Outdoor-Gallerie, die sich aber perfekt in die betagte Architektur dieses Viertels einfügt. Den Tag kann man wunderbar im Winterwonderland am Washington Harbour genießen und sich auf der großen Schlittschuhbahn die Zeit vertreiben.

Romantische Seelen werden an einem verschneiten Tag auch entlang der National Mall glücklich. Die Memorials sind bei jedem Wetter einen Besuch wert – mit Schnee jedoch wirkt z. B. Das Korean War Veterans Memorial noch realer und auch die anderen Gedenkstätten verändern ihr Gesicht. Wer sich einfach nur amüsieren möchte – der National Gallery of Art Sculpture Garden Ice Rink ist ideal für ein paar Runden auf dem Eis, und das vor der beeindruckenden Kulisse des Museums. Oder man schlendert zum Downtown Holiday Market im Penn Quarter. Hier findet man nahezu alles, von den warmen Filzpantoffeln über Weihnachtsdekoration bis zu Kunst und kunstvollen Delikatessen aus heimischer Produktion. In festlichem Dekor präsentieren sich auch die Union Station und die umliegenden Geschäfte. Hier sollte man nicht die große Modellbahnausstellung in der Haupthalle verpassen.

Und wer noch einen Abend zur freien Verfügung hat, sollte sich eine der zahlreichen Weihnachtsaufführungen ansehen. Der Nussknacker (für Kinder als Puppenspiel aufgeführt), der berühmte Weihnachtsmuffel Grinch, Charles Dickens unsterbliche Weihnachtsgeschichte oder eine beschwingt – weihnachtliche Musicalshow – man hat die Qual der Wahl.
Das sind noch nicht genug Ideen? Nun, dann gibt es noch die Candlelight-Tour durch Mount Vernon Estat, dem eindrucksvollen Wohnsitz von George Washington oder das „Miracle on 7th Street“, das zu winterlich inspirierten Cocktailvariationen einlädt, oder die auf die umliegenden Staaten verteilten Skigebiete, oder….

Happy Holidays in D.C.

Im Evergreen State Washington – Natur pur

Im Evergreen State Washington

Im Evergreen State Washington

Der „Evergreen State“ schmiegt sich an der Westküste der Vereinigten Staaten an das benachbarte, kanadische British-Columbia. Imposante Berge und Gebirgsketten, weitreichende Nadelwälder, eine artenreiche Küste und das pulsierende Leben in Seattle bieten viel für einen abwechslungsreichen Urlaub.

Wie eine Trennlinie läuft die Kaskadenkette durch Washington. Klima, Natur und sogar der Lebenstil unterscheiden sich an der Ost-und Westseite dieser Kette immer noch aktiver Vulkane. Auch von Seattle aus gut sichtbar ist der markante Mount Rainier. Am bekanntesten dürfte der Mount St. Helens sein, nicht zuletzt wegen seines Ausbruchs im Jahr 1980. Auf einer Wanderung kann man die Zerstörung immer noch sehen, aber auch die Kraft der Natur derartige Katastrophen zu überwinden. Bei all der Gefahr die unter der Erde schlummert ist eine Fahrt über den North Cascade Scenic Highway entlang der schimmernden Seen und vor der Kulisse der schneebedeckten Gipfel eine unvergessliche Erfahrung. Zahlreiche Haltepunkte mit schöner Aussicht bieten die Möglichkeit eine Picknickpause einzulegen.

Eine Bootsfahrt auf dem türkis schimmernden Lake Diablo darf man sich nicht entgehen lassen – wer lieber an Land bleiben möchte kann den Diablo Lake Trail am Nordufer nutzen. Westernfans sollten sich einen kleinen Abstecher in die kleine aber feine Stadt Winthrop gönnen. Alle Häuser im knapp 400 Einwohner zählenden Städtchen sind im Wildwest-Stil gebaut.

Vor Seattle liegt der Olympic National Parc, ein Eldorado für Naturliebhaber. Der Park eignet sich mit mehreren Campingplätzen gut für einen mehrtägigen Aufenthalt – denn nur so lassen sich die drei Abschnitte Küste, Berge und Regenwald in Ruhe erkunden. Jeder Abschnitt verfügt über ein Besucherzentrum, von wo aus Lehrpfade und Wanderwege in die atemberaubende Natur führen.

Wem auch ein wenig weniger Natur reicht, kann auf einer ganztägigen Bootstour von Seattle aus den Artenreichtum rund um San Juan Island bewundern – verschiedenste Reiher, Austernfischer und der majestätische Weißkopfseeadler sind hier zu Hause. Das Highlight der Fahrt sind die Wale, die sich in der Strasse von Juan de Fuca tummeln.
Schließlich sollte auch ein Besuch der charmanten Metropole Seattle auf dem Programm stehen. Ein erster Rundumblick über die vom Puget Sound geprägte Stadt von der Space Needle ist ein Muss. Pike Place Market lädt zum Stöbern ein, das erste Starbucks lockt mit herrlich duftendem Kaffee und in Asia Town muß man einfach die verführerischen Köstlichkeiten probieren. Beim Bummel durch Downtown sollte man auch dem Pioneer Square, der Wiege Seattles, einen Besuch abstatten. Lassen Sie sich durch die „Emerald City“ treiben und entdecken Sie die tausend Gründe, warum Seattle eine der lebenswertesten Städte der USA ist.