Die Greencard – das Ticket in die USA

GreenCard

GreenCard

Immer noch ist es für viele Menschen ein Traum in den USA zu leben – und zu arbeiten. Hierfür braucht man eine „Green Card“, wie die United States Permanent Resident Card umgangssprachlich genannt wird. Diese heißbegehrte Dokument gewährt einem nicht nur eine unbefristete Aufenthaltsdauer in den USA sondern auch die Möglichkeit zu arbeiten.

Der normale Weg zur Greencard ist lang, aufwändig und kostspielig. Besitzt man ein befristetes Einwanderungsvisum kann mit mit seinem Arbeitgeber eine Greencard beantragen. Das Kontingent dieser auf einer Beschäftigung basierenden Greencard ist auf 140.000 pro Jahr beschränkt. Die Auswahlkriterien sind streng. Zum einen braucht man eine gute Ausbildung und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung.

Der Arbeitgeber muß die Antragsstellung beim Department of Labor und der Einwanderungsbehörde USCIS als Bürge unterstützen. Zudem muß die berufliche Fähigkeit nachgefragt werden und es darf kein geeigneter amerikanischer Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Dazu stellen staatlich überwachte Anwaltskanzleien notwendigen und kostspieligen Überprüfungen an, den Foreign Labor Certification Process. Erst wenn diese Hürde gemeistert ist können das Heimatschutz- und Außenministerium den Antrag weiter bearbeiten. Es folgt nun noch der Antrag auf Adjustment of Status bei der Einwanderungsbehörde USCIS sowie die Erfassung aller Daten und der Fingerabdrücke. Und schließlich hält man am Ende die begehrte Greencard in den Händen.

Grundsätzlich gilt: je besser die Ausbildung desto besser sind die Chancen auf eine Greencard – und je schneller kann das Verfahren abgeschlossen sein. Eine Wartezeit von mindestens 1-3 Jahren ist dennoch durchaus zu erwarten.

Es gibt auch die Möglichkeit eine Greencard über das Diversity-Immigrant-Visa Program zu erlangen, besser bekannt als Greencard-Lotterie. Man muß auch hier die erste Hürde der Qualifizierung überspringen, danach entscheidet das Los. Ist man angenommen kann man ohne Arbeitsplatzangebot per Einwanderungsvisum in die USA einreisen. Dort wird das Visum in die Greencard getauscht.

Mit dem Erwerb der Greencard und der Umsiedlung in die USA geht man auch einige Pflichten ein. Wie der Name Permanent Resident Card schon vermuten lässt, ist ein längerer Aufenthalt außerhalb der USA nicht erwünscht. Wer sich länger als 6 Monate aus seiner neuen Heimat entfernt, muß mit einer eindringlichen Befragung bei der Wiedereinreise rechnen. Derartige Befragungen können bei einem späteren Einbürgerungsversuch zum Nachteil gereichen. Durch einen Antrag auf Rückkehrerlaubnis kann man dies umgehen. Desweiteren ist man verpflichtet einen Wohnsitzwechsel binnen weniger Tage der Einwanderungsbehörde mitzuteilen. Und man sollte rechtzeitig die Verlängerung der Greencard beantragen.

Feiertage in Amerika

Celebrating America - EventsDer Jahreswechsel ist in den USA (wie auch im Rest der Welt) ein besonderes Ereignis und wird landauf, landab mit Parties und Feuerwerk gefeiert. Sei es der Ball Drop am Times Square in New York, das mit den Nordlichtern wetteifernde Feuerwerk über den eisigen Weiten Alaskas oder die Beachparty im warmen Sand der Strände Miamis – das Neue Jahr wird gebührend empfangen. Am ersten Tag des neuen Jahres ist man schnell wieder wach, wenn man sich in einer der nördlichen Küstenstädte einem Polar Bear Plunge anschließt – im Badeanzug oder kostümiert geht es in die kalten Fluten! Und als kleine Erinnerung wird jedem mutigen Teilnehmer im Anschluß eine „Tapferkeitsmedaille“ überrreicht.

Im Februar wird Washington´s Birthday gefeiert, ein Feiertag der auch unter dem Namen Presidents´Birthday bekannt ist. Es ist ein Tag an dem man aller US-Präsidenten gedenkt. In Washington´s Heimatort Alexandria aber auch in seinem einstigen Wohnsitz Mount Vernon Estate in Washington finden entsprechende Veranstaltungen statt. Der Handel lockt an diesem arbeitsfreien Tag mit Rabattaktionen.

Während in Deutschland im Februar die Narren los sind, findet sich der Karneval nur in einigen Südstaaten der USA. Französischstämmige Katholiken haben diese Tradition mitgebracht und weltbekannt ist der Mardi Gras (Faschingsdienstag) in New Orleans. Aber auch in den angrenzenden Staaten Mississippi, Florida (im grenznahen Pensacola) und Texas wird am Mardi Gras ausgelassen gefeiert.

Ostern ist in den USA kein offizieller Feiertag, dennoch gibt es einige Veranstaltungen. Die berühmteste ist wohl die Easter Parade in New York, eigentlich ein groß angelegter Spaziergang, bei dem sich die Teilnehmer in schicker und eleganter Kleidung präsentieren. Daneben bieten Museen, Zoos und Freizeitparks Ostereiersuche oder Ostereierwettrollen für Kinder an.

Der Memorial Day Ende Mai wie auch der Veterans Day am 11. November bieten eine Fülle von Veranstaltungen. In den Städten werden feierliche Paraden abgehalten und auf den berühmten Schlachtfeldern wie Fredericksburg oder Gettysburg erwacht die Geschichte wieder zum Leben.
Ausgelassener wird am 4. Juli der Independence Day begangen. Das ganze Land schmückt sich in den Landesfarben. Man veranstaltet mit Familie und Freunden ein BBQ oder Picnic, erfreut sich an Paraden, Konzerten und Feuerwerk. Besonders schön kann man in den altehrwürdigen Städten Neuenglands feiern. Ein Highlight ist sicherlich Boston, das seine Historie rund um den schönen Hafen aufleben lässt.

Schließlich folgt im November der für viele Amerikaner wichtigste Feiertag: Thanksgiving. Bei traditionellen Gerichten wie Truthahn und Süßkartoffeln kommt die ganze Familie zusammen. Doch auch wer ohne Familienanschluß in den USA unterwegs ist, muß auf ein typisches Mahl nicht verzichten, denn zahlreiche Restaurants bieten an diesem Tag spezielle Menüs an. In New York sollte man auf keinen Fall die große Macy´s Parade verpassen. Beeindruckend ist auch das am Vorabend stattfindende Aufpumpen der Figuren. Viele kleine aber unterhaltsame Veranstaltungen findet man in den Neuengland Staaten. Vom Dinner in historischem Ambiente über einen Turkey Trot bis zu Kunsthandwerkermärkten recht das Angebot. Oder man besucht den Ort des ersten Thanksgiving, die Plimoth Plantation in Plymouth Massachusetts.

Happy New Year in the USA

Christmas outdoor Christmas decorations - Snowman lights up house in Brooklyn, New York

Christmas outdoor Christmas decorations – Snowman lights up house in Brooklyn, New York

Die ganze Welt fiebert am letzten Tag des Jahres Mitternacht entgegen und feiert ausgelassen. Die USA machen da keine Ausnahme.

Die berühmteste Jahreswechsel-Sause steigt natürlich im Herzen von New York, am Times Square. Tausende ausgelassener Menschen warten auf den berühmten New Years Eve Ball und den Countdown der letzten Sekunden des verstreichenden Jahres. Die Party geht danach auf den Strassen oder (besser bei den teils eisigen Temperaturen) in einem der zahllosen Clubs weiter.

Die Spielermetropole Las Vegas übertrifft sich an Silvester selbst. Strip und Freemont Street werden für den Verkehr gesperrt und verwandeln sich in eine Partymeile. Und das Feuerwerk um Mitternacht sucht seinesgleichen, denn die Casinos lassen im Verbund den Himmel über der Stadt erstrahlen. Wer es etwas ruhiger angehen lassen möchte, der wird in Downtown fündig. Doch auch für Las Vegas gilt: warm einpacken, denn die Nächte werden um diese Jahreszeit empfindlich kalt.

An der Westküste lockt San Francisco gleich mit zwei Neujahrsfesten. Traditionell wie wir es kennen am 31. Dezember mit einem tollen Feuerwerk über der Bay und unzähligen Parties. Die zweite Gelegenheit bietet sich im Februar, wenn in Chinatown auf spektakuläre Weise das chinesische Neujahrsfest zelebriert wird. Scharen von Besuchern bestaunen jedes Jahr die aufwendigen Festwägen und die faszinierenden, wie lebendig wirkenden Drachen.
Weiter im Süden lässt es sich bei wohliger Wärme auch prima Feiern. Warum das Neue Jahr nicht bei einer Beachparty begrüßen? Florida bietet dabei für jeden Geschmack den richtigen Ort. Jüngere Menschen (und Junggebliebene) werden in Miami voll auf ihre Kosten kommen. Beachparties mit angesagten Djs lassen die Zeit bis Mitternacht wie im Flug vergehen – und die Stunden bis zur Morgendämmerung auch!

Wer mit Kindern reist wird in Orlando vor die Wahl gestellt, denn nahezu jeder Park bietet ein kinderfreundliches Silvesterprogramm an. Im Legoland gibt es neben viel Spass auch ein Feuerwerk am frühen Abend. Das Magic Kingdom lässt das Cinderella Castle gleich an zwei Tagen unter einem zauberhaften Feuerwerk erstrahlen. Und Universal Orlando öffnet seine Pforten und bietet einen Tag beste Unterhaltung mit verschiedenen Partyzonen, Djs, kleinen Zwischenshows und natürlich einem Brilliantfeuerwerk um Mitternacht.

Und ganz egal ob man das neue Jahr im Daunenanorak oder im Bikini begrüßt – Hauptsache man hat Spass und es wird ein Happy New Year!

Winter in Washington

Washington DC - Capitol building and Christmas tree

Washington DC – Capitol building and Christmas tree

Die Hauptstadt der Vereinigten Staaten verwandelt sich in der Vorweihnachtszeit jedes Jahr in ein kleines Weihnachtsparadies. Ein Highlight ist sicher wenn der Präsident den National Christmas Tree auf der White House Ellipse zum ersten Mal in seiner wundervollen Pracht erstrahlen lässt.

Ein Spaziergang über den benachbarten Christmas Pathway of Peace sollte nicht fehlen, vorbei an den 56 festlich geschmückten Christbäumen aus den verschiedenen Staaten. Dabei kommt man auch an der National Menorah, einer Hanukkha Menorah von beträchtlicher Größe vorbei, die seit 1979 die vorweihnachtlichen Nächte erhellt.

Lichter und Lichtinstallationen findet man zu dieser Jahreszeit über ganz Washington verstreut. So im Smithsonian`s National Zoo, wo man mit Einbruch der Dämmerung durch die fantasievolle Welt der Zoolights bummeln kann. Oder in der Palmer Alley, die tagsüber das Shopper-Herz erfreut und sich bei Nacht in ein funkelndes Weihnachtsmärchen verwandelt. Ein Muss ist auch der Georgetown Glow. Im gleichnamigen malerischen Satdtviertel präsentieren aufstrebende wie etablierte Lichtkünstler ihre Werke – quasi eine Outdoor-Gallerie, die sich aber perfekt in die betagte Architektur dieses Viertels einfügt. Den Tag kann man wunderbar im Winterwonderland am Washington Harbour genießen und sich auf der großen Schlittschuhbahn die Zeit vertreiben.

Romantische Seelen werden an einem verschneiten Tag auch entlang der National Mall glücklich. Die Memorials sind bei jedem Wetter einen Besuch wert – mit Schnee jedoch wirkt z. B. Das Korean War Veterans Memorial noch realer und auch die anderen Gedenkstätten verändern ihr Gesicht. Wer sich einfach nur amüsieren möchte – der National Gallery of Art Sculpture Garden Ice Rink ist ideal für ein paar Runden auf dem Eis, und das vor der beeindruckenden Kulisse des Museums. Oder man schlendert zum Downtown Holiday Market im Penn Quarter. Hier findet man nahezu alles, von den warmen Filzpantoffeln über Weihnachtsdekoration bis zu Kunst und kunstvollen Delikatessen aus heimischer Produktion. In festlichem Dekor präsentieren sich auch die Union Station und die umliegenden Geschäfte. Hier sollte man nicht die große Modellbahnausstellung in der Haupthalle verpassen.

Und wer noch einen Abend zur freien Verfügung hat, sollte sich eine der zahlreichen Weihnachtsaufführungen ansehen. Der Nussknacker (für Kinder als Puppenspiel aufgeführt), der berühmte Weihnachtsmuffel Grinch, Charles Dickens unsterbliche Weihnachtsgeschichte oder eine beschwingt – weihnachtliche Musicalshow – man hat die Qual der Wahl.
Das sind noch nicht genug Ideen? Nun, dann gibt es noch die Candlelight-Tour durch Mount Vernon Estat, dem eindrucksvollen Wohnsitz von George Washington oder das „Miracle on 7th Street“, das zu winterlich inspirierten Cocktailvariationen einlädt, oder die auf die umliegenden Staaten verteilten Skigebiete, oder….

Happy Holidays in D.C.

Zum Skifahren in die USA

Skifahren in die USA

Skifahren in die USA: Colorado,  Utah , Montana, Nevada und Mammoth Mountain (Kalifornien)

Mammoth Mountain

Beim Thema Ski und Amerika fällt so manchem wohl zunächst der Ort Aspen in Colorado ein. Die Kleinstadt (nur knapp 7000 Einwohner zählt das ehemalige Zentrum der Silberbergbaus) ist die reichste Stadt der USA und einer der populärsten Skiorte der Welt. Berg-Namen wie Snowmass sprechen für sich. Für Freestyle Rider hat das Resort Buttermilk viel zu bieten. Der Ort ist Gastgeber der Winter X-Games und bietet nahe zu unendlichen Fahrspass in den verschiedenen Parks.

In Colorado liegen auch die legendären Skiorte Vail und Beaver Creek, beide schon oft als Austragungsort internationaler Skiwettbewerbe genutzt. Vail ist bekannt für seine riesigen Tiefschneekessel, die „Back-Bowls“, während in Beaver Creek mit der „Birds of Prey“ eine der schwierigsten Rennstrecken ihre Heimat hat.

Für viele US-Skifans ist das im Südwesten Colorados gelegene Telluride das schönste Skigebiet. Die frühere Minenstadt mit ihrem charmanten Ortskern liegt zu Füßen einer beeindruckenden Bergkulisse. Über eine Seilbahn ist der Ort mit dem alpenländisch wirkenden Hoteldorf Mountain Village verbunden. Telluride lässt keinen Skiwunsch offen – vom Anfängerhügel über Tiefschnee-Erlebnis bis zum Nervenkitzel auf einer der Pisten der Kategorie „Doppel-Schwarz“ oder dem Adrenalin-Kick beim Heliskiing.

Im weiter westlich gelegenen Utah befindet sich eines der bedeutensten Skigebiete nahe Salt Lake City. Die Orte Alta und Snowbird sind mit dem „Greatest Snow on Earth“ gesegnet und (noch) ist Alta eines der wenigen Wintersportgebiete in denen nur Skifahren erlaubt ist.
Mit der Winterolympiade 2002 ist auch Park City in den Fokus der Skifans gerückt. Zwar gibt es hier auf der Ostseite der Wasatchkette nicht so viel Schnee wie in Salt Lake City, aber die Winterresorts Park City, Deer Valley und The Canyons sind leichter erreichbar. Das noble Deer Valley zählt zu den besten Skigebieten Nordamerikas und ist ausschließlich Skifahrern zugänglich. In The Canyons dagegen ist jeder Wintersportler willkommen. Snowboardern stehen hier u.a. mehrere Halfpipes und drei Parks zur Verfügung. Ein besonderes Erlebnis ist das Backcountry Skiing durch die dunklen Wälder des umgebenden National Forest.

Das größte Skigebiet der USA liegt am Rand des Yellowstone Nationalparks in Montana: Big Sky. Hier schlägt das Wintersportherz höher: Skifahrer haben die Qual der Wahl bei einem riesigen Angebot an Pisten, Skilangläufer finden rund um die Lone Mountain Ranch fast 100 km Loipen und Snowboarder können sich in einem der 7 Parks austoben.

Abschließend noch ein Abstecher in den „Golden State“ Kalifornien. Wie nicht anders zu erwarten beim „Surf-State“ finden Snowboarder hier großartige Spielwiesen (oder besser gesagt: Spielparks“). Im Osten Kaliforniens liegt Mammoth Mountain nahe dem Städtchen Mammoth Lakes. Viel Schnee aber auch viel Sonne in Kombination mit schönen Abfahrten und offenen Buckelpisten laden zu ein paar perfekten Schneetagen. Für Snowboarder gibt es bestens präparierte Parks, die auch gerne von den Profis als Trainingsgelände genutzt werden.

Am Südufer des Lake Tahoe, nahe der Grenze zu Nevada, liegt das Heavenly Mountain Resort. Kilometerlange Genußabfahrten aber auch buckelige Steilhänge und immer wieder der atemberaubende Blick über den tiefblauen Lake Tahoe machen einen Skiurlaub an diesem himmlischen Ort zu etwas Besonderem. Im Tal erwartet einen in South Lake Tahoe eine Besonderheit, denn der Ort liegt genau auf der Staatsgrenze. Und so klingeln im zu Nevada gehörenden Stateline die Spielautomaten während das kalifornische South Lake Tahoe ruhigen Provinzcharme versprüht.

 

trusted 10.02.15 80x80

San Francisco Bay Area

Famous Lombard Street in San Francisco at sunrise

Famous Lombard Street in San Francisco at sunrise

Rund um die San Francisco Bay wechseln sich pulsierende Metropolen und landschaftlich reizvolle Landschaften ab – hier kann man bei einer Rundtour eine faszinierende Vielfalt entdecken. Die „Hauptattraktion“ San Francisco, the City by the Bay, soll der Start und das Ziel bei einer Fahrt rund um die langgestreckte San Francisco Bay sein.

Der nördliche Teil der Bay Area hat sich erst in den 1930er Jahren gewandelt, als die Golden Gate Bridge für einen bequemen Zugang sorgte. Direkt nach der berühmten Brücke beginnt das Marin County. Es bietet eine Vielzahl an Aktivitäten für Naturliebhaber – z. B. raue Küste an der Point Reyes Halbinsel oder beeindruckende Redwood-Bäume im Muir Woods National Monument. Sonoma Valley und Napa Valley sind die Genuß-Counties – sie sind als Top-Weinanbaugebiete bekannt und haben ihr landwirtschaftlich geprägtes Landschaftsbild bewahrt. Für eine Weinprobe auf einem der traumhaft gelegenen Güter sollte man sich Zeit nehmen.

Der östliche Teil der Bay Area hat seit jeher eine industriell geprägte Vergangenheit und ist recht dicht besiedelt. Oakland, das mit einigen exquisiten Art-Deco-Gebäuden aus seinen Gründungstagen glänzt, ist und war die wichtigte Stadt in diesem Bereich. Das benachbarte Berkeley ist besondern durch seine Universität bekannt – eine Campustour und ein Besuch des zur Hochschule gehörenden Museums lohnen sich. In der nahe gelegenen Kleinstadt Emeryville befinden sich übrigens die Pixar Animation Studios – leider sind sie nicht zu besichtigen. Im „Hinterland“ liegen nette Kleinstädte wie Piedmont oder Moraga. Einen Schritt in die Vergangenheit kann man im Black Diamond Mines Regional Preserve nahe Antioch unternehmen. Unweit von Brentwood bietet das Vasco Caves Regional Preserve mit seinen aberwitzigen Felsformationen zu Füßen des Mt. Diablo eine sicher willkommene Abwechslung zum Asphalt der Strasse.

Der südliche Teil der Bay Area umfasst das Santa Clara Valley – besser bekannt unter dem gerne verwendeten Namen Silicon Valley. Nahezu jeder Ortsname scheint vertraut: Palo Alto mit dem markanten Hoover Tower der Stanford University, Cupertino als Sitz des Computergiganten Apple etc. Doch in einigen Orten existieren Moderne und Vergangenheit einträchtig nebeneinander. So in der Metropole San Jose, der Heimat von Konzernen wie Ebay oder Cisco aber auch des exzentrischen Winchester Mystery House. Oder im beschaulichen Los Gatos , wo sich eine sehenswerte Altstadt im viktorianischen Stil erhalten hat– benachbart zur Zentrale von Netflix. Um die Stadt Gilroy zu finden braucht man keine HighTech, sondern nur seine Nase. Die Stadt ist berühmt als Knoblauchhauptstadt der Welt und feiert dies jedes Jahr im Sommer mit einem großen Festival.

 

San Francisco´s Nachbarn an der Bay

Fishermans Wharf an der San Francisco Bay - Kalifornien

Fishermans Wharf an der San Francisco Bay – Kalifornien

Verlässt man San Francisco Richtung Norden ist bei klarem Wetter ein Fotostop am Vista Point ein absolutes Muss. Von hier hat man einen tollen Blick auf die Skyline und die Gefängnisinsel Alcatraz. Nur ein kurzes Stück weiter liegt das beliebte Städtchen Sausalito, das mehrmals am Tag auch per Fähre vom Ferry Building in San Francisco erreicht werden kann. Ein Bummel über den Boardwalk, ein wenig in den Geschäften stöbern und einen leckeren Seafood-Imbiss zu sich nehmen – ein Ausflug hierher vergeht wie im Flug.

Direkt gegenüber von Sausalito liegt Tiburon, ein kleines schmuckes Küstenstädtchen. Weitaus weniger Touristen kommen auf diese Küstenseite der Richardson Bay. Man kann in Ruhe durch die Strassen mit den vielen pittoresken Häuschen schlendern oder einen ganz entspannten Spaziergang an einem der Parks am Meer unternehmen. Von Tiburon (wie auch von San Francisco) starten Fähren nach Angel Island, einem 300 Hektar großen Naturschutzgebiet, das zum Wandern, Whalewatching und Vögelbeobachten einlädt. Eine Rundfahrt führt zu den historisch wichtigen Punkten wie dem ehemaligen Fort McDowell oder der Einwanderungsstelle, aber auch zu den idyllischen Buchten wie Ayala Cove. Wer die Mühe auf sich nimmt und den Mt. Livermore besteigt, wird mit einer tollen Aussicht belohnt.

In der Universitätsstadt Berkeley lohnt ein Stop für die Besichtigung des Campus. Vom Sather Tower, von den Einheimischen liebevoll Campanile genannt, genießt man einen grandiosen Rundumblick. Gute zwei Stunden dauert ein gemütlicher Campusrundgang, bei dem ein Stop in einem der vielen gut besuchten Studentencafes nicht fehlen darf.

Die Grenzen zwischen Berkeley und dem multikulturellen Oakland sind fließend. Das Oakland Museum of California bietet einen einzigartigen Einblick in die Geschichte und Kunst des Bundesstaates – interaktiv, informativ und unterhaltsam. Nach dem Museum lockt direkt der Lake Merritt – zu einem ausgedehnten Spaziergang im Grünen oder einer Bootstour.

Der Lakeside Park ist eine einzigartige Oase der Ruhe inmitten der Stadt. Zu den schönsten Orten inmitten des Parks gehören der Bonsai- und der Japanische Garten. Kein Besuch in Oakland ist perfekt ohne einen Abstecher nach Old Oakland und (benachbart) die lebendige authentische Chinatown. Den Abend kann man am Jack London Square genießen, benannt nach dem berühmten Sohn der Stadt. Rundherum erwarten unzählige Restaurants auf hungrige Kundschaft. Mit der Schnellfähre kann man vom nahegelegenen Terminal wieder zurück nach San Francisco fahren. Begibt man sich mit dem Auto nach Oakland sollte man die Bay Bridge nutzen, die über Yerba Buena Island hinweg die beiden Städte an der wundervollen Bay verbindet.

Key West – Florida

Typische Architektur von Key West

Typische Architektur von Key West

Die kleine Insel mit der südlichsten Stadt der USA war und ist ein Sehnsuchtsort für Künstler und Touristen aus aller Welt. Vieleicht ist es die warme Sonne Floridas, vielleicht die traumhaften Strände oder auch das entschleunigte Leben – hier kommt man gerne wieder her.

Das touristische Herz der Oldtown schlägt in der Duval Street. Die Strasse ist gesäumt von Läden, Restaurants und Bars, darunter dem bereits von Hemingway besuchten Sloppy Joe´s. Doch auch wunderschöne pastellfarbene Holzhäuser im Stil der „gingerbread architecture“ liegen an der Duval.

Am Abend strömen Hunderte zum Mallory Square, um die „Sunset Celebration“ nicht zu versäumen, den einzigartige Sonnenuntergang über dem Golf von Mexiko. Neben dem Naturschauspiel sorgen Strassenkünstler, Musiker, Händler und Essenstände für Unterhaltung.

Ganz in der Nähe des Mallory Aquare befindet sich das Shipwreck Treasure Museum, das an die Zeit erinnert, in der sich die Bewohner von Key West ihren Lebensunterhalt als Strandräuber sicherten. Vom Aussichtsturm hat man einen wunderbaren Blick über die Altstadt. Echte Schätze kann man im Mel Fisher Maritim Heritage Museum bewundern. Der Tauchpionier hob kostbarste Funde aus der bereits 1622 vor Key West gesunkenen spanischen Galeone „Senora Nuestra de Atocha“. Im liebevoll restaurierten Audubon House kann man zahlreiche Zeichnungen und Stiche des Künstlers John James Audubon zu seinem populären Werk „Birds of America“ sehen. Der Garten hinter dem Haus beherbergt zahlreiche tropische Pflanzen.

Zum Atlantik hin finden sich die militärischen Bollwerke, die dem Schutz Floridas in Zeiten des Bürgerkriegs dienten. Fort Zachary Taylor ist heute ein Historic State Park und lädt mit Picknickplätzen, Stränden und Spazierwegen zum Erholen ein. Der weiter östlich gelegene West Martello Tower hat seinen trutzigen Charakter gegen den Charme eines verzauberten Gartenparadieses eingetauscht. Direkt davor kann man an Higgs Beach einen perfekten Strandtag einlegen.

Kein Besuch auf Key West ist perfekt ohne einen Fotostop am „Southernmost Point“, der durch eine rot, schwarz und gelb gestrichene Boje markiert wird. Oder auch einen Besuch im Anwesen des Schriftstellers Ernest Hemingway. 9 Jahre lebte er hier in seinem Haus im spanischen Kolonialstil. Welterfolge wie „Wem die Stunde schlägt“ entstanden in der inspirierenden Umgebung seines wunderbaren tropischen Gartens.

 

Navigation vor Ort

Reisenden mit Mietwagen sei ein Auto mit Navi empfohlen. Günstiger als teure eingebaute Navigation durch die USA nutzen immer mehr Touristen die mitgeführten Smartphones, iPhones und iPads zur Navigation inklusive Telefonie nach Europa und WhatsApp-Verbindung zu Freunden und Familie. Da Roaming unverändert sehr teuer ist, gibt es USA SIM-Prepaid-Karten mit Prepaid-Tarifen auch für Urlauber.

 

Nach einer knapp dreistündigen Fahrt mit dem Katamaran erreicht man Fort Jefferson auf Garden Key, einer der sieben Koralleninseln des Dry Tortuga National Park. Nach einem Besuch der sechseckigen Festung kann man den Rest des Tages bei Baden, Tauchen oder Schnorcheln im krisallklaren Wasser rund um das kleine Eiland verbringen.

 

Nationalparks in den USA

Grand Prismatic Spring, Yellowstone National Park, Wyoming

Grand Prismatic Spring, Yellowstone National Park, Wyoming

Jeder der mit dem Auto durch die USA fährt hat zumindest einen von ihnen schon besucht: die zahlreichen und vielfältigen Nationalparks der USA. Man kann sich mehrere Tage in den Parks aufhalten, denn überall gibt es Camping- bzw. Zeltplätze. Die Parkverwaltungen halten Kartenmaterial bereit, führen aber auch lehrreiche Exkursionen mit interessierten Besuchern durch.

Der bekannteste und meistbesuchte National Park dürfte der Grand Canyon im Bundesstaat Arizona sein. Bereits bei einem Tagesausflug, der zu Land oder fliegend erfolgen kann, erschließt sich die beeindruckend imposante Größe des Canyons. Abenteuerlustige können sich auf den steilen Weg hinunter zum Colorado River begeben oder auch eine Wildwasserfahrt auf dem Fluß unternehmen – zwei Möglichkeiten eine völlig neue Perspektive dieses Naturwunders zu erleben.

Nicht minder schöne Landschaften, aber weitaus weniger Touristen lassen auch Parks wie Canyonlands oder Bryce Canyon, beide in Utah gelegen, zu einem lohnenden Ziel werden. Die Landschaft ist abwechslungsreicher mit Canyons, Hochplateaus, bizarren Felsformationen wie den „Needles“ und „Arches“ . Sonne und Wolken zaubern im Laufe des Tages immer wieder neue Farben auf die Felsen– besonders beeindruckend im Bryce Canyon zur Dämmerung (morgens und abends). Eine Vielfalt an kleineren und größeren Steinbögen findet man im Arches Nationalpark.
Jeder kann einen dieser Bögen aus der Nähe sehen, denn zahlreiche kürzere und längere Wanderwege wurden hier angelegt. Wer gerne wandert und trittsicher ist, dem sei der Zion Nationalpark, ebenfalls in Utah, ans Herz gelegt. Die Schönheit der rötlich schimmernden Canyons erschließt sich am Besten von Angels Landing. Der Weg dorthin ist leider nicht ganz einfach, der Ausblick belohnt aber für alle Mühen.

Einzigartige Landschaften, wie man sie nur in den USA findet, bietet auch das Death Valley in Kalifornien. Ausgestattet mit genügend Wasser ist der Besuch dieses Hitzepols der Welt ein eindrückliches Erlebnis. Vom Badwater Basin über die Hänge der Mesquite Dunes bis zu der spektakulären Aussicht von Zabriskie Point – auch die Hitze schafft eine sehenswerte Vielfalt an Landschaften. Wie aus einer anderen Welt wirkt auch das in Arizona gelegene Monument Valley, das durch zahlreiche Western weltberühmt ist. Auf staubigen Pisten geht es zu den berühmtesten Felsformationen, die sich in der Abendsonne rotglühend präsentieren.

Im Gegensatz zu all diesen Parks bietet der Yosemite Nationalpark in Kalifornien ein traumhaft schönes Tal mit blühenden Almwiesen, tiefgrünen Wäldern, imposanten Bergen und riesigen Wasserfällen. Diese Idylle muss man sich zur Hauptsaison allerdings mit vielen anderen teilen. Ruhiger geht es im benachbarten Sequoia Nationalpark zu, der für seine uralten Riesen-Mammutbäume berühmt ist. Und um Bisons, Grizzlies und Wölfe in freier Wildbahn zu erleben, führt kein Weg an dem berühmten Yellowstone Nationalpark vorbei. An den bewaldeten Hängen der Rocky Mountains im Bundesstaat Wyoming gelegen, bietet der bereits 1872 gegründete Park nicht nur ein Refugium für unzählige Tier-und Pflanzenarten, sondern bietet wegen des unter der Oberfläche schlummernden Yellowstone-Vulkans auch eine faszinierned Fülle an Geysiren und Schlammtöpfen.

Der Park ist ganzjährig geöffnet, wobei außerhalb der Hauptsaison die Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants etc. sehr eingeschränkt ist.
Nicht minder grün, aber sehr sumpfig präsentieren sich die Everglades an der Südspitze Floridas. Endlos erscheinende Wasserflächen mit hohem Sägeggras, aber auch tropisch dichte Wälder auf kleinen Inseln sind der Lebensraum des Alligators, aber auch zahlloser Vogelarten. Wer im Gebiet um Fort Lauderdale und Miami Urlaub macht darf sich eine Bootstour nicht entgehen lassen – man kann sich auch mit dem Hausboot alleine auf große Fahrt begeben.

Daytona Beach

Daytona Beach Florida

Daytona Beach Florida

Das rund 80 km nordöstlich von Orlando gelegene Daytona Beach ist für zwei Dinge weltberühmt – seinen Strand und Motorsport. Es verwundert daher nicht, das man auf dem 37 km langen Sandstrand in gemässigtem Tempo mit dem Auto oder Motorrad „cruisen“ darf. Die 5 $ Gebühr sind gut investiert, denn dieses Erlebnis sucht seinesgleichen. Bei gutem Wetter tummeln sich am Strand natürlich auch Surfer, Kite-Surfer und Sonnenhungrige. Am Daytona Pier and Boardwalk sorgen Verkaufsstände, eine Achterbahn und andere Fahrgeschäfte für Unterhaltung.

Das legendäre Autorennen Daytona 500 fand in seinen Anfängen auf einem Oval am Strand statt. Anfang der 60er Jahre zog die Veranstaltung um in den neugebauten Daytona International Speedway, mittlerweile Austragungsort nicht nur des berühmten NASCAR-Sprintrennens, sondern auch der 24-Stunden von Daytona und des Daytona 200, einer Rennveranstaltung für Superbikes. Und wer statt nur zuzusehen selbst auf den Racetrack möchte – kein Problem: als Beifahrer eines erfahrenen NASCAR-Piloten geht es raus auf den Asphalt.

Daneben ist die Stadt mehrmals im Jahr beliebter Treffpunkt für Biker. Anfang März findet mit der Bike Week eines der bedeutensten Harley Davidson Treffen statt. Shows, Rennen, Konzerte und viele andere Events – die Woche lässt sich mit allem füllen, was das Bikerherz begehrt. Im Oktober trifft man sich beim 4-tägigen Biketoberfest, einen Gelegenheit die sich Jahr für Jahr mehr als 100.000 Biker nicht entgehen lassen. Autofans kommen im März und am Thanksgiving-Wochenende beim Daytona Turkey Run auf ihre Kosten – die größte Autoshow und Tauschbörse der USA. Wer auf amerikanische Oldtimer steht, ist hier genau richtig. Und wer statt nur zuzusehen selbst auf den Racetrack möchte – kein Problem: als Beifahrer eines erfahrenen NASCAR-Piloten geht es raus auf den Asphalt. Sightseeing und Liebe zum Auto kann man bei einem gemütlichen Ausflug über den Ormond Scenic Loop and Trail vereinen.

Die nur knappe 30 Meilen lange Route führt einen durch die unterschiedlichsten Landschaften: Alleen mit der typischen Virgina-Eiche, Creeks und Wasserläufe, aber auch Strand und Dünen am Atlantik. Mit einem gut gefüllten Picknickkorb der ideale Tagesausflug! Keine Autostunde von Daytona entfernt liegt ein kleines Naturjuwel Floridas, der Blue Spring State Park. Gerade in den kühleren Monaten tummeln sich im kristallklaren Wasser der Quelle gerne Seekühe. Daneben kann hier man Kanufahren, Schnorcheln oder Höhlentauchen. Auch der DeLeon Springs State Park ist einen Besuch wert. Man kann schwimmen, angeln, spazierengehen, mit dem Kanu fahren oder sich einer interessanten Bootstour anschließen. Auf jeden Fall sollte man die Zeit finden eine Pause bei den berühmten Pancakes des Old Spanish Sugar Mill Griddle House einzulegen.

Reisenden mit Mietwagen sei ein MIetwagen mit Navi empfohlen. Günstiger als teure eingebaute Navigation durch die USA nutzen immer mehr Touristen die mitgeführten Smartphones, iPhones und iPads zur Navigation inklusive Telefonie nach Europa und WhatsApp-Verbindung zu Freunden und Familie. Da Roaming unverändert sehr teuer ist, gibt es amerikanische SIM-Karten mit Prepaid-Tarifen auch für Urlauber.