Die Vielfalt Kaliforniens

Willkommen im Napa Valley

Willkommen im Napa Valley

Der drittgrößte Staat der USA ist nicht nur ein lohnendes, sondern auch ein abwechslungreiches Urlaubsziel – in Kalifornien findet sich für jeden das passende Fleckchen.

Badeurlauber, Familien und Surfer zieht es meist nach Southern California. In Los Angeles hat man nahezu alles was das Herz begehrt in einer Stadt vereint – Sightseeing, Entertainment und Traumstrände. Kein Besuch der berühmten Metropole ist komplett ohne einen Besuch des Walk of Fame oder der Universal Studios. Für Kinder ist ein Besuch im Disneyland Resort Anaheim oder den Six-Flags-Adventure-Parcs ganz sicher ein unvergessliches Vergnügen. Entspannen kann man an den wunderbaren Stränden L.A.´s aber auch an den unzähligen Stränden die sich am Highway No.1 bis nach San Diego aneinanderreihen. Einen Abstecher wert ist das bezaubernde Santa Barbara mit seinem spanisch-mexikanisch geprägten Stadtbild.

Das Wetter lädt in San Francisco nicht unbedingt zum Baden ein, doch das pulsierende Leben lockt zahllose Touristen Jahr für Jahr in die Bay Area. Eine Fahrt mit der Cable Car, die berühmten Kurven der Lombard Street, Fisherman´s Wharf, die Golden Gate Bridge, Alcatraz oder Chinatown… die Stadt ist reich gesegnet mit Highlights die es zu entdecken gilt. Für Alt und Jung ein Vergnügen ist ein Besuch des Santa Cruz Boardwalk mit seiner aus dem Jahr 1924 stammenden Attraktion „Giant Dipper“, die trotz ihres Alters immer noch für vergnügtes Kreischen bei den Fahrgästen sorgt..Harmlose Familienunterhaltung und zahlreiche Fahrgeschäfte für die Kleinsten findet man in Gilroy Gardens aber auch in Children´s Fairyland im rasch erreichbaren Oakland.

Doch wenden wir uns nun ab von den Ballungsräumen. Der Golden State ist auch reich gesegnet mit Naturparks – von der Wüste bis zum Mammutbaum ist alles vetreten. Dem Joshua Tree NP verleihen knorzige Yuccagewächse und karge, kantige Felsformationen eine einzigartige herbe Schönheit. Zu einem der faszinierendsten Erlebnisse gehört sicher ein Besuch des Death Valley mit seinen bizarren, von der Hitze und Dürre geformten Landschaften oder auch der Mojavewüste. Nur wenige Autostunden weiter westlich kann man in der gebirgigen Landschaft mit blühenden Wiesen und dichten Wäldern des Sequoia National Forest die Größe und Schönheit der Riesenmammutbäume bewundern. Der bekannteste davon ist der „General Sherman Tree“ dessen Alter sich auf fast 2500 Jahre beläuft! Die Landschaft des Sequoia Forest geht in die des Yosemite NP über, einem der bekanntesten und daher (leider) auch von Besuchern nahezu überrannten Nationalparks der USA. Doch die traumhafte Schönheit des Yosemite Valley, eingebettet zwischen den Gipfeln des El Capitan und des Half Dome, sowie die imposanten Wasserfälle muss man einfach gesehen haben. Echte Naturliebhaber kommen besonders im nördlichen Shasta Cascade auf ihre Kosten – kaum Menschen aber unberührte Natur, die alles beinhaltet: Vulkane, Wälder, Schluchten, weite Täler und stille Seen.

Und wer den Zauber der Natur mit Genuss verbinden möchte, der kommt in den beiden weltbekannten Weintälern Kaliforniens voll auf seine Kosten. Im Sonoma und Napa Valley bewegt man sich zwischen riesigen Anbauflächen, die sich über die sanften Hügel erstrecken. Dazwischen liegen die pttoresken Städtchen und die teils mediterran anmutenden Weingüter, die mit fachkundigen Führungen und dem einen oder anderen hervorragenden Tröpfchen ihre Besucher verwöhnen.

Washington D.C. – eine amerikanische Stadt mit vielen Facetten

Lincoln Memorial statue of Abraham Lincoln

Lincoln Memorial statue of Abraham Lincoln

Beim Wort Washington D.C. denkt wohl jeder zuerst an Capitol, Weißes Haus und Pentagon. Doch Washington ist viel mehr als das politische Herz Amerikas – es ist eine charmante Stadt und ein mehr als lohnendes Reiseziel.

Herzstück der Stadt ist die National Mall zwischen Capitol und Washington Monument. Am Rand der weitläufigen Parkanlage liegen die berühmten Museen Smithonian, National Air and Space Museum und die National Gallery of Art mit ihren beeindruckenden Fassaden. Am Besten von der Spitze des Washington Monument öffnet sich der Blick auf die zwei wichtigsten politischen Gebäude der USA: das Capitol und das Weiße Haus. Im weiterführenden Park hinter dem 169 m hohen Denkmal für den ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten befinden sich zahlreiche Memorials.

Am bekanntesten ist sicher das gewaltige Lincoln Memorial, das über dem Reflecting Pool thront. Doch auch dem Gründervater George Mason, den Präsidenten Thomas Jefferson und Franklin D. Roosevelt sowie dem Bürgerrechtler Martin Luther King wurden an den Ufern des Tidal Basin Ehrendenkmäler errichtet. Eine Tretboottour auf dem Tidal Basin eröffnet einem wunderschöne Perspektiven, gerade wenn im Frühjahr hunderte von Kirschbäumen in prachtvoller Blüte stehen.

Rund um die Verbindungsstrasse zwischen Weißem Haus und Capitol – der Pennsylvania Avenue – befindet sich Old Downtown. Hier finden sich neben Geschäften, Bars und gehobenen Wohnhäusern auch sehens- und fotografierwerte Häuser älteren Datums. Mit seiner roten Fassade sticht zum Beispiel das Gebäude an der Ecke zur 7th heraus. Pompös auch die Old Post Office an der Pennsylvania Avenue mit dem markanten Uhrturm. Es ist das dritthöchste Gebäude in Washington und man hat einen tollen Ausblick über die Stadt, in der es dank einer Verordnung von 1910 keine Wolkenkratzer gibt. Historisch bedeutsam ist das Ford`s Theater, in der Abraham Lincoln erschossen wurde, aber auch das Haus gegenüber, in dem er letztendlich verstarb. Einfach nur zum Entspannen oder für eine Pause lohnt ein Abstecher nach China Town, das man am Besten durch den imposanten „Friendship Archway“ betritt.

Das älteste Stadtviertel Washingtons ist Georgetown, das sich am Ufer des Potomac befindet. Die das Bild des Viertels prägenden eleganten Stadthäuser sind zum größten Teil denkmalgeschützt.

Zu den Highlights zählt das 1765 errichtete Old Stone House sowie die liebevoll restaurierte Markthalle. Und bei schönem Wetter sollte man eine Fahrt auf dem Chesapeake and Ohio Canal unternehmen – während man an alten Schleusen und zauberhaften Landschaften vorbeischippert wird die Vergangenheit lebendig.

New York – eine Traumkulisse

New York City - Brooklyn Bridge

New York City – Brooklyn Bridge

Viele Plätze in New York scheinen einem bereits beim ersten Besuch dieser quirligen Ostküstenmetrople vetraut – aus großen und berühmten Hollywood-Filmen!
Der Spitzenreiter unter den Drehorten im Big Apple ist der Central Park. Fimfans sollten sich vielleicht einer geführten Walking-Tour durch den Park anschließen. Aber auch bei einem Spaziergang auf eigene Faust hat man so manches cineastische Deja-Vu, etwa bei Bethesda Terrace (Stuart Little, Hair, Tage wie dieser …), dem Boathouse Cafe, Naumburg Bandshell (Frühstück bei Tiffanys) oder auf der Bow Bridge (Highlander).
Auch einige Gebäude New Yorks dienen immer wieder als Hintergrund oder Drehort. Allen voran das Empire State Building, das Romantikern aus dem Klassiker „Schlaflos in Seattle“ bekannt sein dürfte. Und King Kong wählte das einstmals höchste Gebäude der Welt als Klettergerüst.
Im Flatiron Building – wohl jedem aufgrund seines ungewöhnlichen keilförmigen Grundrisses bekannt – befindet sich die Redaktion des Daily Bugle in den neueren Spidermanverfilmungen. Auf der Jagd nach „Godzilla“ wird das Gebäude im gleichnamigen Film zerstört.
Unter den Hotels rangiert das Waldorf Astoria als beliebter Drehort ganz weit oben. Die beeindruckende Art-Deco-Fassade kommt einem sicherlich bekannt vor. Es war die Residenz für den König aus „Der Prinz aus Zamunda“ und war der Schauplatz für die romantischen Wirrungen in den Komödien „Manhattan Love Story“ oder „Ein Chef zum Verlieben“. Es gaben sich aber auch der Hochstapler Frank Abagnale in „Catch me if you can“ und Michael Corleone in „Der Pate 3“ hier ein Stelldichein.
Nicht minder berühmt ist das Luxushotel The Plaza, von dessen feudalem Inneren wir durch den Hitchcock-Klassiker „Der unsichtbare Dritte“ und den Weihnachtshit „Kevin allein in New York“ einen Eindruck haben. Eine würdige Kulisse für den „Grossen Gatsby“, der schon im Roman von F. Scott Fitzgerald in dieser noblen Herberge logierte.
Auf einem Movie-Spaziergang durch New York sollte man aber auch die Brücken und Fähren nicht vergessen. Die Brooklyn Bridge taucht wohl am häufigsten auf Zelluloid auf – ob im Vorspann zu diversen Serien aber auch in zahlreichen Filmen Woody Allens, der romantischen Komödie „Kate and Leopold“ oder dem oscarprämierten Sreifen „Mondsüchtig“. Und on man nun ein Filmfan ist oder nicht – ein Blick von der „Sehnsuchtsbrücke“ auf Manhattan krönt jeden New York Besuch.

Wer den Überblick in den Strassenschluchten New Yorks nicht verlieren möchte, kann einfach mit dem Smartphone und Maps navigieren oder Veranstaltungs-Tipps per lokaler APP bemühen. Hierbei helfen USA SIM-Karten mit denen Reisende ohne Roamingkosten telefonieren und im Internet surfen wie zuhause.

Grand Canyon – ein Abenteuer, das lohnt für jede USA Reise

The View Campground, Monument Valley

The View Campground

Der Grand Canyon sollte bei keiner Süd Westen Tour fehlen. Zwar ist das South Rim, der südliche Rand, touristisch sehr stark überlaufen und man muss sich die Aussicht mit vielen anderen teilen, so erhält man trotzdem wundervolle Einblicke.

Im Südwesten bietet sich für eine Tour der “Grand Circle” an, eine Region in Arizona, New Mexico, Colorado, Utah und Nevada, in der viele Nationalparks zu finden sind u.a. Arches, Grand Canyon und Mesa Verde.

Wer die Schönheit von Umgebung und Landschaft hautnah erleben will, sollte sie im Wohnmobil erkunden.

Die Fahrt entpuppt sich als landschaftlich wenig reizvoll. Man fährt durch Ödland und vielen heruntergekommenen Indianersiedlungen, kein Scenic By Way oder ähnlich abwechslungsrecihe Strecken, erst am Tor zum Grand Canyon National Park wird es wieder interessanter. Dreißig Meilen vor dem Visitor Center passieren wir den Eingang des Parks.

Lohnenswert ist eine Wanderung von bis nach Hermits Rest entlang der Rim Kante. Die Aussichtspunkte, ins besonderen der Hopi Point, sind im östlichen Teil wesentlich schöner.

Hier ist der richtige Ort für einen Helikopter-Flug oder eine Rafting Tour. Rundflüge ab 150 US-$ werden angeboten.

Desert View, kurz hinter der ersten Ranger Station gelegen. Hier wird man mit dem ersten beeindruckenden Blick in den Canyon und den Colorado konfrontiert. Auch bei unserem zweiten Besuch blicken wir wieder andächtig in die Tiefe auf dieses Wunder der Natur. Den Grand Canyon kann man nicht beschreiben, man muss ihn mit allen Sinnen erfassen und erleben.

 

Navigation, Mobilfunk und Mobiles Internet in den USA

Auf Ihrer Reise zum Grand Canyon wollen viele Reisende nicht auf liebgewonnene Technik wie Smartphone und iPad verzichten. Auch wenn die Netzabdeckung in Page und dem Nationalpark an Ihre Grenzen kommt, ist es mehr als angenehm im Wohnmobil oder Hotel eine gute Internetverbindung ohne teure Roamingkosten zu haben. Hierfür bietet Prepaid-Discount.de die passende Prepaid USA Daten und Telefonie SIM bereits in Deutschland an, mit der Sie eine Telefonie-Flatrate innerhalb der USA zur Verfügung habe, sowie bis zu 4000 MB Daten, 100 internationale SMS und eine Telefon-Flatrate nach Deutschland und Österreich (Übersicht USA SIM-Karten).

Bleibt nur noch am Abend ein Bild vom Sonnenuntergang am Grand Canyone auf Facebook zu posten, Urlaubsgrüße per WhatsApp zu versenden und den Tag Revue passieren lassen

Der Red Mountain ist ein 740’000 Jahre alter Vulkankrater, der auf der einen Seite offen ist, so dass man von der offenen Seite in den Krater hineinwandern kann. Im Vulkankegel gibt es schöne Gesteinsformationen, schwarze Lavasteine wechseln mit roten Felsen, einige Hoodoos und Lava-Schutthalden.

South Dakota

Mount RushmoreIm Mittleren Westen der USA liegt South Dakota, einer der am wenigsten besiedelten Bundesstaaten. Pulsierende Metropolen findet man hier nicht, dafür aber beeindruckende Landschaften, faszinierende Höhlen und das amerikanischste aller Monumente – den Mount Rushmore.

Ein Gipfel der für die Lakota-Indianer heiligen Black Hills wurde Anfang des 20.Jhd. zum Denkmal für die vier Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln umgestaltet. Der auch als „Shrine of Democracy“ bekannte Berg lockt jährlich Millionen Touristen nach South Dakota, die sich vom Städtchen Keystone aus zu den Aussichtspunkten aufmachen.

Einige Kilometer entfernt wurde dem berühmten Führer und Häuptling Crazy Horse ebenfalls ein Denkmal in den Black Hills gesetzt.

Lohnenswert ist ein Besuch in einem der Höhlensysteme. In den Black Hills liegen die gleichnamigen Höhlen nahe der Stadt Rapid City. Ausgestattet mit Lampe und Karte kann man die Höhlen auf eigene Faust erkunden. Nahe dem Städtchen Custer befindet sich der Eingang in die Jewel Cave. Die Ranger bieten drei verschiedene Führungen durch die kühle Unterwelt an – genügend Zeit zum Staunen und Fotografieren inbegriffen. Das längste Höhlensystem der Welt ist die Wind Cave nahe Hot Springs. In den Höhlen findet man die einzigartigen Boxworks, an Bienenwaben erinnernde Gebilde aus Kalzium. Wer sich nicht ins Dunkel wagen möchte kann im Wind Cave National Park Bisons, Hirsche, Gabelböcke und Präriehunde beobachten.

Für die Siedler von einst waren die Badlands unfruchtbares Gebiet, dem Naturliebhaber von heute erschliesst sich hier eine faszinierende Landschaft aus Hügeln, Canyons und farbigen Sedimentschichten, die ihr Aussehen je nach Tageslicht verändern. Zur schnellen Erkundung empfiehlt sich eine Fahrt über den Badland Loop. Wer mehr Zeit hat und gut zu Fuß ist sollte einen der Wanderwege ausprobieren.
Historic Deadwood – der Name sagt es schon, man macht hier einen Zeitsprung in den Wilden Westen. Ihre Blütezeit erlebte die kleine Stadt während des Goldrausches in den 1870er Jahren. Heute kann man hier Revolverhelden in Aktion sehen, ein Kartenspiel wagen oder ein Bierchen im Saloon trinken.

Für einen Abstecher zum spätviktorianische Mount Moriah Cemetery mit den Gräbern der berühmten Einwohner wie Revolverheld Wild Bill Hickok oder Calamity Jane sollte man sich Zeit nehmen – ein idyllisches Plätzchen, das auch von vielen Hirschen geschätzt wird.

 

Auf dem Camino Real durch Kalifornien

El Camino Real Bell along the El Camino Real in California

El Camino Real Bell along the El Camino Real in California

Beginnend in San Diego reihen sich 21 Missionen im Abstand von jeweils 50 km wie eine Perlenkette längs durch das heutige Kalifornien – bis in das sanfte Sonoma Valley. Heute folgen verschiedene State Routes und Interstates diesem historische Weg – auch in einzelnen Etappen eine reizvolle Reise durch den sonnigen Westküstenstaat.

Jede Mission ist einzigartig und keine gleicht der anderen. Ob man nun einen Städteurlaub macht oder einen Roadtrip plant – eine Mission kreuzt sicher Ihre Reiseroute.
In San Diego befindet sich die älteste Mission, gegründet im Juli 1769. Strahlend weiß leuchten die Kirchenfassade und der Glockenturm unter dem tiefblauen Himmel Südkaliforniens. Tauchen Sie ein in das Halbdunkel der noch heute genutzten Kirche und erfreuen Sie sich an dem kleinen aber feinen Garten mit jahrhundertealten Bäumen.

Trutzig und wehrhaft präsentiert sich in Los Angeles die Mission San Gabriel Arcangel und unterscheidet sich so von allen anderen Missionen. Die Kirche überrascht mit maurisch anmutendem Interieur. Die einstmals weitreichende Anlage war ein wichtiger wirtschaftlicher Standpunkt. Ein interessantes Museum sowie die Weinkeller, der Küchengarten und der Friedhof bringen einem das Leben der früheren Bewohner näher.

Mit einem großartigen Ausblick wird der Besucher der Santa Barbara Mission belohnt – auf einem Hügel über der Stadt gelegen kann man bis zum Ozean schauen. Mit viel Liebe zum Detail wurden die Fassade und das Innere der Kirche nach dem Erdbeben 1925 restauriert. Die strenge dorische Fassade ist nach dem Vorbild einer vorchristlichen Kirche in Rom gestaltet.
In San Francisco befindet sich die gleichnamige Mission San Francisco de Asis– klein und stabil hat sie das Erdbeben von 1906 nahezu unbeschadet überstanden und ist somit eines der ältesten Gebäude in der City by the Bay.

In ihrem Baustil herausragend ist die Mission San Luis de Francia in Oceanside – der König unter den Missionen. Hier wurden Stilelemente der spanischen Renaissance, des Mudejar und der spanischen Kolonialarchitektur verwendet und kombiniert. Das Museum beleuchtet die Anfänge der von Franziskanern geleiteten Mission und der Innenhof lädt zum verweilen ein.

Sehr authentisch präsentiert sich die Mission La Purisima Concepcion nahe Lompoc – auf den ersten Blick erinnert die Anlage eher ein Landgut. Man erhält einen Einblick in das Klosterleben mit Viehzucht und Werkstätten. Auch sehr interessant ist die Rekonstruktion eines kleinen indianischen Dorfes.

Es muss nicht immer Vegas sein

Atlantic City, New Jersey Cityscape

Atlantic City, New Jersey Cityscape

Wer sich gerne beim Pokern, Roulette, Black Jack oder an einer der Slotmachines vergnügt, für den ist Amerika DAS Reiseziel schlechthin. Ein Besuch in der glitzernden Spielermetropole Las Vegas mit seinen weltberühmten Casinos ist sicher ein unvergessliches Erlebnis. Doch es gibt noch einige andere Orte an denen sich Highroller und Gelegenheitsspieler sicher wohlfühlen werden.

Im kleinen malerischen Staat Connecticut betreiben die Angehörigen des Mohegan Tribe in Uncasville das Mohegan Sun. Die Ausstattung der drei Casinos – Earth, Sky und Wind – ist einzigartig und geprägt vom indianischen Erbe. Neben den klassischen Kasinoangeboten stehen dem Besucher zwei Theater, ein Spa und ein 18-Loch-Golfplatz zur Verfügung. Auch für Kinderunterhaltung ist gesorgt.

Von New York aus recht gut erreichbar ist Atlantic City im US-Bundesstaat New Jersey. Am Boardwalk reihen sich die Casinos mit ihren dazugehörigen Restaurants und Bars. Man begegnet berühmten Namen: das Golden Nugget AC muss sich keinesfalls hinter seinem Stammhaus in Las Vegas verstecken und der berühmte Eigner des Trump Taj Mahal ist sicher ein Begriff. Schon lange kein Geheimtipp mehr ist das Borgata. Wer nicht spielt sollte sich in dem traumhaften Spa- und Poolbereich verwöhnen lassen. In den hotelinternen Restaurants kochen einige namenhafte Spitzenköche – Leib und Seele werden im Borgata aufs Beste versorgt. Vergessen Sie bei einem Besuch in Atlantic City nicht einen abendlichen Bummel über den berühmten Boardwalk einzuplanen.

Am atemberaubenden Lake Tahoe steht das Harrah´s. Der ursprüngliche Harrah´s Lake Club aus dem Jahr 1955 (heute Harveys Lake Tahoe genannt) ist über einen unterirdischen Gang mit dem neuen Casinobau verbunden. Man hat die Qual der Wahl: Spielen, Schlemmen oder eine der zahlreichen Freizeitaktivitäten im und auf dem Wasser wahrnehmen.

In Reno Nevada steht das feine im toskanischen Stil ausgestattete Peppermill Casino. Zur Entspannung erwarten den müden Spieler ein Sonnendeck, Pools, Gärten und ein tolles Spa (mit dem einzigen Caldarium der vereinigten Staaten) – ganz zu schweigen von dem umwerfenden Angebot an Restaurants und Bars, Shows und Konzerten.

Auf nach Amerika – and let´s play!

Im Evergreen State Washington – Natur pur

Im Evergreen State Washington

Im Evergreen State Washington

Der „Evergreen State“ schmiegt sich an der Westküste der Vereinigten Staaten an das benachbarte, kanadische British-Columbia. Imposante Berge und Gebirgsketten, weitreichende Nadelwälder, eine artenreiche Küste und das pulsierende Leben in Seattle bieten viel für einen abwechslungsreichen Urlaub.

Wie eine Trennlinie läuft die Kaskadenkette durch Washington. Klima, Natur und sogar der Lebenstil unterscheiden sich an der Ost-und Westseite dieser Kette immer noch aktiver Vulkane. Auch von Seattle aus gut sichtbar ist der markante Mount Rainier. Am bekanntesten dürfte der Mount St. Helens sein, nicht zuletzt wegen seines Ausbruchs im Jahr 1980. Auf einer Wanderung kann man die Zerstörung immer noch sehen, aber auch die Kraft der Natur derartige Katastrophen zu überwinden. Bei all der Gefahr die unter der Erde schlummert ist eine Fahrt über den North Cascade Scenic Highway entlang der schimmernden Seen und vor der Kulisse der schneebedeckten Gipfel eine unvergessliche Erfahrung. Zahlreiche Haltepunkte mit schöner Aussicht bieten die Möglichkeit eine Picknickpause einzulegen.

Eine Bootsfahrt auf dem türkis schimmernden Lake Diablo darf man sich nicht entgehen lassen – wer lieber an Land bleiben möchte kann den Diablo Lake Trail am Nordufer nutzen. Westernfans sollten sich einen kleinen Abstecher in die kleine aber feine Stadt Winthrop gönnen. Alle Häuser im knapp 400 Einwohner zählenden Städtchen sind im Wildwest-Stil gebaut.

Vor Seattle liegt der Olympic National Parc, ein Eldorado für Naturliebhaber. Der Park eignet sich mit mehreren Campingplätzen gut für einen mehrtägigen Aufenthalt – denn nur so lassen sich die drei Abschnitte Küste, Berge und Regenwald in Ruhe erkunden. Jeder Abschnitt verfügt über ein Besucherzentrum, von wo aus Lehrpfade und Wanderwege in die atemberaubende Natur führen.

Wem auch ein wenig weniger Natur reicht, kann auf einer ganztägigen Bootstour von Seattle aus den Artenreichtum rund um San Juan Island bewundern – verschiedenste Reiher, Austernfischer und der majestätische Weißkopfseeadler sind hier zu Hause. Das Highlight der Fahrt sind die Wale, die sich in der Strasse von Juan de Fuca tummeln.
Schließlich sollte auch ein Besuch der charmanten Metropole Seattle auf dem Programm stehen. Ein erster Rundumblick über die vom Puget Sound geprägte Stadt von der Space Needle ist ein Muss. Pike Place Market lädt zum Stöbern ein, das erste Starbucks lockt mit herrlich duftendem Kaffee und in Asia Town muß man einfach die verführerischen Köstlichkeiten probieren. Beim Bummel durch Downtown sollte man auch dem Pioneer Square, der Wiege Seattles, einen Besuch abstatten. Lassen Sie sich durch die „Emerald City“ treiben und entdecken Sie die tausend Gründe, warum Seattle eine der lebenswertesten Städte der USA ist.

Whalewatching – ein Rendevouz mit den Giganten des Meeres

Whalewatching

Whalewatching

Wenn man durch die USA reist, steht sicher auch ein Ziel an einer der Küsten auf dem Programm. Nutzen Sie die Gelegenheit sich einer Whalewatching-Tour anzuschließen – ein atemberaubendes Erlebnis.

Nach New York zieht es nicht nur tausende von Touristen sondern auch verschiedenste Walarten. Von April bis Ende Oktober begeistern im Norden der Ostküste Buckelwale, Zwergwale, Finnwale und gelegentlich die riesigen Blau- und Pottwale die Besucher. Aber auch Delphine, Robben, Seelöwen und die eine oder andere Schildkröte lassen sich für ein Erinnerungsfoto der besonderen Art blicken. Man sollte einen halben Tag für die Tour einplanen. Los geht es in New York und New Jersey. Ein Bonus auf der Fahrt in die offenen Gewässer sind die wunderbaren Ausblicke auf die Skyline, Coney Island u.s.w.

Im Sommer ist der Südosten Alaskas die richtige Anlaufstelle für Naturliebhaber. Im Golf von Alaska tummeln sich Buckelwale (mit Glück kann man beobachten wie sie in einem Blasennetz einen Fischschwarm „fangen“), die hier beheimateten Zwergwale und durchziehende Grauwale. Zu den Dauerbewohnern des Golfs gehören Killerwale ebenso wie Delphine, Schweinswale, Seehunde und die verspielten Seeotter. Auch die Vogelwelt ist hier eindrucksvoll vertreten, so mit der größten Population an Weißkopfseeadlern, dem Wappenvogel der USA.

Im Bundesstaat Washington ist die Region vor Seattle, rund um die San Juan Island, das Anlaufziel der Walbeobachter. Auf der ganztägigen Fahrt von Seattle aus gibt es auf dem weg allerhand zu sehen: Fisch- und Weißkopfseeadler gehen vor Ihren Augen auf Beutefang, Blaureiher, Austernfischer sowie die allgegenwärtigen Möwen lassen sich im vorbeigleiten beobachten. Das i-Tüpfelchen in diesem faszinierenden Ökosystem sind die Wale, die sich in der Strasse von Juan de Fuca tummeln.
Vor der Küste Kaliforniens kann man im März und April Blau- , Grau- und Buckelwale auf ihrer Reise sehen. Ganzjährig fühlen sich Finn- und Zwergwale in den Gewässern der südlichen Westküste wohl. Pelikane und Kormorane lassen sich schön an ruhigen Küstenabschnitten beobachten.

Von November bis April ist Hawaii das Traumziel aller Walfreunde – hier legen die Buckelwale eine Pause auf ihrer Reise ein um sich dem Nachwuchs zu widmen. Lauschen Sie den unergründlichen Walgesängen und halten Sie die Kamera bereit wenn die Schwanzflosse sich aus dem Wasser hebt. Spektakulär sind auch die vorbeigleitenden Mantas und Adlerrochen.

 

Die schönsten Freizeitparks der USA

Santa Monica Pier

Santa Monica Pier

Ein Tag Spaß für die ganze Familie – die schönsten Freizeitparks der USA

Walt Disney World´s Magic Kingdom ist für viele Reisende DER Freizeitpark schlechthin, bietet er doch Unterhaltung für die ganze Familie. Unter der warmen Sonne Orlandos kann man hier rund um das Cinderella Castle die vielen Attraktionen genießen. Ein Riesenspaß – aber auch ein teures Vergnügen, denn mit knapp $100 pro Person wird man am Ticketschalter zur Kasse gebeten.

Ähnliche Ticketpreise gelten auch in Universal´s Island of Adventures, ebenfalls Orlando, Florida. Die mit der Welt des Kinos in Verbindung stehenden Fahrgeschäfte bieten für alle Altersklassen viel Vergnügen – die „Cat in the Hat“ unterhält die Kleinen kindgerecht, Teenager werden sich in der Wizarding World of Harry Potter wohlfühlen und wagemutige Erwachsene finden Nervenkitzel im Doctor Doom´s Fearfall oder dem Incredible Hulk Coaster.

Berühmt für ihre Rollercoaster sind die Six Flags – Freizeitparks. Auch hier ist das Spektrum der Attraktionen weit gestreut und bestens für Familien geeignet. Im Six Flags Great America, bei Chicago Illinois, steht die schnellste und höchste Holzachterbahn der Welt. Rollercoaster-Fans sollten den Great Adventure Park in Jackson, New Jersey in ihre Reiseroute aufnehmen. Eine Fahrt im Kingda Ka ist spektakulär und einzigartig. Fast 20 Parks betreibt die Six Flags – Gruppe – sicher auch einen in der Nähe Ihres Urlaubsortes.

In Ohio liegt der Freizeitpark mit der wohl längsten Historie – Cedar Point. 1870 als Badestrand am Eriesee gegründet, entstand hier bereits 1892 die erste Holzachterbahn. Heute stehen dem Besucher 16 Achterbahnen zur Verfügung – stolz bezeichnet sich der Park als „Rollercoaster Capital of the World“. Spaß bieten aber auch der nahegelegne Wasserpark Soak City und (mit dem Eiffelturm als Wahrzeichen) Kings Island. Auch hier dominieren die Achterbahnen, zudem wurde der Park mehrmals in Folge für seinen Kinderbereich ausgezeichnet. Es besteht die Möglichkeit Combitickets zu erwerben.

Wasserratten werden in Texas und Kansas auf ihre Kosten kommen. Im Lone Star State Texas bieten drei Schlitterbahn Waterparks Unterhaltung vom Feinsten. Großzügige, kindgerechte Bereiche, Wasserrutschen, aber auch Sonnenplätze und Poolbars lassen die Zeit im Nu verstreichen. Im Schlitterbahn Kansas City Waterpark wartet die längste und schnellste Wasserrutsche der Welt – nomen est omen: Verrückt! In einem Drei-Mann-Schlaucboot startet man aus über 50 m Höhe – und erreicht auf dem Weg nach unter fast 100 km/h. Wer nicht ganz so viel Action braucht kann sich auf der Boogie Bahn beim Surfen probieren oder einer der anderen Wasserrutschen antesten.