Atlanta

Centennial Olympic Park in Atlanta

Centennial Olympic Park in Atlanta

Atlanta, die Hauptstadt des US- Bundesstaates Georgia präsentiert sich dem Besucher kosmopolitisch und fortschrittlich, aber dennoch mit dem höflichen Charme der Südstaaten.
Denkt man an Atlanta, denkt man unweigerlich an die belebende Brause. Die Besichtigung der World of Coca-Cola ist informativ und kurzweilig – und der „Taste It“-Bereich mit Getränken aus der ganzen Welt ein krönender Abschluß.
Ganz in der Nähe liegt die Zentrale des Nachrichtensenders CNN. Wer Lust hat einen Blick hinter die Kulissen zu werfen wird eine interessante Zeit hier verbringen. Mit Kindern sollte man dagegen ins Georgia Aquarium gehen. Der hohe Eintrittspreis wird durch die beeindruckend großen Becken (das Aquarium beheimatet auch Wale!) und die Artenvielfalt wieder wett gemacht. Neben Meeresbewohnern gibt es hier u.a. auch Otter, Pinguine und Alligatoren. Wer nach all den Indoor-Erlebnissen ein wenig Zeit an der frischen Luft verbringen möchte kann zu einem Spaziergang durch den Historic Oakland Cemetery aufbrechen.
In Atlanta muß man auch auf den Spuren des Bürgerrechtlers Martin Luther King wandeln. Neben dem Geburtshaus und seiner Kirche, der Ebenezer Baptist Church, lohnt auch ein Bummel durch sein Stadtviertel, Sweet Auburn. Zur Stärkung sollte man den Sweet Auburn Curb Market aufsuchen.
Einen Abstecher in vergangene Zeiten bietet ein Besuch des Wren´s Nest, der Heimat des amerikanischen Kinderbuchautoren Joel Chandler Harris. Lassen Sie sich von dem zauberhaften Haus und den liebevollen Führungen für einige Zeit aus der Realität entführen!
Das elegante Swan House von 1928 ist ein hervorragendes Beispiel für die Liebe der betuchten Südstaatler zur klassischen Architektur. Sowohl das Innere als auch der Garten und die Brunnen werden Sie begeistern. Das Haus diente übrigens als Kulisse für den Film The Hunger Games: Catching Fire.
Dem Margaret Mitchell House an der Peachtree Street sollten die Fans des Buches/Films „Vom Winde verweht“ einen Besuch abstatten. Heute steht das schmucke Haus etwas verloren zwischen den modernen Hochhäusern. Eine Führung bietet Informationen zur Autorin und ihrem berühmten Werk.

Delaware – viel Spass am Strand

Delaware State Capital Building

Delaware State Capital Building

Der zweitkleinste Staat der USA bietet an seiner Atlantikküste viele kleine entzückende Ortschaften und einige unglaublich schöne Strände – bestens geeignet für einen Familienurlaub.
Der nördlichste Strand befindet sich bei Lewes, einem auch in historischer Hinsicht interessanten Städtchen. Da hier keine hohen Wellen oder tückische Strömungen zu erwarten sind, eignet sich der Strand perfekt für Familien mit Kindern – und viel Platz zum Bau einer Sandburg hat man auch. Ein großer Spass ist die Expedition mit den Pirates of Lewes.
Weiter im Süden liegen der Rehoboth und Dewey Beach. Ersterer ist etwas ruhiger und daher wiederum für Familien geeignet. Zur Stärkung muss man einfach ein leckeres Eis, Fudge oder Boardwalk Fries probieren. Hat man keinen Lust auf einen Strandtag bieten die Freizeitparks Funland und Jungle Jim´s eine Menge Unterhaltung. Das große Tanger Outlet lädt zum Einkaufsbummel ein.
Dewey Beach bietet mehr Action – bei Tag und Nacht. Liebhaber von Funsportarten wie Parasailing, Wakeboarding oder Standup-Paddeling kommen hier auf Ihre Kosten. Wird es Nacht über Dewey Beach laden die vielen Bars auf ein paar Drinks, Musik und Spaß.
Über das kleine Juwel Bethany Beach kommt man schließlich nach Fenwick Island. Hier, am südlichsten Ende von South Sussex, Delaware liegt ein kleines Surfparadies. Der gut ausgebaute Strand lädt zum Sonnenbaden und allem, was am Wasser Spaß macht. Bei einem Strandspaziergang sollte man sich eine Packung Fisher´s Popcorn als Wegzehrung besorgen. Ein kleiner Ausflug zum Fenwick Island Lighthouse ist eine Strandalternative. Und ein Besuch in einem der für sich selbst sprechenden Restaurants wie dem „Just Hooked“ sind ein absolutes Muss – man kann Fisch kaum frischer serviert bekommen. Als perfekter Begleiter empfiehlt sich einer der preisgekrönten Weine aus diesem himmlischen Fleckchen an der amerikanischen Ostküste.

Las Vegas USA – sehenswerte Umgebung und Umland

Rhyolite Ghost Town

Rhyolite Ghost Town

Von Las Vegas aus lassen sich in nahezu alle Himmelrichtungen in den Vereinigten Staaten Landschaften entdecken, die ihren ganz eigenen und teils sehr beeindruckenden Reiz haben.
Der Grand Canyon ist natürlich das Ausflugsziel No.1 in Amerika. Egal ob man mit dem Auto die diversen Aussichtspunkte ansteuert oder mit dem Helikopter einen Blick von oben hat, seine enorme Größe und landschaftliche Schönheit überwältigt jeden.
Doch auch „kleinere“ attraktive Ziele finden sich in der kargen Landschaft um Las Vegas. Ein beliebtes Nahausflugsziel ist der Red Rock Canyon im Westen der Spielermetropole. Man kann die roten Felsen bequem auf der Panoramastrasse an sich vorbeiziehen lassen, die mit diversen Rastplätzen für ein gemütliches Picknick und Aussichtspunkten aufwartet. Wer etwas Bewegung braucht, auf den warten Spazierwege unterschiedlichster Länge.
Richtung Südosten befindet sich die Hoover-Talsperre, ein imposantes technisches Bauwerk. Die Talsperre staut den Colorado River zum Lake Mead, den sich die Staaten Nevada und Arizona teilen. Erst durch dieses Baugroßprojekt begann der Aufstieg des kleinen Wüstenstädtchen Las Vegas. Da tausende von Arbeitern in der für sie errichteten Stadt Boulder City nicht spielen und trinken durften, besuchten sie das nahe Las Vegas – der Startschuß für Bars und Casinos.
Auf dem Weg ins im Westen der USA gelegene Death Valley lohnt sich ein Stop in der Geisterstadt Rhyolite. Heute stehen nur noch eine paar Ruinen der einst wichtigen und daher aus Stein gebauten Gebäude wie Banken, Hotels und dem Gefängnis. Doch Anfang des 20. Jhd. befand sich hier im Zug der Goldgewinnung eine blühende Stadt mit 10000 Einwohnern. Doch nachdem die fast 50 Minen nach etwas mehr als einem Jahrzehnt ausgebeutet waren, wurde die Stadt binnen kurzer Zeit komplett verlassen. Ein kurioser Blickfang ist das „Bottle House“, das aus 50.000 Bierflaschen, Altglas des nahegelegenen Saloons, errichtet wurde.
Noch weiter im Westen, zum großen Teil bereits in Kalifornien, liegt das Death Valley, der trockenste Nationalpark der USA. In der Furnace Creek Area befinden sich einige der beeindruckenden Naturdenkmäler, die man auf teils ein wenig unsicheren Strassen von Furnace Creek Visitor Center aus ansteuern kann.
Ein Highlight ist The Artist´s Palette an den Hängen der Black Mountains. Die faszinierende Vielfarbigkeit der Gesteinsformationen ist der Oxidation von im Sediment enthaltenen Metallen geschuldet. Die kräftigen Rottöne gehen auf Eisen, das gerade in der späten Nachmittagssonne fast unwirkliche Türkis auf Kupfer zurück.
Beim tiefgelegensten Punkt in Nordamerika, dem Badwater Basin, handelt es sich um eine Salzpfanne mit eigentümlich sechseckig geformten Schollen.
Vom Dante´s View hat man einen unvergesslichen Blick über das Death Valley. Doch von hier einen Sonnenaufgang über dem Tal des Todes zu beobachten – dieses Erlebnis lässt sich nicht wirklich in Worte fassen.
Einen weiteren Traumausblick hat man vom Zabriskie Point. Die Erosion hat hier bizarre Sedimentlandschaften geschaffen, die im Licht der auf- oder untergehenden Sonne besonders sehenswert sind.
Traumhaft ist hier auch der Sternenhimmel. Das Death Valley ist das zweitgröße Lichtschutzgebiet der Welt – kaum vorstellbar bei der Nähe zur glitzernden Lichterwelt von Las Vegas.