Zum Skifahren in die USA

Skifahren in die USA

Skifahren in die USA: Colorado,  Utah , Montana, Nevada und Mammoth Mountain (Kalifornien)

Mammoth Mountain

Beim Thema Ski und Amerika fällt so manchem wohl zunächst der Ort Aspen in Colorado ein. Die Kleinstadt (nur knapp 7000 Einwohner zählt das ehemalige Zentrum der Silberbergbaus) ist die reichste Stadt der USA und einer der populärsten Skiorte der Welt. Berg-Namen wie Snowmass sprechen für sich. Für Freestyle Rider hat das Resort Buttermilk viel zu bieten. Der Ort ist Gastgeber der Winter X-Games und bietet nahe zu unendlichen Fahrspass in den verschiedenen Parks.

In Colorado liegen auch die legendären Skiorte Vail und Beaver Creek, beide schon oft als Austragungsort internationaler Skiwettbewerbe genutzt. Vail ist bekannt für seine riesigen Tiefschneekessel, die „Back-Bowls“, während in Beaver Creek mit der „Birds of Prey“ eine der schwierigsten Rennstrecken ihre Heimat hat.

Für viele US-Skifans ist das im Südwesten Colorados gelegene Telluride das schönste Skigebiet. Die frühere Minenstadt mit ihrem charmanten Ortskern liegt zu Füßen einer beeindruckenden Bergkulisse. Über eine Seilbahn ist der Ort mit dem alpenländisch wirkenden Hoteldorf Mountain Village verbunden. Telluride lässt keinen Skiwunsch offen – vom Anfängerhügel über Tiefschnee-Erlebnis bis zum Nervenkitzel auf einer der Pisten der Kategorie „Doppel-Schwarz“ oder dem Adrenalin-Kick beim Heliskiing.

Im weiter westlich gelegenen Utah befindet sich eines der bedeutensten Skigebiete nahe Salt Lake City. Die Orte Alta und Snowbird sind mit dem „Greatest Snow on Earth“ gesegnet und (noch) ist Alta eines der wenigen Wintersportgebiete in denen nur Skifahren erlaubt ist.
Mit der Winterolympiade 2002 ist auch Park City in den Fokus der Skifans gerückt. Zwar gibt es hier auf der Ostseite der Wasatchkette nicht so viel Schnee wie in Salt Lake City, aber die Winterresorts Park City, Deer Valley und The Canyons sind leichter erreichbar. Das noble Deer Valley zählt zu den besten Skigebieten Nordamerikas und ist ausschließlich Skifahrern zugänglich. In The Canyons dagegen ist jeder Wintersportler willkommen. Snowboardern stehen hier u.a. mehrere Halfpipes und drei Parks zur Verfügung. Ein besonderes Erlebnis ist das Backcountry Skiing durch die dunklen Wälder des umgebenden National Forest.

Das größte Skigebiet der USA liegt am Rand des Yellowstone Nationalparks in Montana: Big Sky. Hier schlägt das Wintersportherz höher: Skifahrer haben die Qual der Wahl bei einem riesigen Angebot an Pisten, Skilangläufer finden rund um die Lone Mountain Ranch fast 100 km Loipen und Snowboarder können sich in einem der 7 Parks austoben.

Abschließend noch ein Abstecher in den „Golden State“ Kalifornien. Wie nicht anders zu erwarten beim „Surf-State“ finden Snowboarder hier großartige Spielwiesen (oder besser gesagt: Spielparks“). Im Osten Kaliforniens liegt Mammoth Mountain nahe dem Städtchen Mammoth Lakes. Viel Schnee aber auch viel Sonne in Kombination mit schönen Abfahrten und offenen Buckelpisten laden zu ein paar perfekten Schneetagen. Für Snowboarder gibt es bestens präparierte Parks, die auch gerne von den Profis als Trainingsgelände genutzt werden.

Am Südufer des Lake Tahoe, nahe der Grenze zu Nevada, liegt das Heavenly Mountain Resort. Kilometerlange Genußabfahrten aber auch buckelige Steilhänge und immer wieder der atemberaubende Blick über den tiefblauen Lake Tahoe machen einen Skiurlaub an diesem himmlischen Ort zu etwas Besonderem. Im Tal erwartet einen in South Lake Tahoe eine Besonderheit, denn der Ort liegt genau auf der Staatsgrenze. Und so klingeln im zu Nevada gehörenden Stateline die Spielautomaten während das kalifornische South Lake Tahoe ruhigen Provinzcharme versprüht.

 

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